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Überwintern in Hua Hin....

Et 29-dags eventyr af Uwe & Claudia Læs mere
  • Start på rejsen
    31. januar 2025

    Angekommen....

    1. februar 2025, Thailand ⋅ 🌙 25 °C

    Vor dem Vergnügen hat der Urlaubsgott ja immer die Anstrengung gesetzt. Und lange Menschenschlangen vor dem Einchecken und den Damentoiletten auf Flughäfen, polnische Sitznachbarn, die sich mit den kroatischen in der Reihe vor einem spontan lautstark verbrüdern, enge Flugzeuggänge und -sitze und das endlose Warten am Kofferband. Kinder mit ADHS gab es zum Glück dieses Mal nicht. Und auch unser Auto wartete bereits in Bangkokauf uns. Die Herausforderung: Linksverkehr. Und damit durch den Großstadtverkehr zu kommen. Als Beifahrer auf der linken Seite bremst man automatisch mit, als Fahrer auf der rechten Seite stimmt irgendwas nicht.
    Nach insgesamt 25 1/2 Stunden Anreise kommen wir etwas müde aber mit vollständigem Gepäck und heilem Auto in unserem Orchid Paradise Home an. Wir sind zufrieden.
    Nur noch essen im Restaurant gegenüber, duschen, ins Bett.
    Der Urlaub kann beginnen.
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  • Erste Schritte in Hua Hin...

    2. februar 2025, Thailand ⋅ ☀️ 27 °C

    Wann, bitteschön, haben wir das letzte Mal volle 14 Stunden geschlafen? Wahrscheinlich als Teenager. Fühlen wir uns deshalb so, wie einem Jungbrunnen entstiegen?

    Nach dem ersten Kaffee draußen heißt es jetzt aber zunächst für Essen sorgen, schließlich sind wir nicht im Hotel. Ab in die City. Spannend sind die Kreisverkehre, da kommen die Autos außer von oben gefühlt von allen Seiten. Überleben pur.

    Im Supermarkt benötigen wir eine volle Stunde, um Essbares in unseren Einkauswagen zu platzieren und freuen uns wie die Kinder, wenn wir bekannte Sachen mit zumindest englischer Beschreibung finden. Thailändische Schrift ist wirklich hübsch, aber sieht für uns immer so aus wie die ersten Zeichenversuche unserer Kinder im Kindergartenalter. Schließlich will man wissen, was man isst.

    Die Security bringt unsere (teuren) Eroberungen bis in den Kofferraum. Danke, Essen und Trinken sollte ja auch bewacht werden wie Gold.

    Da wir das Besitzergefühl noch etwas bewahren möchten, entschließen wir uns dann auch zu einem abendlichen Restaurantbesuch anstatt zu kochen. Da gab's doch diese nette Lokalität... Sehr schönes Ambiente, leckerer Wein, aufmerksame Kellner und tierische kleine, neugierige Besucher mit großen Augen. 

    Zum romantisch beleuchteten Orchid Paradise nach Hause sind es dann auch nur 5 Minuten zu Fuß, sehr angenehm.
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  • Sonne, kilometerweit Strand und Shopping

    3. februar 2025, Thailand ⋅ ☀️ 28 °C

    Der Tag beginnt - welch Überraschung - wieder sonnig, mit einem kurzen Bad im hauseigenen Pool sowie einem europäischen Frühstück mit mittelweich gekochtem Ei. Spießig wie bei Loriot, aber lecker. Leider gehören Eierbecher nicht zur Grundausstattung des Hauses. Mhh, müssen wir uns mal drum kümmern. 

    Jetzt aber ab zum Strand Suan Son, etwas südlich von Hua Hin gelegen. 2 Liegen und 1 Sonnenschirm für 2,80 €, Sonne und Sand ohne Ende. Auf unserem Stranspaziergang kommen uns braungebrannte Rentnergruppen jeglicher Nationalität mit nach innen eingerollten Badehosenbeinen und nicht zu übersehenden Bäuchen entgegen. Farb- und figurtechnisch heben wir uns da wohl etwas ab.

    Für den Rückweg nehmen wir uns einen Stopp in der Shoppingmall vor. Klamotten und Klüngel ohne Ende, aber das Eierbecher-Thema ist noch nicht geklärt. Essen die Thais keine gekochten Eier? Vermutlich nicht, denn im kompletten Laden finden wir kein einziges Exemplar und müssen mit Schnapsgläsern improvisieren. 

    Der Food-Court hebt auch nicht unsere Laune, denn mit großzügigem Verteilen von Suppen/Soßen über Reis, die sich als harmloses Curry tarnen, sollte man tatsächlich eher zurückhaltend sein, da man ansonsten mit einer längerfristig brennenden Zunge bestraft wird. Heute Nacht gibt's wieder Durst ohne Ende.
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  • Chillen, Massage und Nachtmarkt

    4. februar 2025, Thailand ⋅ ☀️ 30 °C

    Chillen. Früher von den Teenager-Söhnen gern benutztes und von den Erwachsenen gehasstes Wort in allen Lebenslagen, vor allem, wenn der Nachwuchs keine Lust zum Aufräumen, zu Hausaufgaben oder anderen Verpflichtungen (frei austauschbar) hatte. Heute testen wir selbst mal die praktische Umsetzung und finden: eigentlich gar nicht so übel, den Tag völlig entspannt (gechillt) auf einer Liege mit einem kühlen Getränk im Schatten zu verbringen. Selbst den Pool und den Garten müssen wir nicht selbst sauber machen und pflegen, denn dafür gibt es 2x pro Woche einen Service. 

    Alibimäßig wird dann doch noch etwas Sport betrieben, und des Nachmittags starten wir Richtung Nachtmarkt in Hua Hin. Hier gibt es viele Essensstände, vor allem Fisch, Lobster, Huhn usw. wird in allen Variationen angeboten. Für viele absolute Delikatessen, für Vegetarier eher nicht geeignet. Und über die Sinnhaftigkeit, sich kunterbunte Kleidung zu kaufen, welche im Urlaub vielleicht witzig ist, für die man sich zu Hause aber eher in die Ecke stellt und schämt, kann man auch diskutieren. 

    Woran man aber in keinem Fall vorbeikommt: eine kräftige Massage. Schließlich müssen die Muskeln, die man tagsüber geschont hat, auch mal wieder in Wallung gebracht werden, oder?

    Krönender Abschluss des Tages: unser erster Cocktail des Urlaubs: eine Pina Colada mit Strohhalm und Orchideenblüte.
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  • Mangroven gesucht und Tempelanlage gefun

    6. februar 2025, Thailand ⋅ ☀️ 28 °C

    Mitten in der Stadt Mangroven? Wo denn? Zunächst haben wir nur von weitem einige Tempelstätten am Berg wahrgenommen. Dann wollten wir im Schatten unter einem Dach nachschauen, ob wir denn wohl richtig sind, und haben prompt den Eingang zum Mangrovenwald gefunden, den man trockenen Fußes auf Stegen durchwandern konnte. Künstlich angelegt, aber nett gemacht (außer die Ausschilderung). Kurz danach ging es auch eine Treppe und danach einen nackten Felsen hoch zu den Gebetsstätten und den verschiedenen hübschen Statuen. Und dem absolut fantastischen Blick über Hua Hin und dem angrenzenden Meer. Toll! Hätten wir so nicht erwartet, hat sich gelohnt. 

    Auf dem Rückweg halten wir noch in der Blueport Mall, die deutlich aufgeräumter und ordentlicher wirkt als die Village Mall von vor ein paar Tagen. Da wir aber nicht hungrig sind, brauchen wir dieses Mal auch keine Essens-Experimente einzugehen. Alles in allem können wir aber unsere Körpertemperatur nach der hitzigen und anstrengenden Tour etwas herunterfahren, bevor wir uns wieder auf den Weg in unsere Unterkunft machen.
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  • Cicada- und Tamarind-Market

    7. februar 2025, Thailand ⋅ ☀️ 28 °C

    Mal wieder Markt-Zeit. Da uns der Nachtmarkt ja nicht besonders angesprochen hat, versuchen wir es heute mit diesen beiden Märkten, die nur am Wochenende ihre Pforten öffnen. Der Cicada-Market bietet Kunst, Kunsthandwerk, Kleidung und Life-Musik, während der direkt angrenzende Tamarind-Markt eine riesige Auswahl an ess- und trinkbaren Köstlichkeiten bietet. Auch Bratwurst (als "Brawtwurst" verzeihbar orthografisch falsch angepriesen) und Pizza gibt es, für diejenigen, die auch 10.000 km von zuhause entfernt nicht auf deutsches oder europäisches Essen verzichten können. 

    Wir halten uns lieber an Pad Thai, ein traditionelles Pfannengericht mit Reisbandnudeln und weiteren frischen Zutaten. Köstlich. Und zudem unschlagbar günstig. Für umgerechnet ca. 3,- Euro werden wir zu zweit satt bis zur Oberkante. Warum haben wir eigentlich so ambitioniert im Supermarkt eingekauft? Großer Fehler, ab sofort gestrichen. 

    Das einzige, was im Verhältnis wirklich teuer ist, ist Alkohol (obwohl wir uns in Hamburg über einen Preis von 5,- Euro für ein Glas Wein diebisch freuen und uns fragen würden, ob der Kellner nicht selbst sein eigener bester Kunde ist). 

    Aber auch hier gibt es Alternativen: Wer den Rausch und nicht den Genuss möchte, verschwindet alternativ im nächstbesten Cannabis-Shop (dies ist keinesfalls als Aufruf zum Drogenge- oder -missbrauch zu verstehen). Just happy life...
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  • Khao Hin Lek Fai und Rajabhakti Park

    9. februar 2025, Thailand ⋅ ☀️ 28 °C

    Das, was Thailand u.a. so entspannend macht: man muss sich keine Gedanken machen, was man anzieht, denn das Wetter ist jeden Tag gleich warm (oder heiß). Also: T-Shirt oder T-Shirt? Kurz oder kurz? Kein: muss ich noch ein Unterhemd drunter- oder eine Strickjacke drüberziehen? Lediglich über die Farbauswahl könnte man etwas nachdenken.

    Das geht also schnell. Da dauert das Eincremen mit der 50er Sonnencreme und das Heranschleppen diverser Wasserflaschen schon etwas länger. 

    Heute geht es zunächst zum Khao Hin Lek Fai, wobei Khao in diesem Fall das Wort für Berg ist (in anderem Zusammenhang kann es auch Reis bedeuten), einem 163 Meter hohen Aussichtspunkt mit absolut fantastischem Blick über Hua Hin. Aber auch hier muss man zunächst an den Affen vorbei, die natürlich immer auf etwas zu Essen hoffen und durchaus renitent vorgehen. Gerne werden dann auch Motorhauben dafür besetzt, gewissermaßen die tierisch letzte Generation nicht für's Klima, aber für Affenfutter - allerdings ohne Sekundenkleber. 

    Aufpassen muss man auch auf Schlangen. Von einem anderen Besucher wurden wir eindringlich gewarnt, dass er im Gebüsch eine entdeckt hätte. Unsere Indiana-Jones-Qualitäten hören bei solchen Unwägbarkeiten allerdings auf, weshalb wir uns dann auch schnell auf und davon machen.

    Nächste Station: der Rajabhakti- Park, eine Touristenattraktion mit Statuen der 7 letzten Herrscher Siams. Wir sind beeindruckt. Drumherum Rasen und Palmen, der riesige Platz davor aber freie, schattenlose Betonfläche, weswegen wir dann auch nicht länger als nötig in Ehrfurcht erstarren und uns wieder in Richtung Ausgang begeben.  Das Schweizer Café, welches eine Empfehlung in einem YouTube-Video war, haben wir dann allerdings nicht mehr entdecken können.
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  • Einfach nur Wow.....

    10. februar 2025, Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir haben ja schon viele Reisen unternommen und viele Orte gesehen, aber unser heutiges Ziel würde ich definitiv mit zu den schönsten zählen. 

    Was genau haben wir gesehen? Eine Höhle. Gähn. Ja, aber eine wirklich beeindruckende Höhle mit Namen Phraya-Nakhon im Sam Roi Yot Nationalpark, ca. 1 Stunde Autofahrt von Hua Hin entfernt. Wenn man pfiffig genug ist, fährt man nicht bis nah zum Einlass zum Park, sondern stellt sein Auto kurz hinter der Einlassschranke in den Schatten (20 Baht für's Parken = 0,56 €). Macht sich bezahlt, wenn man völlig verschwitzt zurückkehrt.

    Der Wasserträger hat genug Wasser an Bord, wir zahlen unseren obligatorischen Eintritt für den Nationalpark in Höhe von insgesamt ca. 11,- €, und los geht's. Gleich die steilen Steinstufen hoch, um den Berg zu überwinden. Oben gibt es, wie immer, einen phänomenalen Ausblick, einen obligatorischen Fotostopp, und auf der anderen Seite geht's wieder runter. 

    Tatsächlich sind die Stufen von den tausenden von Schuhen stellenweise sehr glatt gerieben, so dass man absolut aufpassen muss, dass man nicht wegzurutscht. Aber hej, wir haben den Sumatra-Dschungel überlebt, da wollen wir hier doch nicht aufgeben, oder? Zumal unser Ehrgeiz geweckt ist durch einige Familien mit Kindern (ok, ein paar Exemplare jammern und/oder werden getragen). Geht schon.

    Unten angekommen, sind wir aber noch längst nicht am Ziel. Es geht ein ganzes Stück am wundervollen Strand mit ordentlich Wellengang entlang, danach kommt ein kurzes Waldstück. Und jetzt geht es erst richtig hoch. Wir schwitzen und ächzen, weichen entgegenkommenden Kletterern, die genauso japsen, auf dem schmalen Weg aus. Festes Schuhwerk ist von Vorteil. 

    Dann, endlich, das ersehnte Schild. Es geht nochmals bergab, bis sich plötzlich eine weite Höhle mit "Himmelsloch" öffnet. Wow. Unten noch ein kurzes Stück auf einem Holzsteg, und wir sind da. Fantastisch, einzigartig, fast magisch erscheint uns dieser Ort. Wir sind hin und weg. In der Mitte der offenen Höhle befindet sich ein kleiner Tempel, der durch das hereinfallende Licht wundervoll "erleuchtet" wird. Jeder einzelne Schritt hierher hat sich gelohnt. 

    Auf dem Rückweg, auf dem wir noch eine Gruppe von in Bäumen herumspringenden freilebenden Affen begegnen, versichern wir jedem deutschsprachigen Touristen, dass sich der Weg lohnt und er/sie nicht aufgeben soll. Für heute sind wir Helden!
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  • Der Weg ist das Ziel......

    12. februar 2025, Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Nachdem wir gestern Essen waren und aufgrund eines buddhistischen Feiertags kein Alkohol bestellen konnten (naja, geht auch ohne), machen wir uns heute mit klarem Kopf auf den Weg zum Pala U Wasserfall, der sich ca. 1 Stunde Autofahrt entfernt im Kaeng Krachan Nationalpark befindet, kurz vor der Grenze nach Myanmar. Je weiter wir nach Westen fahren, desto schöner und grüner wird die Landschaft. Erfreulich. 

    Dieses Mal zahlen wir an der Schranke für 2 Personen und 1 Auto 630 Baht, umgerechnet knapp 18 Euro, was aber okay ist. Parkplatz im Schatten inklusive. Bei den heutigen 36 Grad besonders wichtig. 

    Wir wandern auf unebenen Wegen über Steine und Sand, hangeln uns an Wurzeln und Haltestricken entlang durch den Dschungel und freuen uns über die Schatten spendenden Bäume, trotzdem ist uns heiß und wir haben ständig Durst (kühle Getränke natürlich immer dabei). Festes Schuhwerk ist hier Voraussetzung, und auch eine gewisse Kondition ohne Rücken- oder Knieprobleme (Gruß an Adi an dieser Stelle). Schwangeren wird übrigens ebenso von der Nutzung des Weges abgeraten.

    Man erreicht mehrere Wasserfall-Level, zum Schluss muss man (möglichst trockenen Fußes) den Fluss über große Steine queren, um zum 5. und letzten Level zu gelangen. Wer mag (und nicht blöderweise sein Handtuch vergessen hat) kann auch in dem angenehm kühlen Wasser baden. Naja, zumindest für die Füße reicht es für eine Abkühlung, intensiv beobachtet von einem riesigen Schwarm von Karpfen.

    Der Wasserfall selbst ist eigentlich unspektakulär, vielleicht 2-3 Meter fallend. Aber schließlich sind wir hier auch nicht in den Rocky Mountains, oder?

    Zufrieden machen wir uns auf den Rückweg und freuen uns erneut über unser kühles Auto. Nach 10 Minuten Fahrt werden wir dann noch von einer Militärpolizei- Sperre ausgebremst, die nach dem Herunterfahren der getönten Seitenscheiben völlig irritiert ins Wageninnere starren. Sie sprechen kein Englisch, wir kein Thailändisch. Freundliches Winken und Weiterfahren. Puh. 

    Danach sehen wir nur noch Elefanten-Warnschilder und Dunghaufen am Straßenrand. Und einen Waran, der so freundlich war, nicht über die Straße zu laufen. Abenteuer überstanden.
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  • Valentine's Day.....

    14. februar 2025, Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Dieser Tag ist in Thailand entweder besonders wichtig oder, wie in Deutschland, ein willkommener Aufhänger für Blumenläden und Restaurants, Geld zu verdienen. 

    Wir wollten uns heute - eher zufällig und in Verbindung mit einem erneuten Besuch des Cicada-Markets - die Rooftop-Bar des Holiday Inns anschauen. Von außen ein unglaublich hässliches Hotel, von innen durchaus nett bis nobel (5 Sterne). Die Fahrstuhlfahrt in die 27. Etage mit einigen russischen sowie deutschen Touristen dauerte ewig, da es anscheinend noch immer Leute gibt, die vermutlich noch nie in ihrem Leben mit dem Aufzug gefahren sind und ständig die falschen Knöpfe drücken. 

    Endlich oben angekommen war uns mit einem schnellen Rundblick klar, dass wir uns den geplanten Cocktail gleich von der Backe putzen können, da sämtliche Tische fein säuberlich mit weißem Tischtuch gedeckt, mit roten Rosen dekoriert und natürlich reserviert waren. 

    Egal, die Aussicht ist eh das, was wir sehen wollten. Und das hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Mit Überziehern für die Schuhe, um den Glas-Boden nicht zu zerkratzt, wagten wir uns auf die hervorstehende Aussichtsplattform. Zunächst etwas eirig, dann immer mutiger konnten wir die tolle Aussicht bei langsam untergehender Sonne rundherum und auch in die Tiefe direkt unter uns bewundern. Ein wirklich schönes Erlebnis, auch ohne Cocktail und Valentinstag.
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  • Abbruch Hua Hin + Aufbruch nach Da Nang

    15. februar 2025, Thailand ⋅ ☀️ 30 °C

    Das ein oder andere Familienmitglied hat es bereits vor der Reise geahnt und kennt uns wohl besser als wir glaubten: 4 Wochen an nur einem einzigen Ort? Ihr? Never ever. Wilde Beteuerungen unsererseits, doch alles in Ruhe ausprobieren und genießen zu wollen. Nur keine Hektik. Und nun? Ist alles anders, bereits geregelt, gebucht, gepackt für unser nächstes Abenteuer in Vietnam. Das steht schon länger auf unserer Bucket List, und von Bangkok aus sind es ja auch nur anderthalb Flugstunden. Zeit ist auch vorhanden. 

    Tatsächlich gibt es in Hua Hin nicht mehr viel Neues zu entdecken, zumindest nichts, was uns interessieren könnte. Die Massagen wiederholen sich, ebenso die Shopping- und Markterlebnisse. Die freundliche Bedienung im Daddys Deli lächelt wissend, wenn ich die Treppe emporklettere, um einen Tisch für den nächsten Abend zu reservieren. Das Restaurant direkt gegenüber glänzt weiterhin damit, die nächtlichen Ruhezeiten zu ignorieren,  und der Stadtstrand von Hua Hin ist keine Alternative zu "unserem"  ruhigen, aber 16 km entfernten Strand Suan Son. Ölsardinenfeeling und starke Erinnerungen an den Film "Man spricht Deutsch" mit Gerhard Polt aus dem Jahre 1988. Man spricht zwar nicht Deutsch, aber Massentourismus ist es auf jeden Fall.

    In diesen mittlerweile digitalen Zeiten ist es ein Leichtes, von der Liege aus "mal eben" alles zu organisieren: Flug, Hotel, Transfers, frühere Rückgabe des Mietwagens und frühere Abreise aus dem Airbnb. Zack, der neue Urlaub steht genauso wie unsere bereits gepackten Koffer im Wohnraum. 

    Morgen früh geht's los. Wir sind gespannt.
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  • Richtige Entscheidung!

    18. februar 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute verlassen wir Hua Hin und damit Thailand. Essensreste verbrauchen zum Frühstück, nochmal alles kontrollieren und los geht's. Nochmal knapp 4 Stunden Linksverkehr und Gewusel in Bangkok, Uwe schlägt sich hervorragend. Die Rückgabe des Wagens, das Einchecken, alles klappt beruhigend problemlos. Nur der Flieger hat geringfügig Verspätung. 

    Der Einstiegsprozess wirkt fast wie ein Besuch bei Disneyland in der ehemaligen DDR. Voll aufgedrehte Lautsprechermusik, die nach Propaganda klingt, strenge Stewardessen und so gut wie kein Komfort. Wer lange Beine hat ist froh, dass es nur anderthalb Flugstunden sind.

    Bei der Ankunft in Da Nang sind wir umso überraschter: alles sehr sauber und wirklich hübsch, drinnen wie draußen. Der Fahrer, der uns abholt, ist sehr zuvorkommend, plaudert, gibt Tipps und bietet sich (natürlich) als unser persönlicher Guide für die nächsten Tage an.

    Die Räder stehen bei der Ankunft im Hotel kaum still, da eilt auch schon beflissen ein Angestellter herbei, um die Autotür zu öffnen und das komplette Gepäck reinzuschleppen. Ein Getränk zur Begrüßung wird uns gebracht, dann geht es auf's Zimmer mit Balkon und Meerblick in der 17. Etage. Wir schauen uns an: alles richtig gemacht!

    Da es bereits abends ist, wir bisher nur gefrühstückt haben und nun keine Lust, irgendwo nach einem Restaurant zu suchen, gehen wir kurzerhand ins Hotelrestaurant. Wir sind die einzigen Gäste. Na gut. Der Service ist exzellent und einem 5-Sterne-Hotel angemessen, mir wird sogar die Stoffserviette auf den Schoß gelegt. Also, heute werden wir dann wohl keine lauten Trinklieder anstimmen.

    Wir genießen nochmal die nächtliche Aussicht vom Balkon und freuen uns darauf, diese interessante Stadt bei Tage zu erkunden, bevor wir in die weichen Kissen sinken und erschöpft, aber zufrieden einschlafen.
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  • Schönes Hotel und große Menschenmassen..

    19. februar 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 24 °C

    Zugegeben, es hat durchaus seine Vorzüge, einfach in den Fahrstuhl zu steigen, in der 2. Etage wieder auszusteigen und sich vom Frühstücksbuffett einfach das zu nehmen, worauf man gerade Lust hat. Kein "wir müssen noch in den Supermarkt, weil wir noch Toast brauchen". 

    Das Publikum ist hier sehr international, andere Deutsche haben wir allerdings noch nicht getroffen. Dafür treten die Chinesen nicht nur in Gruppen, sondern in Massen auf. Busseweise. Bustür auf, 50 Personen raus, alle haben für den Wiedererkennungswert eine gleichfarbige Jacke an (hier: leuchtend Orange). Kollektives Rennen  zum Strand, dann filmen oder Fotos schießen, danach noch ein Gruppenfoto. Bustür wieder auf, alle Mann rein, Bustür zu, zum nächsten Hotspot 1 km weiter. Und das mit nicht nur einem Bus, sondern mehreren hintereinander. Nach dem Motto: entert die Stadt! Wirkt schon befremdlich. 

    Genauso, dass an jedem 3. Gebäude eine vietnamesische Flagge (rot mit gelbem Stern) weht. Wir möchten es nicht überinterpretieren, aber die kommunistische Vergangenheit tritt an der ein oder anderen Stelle doch mal zutage, obwohl Da Nang als das Miami Vietnams gilt und recht aufstrebend ist.

    Wir machen uns zu Fuß (!) auf, um ein wenig die Stadt zu erkunden, laufen durch durchaus schmutzige Nebenstraßen und landen nach einer knappen Stunde in einer Shopping Mall. Danach überqueren wir auf einer stark mit Rollern befahrenen Brücke in der Rush Hour den Fluss Han, der die Stadt teilt, und befinden uns im Herzen von Da Nang mit Restaurants, Läden, Massagesalons.  Kurz darauf wagen wir uns in eine riesige, mehrstöckige Markthalle. Das Angebot sozusagen an allem und die Menschenmassen erschlagen uns fast. Der Geruch ebenso. Als Europäer ist das tatsächlich eine mächtige Herausforderung, aber wer ein 10'er Pack Socken für 4,- Euro kaufen möchte, muss da halt durch (oder ohne Socken laufen).

    Nach kurzer Zeit geben wir auf und freuen uns über die (einigermaßen) frische Luft draußen. Für heute reicht es erstmal.
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  • Marble Mountains oder Mamorberge...

    21. februar 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir leisten uns den Luxus eines privaten Fahrers, um dem Gruppenzwang einer Get Your Guide-Tour aus dem Weg zu gehen, und lassen uns am Nachmittag mit dem Ziel "Marmorberge" abholen. Es geht eine kurze Strecke Richtung Süden an der Küste des Südchinesischen Meers entlang, rechts und links immer weniger Hotels und Häuser. Einer Legende nach hat hier ein Drache ein Ei verloren, dessen Schale in 5 Teile zerfallen ist und woraus die insgesamt 5 Berge entstanden sind, symbolisch für die 5 Elemente des Kosmos: Feuer, Holz, Metall, Erde und Wasser. Die 5 Elemente kennt unser Fahrer, lacht sich aber schlapp über den Drachen und sein Ei. 

    Vor dem Eintrittsportal stehen, wie üblich bei touristischen Zielen, einige Busse und Kleinbusse. Als wir eintreten, sind wir überrascht von der Größe der Höhle. Sie ist insgesamt 25 Meter hoch, in der Decke befindet sich ein Loch, es gibt viele Nischen mit Altären und Buddha-Figuren. Während des Vietnamkrieges diente die Höhle sogar als Krankenhaus für den Vietcong.

    Weiter geht's Richtung Hoi An, bekannt für ihre wunderschön erhaltene Altstadt. Der Fahrer lässt uns an einem Cafe aussteigen, an dem er uns später am Abend auch wieder einsammeln wird. Sicherheitshalber machen wir mehrere Fotos und markieren den Punkt auf Google Maps. Man weiß ja nie. 

    Gemütlich schlendern wir los und entdecken auch sofort den Stadtkern. Noch ist es ruhig, und wir ahnen nicht, was sich uns noch bietet. Zunächst haben wir Hunger, essen in einem netten Restaurant und unterhalten uns mit den amerikanischen Tischnachbarn, die insgesamt 6 Wochen in Vietnam verbringen wollen, um dann nach Kambodscha weiterzureisen. Das wäre billiger, als in Amerika zu bleiben. Auch ein Grund zu verreisen - wenn man die Zeit hat...

    Langsam wird es dunkler, und ohne es zu merken sind wir mitten auf dem Nachtmarkt. Durch die vielen bunten Laternen, die an jedem Baum und Haus hängen, wird eine magische Atmosphäre erzeugt, der man sich gar nicht entziehen kann - im Gegensatz zu dem Angebot an "Klüngel", der an den Marktständen angeboten wird. Man hat ja eigentlich auch alles. An jeder Ecke werden schwimmende Laternen zum Kauf angeboten, die man auf dem Fluss zu Wasser lassen kannen. Vermutlich soll es Glück bringen, ich weiß es nicht, aber im Zweifelsfall ist das ja immer so. Oder fruchtbar machen. 

    Wir nähern uns immer mehr der Altstadt, dessen gut erhaltene Gebäude wirklich wunderschön sind. Alte Lagerhäuser dienen heute als mehrstöckige Restaurants, Kunstläden, Schneidereien oder Lederläden, man merkt den chinesischen, japanischen und französischen Einfluss früherer Zeiten (Kolonialzeit). Absolut hinreißend. Was ein wenig stört sind mal wieder die Menschenmassen, wobei man wirklich von Massen reden kann. Aber gut, auch wir sind ja ein Teil des Ganzen.

    Völlig erschöpft von den vielen Eindrücken bitten wir unseren Fahrer, uns abzuholen, und freuen uns mal wieder auf unser Hotelbett.
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  • Wieder ein Nachtmarkt und Drachenbrücke

    24. februar 2025, Vietnam ⋅ 🌧 23 °C

    Das Wetter verschlechtert sich, und ab mittags fängt es, mit Unterbrechungen, an zu regnen. Damit wird unser ursprünglicher Plan, zu Fuß (45 Minuten) zum Nachtmarkt zu gehen, vereitelt. Wir bestellen uns spontan ein Grab-Taxi. Dieses ist im asiatischen Raum ein bevorzugtes Transportmittel und funktioniert erstaunlich gut. Und ist zudem extrem günstig. 

    Der Nachtmarkt ist wie alle anderen Nachtmärkte und somit keine Überraschung. Möchte man aber etwas essen, fühlt man sich wie in der Smaland-Kinderecke von Ikea, denn es gibt nur Mini-Stühle und Mini-Tische. Wir haben uns auch nicht verlaufen, denn diese Merkwürdigkeit ist uns bereits in Straßencafes und anderen Lokalitäten aufgefallen. Gemütlich geht anders.

    Das Essen schmeckt, auch wenn es keine Gabeln, sondern nur Löffel und/oder Chop-Sticks gibt. Irgendwie wird der Teller trotzdem leer, ohne dass wir uns blamieren. Der neueste Schrei ist aber gerolltes Eis, welches auf einer vor Kälte dampfenden Platte mit 2 (Baumarkt-) Spachteln kleingehackt, ausgestrichen und dann zu Rollen zusammengeschoben wird. Geschmacklich verpasst man nix, es ist weit entfernt von qualitativ hochwertigem italienischen Gelati. Ich verschenke meine Portion an 2 Geschwisterkinder, die große Augen bekommen und sich vor Freude gar nicht wieder einkriegen. Auch deren Großmutter kann unsere "Großzügigkeit" nicht fassen und strahlt uns vor Dankbarkeit an. Jeden Tag ne gute Tat...

    Die Erlebnisse reichen uns und wir machen uns auf, die berühmte Drachenbrücke zu überqueren, die so etwas wie das Wahrzeichen von Da Nang ist und jedes Wochenende, wenn der Drachen Feuer speit, Hunderte von Touristen anzieht. Auch wir wollen uns dieses Spektakel nicht entgehen lassen, müssen aber noch ein wenig Zeit überbrücken, bis es losgeht, und begeben uns in das Stadtgetümmel. Da es hier nur sehr wenige Ampeln, aber mehrspurige Straßen gibt, ist das Überqueren eine durchaus spannende Sache (Zebrastreifen werden eh überbewertet). Eine ängstlich dreinschauende Dame ca. Ende 60 sieht ihre Chance gekommen, als sie bemerkt, dass auch wir auf die andere Seite möchten, krallt sich an Uwes Handgelenk fest und lässt sich mitziehen. Könnte man als "Überbrückungshilfe" interpretieren. 

    Wir gönnen uns ein paar "Pina Coladas" in einer hippen Bar und kehren danach zur Brücke, auf der sich bereits zahlreiche Schaulustige versammelt haben, zurück. Die vielen Lichter von den umliegenden Hotels entlang des Flusses und die bunt beleuchteten Motorschiffe (wie die Hafenfähren in Hamburg, wir entwickeln fast Heimatgefühle) schaffen eine angenehme, gespannte Atmosphäre. Ein klein wenig wie Silvester. Das Feuerspektakel beginnt pünktlich um 21:00 Uhr, Hunderte Handys werden in die Höhe gereckt zum Filmen und Fotografieren. Nach nicht einmal 10 Minuten ist alles vorbei, die Massen verlassen die Brücke. Jeder 2. versucht nun, ein Taxi zu bekommen, aber da genug auf zahlende Kundschaft warten, ist auch dies kein Problem. Ab "nach Hause" bzw. zum Hotel.
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  • Lady Buddha oder Chua Linh Ung

    25. februar 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 23 °C

    Sehen konnten wir die "Lady Buddha" schon die ganze Zeit von unserem Balkon aus, auch des Abends, wenn sie angestrahlt wird und majestätisch über der Bucht zu schweben scheint. Für heute hatten wir uns nun den Besuch vorgenommen, und fahren die 7 km zur Halbinsel Son Tra, auf dem sie 67 m in die Höhe ragt. Was man von unten nicht erkennen kann, ist, dass es sich um einen Komplex auf verschiedenen Ebenen handelt, mit mehreren goldenen Pagoden und wunderschönen Gärten mit riesigen Bonsais, Pflanzen und Marmorstatuen. Die Aussicht über die Bucht von Da Nang ist atemberaubend, und tatsächlich entdecken wir auf die Entfernung sogar unser Hotel. 

    Die Affen benehmen sich - im Gegensatz zu den Menschen, die trotz Verbots diese mit Eis am Stil füttern. Da kann man nur den Kopf schütteln. Wir beschließen, unseren Besuch zu beenden.

    Der Weg weiter den Berg hinauf ist steil, natürlich ohne feste Wege, das lassen wir mal, aber zumindest den Weg bergab zurück zu Fuß werden wir wohl schaffen. Bürgersteige kann man natürlich nicht erwarten, es gibt nur wenige andere Fußgänger mit der gleichen Idee. In der Regel handelt es sich dabei um Touristen wie wir...

    Auf unserem Weg entdecken wir noch einen weiteren, kunterbunten buddhistischen Tempel mit, na sagen wir, merkwürdigen Figuren. Ist mal was anderes. Oder so.

    In einem Cafe, welches eher kahl und wie eine schmucklose Kantine aussieht, stärken wir uns mit einem durchaus leckeren Mango-Smoothie und wundern uns, wohin die aus den Bussen strömenden Touristen alle hin verschwinden. Die Recherche im Internet klärt uns dann darüber auf, dass es sich bei dem "Palm Beach" um einen Lebensmittelhändler handelt. Also, unten das Früchte-Cafe und oben das Früchte-Restaurant. Naja, wir sind Europäer und verstehen eben nicht immer auf Anhieb, wie das Leben in Asien so funktioniert.
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  • Good Bye, Vietnam.....

    26. februar 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute verabschieden wir uns von Da Nang und damit von Vietnam. Gestern haben wir uns noch einmal auf einen ausgiebigen Strandspaziergang mit den Füßen im südchinesischen Meer begeben und all die interessanten Kleinigkeiten und Begebenheiten Revue passieren lassen, die uns begegnet sind: die vielen Menschen, die jeden Morgen zwischen 05:00 und 06:00 Uhr Sport treibend den Strand bevölkern, das gleiche am Abend, Touristen unterschiedlicher Nationen in den Bars und Fisch-Restaurants, Kunden suchende Taxifahrer usw.  

    Zum Abendessen waren wir dann tatsächlich in einem sehr netten kleinen italienischen Restaurant, wir geben es zu. Vermutlich waren weder die Bedienung noch die Köche jemals in Italien, die Pizza war trotzdem stilecht und lecker. Ehrlicherweise ist es für Vegetarier auch nicht immer einfach, etwas ohne seafood oder chicken im Essen zu bekommen, also warum nicht.
     
    Heute nochmal, wie immer im Urlaub, schwimmen vor dem Frühstück. Die Koffer sind gepackt, ein wenig Zeit bleibt uns, bevor der Hotelservice uns zum Flughafen bringen wird. Ein klein wenig beunruhigt uns nun die Nachricht vom Streik auf dem Hamburger Flughafen und inwieweit wir davon betroffen sein werden. Der soll ja noch bis Freitag gehen. Wir werden uns überraschen lassen müssen.
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    Slut på rejsen
    28. februar 2025