Wir sind wieder für ein paar Tage allein unterwegs, werden aber Steffi und Roman kurz vor der Grenze zu Honduras wieder treffen und dann nochmals ein paar Tage zusammen unterwegs sein, bevor sich unsere Wege endgültig trennen werden.
Nun zurück zu den Ereignissen:
Da uns der Strand in El Zonte so gut gefallen hat, haben wir uns weiter südlich erneut einen Stellplatz am Meer ausgesucht. Die Fahrt zieht sich. Wir kommen vollgeschwitzt und entkräftet weit nach dem Mittag in El Cuco an und haben Kohldampf. Da unser Lebensmittelvorrat mometan bescheiden, um nicht zu sagen inexistent ist, müssen wir ins ca. 1km entfernte Örtchen. Es trifft sich gut, dass gerade Ebbe ist und wir (fast) den ganzen Weg einfach dem Strand entlanglaufen können - eine kleine Klettereinlage durch eine verfallene Villa inklusive.
In einem von zwei Restaurants geniessen wir einen leckeren Fisch und machen uns dann mit vollen Bäuchen auf den Rückweg. Natürlich nehmen wir auch dieses Mal wieder die kürzeste Route, also die am Strand entlang, die wir bereits kennen.
Nun kommt das Wasser aber bereits deutlich weiter rein, so dass wir bei ein paar Felsvorsprüngen nicht mehr vorbei kommen, ohne dass die Füsse nass werden. Kurz vor dem Ziel wartet dann noch eine hüfttiefe Wasserpassage auf uns. Während ich mich über die Abkühlung freue, höre ich Mathias vor mir fluchen. Hat er doch sein Handy in der Hosentasche vergessen, das vor der vermeintlichen Rettung bereits etwas "Meerluft" geschnuppert hat - eine etwas grössere Welle erledigt dann aber noch den Rest und macht ihm endgültig den Gar aus.
Das wäre dann bereits Nummer 2 in den letzten 3 Monaten. Bald gehen wir als mobiles Smartphone-Ersatzteillager durch. Neue Geschäftsidee?! 🤔Read more