• Einfach nur Wow.....

    10 de fevereiro de 2025, Tailândia ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir haben ja schon viele Reisen unternommen und viele Orte gesehen, aber unser heutiges Ziel würde ich definitiv mit zu den schönsten zählen. 

    Was genau haben wir gesehen? Eine Höhle. Gähn. Ja, aber eine wirklich beeindruckende Höhle mit Namen Phraya-Nakhon im Sam Roi Yot Nationalpark, ca. 1 Stunde Autofahrt von Hua Hin entfernt. Wenn man pfiffig genug ist, fährt man nicht bis nah zum Einlass zum Park, sondern stellt sein Auto kurz hinter der Einlassschranke in den Schatten (20 Baht für's Parken = 0,56 €). Macht sich bezahlt, wenn man völlig verschwitzt zurückkehrt.

    Der Wasserträger hat genug Wasser an Bord, wir zahlen unseren obligatorischen Eintritt für den Nationalpark in Höhe von insgesamt ca. 11,- €, und los geht's. Gleich die steilen Steinstufen hoch, um den Berg zu überwinden. Oben gibt es, wie immer, einen phänomenalen Ausblick, einen obligatorischen Fotostopp, und auf der anderen Seite geht's wieder runter. 

    Tatsächlich sind die Stufen von den tausenden von Schuhen stellenweise sehr glatt gerieben, so dass man absolut aufpassen muss, dass man nicht wegzurutscht. Aber hej, wir haben den Sumatra-Dschungel überlebt, da wollen wir hier doch nicht aufgeben, oder? Zumal unser Ehrgeiz geweckt ist durch einige Familien mit Kindern (ok, ein paar Exemplare jammern und/oder werden getragen). Geht schon.

    Unten angekommen, sind wir aber noch längst nicht am Ziel. Es geht ein ganzes Stück am wundervollen Strand mit ordentlich Wellengang entlang, danach kommt ein kurzes Waldstück. Und jetzt geht es erst richtig hoch. Wir schwitzen und ächzen, weichen entgegenkommenden Kletterern, die genauso japsen, auf dem schmalen Weg aus. Festes Schuhwerk ist von Vorteil. 

    Dann, endlich, das ersehnte Schild. Es geht nochmals bergab, bis sich plötzlich eine weite Höhle mit "Himmelsloch" öffnet. Wow. Unten noch ein kurzes Stück auf einem Holzsteg, und wir sind da. Fantastisch, einzigartig, fast magisch erscheint uns dieser Ort. Wir sind hin und weg. In der Mitte der offenen Höhle befindet sich ein kleiner Tempel, der durch das hereinfallende Licht wundervoll "erleuchtet" wird. Jeder einzelne Schritt hierher hat sich gelohnt. 

    Auf dem Rückweg, auf dem wir noch eine Gruppe von in Bäumen herumspringenden freilebenden Affen begegnen, versichern wir jedem deutschsprachigen Touristen, dass sich der Weg lohnt und er/sie nicht aufgeben soll. Für heute sind wir Helden!
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