• Tag 37 - Heimreise (einmal um die halbe Welt)

    March 25 in Japan ⋅ 🌧 13 °C

    Schon um 18 Uhr werden wir im Hotel abgeholt – gefühlt mitten am Nachmittag, praktisch aber mitten im legendären Feierabendchaos von Ho-Chi-Minh-Stadt. Ein letztes Mal dürfen wir den Verkehr „geniessen“: 7,6 km in 42 Minuten. Rekordverdächtig langsam. Zwischen tausenden Rollern, die aus allen Richtungen kommen (und scheinbar nie bremsen), nehmen wir innerlich Abschied – und sind gleichzeitig ganz froh, dass wir da nicht selbst fahren müssen.

    Am Flughafen dann: warten. Unser Flug geht erst um 23:35 Uhr. Zeit genug, um müde herumzusitzen und sich zu fragen, wie man eigentlich so viel Gepäck ansammeln konnte.

    Ankunft in Tokio um 6:45 Uhr – wir konnten wirklich einige Std. schlafen und waren nicht müde. Gepäck holen, Einreise Japan, Zoll… alles läuft wie ein Uhrwerk. Dann die nächste Mission: unseren Transfer-Chauffeur finden, der uns vom Flughafen Haneda Airport zum Narita International Airport bringt. 80 km in etwa einer Stunde – Japan halt. Kein Gehupe, kein Chaos, keine Rollerlawinen. Fast schon unheimlich still.

    Unsere ursprünglich gefürchteten 4 Stunden Aufenthalt? Völlig ausreichend. Fast schon entspannt. Wer hätte das gedacht.

    Weiter geht’s Richtung Frankfurt am Main – mit einer Stunde Verspätung. Wegen des Krieges nehmen wir die „Panorama-Route“ über den Nordpol. Klingt spektakulär, dauert aber halt auch länger. Sicherheit geht vor – und wir haben ja Zeit… sehr viel Zeit.

    In Frankfurt dann der sportliche Teil: Koffer schnappen und vom Terminal 2 zum Fernbahnhof sprinten. Und tatsächlich – theoretisch hätten wir es geschafft! Ein Zug 50 Minuten nach Landung, Ankunft zuhause gegen halb zehn. *Theoretisch.*

    Praktisch kam dann die Deutsche Bahn ins Spiel. Oder besser gesagt: deren Verspätungen. Alle, wirklich alle Züge waren verspätet oder fielen aus. Ein kleines Meisterwerk an Unpünktlichkeit. Ende vom Lied: Ankunft in Basel um 23:15 Uhr.

    Nach insgesamt über 35 Stunden unterwegs fühlen wir uns ungefähr so frisch wie ein nasser Waschlappen nach einer Bergtour. Total erledigt fallen wir ins Bett – glücklich, wieder zuhause zu sein… und mit dem festen Vorsatz: Beim nächsten Mal vielleicht doch einfach beamen 😄
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