Tag 7 - Futon-Deluxe, Nebel-Edition
23. februar, Japan ⋅ ☀️ 22 °C
Wir haben heute *einigermassen* gut geschlafen. Roger sogar sehr gut. Ich… sagen wir: mittelprächtig. Trotz fünf (!) Futons. Offenbar kann man auf Wolken liegen und trotzdem wach sein. Eine Dusche war im Zimmer nicht vorhanden, dafür ein privater Onsen... das Duschen gestaltete sich daher etwas schwieriger.
Dann das erste *original japanische Frühstück* – siehe Bilder. Ich war begeistert, Roger eher so: „skeptisch“ (was bekanntlich kein echtes Kompliment ist).
Gestärkt – oder zumindest satt – ging es Richtung *Lake Ashi*. Es hatte aufgehört zu regnen, die Stimmung war gut, die Hoffnung gross.
Auf halbem Weg: Regen.
Am See: Nebel. Viel Nebel. So viel Nebel, dass wir kaum zwei Meter weit gesehen haben. Dazu stürmisch und kalt. Gegenüberliegendes Ufer? Unsichtbar.
*Mount Fuji*? Logischerweise ebenfalls unsichtbar.
Besonders schön, wenn der Wetterbericht von *sehr gutem Wetter* gesprochen hat. Haha
Als wir dann nicht mal ein Café fanden, um das Ganze bei einem Kaffee auszusitzen, beschlossen wir, nach Hakone zurückzufahren. Mit einem gemütlichen 2-km-Stau kurz vor dem Ort – man will ja nicht zu früh wieder da sein.
Zwischenfazit: Fahrt zum See 1 Stunde, zurück 1 Stunde, Uhrzeit inzwischen 12.00.
Unglaublich viele Touristen überall. Und etwas, das wir aus Europa kaum kennen: *lange Schlangen vor Restaurants*. Menschen, die geduldig fürs Essen anstehen.
Ohne Warten gab’s dafür an einem Stand *vier Mochis* – sehr süss, sehr lecker, sehr klebrig.
Danach fanden wir tatsächlich noch ein Restaurant ohne Schlange und mit direkter Sicht auf den Fluss Haya. Jackpot.
Roger: Chicken Wings - Ich: Ramen - Beides: sehr lecker
Ich wollte dem Lake Ashi aber noch *eine zweite Chance* geben. Vielleicht weniger Nebel? Also wieder ab in den Bus – nochmal eine Stunde.
Ergebnis: weniger Nebel, ja. Aber leider auch nicht das sonnige, wolkenlose Postkartenwetter, das uns versprochen worden war.
Dafür habe ich immerhin den berühmten *Hakone-Schrein* gesehen – bekannt für sein markantes Torii-Tor. Mission *halb* erfüllt. Bei der Busfahrt zurück sind wieder viele viele Fahrgäste, mir bleibt nur der Platz im Gepäckfach....
Roger hatte währenddessen die bessere Idee: zu Fuss zurück zum Hotel und ab in den Onsen. Sehr weise Entscheidung.
Das Nachtessen war dann wieder typisch japanisch – und ich fand es grossartig.
Fazit des Tages: Japanisch essen können sie. Beim Wetter… da üben sie noch. 😅Læs mere















RejsendeDanke für deine informativen, humorvollen Berichte! 👍🏻👏🏻
RejsendeDanke, dass wir euch begleiten dürfen, ist sehr spannend 🤩! Gruss Jacqueline und Werner
Rejsende
Ich versteh Roger 😂. Zum Mittagessen sofort, zum Frühstück - speziell ☺️.
RejsendeGerade im TV eine Doku über Japan gesehen – genauer gesagt über Mochi. Diese süsse, kompakte, klebrige Delikatesse gibt’s ja in allen möglichen Varianten. Da sagt der Mochi-Koch ganz trocken: „Wegen Erstickungsgefahr sollten Kinder und ältere Menschen besonders vorsichtig sein.“ 😳🫣 Ähm…also…für eure nächste Portion Mochi… Kleine Stücke schneiden, gut kauen, kein Wettessen veranstalten 😄