• Granada

    2020年2月13日, ニカラグア ⋅ ☁️ 28 °C

    Granada ist die schönste Stadt, die wir bisher in Nicaragua gesehen haben. Wir schlendern ein bisschen durch die Strassen und buchen anschliessend eine Bootstour zu den "Isletas de Granada". Dabei handelt es sich um über 300 Miniinseln, die bei einem Ausbruch des Vulkans Mombacho vor tausenden von Jahren entstanden sind.

    Alles, was Rang und Namen hat, besitzt hier eine eigene Insel mit einer Villa drauf. Einige stehen aber auch noch zum Verkauf. So ab 100'000 USD ist man dabei...
    Von unserem Guide erfahren wir viel über die Umgebung und dass der Tourismus seit der Krise im Jahr 2018 massiv eingebrochen sei. Aus diesem Grund ist man wohl auch nur mit uns Zweien auf einem Boot, das Platz für 20 Gäste hätte, rausgefahren.

    Auf unserer Tour kommen wir auch noch bei der "Affeninsel" vorbei. Auf einer kleinen Insel leben 3 Klammeraffen, die von den vorbeifahrenden Booten gefüttert werden. Die Affen springen dann jeweils auf die Boote, was als Hauptattraktion der Tour gilt. Eigentlich sind wir von solchen Sachen ja gar keine Fans und wollten erst auch nicht dahin. Die Geschichte der Affen ist aber eine Tragische: Sie wurden von einem Tierarzt, dem die Insel nebenan gehört, verwaist auf dem Mombacho gefunden. Er hat sie dann aufgepäppelt und irgendeinmal auf eben dieser Insel ausgesetzt. Da sie nicht schwimmen können, sind sie sozusagen auf der Insel gefangen und auf die Fütterungen angewiesen, damit sie nicht sterben. Einer der Affen hat einmal versucht über eine Stromleitung zu entkommen, was dann aber zur Folge hatte, dass es ihm den Schwanz weggrillte. Nun kann er nicht einmal mehr klettern😢. Die Frage bleibt, ob sie so ein würdiges Leben führen können....
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