• Der Weg ist das Ziel......

    12 de fevereiro de 2025, Tailândia ⋅ ☀️ 29 °C

    Nachdem wir gestern Essen waren und aufgrund eines buddhistischen Feiertags kein Alkohol bestellen konnten (naja, geht auch ohne), machen wir uns heute mit klarem Kopf auf den Weg zum Pala U Wasserfall, der sich ca. 1 Stunde Autofahrt entfernt im Kaeng Krachan Nationalpark befindet, kurz vor der Grenze nach Myanmar. Je weiter wir nach Westen fahren, desto schöner und grüner wird die Landschaft. Erfreulich. 

    Dieses Mal zahlen wir an der Schranke für 2 Personen und 1 Auto 630 Baht, umgerechnet knapp 18 Euro, was aber okay ist. Parkplatz im Schatten inklusive. Bei den heutigen 36 Grad besonders wichtig. 

    Wir wandern auf unebenen Wegen über Steine und Sand, hangeln uns an Wurzeln und Haltestricken entlang durch den Dschungel und freuen uns über die Schatten spendenden Bäume, trotzdem ist uns heiß und wir haben ständig Durst (kühle Getränke natürlich immer dabei). Festes Schuhwerk ist hier Voraussetzung, und auch eine gewisse Kondition ohne Rücken- oder Knieprobleme (Gruß an Adi an dieser Stelle). Schwangeren wird übrigens ebenso von der Nutzung des Weges abgeraten.

    Man erreicht mehrere Wasserfall-Level, zum Schluss muss man (möglichst trockenen Fußes) den Fluss über große Steine queren, um zum 5. und letzten Level zu gelangen. Wer mag (und nicht blöderweise sein Handtuch vergessen hat) kann auch in dem angenehm kühlen Wasser baden. Naja, zumindest für die Füße reicht es für eine Abkühlung, intensiv beobachtet von einem riesigen Schwarm von Karpfen.

    Der Wasserfall selbst ist eigentlich unspektakulär, vielleicht 2-3 Meter fallend. Aber schließlich sind wir hier auch nicht in den Rocky Mountains, oder?

    Zufrieden machen wir uns auf den Rückweg und freuen uns erneut über unser kühles Auto. Nach 10 Minuten Fahrt werden wir dann noch von einer Militärpolizei- Sperre ausgebremst, die nach dem Herunterfahren der getönten Seitenscheiben völlig irritiert ins Wageninnere starren. Sie sprechen kein Englisch, wir kein Thailändisch. Freundliches Winken und Weiterfahren. Puh. 

    Danach sehen wir nur noch Elefanten-Warnschilder und Dunghaufen am Straßenrand. Und einen Waran, der so freundlich war, nicht über die Straße zu laufen. Abenteuer überstanden.
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