Tag 20 – Rückfahrt nach Tokio 🚄
Ieri, Giappone ⋅ ☁️ 12 °C
Heute geht’s mit dem Shinkansen wieder zurück nach Tokio – natürlich wie immer total geordnet. Pünktlich, ruhig, sauber… eigentlich so, wie man sich Zugfahren immer wünscht. Wir übernachten nochmals im Hotel Shiba Park.
Auf der Fahrt und generell in Japan fallen mir noch ein paar Dinge auf, die wir bisher gar nicht so richtig erwähnt haben. Zum Beispiel, wie unglaublich behindertengerecht hier alles gebaut ist. Fast jedes Trottoir hat diese gelben Bodenmarkierungen für Sehbehinderte. In Bahnhöfen, Zügen und öffentlichen Gebäuden ist vieles zusätzlich in Braille-Schrift angeschrieben – sogar in der Toilette des Shinkansen (siehe Foto). Für Menschen mit Gehbehinderung gibt es praktisch überall Lifte oder Rolltreppen. Man merkt einfach: hier wird wirklich mitgedacht.
Überhaupt ist vieles erstaunlich kindlich oder verspielt gestaltet. Hydranten, Briefkästen oder Hinweisschilder sind oft bunt bemalt oder haben kleine Figuren drauf – und trotzdem wirkt alles sehr ordentlich. Irgendwie eine Mischung aus Hightech, Disziplin und Kindergarten-Charme.
Was uns ebenfalls aufgefallen ist: An unglaublich vielen Handtaschen hängen kleine Figürchen oder Plüschanhänger – Glücksbringer oder sogenannte Nuikatsu. Die baumeln auch an Handyhüllen oder Rucksäcken. Und zwar nicht nur bei jungen Leuten, sondern genauso bei älteren Damen und Herren. Das wirkt gleichzeitig niedlich und sehr typisch japanisch.
Ein weiteres Detail, das uns aufgefallen ist: Viele Leute tragen eher etwas zu grosse Schuhe. Anscheinend hat das auch mit der japanischen Gewohnheit zu tun, die Schuhe ständig auszuziehen – in Restaurants, Tempeln, Hotels oder manchmal sogar in gewissen Geschäften. In etwas zu grosse Schuhe kann man danach einfach schneller wieder hineinschlüpfen. Praktisch gedacht also.
Auch der Kleidungsstil der Menschen ist extrem vielfältig. Man sieht viel Tüll, Schleifchen, ausgefallene Kombinationen und oft sehr hohe Plateauschuhe, die fast ein bisschen an Kampfstiefel erinnern. Manchmal wird so etwas sogar ganz selbstverständlich zu einem Spitzenrock getragen. Insgesamt scheint hier modisch fast alles erlaubt zu sein.
Unser Japan-Fazit nach diesen Wochen:
Die Sauberkeit ist wirklich beeindruckend. Bis in den letzten Winkel ist alles gepflegt – und das, obwohl es nirgends öffentliche Abfalleimer gibt. Trotzdem liegt praktisch kein Müll herum. Offenbar funktioniert das hier einfach, weil sich alle an die Regeln halten.
Auch die Autos sehen aus, als kämen sie gerade frisch aus der Waschanlage – überall blitzblank.
Spannend finden wir auch, wie selbstverständlich hier Religion gelebt wird. Shintoismus und Buddhismus existieren friedlich nebeneinander. Es gibt unzählige Schreine und Tempel, und viele Japaner fühlen sich beiden Religionen gleichzeitig verbunden.
Landschaftlich – zumindest von dem kleinen Teil Japans, den wir gesehen haben – fanden wir es ehrlich gesagt nicht extrem spektakulär. Schön, aber nicht unbedingt aussergewöhnlich.
Was uns aber sicher in Erinnerung bleibt: diese unglaubliche Ordnung, die Höflichkeit der Menschen und diese eigenartige Mischung aus Effizienz, Ruhe und manchmal fast schon niedlicher Verspieltheit.
Und ja… auch Roger hat es ernährungstechnisch überlebt. Das ist definitiv ein Erfolg. 😄Leggi altro
Tag 19 – Kanazawa – Schnee, schöne Gärten
8 marzo, Giappone ⋅ ☁️ 5 °C
Wettertechnisch bot dieser Tag wirklich alles: Schneegestöber, Sonnenschein und zwischendurch ein wenig Regen – ein ständiges Hin und Her. Wir hatten aber Glück, denn man sagt, dass Kanazawa eine der Städte in Japan ist, in denen es am meisten regnet. Ein Sprichwort sagt sogar: „Den Mittagslunch darf man daheim vergessen, aber ja nicht den Regenschirm.“
Zuerst besuchten wir den wunderschönen Kenrokuen Garden, der zu den drei berühmtesten Landschaftsgärten Japans gehört. Der Garten stammt ursprünglich aus der Edo-Zeit und wurde über viele Generationen hinweg von den Maeda-Fürsten gestaltet. Er vereint die sechs klassischen Eigenschaften eines perfekten Gartens – Weite, Abgeschiedenheit, kunstvolle Gestaltung, Wasser, Aussicht und historische Elemente.
Danach gingen wir zum Kanazawa Castle und dem weitläufigen Park rund um die Anlage. Die Burg war einst der Sitz der mächtigen Maeda-Familie, die über die Region Kaga herrschte. Viele Gebäude wurden in den letzten Jahren originalgetreu rekonstruiert, sodass man heute einen guten Eindruck davon bekommt, wie imposant die Anlage früher gewesen sein muss. Hinter dem Schloss liegt der Gyokusen-inmaru Garden, ein elegant angelegter Daimyō-Garten mit Teichen, geschwungenen Wegen und kunstvoll gestalteten Hängen, der ursprünglich als privater Garten der Feudalherren diente.
Anschliessend besuchten wir das ehemalige Samurai-Viertel Nagamachi. Dort sind noch mehrere traditionelle Häuser, enge Gassen und Lehmwände erhalten, die einen schönen Eindruck vom Leben der Samurai in der Edo-Zeit vermitteln. Besonders spannend war der Besuch im Nomura Samurai House. Natürlich mussten wir zuerst die Schuhe ausziehen, zum Leidwesen von Roger. Das Haus ist liebevoll erhalten und zeigt, wie eine wohlhabende Samurai-Familie lebte: mit Tatami-Räumen, einem Raum für Teezeremonien, einem kleinen, perfekt angelegten Innenhofgarten und zahlreichen Artefakten wie Rüstungen, Schriftrollen und Alltagsgegenständen aus der Edo-Zeit. Ein faszinierender Blick in eine längst vergangene Welt.Leggi altro
Tag 18 – Fahrt nach Kanazawa mit Express-Bus
7 marzo, Giappone ⋅ ☁️ 4 °C
Heute nutzen wir tatsächlich die letzte Variante eines öffentlichen Verkehrsmittels unserer Reise: den Expressbus. Wir sind ja unterdessen schon mit dem Shinkansen, dem normalen Zug, der Subway, dem Tram und dem Stadtbus gefahren. Nach so vielen Fahrten ist der ÖV für uns schon fast zur Routine geworden 🤪, wenigstens in Japan.
Wir fahren von Takayama nach Kanazawa. Unterwegs gibts einen Stopp in Shirakawa-go, mit Buswechsel. Eigentlich hatten wir geplant die berühmten Häuser mit den steilen Dächern in Shirakawa-go anzusehen.... Leider hat uns heute das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht – Regen, Nebel, Schnee, Wind und Kälte ziemlich ungemütliche Bedingungen.
Deshalb haben wir uns entschieden, einfach einen früheren Bus nach Kanazawa zu nehmen und keinen Besichtigungsstopp einzulegen. Wir hatten im zweiten Bus Glück...die Beinfreiheit war etwas besser und gesamthaft gab es nur 4 Passagiere.... wir hatten also genug Platz 😆. Gar nicht so schlecht – manchmal ist „einfach Pläne ändern“ auch eine gute Reiseentscheidung.
Wir genießen die Fahrt durch die Berge, das Wetter wird besser!! und lassen die Landschaft einfach an uns vorbeiziehen.
Nebenbei... in Japan kostet ein Liter Benzin (wir wissen nicht ob Diesel oder Benzin) 171 Yen, also umgerechnet etwa CHF 0.85 oder rund Euro 0.90... also spottbillig. Dieser Preis wäre ja ein Traum für Deutschland oder die Schweiz!!! Wie machen die Japaner das? 🤔Leggi altro

Yvi on tourUnd vor allem jetzt gerade, wir haben den Diesel heute in Volterra bei €2.05 entdeckt.

ViaggiatoreJa, ich weiss aktuell nicht wie teuer das Benzin in der Schweiz ist im Moment… als wir die Schweiz verlassen haben (vor dem Iran Krieg) kostete der Liter rund CHF 1.70/Euro1.80…wird aber sicher unterdessen auch massiv teurer sein.
Tag 17 – Takayama: Markt, alte Häuser + Park
6 marzo, Giappone ⋅ ☁️ 12 °C
Der Tag begann ziemlich früh – nicht freiwillig natürlich, sondern weil der Miyagawa Morning Market praktisch vor der Tür lockt. Also raus aus dem Hotel und hinein ins Markttreiben entlang des Flusses. Dort reihen sich kleine Stände aneinander, an denen alles verkauft wird, was irgendwie in die Kategorie „regional, frisch oder seltsam interessant“ passt: eingelegtes Gemüse, lokale Snacks, hübsches Handwerk und Dinge, bei denen man sich fragt, ob man sie essen, aufhängen oder lieber einfach fotografieren sollte.
Der Markt hat eine wunderbar entspannte Atmosphäre. Irgendwo brutzelt immer etwas, das verdächtig gut riecht. Natürlich blieb es nicht beim Schauen – irgendetwas zu probieren gehört hier quasi zur Pflicht.
Anschliessend spazierten wir weiter in Richtung Sanmachi Suji, dem historischen Viertel von Takayama. Dort fühlt man sich ein bisschen wie auf einer kleinen Zeitreise: enge Gassen, dunkle Holzhäuser mit traditionellen Fassaden und kleine Läden, die Sake, Süßigkeiten oder hübsche Handwerkskunst verkaufen. Aber das Viertel hat viel Charme. Man bummelt, schaut hier hinein, dort hinaus, bleibt ständig stehen.
Der Spaziergang führte uns danach weiter zum Hida Gokoku Shrine. Der Schrein liegt etwas ruhiger und wirkt sofort sehr friedlich.
Zum Abschluss ging es noch in den Shiroyama Park. „Noch ein kleiner Spaziergang“, hiess es. Nun ja… sagen wir so: Der Park liegt am Hang, und der Hang nimmt seine Aufgabe sehr ernst, es geht steil hinauf... Aber der Weg lohnt sich. Zwischen den Bäumen gibt es immer wieder schöne Ausblicke über Takayama, und die Luft hier oben ist herrlich frisch. Bären haben wir allerdings nicht gesehen 😆
Am Ende des Tages hatten wir also alles dabei: Markttrubel, historische Gassen, einen ruhigen Schrein und eine kleine sportliche Einlage im Park. Takayama zeigt sich damit von einer ziemlich perfekten Seite - sogar das Wetter spielte mit.... kalt (am Morgen 0°) aber trocken.Leggi altro
Tag 16 – Unterwegs in die Berge nach Takayama
5 marzo, Giappone ⋅ ☀️ 7 °C
Heute hiess es wieder: Koffer schliessen und weiterziehen. Unsere Reise führte uns von Osaka in die Berge nach Takayama – eine Strecke, die wir mit Taxi, Shinkansen und schliesslich noch mit einem normalen Zug zurückgelegt haben (ca. 320 km). In Japan funktioniert dieses Zusammenspiel der Verkehrsmittel wirklich beeindruckend reibungslos. Alles greift ineinander.
Je weiter wir uns von der grossen Stadt entfernten, desto mehr veränderte sich die Landschaft. Hochhäuser wichen Feldern, dann Hügeln – und irgendwann waren wir mitten in den Bergen. Takayama liegt in der Präfektur Gifu in den japanischen Alpen und ist bekannt für seine gut erhaltene Altstadt mit traditionellen Holzhäusern.
Was man allerdings auch sofort spürt: die Temperatur. Während es in Osaka noch recht angenehm war, empfängt uns Takayama mit deutlich kühlerer Bergluft. Kaum ausgestiegen, fährt einem der kalte Wind durch die Jacke – brrrrr! Da merkt man schnell, dass man nun in einer ganz anderen Gegend Japans angekommen ist.
Mal sehen, was wir hier am Freitag entdecken.Leggi altro
Tag 15: Osaka oder es funkt nicht..
4 marzo, Giappone ⋅ ☁️ 10 °C
Osaka und wir – das ist keine Liebesgeschichte. Eher so ein höfliches „War nett, aber…“.
Frühmorgens habe ich im hoteleigenen Fitnesscenter noch tapfer Ausdauer gemacht. Man muss ja die ganzen Ramen irgendwie rechtfertigen. Danach ein richtig gutes Zmorge.
Dann hoch hinaus: auf das Umeda Sky Building. Wenn schon Stadt, dann wenigstens von oben anschauen.
Das Umeda Sky Building ist 173 Meter hoch, besteht aus zwei Türmen, die oben durch die spektakuläre „Floating Garden Observatory“-Plattform verbunden sind – quasi zwei Hochhäuser, die sich an der Spitze die Hand geben. Fertiggestellt wurde es 1993, entworfen vom Architekten Hiroshi Hara. Unten modern, oben futuristisch, dazwischen Rolltreppen im Glas-Tunnel – nichts für Leute mit Höhenangst und schwachen Nerven.
Die Aussicht? Grossartig. Osaka bis zum Horizont, ein bisschen Dunst, ein bisschen Sonne, immerhin kein Regen.
Danach stürzten wir uns in die glänzende Shiny-Shopping-Welt rund um Osaka Station. Riesig. Laut. Wir wollten zielgerichtet bummeln. Stattdessen irrten wir, es ist wie ein Labyrinth.
Zum Essen gab’s Fastfood-Sushi bei Sushiro. Bestellung per Tablet, Sushi kommt auf dem Förderband angeschwebt – wie eine kleine kulinarische Achterbahn. Geschmacklich gut aber kein Vergleich zu gestern.
Und dann haben wir etwas ganz Cooles gesehen: Ein fahrender Roboter, der ganz selbstverständlich Sachen ausliefert. Klein, rundlich, mit blinkenden Lichtern, tuckerte er durch die Gegend, als wäre das das Normalste der Welt. Er stoppte wenn die Ampel rot war, und fuhr auf dem Trottoir um alle Fussgänger rum. Das haben wir zum ersten Mal live gesehen – die Zukunft rollt hier einfach an einem vorbei, und keiner schaut gross hin. Nur wir. Natürlich.
Fazit des Tages: Aussicht top. Orientierung flop.Leggi altro
Tag 14: Regen, Rolltreppen + feiner, roher Fisch
3 marzo, Giappone ⋅ 🌧 12 °C
Seit gestern spätabends regnet es ohne Pause. Nicht so ein bisschen Niesel – nein, richtig japanisch gründlich. Also fassen wir einen kühnen Entschluss: Taxi. Für ganze 1,2 km. Unsere allererste Uber-Bestellung! Aber es klappt. Und für umgerechnet 7 Franken stehen wir fünf Minuten später geschniegelt und trocken am Bahnhof. Schwups. Luxus kann so einfach sein.
Mittlerweile bewegen wir uns durch Bahnhöfe wie zwei alte Hasen. Den Shinkansen nach Osaka finden wir auf Anhieb. In Osaka angekommen: Überraschung! Es regnet immer noch. Ein Blick auf die Wetterkarte von Japan zeigt: Das ganze Land steht unter der Dusche.
Die erste U-Bahn-Station finden wir problemlos. Dann kommt der Linienwechsel. Unterirdisch. Ohne GPS. Ohne Google Maps. Willkommen im Labyrinth.
Von Umeda Station zur Osaka Station – offiziell 300 Meter. Gefühlt mindestens zwei Kilometer. Mit Koffer und zwei Rucksäcken! Und ungefähr acht falschen Abzweigungen. Wir fragen bestimmt fünf Mal nach dem Weg. Alle sind hilfsbereit, alle erklären geduldig – nur wir schaffen es trotzdem, noch zwei Ehrenrunden zu drehen. Aber schliesslich erreichen wir den richtigen Subway-Zugang und kommen wohlbehalten im Hotel an.
Zur Belohnung gibt’s einen Welcome-Drink: für mich Whiskey Cola, für Roger ein Bier. Mia versorgt uns mit Sushi-Tipps und Ideen für morgen – angeblich soll das Wetter besser werden. Wir drücken innerlich alle verfügbaren Daumen.
Zwei Stunden Pause später machen wir uns auf den Weg ins Sushi-Lokal. Und ganz ehrlich: Sushi in Europa? Kann man nicht vergleichen. Was wir heute essen durften, ist eine andere Liga. Frischer geht’s nicht, feiner geht’s kaum. Jeder Bissen ein kleines Kunstwerk.
Zufrieden, satt und ziemlich müde fallen wir ins Bett. Regen hin oder her – das war ein guter Tag.Leggi altro
13. Tag – Hiroshima
2 marzo, Giappone ⋅ 🌧 13 °C
Heute war einer dieser Tage, die sich leise an einen dranhängen und nicht mehr loslassen. Unser Weg führte in den Hiroshima Peace Memorial Park – ein Ort, der so ruhig und gepflegt wirkt, dass man fast vergisst, was hier geschehen ist. Fast.
Zwischen Bäumen, Wasserläufen und Denkmälern liegt eine Schwere in der Luft, die man nicht fotografieren kann. Man geht langsamer, spricht leiser. Jeder Schritt ist ein Schritt durch Geschichte.
Im Hiroshima Peace Memorial Museum wurde aus dieser Schwere Beklemmung. Die Ausstellungen sind nüchtern, sachlich, beinahe kühl – und gerade deshalb so eindringlich. Verbrannte Kleidungsstücke von Kindern. Eine stehengebliebene Uhr. Schatten auf Stein, wo einmal ein Mensch war. Zahlen, Daten, Karten – und dazwischen Schicksale. Am 6. August 1945 um 8:15 Uhr fiel die erste Atombombe auf eine Stadt. Innerhalb von Sekunden wurde Hiroshima ausgelöscht, zehntausende Menschen starben sofort, viele weitere in den Wochen und Monaten danach. Nicht nur Soldaten an der Front – sondern auch Familien, Schulkinder, Grosseltern.
Draussen steht der Atomic Bomb Dome, das Skelett eines Gebäudes, das wie durch ein Wunder – oder eher durch Ironie der Physik – stehen blieb. Es ist kein heroisches Monument. Es ist ein Mahnmal. Zerbrechlich, offen, verwundet. Und doch steht es noch. Vielleicht ist genau das die Botschaft.
Was diesen Besuch heute noch schwerer machte: Vor zwei Tagen hat erneut ein Krieg begonnen – zwischen den USA und Israel auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen. Wieder Schlagzeilen. Wieder „militärische Ziele“. Und wieder wissen wir alle, was das in der Realität bedeutet: zerstörte Städte, traumatisierte Kinder, Mütter, die ihre Söhne verlieren. Zivilisten zahlen den Preis für Machtspiele, Ideologien und politische Rechnungen.
Hier in Hiroshima wird einem brutal klar, wohin Eskalation führen kann. Geschichte ist kein abgeschlossenes Kapitel im Schulbuch. Sie ist ein warnender Finger, der uns heute direkt ins Gesicht zeigt. Und trotzdem scheint die Welt nicht dazuzulernen.
Wir gingen lange schweigend durch den Park. Das Wasser im Fluss floss ruhig weiter, als wäre nichts geschehen. Menschen legten Blumen nieder, falteten Papierkraniche, verharrten in stillem Gebet. Hoffnung und Verzweiflung nebeneinander.
Dieser Ort ist nicht nur Erinnerung. Er ist eine Mahnung. Und heute fühlt sich diese Mahnung aktueller an als je zuvor.
Man verlässt Hiroshima nicht einfach. Ein Teil bleibt hier – zwischen den Namen, den Geschichten und dem stillen Versprechen: Nie wieder.Leggi altro

ViaggiatoreDer Mensch lernt nie! Die Welt, unser Planet erträgt und erträgt und erträgt! Alle Wunden und Nöte die die Menschen anrichten!
Tag 12: Miyajima, Sonne, viele Menschen 😉
1 marzo, Giappone ⋅ ☀️ 14 °C
Nach einem richtig guten Frühstück ging’s los Richtung Insel Miyajima. Erstmal fast eine Stunde mit der Tram bis zur Fähre – und ganz ehrlich: Dieses Tram ist mehr als nur Transport.
Die Strassenbahn in Hiroshima fährt nämlich seit 1912. Nach dem Atombombenabwurf 1945 war sie eines der ersten Verkehrsmittel, das wieder fuhr. Drei Tage nach der Zerstörung rollten bereits wieder Wagen durch die Trümmer. Heute fahren teilweise noch historische Fahrzeuge, manche sogar aus anderen Städten übernommen. Kurz gesagt: Diese Trams haben sehr viel Geschichte.
Nach der gemütlichen Ruckel-Fahrt kam die kurze Fährüberfahrt – einmal durchs Glitzern der Bucht – und zack, standen wir auf Miyajima. Oder offiziell: Itsukushima. Und wir waren definitiv nicht die Einzigen mit dieser Idee. Sonne + Wochenende = halb Japan plus internationale Verstärkung.
Erster Programmpunkt: das berühmte schwimmende Torii vor dem Itsukushima Shrine. Dieses riesige rote Tor steht bei Flut scheinbar im Wasser – tatsächlich ist es nur eingerammt und nicht fest verankert. Das heutige Tor stammt aus dem 19. Jahrhundert, der Schrein selbst geht aber auf das 6. Jahrhundert zurück und wurde im 12. Jahrhundert vom mächtigen Samurai-Anführer Taira no Kiyomori gross ausgebaut. Die ganze Anlage ist auf Stelzen gebaut, weil die Insel als heilig gilt und der Boden ursprünglich nicht „betreten“ werden sollte.
Danach schlenderten wir durch den Schrein – lange Holzstege, rote Pfeiler, Meerblick inklusive – und machten uns anschliessend an die Treppen zum Tempel Daisho-in. Und ja, „anschliessend“ klingt eleganter als es war. Es waren viele Stufen. Sehr viele. Aber es lohnt sich: Hunderte kleine Statuen mit Wollmützchen, Gebetsmühlen zum Drehen und eine herrlich ruhige Atmosphäre abseits des Trubels unten. Der Tempel gehört zum Shingon-Buddhismus und ist einer der bedeutendsten auf der Insel.
Dann war auch schon Mittag. Und was isst man in Japan? Genau. Ramen. Eine grosse, dampfende Schüssel.
Die Rückfahrt mit Fähre und Tram dauerte wieder gefühlt sehr lange. Genug Zeit, um die Beine zu spüren.
Nach einer kleinen Hotelpause entschieden wir uns heldenhaft für ein japanisches Teppanyaki Restaurant zum Abendessen. Es war wunderbar....sogar Roger lobte das Essen 😋.. man will ja schliesslich ausgewogen essen.
Fazit des Tages: Sonne, Geschichte, heilige Tore im Meer, Tempel, Teppanyaki und eine Tram mit Comeback-Story.Leggi altro

Katja und Andy HeuelSehr schön, da gefällt mir alles. Die Tore , Schrein, See und die Anlage es ist sehr beruhigend.

Viaggiatorees ist beruhigend, aber es hat noch gefühlt Tausende andere Leute dort. Dies obwohl noch keine Sakura-Zeit ist. Dann hat es noch mehr Menschen.
Tag 11: weiter nach Hiroshima
28 feb–3 mar, Giappone ⋅ ☁️ 11 °C
Schon früh schleppen wir uns (mit erstaunlich guter Laune!) zum Kyoto Station und sitzen pünktlich im Shinkansen Richtung Himeji. Diese Züge sind ja so zuverlässig, man könnte die Uhr danach stellen.
Um 10 Uhr rollen wir in Himeji ein. Geplant wäre eigentlich erst um 16 Uhr weiterzufahren… aber wer braucht schon Pläne? Spontan beschliessen wir, früher nach Hiroshima weiterzuzischen. Umbuchen klappt tatsächlich problemlos – wir fühlen uns wie japanische Organisationsprofis – und sitzen schwupps schon um 11 Uhr wieder im Zug. Himeji im Schnelldurchlauf: Bahnhof gesehen, Mission erfüllt. 😉
In Hiroshima angekommen, meldet sich zuerst der Magen. Ein gemütliches Ramen-Restaurant rettet uns mit einer dampfenden Schüssel Glück. Danach ab ins Hotel und wie ein Wunder, der gestern verschickte Koffer steht schon im Hotelzimmer, das klappte ja hervorragend...… und da holt uns die Realiät ein: müde, erschöpft, leicht durchgekocht vom vielen Unterwegssein.
Also beschliessen wir ganz offiziell: Heute machen wir nichts mehr. Gar nichts. Also fast nichts. Ein chinesisches Nachtessen geht natürlich immer – man muss ja Prioritäten setzen. Danach fallen wir zufrieden ins Bett. Reisetag deluxe: viel Strecke, wenig Programm, maximaler Kalorien-Input. 😄Leggi altro
Tag 10: Fushimi Inari-Taisha - Sake-Museum
27 febbraio, Giappone ⋅ ☁️ 16 °C
Heute haben wir Grosses gewagt: Zum ersten Mal in Japan den Koffer voraus nach Hiroshima geschickt. 🚚📦
Theorie: super praktisch.
Praxis: ein kleines Abenteuer.
Der arme Mitarbeiter an der Rezeption hat die Versandformulare vermutlich auch zum ersten Mal seines Lebens ausgefüllt. Wir standen daneben, nickten fachmännisch (als hätten wir irgendeine Ahnung), und gemeinsam haben wir uns durch Kanji, Durchschläge und Stempel gekämpft. Irgendwann war alles ausgefüllt, mehrfach kontrolliert – und der Koffer offiziell auf Japan-Reise ohne uns geschickt. Vertrauenslevel: 85 %.
Das Frühstück danach war… sagen wir… funktional. Minimalistisch. Sehr minimalistisch. Aber gut, wir sind ja nicht zum Schlemmen hier, sondern zum Entdecken.
Erster Halt: Fushimi Inari-Taisha.
Dieser berühmte Shinto-Schrein ist dem Gott Inari gewidmet – zuständig für Reis, Wohlstand und Geschäftserfolg. Überall stehen Fuchsfiguren, denn Füchse gelten als Boten Inaris. Und dann natürlich DIE Attraktion: Tausende leuchtend roter Torii-Tore, die sich wie ein endloser Tunnel den Berg hinaufziehen. Gespendet von Firmen und Privatpersonen – jedes Tor trägt einen Namen.
Wir sind ein Stück durch diese orange-rote Welt marschiert. Es ist wirklich speziell: je höher man kommt, desto ruhiger wird es. Nur Schritte, Waldgeräusche – und immer wieder diese Tore. Bis man dann doch merkt, dass es doch ziemlich bergauf geht. 😉
Danach ging es weiter ins Sake-Viertel von Fushimi zu einer traditionellen Brauerei. Film geschaut, Museum besichtigt, viel gelernt über Reispoliergrade, Fermentation und warum gutes Wasser alles ist. Und dann der beste Teil: Drei verschiedene Sake zum Probieren – vom milden Einsteiger bis zum „oh, der hat aber Charakter“. Das kleine Sake-Glas durften wir behalten. Souvenir mit Stil!
Anschliessend knurrte der Magen. Auf der Suche nach etwas Kleinem landeten wir – warum auch immer – in einem indischen Ramen-Restaurant. Japan kann einfach alles kombinieren.
Für Roger gab’s Bier und ordentlich Fleisch. Für mich einCurry-Ramen – würzig, aromatisch, wunderbar wärmend. Wirklich richtig gut.
Fazit des Tages:
Koffer auf Solo-Trip.
Viele rote Tore.
Sake-Wissen erweitert.
Indisch-japanische Fusion gefeiert.
Japan überrascht einfach jeden Tag aufs Neue.Leggi altro
Kuriositäten in Japan: nicht erwartete Dinge
27 febbraio, Giappone ⋅ ☁️ 12 °C
Japan überrascht uns jeden Tag – und zwar nicht nur mit Tempeln, Sushi und Hochgeschwindigkeitszügen, sondern vor allem mit einer Sammlung herrlicher Alltagskuriositäten. Hier unsere Highlights:
1. Die Toiletten – Willkommen im Wellness‑Spa
In Japan sind selbst öffentliche Toiletten so sauber, dass man fast einziehen möchte. Und ja, sie haben alle ein Dusch‑WC. Kein Gestank, keine fragwürdigen Überraschungen. Wenn man Glück hat, kann man zur Wahrung der Privatsphäre noch einen Knopf drücken... dann ertönt lautes Vogelgezwitscher oder es rauscht wie ein Wasserfall. Auf jeden Fall fühlt es sich sehr futuristisch an. Das Lavabo... alles automatisch... zuerst Seife, dann Wasser und getrocknet werden die Hände auch direkt im Lavabo. 🧹
2. Warteschlangen – die hohe Kunst des geordneten Anstehens
Wir wussten nicht, dass man vor einer Rolltreppe anstehen kann. Oder vor einem Raucherhäuschen. Oder vor einem Restaurant, das erst in 15 Minuten öffnet. Japan ist für uns die Schlangen‑Nation: geordnet, ruhig, null Gedränge. Selbst beim Einsteigen in Bus, Tram, Metro oder Zug wirkt alles wie eine Choreografie. Ich glaube wir Schweizer brauchen darin noch Nachhilfe 🤣.
3. Strassen – eng, enger, Japan
Trottoirs sind selten; stattdessen gibt’s eine dünne Linie, die irgendwie alles regelt. Autos fahren darauf, Velos auch, Fussgänger sowieso 🚸. Dass das funktioniert, grenzt an ein Wunder – oder an extrem disziplinierte Autofahrer.
4. Autos – kurz, kürzer, am kürzesten 🚙
Die meisten Autos sehen aus wie frisch aus dem Tumbler: sie gehen ein und zack es entsteht ein Mini‑Format-Auto. Das hat aber einen guten Grund: Wer ein Auto zulassen will, braucht zuerst einen Parkplatz – und der wird von der Polizei vor Ort überprüft (die Masse müssen stimmen) erst dann gibts eine Bewilligung. Ein Auto ohne Parkplatz? Unmöglich. Dauer bis man diese Bewilligung für die Autozulassung hat ca. 1 Woche = Bürokratie Level Japan.
5. Häuserabstand – Fenster mit exklusiver Wand‑Aussicht
Einige Häuser stehen so nah beieinander, dass man sich fast die Hände reichen kann (wenn die Fenster am gleichen Ort angeordnet sind. – Abstand: 30 bis 50 cm. Trotzdem haben beide Seiten Fenster. Die Aussicht? Wand. Immerhin braucht man keine Vorhänge 🏙️.
6. Balkone – minimalistisch optimiert
Viele Balkone sind so schmal, dass man sich fragt: Wofür? Draussen sitzen? Unmöglich. Manche schauen direkt auf die Wand des Nachbarhauses – Entfernung: 50 cm. Aussicht garantiert überschaubar. Und einen Sonnenschirm braucht es mit Sicherheit nicht ⛱️.
7. Zehen-Schläppli 🩴
Ich glaube die Japaner lieben Zehen-Schläppli über alles. Es gibt dafür extra Socken und auch für eine Schlechtwetter-Variante ist gesorgt - siehe Foto
8. öffentliche Abfallbehälter
Diese gibt es kaum, trotzdem liegt kaum etwas am Boden. Der Grund dafür ist, dass die öffentlichen Abfallbehälter im Jahr 1995 nach dem Giftgas-Anschlag der Aum-Sekte abgeschafft wurden, um mögliche Ablageorte für Bomben zu minimieren.
Japan bleibt faszinierend – ein Land voller Charme, Ordnung, Hightech und winziger Balkone. Und wir sammeln weiter fleissig Kuriositäten!Leggi altro

Katja und Andy Heuel
Ist das etwa ein Test, ob wir uns die Bilder gut anschauen 😉 Wiederholungsbild 🤭

ViaggiatoreJa genau…. Ich weiss es sind glaub 2 Bilder doppelt…. Aber ich wollte Spezielles beschreiben 🤣

Katja und Andy Heuel
Alles gut, sollte auch nur lustig sein. 😊Wir lesen und schauen täglich eure tollen Erlebnisse und freuen uns sehr für euch, dass ihr zufrieden und glücklich seid mit eurer Reise. 🫂🫂

ViaggiatoreWeiss ich doch aber es gibt soviele Dinge, die man sich bei uns in der Schweiz kaum vorstellen kann 🤪

Katja und Andy Heuel
Nicht nur bei euch in der Schweiz, auch in Deutschland nicht.🤭
Tag 9: Kyoto mit Tee-Zeremonie
26 febbraio, Giappone ⋅ ☁️ 14 °C
Heute: kein Regen, yeah! Kyoto zeigt sich gnädig – und wir starten stilvoll mit einer Teezeremonie im Maikoya in Kyoto.
Aber bevor auch nur ein Schluck Tee in Sicht ist, werden wir eingekleidet. Kimono anziehen klingt harmlos – ist es nicht. 30 Minuten Prozedur, gefühlt 47 Stofflagen und zwei geduldige Japanerinnen, die mich kunstvoll einwickeln wie ein sehr wertvolles Geschenk. Alleine das ist schon eine Zeremonie für sich. Atmen? Nur eingeschränkt möglich. Für Roger ist es lockerer... nur eine Japanerin, die hilft und atmen ist auch gut möglich. Hübsch aussehen? Beide definitiv.
Dann endlich: der Teeraum. Ruhig. Konzentration. Wir dürfen unseren Matcha selbst zubereiten. Mit einem kleinen Bambusbesen wird geschlagen, auf und ab, auf und ab – bis der Tee schön schaumig ist. Wir schlagen tapfer ... Ziel: viele Bläschen damit beim Rausziehen des Bambusbesens ein kleiner Mount Fuji entsteht.
Dann kommt der grosse Moment: Trinken.
Mein Fazit: unglaublich bitter. So bitter, dass mein Gesicht vermutlich sämtliche Höflichkeitsregeln verletzt hat. Roger hingegen: begeistert. Natürlich.
Der letzte Schluck muss geschlürft werden – gehört sich so. Also schlürfen wir würdevoll vor uns hin. (Ich danach um den bitteren Geschmack loszuwerden, sofort versteckt einen Schluck Cola Zero.)
Nach so viel Tradition zieht es uns in die Moderne: ins Kyoto Station Building. Ein riesiges Kaufhaus. Wirklich riesig. Ich bin überzeugt, man könnte dort vom Reiskocher bis zum Raumanzug alles kaufen.
Ganz oben im 13. Stock: Aussichtsterrasse. Im 12. Stock: ein ganzes Stockwerk nur Essen. Klingt perfekt – wäre da nicht das Schlangenstehen. Vor jedem Restaurant eine mehr oder weniger lange Warteschlange mit Stühlen. Viele Stühle. Wir vermuten: Die stehen da nicht aus Dekoration, sondern weil man lange anstehen muss.
Wir entscheiden uns heldenhaft gegen das Warten und für eine spontane Unterwegs-Verpflegung. Man muss Prioritäten setzen – und die heissen heute eindeutig: keine Warteschlangen.
Fazit des Tages: Kultur, Bitterkeit, Bläschen und ein Kaufhaus, in dem man vermutlich auch einen Ersatz-Roger finden würde – falls nötig. 😉Leggi altro
Tag 8: Im regnerischen Kyoto☔️
25 febbraio, Giappone ⋅ 🌧 12 °C
Schon beim Aufwachen war klar: Der Wetterbericht hatte leider recht. Es schüttete wie aus Kübeln. Aber wir wären ja nicht wir, wenn wir uns davon abhalten liessen. Also Regenjacke an – und los.
Erstes Ziel: der sagenhaft schöne Kinkaku-ji.
Mitten in einer traumhaften Parkanlage steht er – der berühmte Goldene Pavillon. Genau genommen eine Pagode, die heilige Reliquien Buddhas beherbergt. Das Ding glänzt tatsächlich golden, selbst bei Regen. Vielleicht sogar noch dramatischer. Seit 1994 ist der Tempel UNESCO-Weltkulturerbe – völlig zu Recht.
Die Gärten hätten bei Sonnenschein wahrscheinlich wunderschön ausgesehen. Heute sehen sie eher nach „Reisfeld mit Pfützen“ aus. Also: weiter.
Nächster Stopp: Ninna-ji.
Gegründet im Jahr 888. Der Tempel ist eng mit der kaiserlichen Familie verbunden und Haupttempel der Omuro-Schule des Shingon-Buddhismus. Viele Priester kommen hierher zum Studieren und für Zeremonien. Ein Ort mit richtig viel Geschichte – und ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe.
Auch hier: wunderschöne Anlage. Und auch hier: Regen. Viel Regen. Sehr viel Regen. Unsere Schuhe hatten inzwischen einen eigenen See.
Aber wir zogen tapfer weiter zum Shimogamo-Schrein.
Eines der ältesten Shinto-Heiligtümer Japans, eingebettet in ein grosses Waldgebiet, das bei trockenem Wetter bestimmt märchenhaft wirkt. Auch dieser Schrein gehört zu den historischen Denkmälern des antiken Kyoto und ist UNESCO-Weltkulturerbe.
Spannend ist hier vor allem der religiöse Hintergrund: In Japan leben Shintoismus und Buddhismus friedlich nebeneinander.
Shinto – „Weg der Götter“ – ist die ursprüngliche Religion Japans. Es geht um Kami, also göttliche Geister in Natur, Tieren, Ahnen oder sogar Ideen. Keine heiligen Bücher, keine Propheten – mehr Lebensgefühl als Dogma.
Der Buddhismus kam vor rund 1400 Jahren dazu und brachte Meditation, Rituale und verschiedene Schulen mit. Die meisten Japaner kombinieren beides ganz selbstverständlich. Warum sich entscheiden, wenn man auch beides haben kann?
Irgendwann waren wir allerdings weniger spirituell als schlicht: klatschnass. Also beschlossen wir, den Tag im Nishiki-Markt zu beenden. Essen hilft. Und überdachte Märkte sind bei Regen ein Segen.
Fazit des Tages:
Drei Weltkulturerbestätten, unzählige Pfützen und zwei durchnässte, aber zufriedene Reisende. Morgen soll die Sonne zurückkommen. 🌤️Leggi altro
Tag 7 – Shinkansen-Action und Fuji-Revival
24 febbraio, Giappone ⋅ ☀️ 13 °C
Nach dem Frühstück (für Roger leider wieder sehr… sagen wir… *fischig-traditionell*) ging’s Richtung Bahnhof Odawara. Mission: Shinkansen finden.
Während wir warteten, rasten andere Züge durch den Bahnhof wie Düsenjets auf Schienen. Ungelogen – der Perron vibrierte! Ich wollte heldenhaft ein Video drehen… tja. Der Zug war schneller weg, als ich mich umdrehen konnte.
Das Einsteigen? Wie immer japanisch perfekt. Alle brav in Reih und Glied, kein Gedränge, kein Gerempel – in der Schweiz würden wir dafür erst mal eine Kommission gründen. Unsere Plätze waren schnell gefunden, gemütlich hingesetzt – und dann nach ca. 30 Min. zeigte sich der Mount Fuji doch noch. Nach dem Nebel-Drama von gestern fast schon kitschig schön. Roger glücklich. Ich auch.
In Kyoto angekommen fanden wir problemlos unser Hotel. Dieses ÖV-System hier ist einfach grandios – pünktlich, sauber, logisch… und kostet pro Fahrt rund Fr. 1.10. Da fragt man sich schon kurz, ob man je wieder Auto fahren will.
Am Abend schlenderten wir noch durch den *Nishiki Market* – ein Fest für Augen, Nase und mutige Gaumen. Eine Kleinigkeit zum z'Nacht gab’s natürlich auch.
Fazit des Tages: Schnellzüge, Fuji-Glück und Food-Abenteuer. Beine müde, Herz zufrieden. 🚄🏔️🍢Leggi altro

ViaggiatoreWunderbar wie du das beschreibst! Es macht richtig Spass mitzureisen! Soviel Einblick in dieses weitentfernte, mir sehr fremde Land ist toll! Danke dir! ☺️
Tag 6: Futon-Deluxe, Nebel-Edition
23 febbraio, Giappone ⋅ ☀️ 17 °C
Wir haben heute *einigermassen* gut geschlafen. Roger sogar sehr gut. Ich… sagen wir: mittelprächtig. Trotz fünf (!) Futons. Offenbar kann man auf Wolken liegen und trotzdem wach sein. Eine Dusche war im Zimmer nicht vorhanden, dafür ein privater Onsen... das Duschen gestaltete sich daher etwas schwieriger.
Dann das erste *original japanische Frühstück* – siehe Bilder. Ich war begeistert, Roger eher so: „skeptisch“ (was bekanntlich kein echtes Kompliment ist).
Gestärkt – oder zumindest satt – ging es Richtung *Lake Ashi*. Es hatte aufgehört zu regnen, die Stimmung war gut, die Hoffnung gross.
Auf halbem Weg: Regen.
Am See: Nebel. Viel Nebel. So viel Nebel, dass wir kaum zwei Meter weit gesehen haben. Dazu stürmisch und kalt. Gegenüberliegendes Ufer? Unsichtbar.
*Mount Fuji*? Logischerweise ebenfalls unsichtbar.
Besonders schön, wenn der Wetterbericht von *sehr gutem Wetter* gesprochen hat. Haha
Als wir dann nicht mal ein Café fanden, um das Ganze bei einem Kaffee auszusitzen, beschlossen wir, nach Hakone zurückzufahren. Mit einem gemütlichen 2-km-Stau kurz vor dem Ort – man will ja nicht zu früh wieder da sein.
Zwischenfazit: Fahrt zum See 1 Stunde, zurück 1 Stunde, Uhrzeit inzwischen 12.00.
Unglaublich viele Touristen überall. Und etwas, das wir aus Europa kaum kennen: *lange Schlangen vor Restaurants*. Menschen, die geduldig fürs Essen anstehen.
Ohne Warten gab’s dafür an einem Stand *vier Mochis* – sehr süss, sehr lecker, sehr klebrig.
Danach fanden wir tatsächlich noch ein Restaurant ohne Schlange und mit direkter Sicht auf den Fluss Haya. Jackpot.
Roger: Chicken Wings - Ich: Ramen - Beides: sehr lecker
Ich wollte dem Lake Ashi aber noch *eine zweite Chance* geben. Vielleicht weniger Nebel? Also wieder ab in den Bus – nochmal eine Stunde.
Ergebnis: weniger Nebel, ja. Aber leider auch nicht das sonnige, wolkenlose Postkartenwetter, das uns versprochen worden war.
Dafür habe ich immerhin den berühmten *Hakone-Schrein* gesehen – bekannt für sein markantes Torii-Tor. Mission *halb* erfüllt. Bei der Busfahrt zurück sind wieder viele viele Fahrgäste, mir bleibt nur der Platz im Gepäckfach....
Roger hatte währenddessen die bessere Idee: zu Fuss zurück zum Hotel und ab in den Onsen. Sehr weise Entscheidung.
Das Nachtessen war dann wieder typisch japanisch – und ich fand es grossartig.
Fazit des Tages: Japanisch essen können sie. Beim Wetter… da üben sie noch. 😅Leggi altro

ViaggiatoreDanke, dass wir euch begleiten dürfen, ist sehr spannend 🤩! Gruss Jacqueline und Werner

Viaggiatore
Ich versteh Roger 😂. Zum Mittagessen sofort, zum Frühstück - speziell ☺️.

ViaggiatoreGerade im TV eine Doku über Japan gesehen – genauer gesagt über Mochi. Diese süsse, kompakte, klebrige Delikatesse gibt’s ja in allen möglichen Varianten. Da sagt der Mochi-Koch ganz trocken: „Wegen Erstickungsgefahr sollten Kinder und ältere Menschen besonders vorsichtig sein.“ 😳🫣 Ähm…also…für eure nächste Portion Mochi… Kleine Stücke schneiden, gut kauen, kein Wettessen veranstalten 😄
Tag 5: Orientierungslos, aber sauber
22 febbraio, Giappone ⋅ 🌬 17 °C
Heute klingelte der Wecker gnadenlos früh. Frühstück rein, Motivation hoch – Ziel: *Shinjuku Station*. Bis dorthin lief alles erstaunlich rund. Und dann … der Bahnhof.
3,5 Millionen Menschen pro Tag, über 200 Ausgänge, 39 Gleise, mehrere Ebenen und gefühlt ein eigenes unterirdisches Ökosystem. Kurz gesagt: Wer hier *sein* Gleis findet, darf sich offiziell als Sieger bezeichnen. Wir fragten uns durch – mehrfach, höflich, leicht verzweifelt – und siehe da: Irgendwann standen wir tatsächlich richtig, natürlich auch in der Schlange 😅 wie in Japan üblich... alles geordnet.
Pünktlich um 10 Uhr fuhr der Zug los, und um 12 Uhr erreichten wir *Hakone*. Reiseerfolg!
Direkt danach der nächste Dämpfer: Check-in im Hotel erst um 15 Uhr. Meine vorsichtige Nachfrage nach einem früheren Einlass wurde mit einem klaren, japanisch-höflichen, aber inhaltlich knallharten „Nein“ beantwortet.
Also vertrieb ich mir die Zeit im Onsen. Vorteil: tiefenentspannt und blitzblank. Nachteil: das Hotelzimmer.
Vielleicht müssen sie die Zimmer zwischen 10 (spätester Check-Out) und 15 Uhr (frühester Check-In) komplett renovieren – anders lässt sich der Zeitplan kaum erklären. Unser Zimmer jedenfalls roch leicht nach „Vintage“, das Bad nach „Biologieunterricht“, Schimmel inklusive. Renovierung offenbar abgebrochen. Oder vergessen.
Positiv: Das Zimmer ist groß, und wir schlafen zum ersten Mal auf einem echten Futon, den wir selbst auslegen durften, gut ich nach einer Stunde dann auf einem fünffachen Futon. Normalerweise wird am Morgen alles wieder weggeräumt – sehr praktisch, falls man tagsüber sein eigenes Zimmer nicht wiedererkennen möchte.
Das Abendessen im Hotel überraschte dann tatsächlich angenehm. Wir hatten wenig erwartet – und wurden positiv eines Besseren belehrt. Gar nicht schlecht! Gut wir brauchten zuerst eine Einweisung, wie man das alles essen muss. Aber am Ende waren wir satt.
Unterm Strich: eher ein doofer Tag. Viel Bahnhof, wenig Glanz, etwas Muff.
Aber morgen fahren wir zum *Ashi-See*. Und wenn das Wetter so bleibt wie heute, haben wir vielleicht sogar Glück und sehen den *Mount Fuji*.Leggi altro
Tag 4: Ramenabenteuer mit Beipackzettel 🍜
21 febbraio, Giappone ⋅ ☀️ 14 °C
Heute haben wir Tokio erstmal verschlafen. Ausschlafen scheint sich langsam zur Urlaubsdisziplin zu entwickeln. Nach dem Frühstück dann die nüchterne Diagnose: Roger fällt aus. Gestauchtes Fussgelenk, Schmerzen beim Laufen, Stimmung… sagen wir „mittelprächtig“. Aber Rollenverteilung ist klar: Er Hotel, ich Abenteuer.
Alleine mache ich mich auf den Weg in den **Kokyo Gaien National Garden** – eine riesige grüne Oase mitten in der Stadt. Beim Eingang wie üblich eine Sicherheitskontrolle. Denn weite Rasenflächen, alte Tore, Wassergräben und drumherum Tokios Skyline. Geschichte trifft Grossstadt, ganz ohne Gedränge. Früher Teil der Edo-Burg und Residenz der Tokugawa-Shogune, heute perfekt zum Schlendern.... Bis der Hunger kam.
Google schickte mich zu einem Ramen-Restaurant, das eher aussah wie ein Geheimclub: **9 Sitzplätze, 1 Koch, 1 Automat.** Bestellen am Automaten – natürlich komplett auf Japanisch. Ich stand da wie ein Esel am Berg. Rettung nahte in Form einer netten jungen Japanerin, die sich meiner erbarmte (grundsätzlich erleben wir die Japaner als sehr hilfsbereit). Ich wusste nicht, *was* ich bestellte – nur *dass* ich bestellte. Ergebnis: Volltreffer. Fantastische Ramen, null Ahnung, was genau drin war, aber eindeutig Glück gehabt, es war sehr gut... ich habe alles aufgegessen.
Tokio ist sehr geordnet und sauber. Man weiss immer genau wo man laufen muss (ist explizit angeschrieben, auch auf der Rolltreppe steht man links...rechts geht man, aber es gibt auch klare Hinweise auf dem normalen Gehsteig). Die öffentlichen Toiletten sind kein Vergleich zu Schweiz... sie sind hier total sauber und es stinkt gar nicht. Zurück im Hotel dann die gute Nachricht: Rogers Fuß war dank meiner mitgebrachten Medikamente schon deutlich besser. Mission „Pflegepersonal Claudia“ erfolgreich abgeschlossen.
Morgen geht’s weiter nach **Hakone**. Hoffentlich mit zwei funktionierenden Füssen.Leggi altro

ViaggiatoreIst wahrscheinlich gar nicht so einfach, schlechtes Ramen in Japan/Tokio zu bekommen 🫣😆🙋🏽

Katja und Andy HeuelGute Besserung Roger, Und für euch dann morgen einen schönen Besichtigungs Tag

Katja und Andy Heuel„Ich habe mich ja schon über eure Gewaltmärsche amüsiert – ganz entspannt von 0 auf 100 in 3,5 Sekunden 🙃 Aber klar, wenn man schon mal da ist, muss natürlich alles gesehen, bestaunt und erlaufen werden! Gute Besserung an Roger – er darf sich jetzt offiziell im Erholungsmodus befinden 😄 Und euch morgen ganz viel Spaß (vielleicht ja mit einem Mini-Gang weniger im Turbomodus 😉)!“
Tag 3: Hoch hinauf !!! 😄
20 febbraio, Giappone ⋅ ☁️ 9 °C
Heute stand ganz klar unter dem Motto „Urlaub = ausschlafen ohne schlechtes Gewissen“. Mission erfüllt: Wir haben sehr lange geschlafen. Sehr.
Nach einem richtig guten Frühstück machten wir uns dann doch noch auf den Weg.
Erstes Ziel: der Tokyo Tower (Höhe 333m), fast eine Kopie des Pariser Eiffelturms. Unterwegs kamen wir zuerst noch an einem Raucherhäuschen vorbei...ja davor stehen die Raucher regelmässig an..... die Plätze sind markiert und es hat Wartezeiten. Danach kam ein Shinto-Tempel, gerade daneben der Zojo-ji Tempel (buddhistischer Tempel). Und dann endlich oben auf dem Top Deck des Tokyo Towers angekommen..... Der Ausblick war wirklich wunderschön.
Gut, der Eintritt fürs Top Deck (250m) war nicht gerade ein Schnäppchen – aber, dafür gab’s eine kleine Fotosession und ein Gratisgetränk. Am Schluss mussten wir zwar das ausgedruckte farbige Foto (inkl. digitales Foto) doch noch extra bezahlen, gratis wäre nur ein kleines schwarz-weisses Mini-Mini-Foto gewesen.
Danach nochmals hinein ins bunte Chaos der Takeshita Street. Ziel klar definiert: eine Pokémon-Figur für das Enkelkind kaufen.
Nach einigem Suchen, Staunen und kurzzeitigem Orientierungsverlust dann der Erfolg: Pokémon gesichert. Mission erfüllt 🏆.
Das Nachtessen genossen wir in der Nähe des Hotels im Restaurant Simone... wie gestern wiederum sehr lecker und sogar recht günstig.
Und jetzt zur Realität: Wir hatten uns fest vorgenommen, heute nicht allzu viel zu laufen.
Tja. Am Ende waren es dann doch stolze 8,5 km.
Morgen heißt es deshalb ganz offiziell: Beine schonen! 🦵Leggi altro
Tokio, Tag 2: Verlaufen mit System 😄
19 febbraio, Giappone ⋅ 🌙 4 °C
Nach einem guten Frühstück erobern wir zuerst die Metro & den Subway. Die Theorie ist einfach, die Praxis… sagen wir kreativ. Nicht alles auf Englisch, japanische Schrift = Buch mit sieben Siegeln. Aber wir leben noch – und kamen sogar an.
Asakusa war unser erstes Ziel. Dort thront der beeindruckende Sensō-ji. Erst ein Blick von oben – grandios! Bonus: perfekte Sicht auf den Tokyo Skytree.
Auf dem Weg zum Tempel: Stände mit Schüttelbechern. Schütteln, Stäbchen mit Nummer ziehen, Schublade öffnen – drin ein Zettel mit einem Wunsch. Angeblich geht der in Erfüllung. Vor dem Tempel, eine riesige Schale mit Räucherstäbchen... man soll sich den Duft dorthin fächeln wo es wehtut und es wird anscheinend sofort besser.
Wir nehmen Tokio beim Wort.
Danach schlendern wir durch wuselige Straßen voller Shops mit Dingen, die kein Mensch braucht – aber anscheinend gibt es trotzdem genug Käufer.
Weiter mit der Metro zum Meiji Jingu (im Shibuya Viertel). Mitten im Wald, nahe dem Yoyogi Park. Plötzlich Stille. Kaum zu glauben, dass wir uns in Tokio mit 14,2 Mio. Einwohnern befinden. Viele Menschen, null Hektik – fast meditativ. Dieser Ort ist auch sehr beliebt für Hochzeiten.... und im Januar stehen anscheinend jeweils Millionen Menschen vor dem Shrein an, für die ersten Gebete des Jahres.
Zum Abschluss wieder kleine Strässchen: Süssigkeitenläden ohne Ende (allerdings kaum Japaner welche übergewichtig erscheinen) und völlig verrückte Cafés – Kuscheln mit Mini-Schweinchen, Katzen, Hunden oder sogar Capybaras. Ja, wirklich...wir glauben es kaum.
Noch ein spätes Mittag-/Nachtessen, dann nach total über 11 km Fussmarsch zurück ins Hotel. Müde, glücklich – und zack: eingeschlafen. 💤Leggi altro

Viaggiatore
Es sieht so warm aus, aber nach euren Jacken, ist es relativ frisch....
In Japan: organisiert bis zur letzten Verbeugung
18–22 feb, Giappone ⋅ ☀️ 11 °C
**Tag 1 🇯🇵**
Ankunft in **Tokio**. Passkontrolle: freundlich, gründlich, geschniegelt. Gepäckkontrolle: ebenso. Kaum durch, standen wir schon da wie VIPs – mit Namensschild. Zack, weitergereicht an *vier* Angestellte der Reiseagentur. Vier! Wir fühlten uns kurz wie Staatsgäste.
Im Gänsemarsch ging’s zum Parkplatz unseres Chauffeurs. Dort: Verbeugungen in alle Richtungen, fast synchron. Die vier verschwanden rückwärts, der Chauffeur fuhr uns souverän zum Hotel. Japanische Effizienz in Reinform.
Nach kurzem Auspacken meldete sich der Magen. Keine 50 Meter später: ein winziges Lokal, ausschliesslich Einheimische – immer ein gutes Zeichen. Schuhe aus (natürlich), Platz nehmen, Speisekarte anschauen, nichts verstehen. Mutig bestellt.
Erster Gang: **Squid-Salat**. Ganz anders als erwartet. Wirklich ganz anders. Dann Tempura, dann Huhn – und siehe da: Es schmeckte! Sehr sogar. Müdigkeit setzte ein, wir schlurften selig zurück ins Hotel und fielen kurz darauf in den Tiefschlaf.
Fazit des Tages: kurze Wege, viele Verbeugungen, kulinarische Überraschungen – und wir sind angekommen. 🌙Leggi altro
Flug von Helsinki nach Tokio
18–19 feb, Finlandia ⋅ ⛅ -14 °C
Also mehr oder weniger ein Tag im Flugzeug oder am Flughafen.
Wir fliegen komfortabel mit Finnair von Helsinki nach Tokio.
Nach einem guten Nachtessen, schlafe ich recht gut, obwohl das Bett etwas hart ist und es im Flugzeug sehr warm ist. Roger schläft nicht so gut.
In rund 46 Minuten werden wir in Tokio ankommen.Leggi altro

Katja und Andy HeuelWow, sehr schön . So etwas habe ich noch nie gesehen👍. Euch einen schönen entspannten Flug

Katja und Andy HeuelIch warte immer darauf, dass mir Andreas auch mal so eine Speisekarte reicht.😆🤷♀️
1. Etappe geschafft 😉
16–17 feb, Germania ⋅ ☁️ 6 °C
Basel → Frankfurt Flughafen mit der Deutschen Bahn – und tatsächlich nur mit kleiner Verspätung. Sensation! 😄
Wir übernachten fast direkt beim Flughafen und haben noch mit Heike und Robert (gute Bekannte seit fast 26 Jahren) abgemacht zum Nachtessen. Also nun wirklich das letzte gutbürgerliche deutsche Essen..... bevor wir dann für 3 Wochen Sushi & co. schlemmen.
Morgen dann ganz entspannt beim Flughafen einchecken und weiter Richtung Tokio, mit Zwischenstopp in Helsinki.
Fortsetzung folgt – hoffentlich weiterhin im Zeitplan.Leggi altro

Katja und Andy HeuelDas ist ein wundervoller Anfang. Mit großer Freude begleiten wir euch auf euren kommenden Abenteuern. 🫂🫂



























































































































































































































































































































Katja und Andy HeuelWunderschön die Azaleen😍
Katja und Andy HeuelDas heißt morgen geht euer Flug nach Vietnam ?
ViaggiatoreGenau 😁