• Das Schlechte kommt am Ende des Tages

    11 de novembro de 2025, Alemanha ⋅ ☁️ 8 °C

    Um 05.00 Uhr bin ich wach und mache mich gegen 06.00 Uhr auf den Weg zur Baustelle. Mein Frühstück am Kindercampingtisch wird zum Ritual. Ich halte mich damit heute nicht so lange auf, denn das Team des Fliesenlegers will heute den Estrich schleifen, Risse mit Kunstharz ausgießen usw. ich muss noch die eine oder andere Stelle „staubdicht“ abkleben. Dieser Kampf gegen den Staub ist jedoch nicht zu gewinnen!
    Die ersten Mitarbeiter von Schmidt Bedachung laufen auf - heute nach längerer Zeit wieder dabei der Chefausbilder/Ausbildungsmeister.
    Gestern wurde das Garagendach mit neuer Schweißbahn belegt und mit Bitumenfarbe gestrichen. Die Farbrolle, wurde auf dem Müllhaufen abgelegt. Bitumenfarbe lief letztlich auf die Pflastersteine. Bitumenfarbe an den Stiefeln der Mitarbeiter fand sich dann auf unsere Außentreppe wieder. Die Treppe wird gereinigt, die betroffenen Pflastersteine sollen ausgebuddelt und umgedreht werden.
    Die Attika der Garage (Zinkblech) die vollkommen verbeult und farbverschmiert auf dem Gerüst liegt, soll gereinigt und wieder angebaut werden🤮.
    Es entbrennt diesbezüglich ein massiver Streit zwischen Bauleiter und Johannes.
    Tatsächlich kriegen die dieses, das Garagendach umfassende Teil, einigermaßen wieder hin. Vermutlich wird es jedoch mit der neuen Cedralverkleidung (trägt erheblich mehr auf) nicht passen.
    Johannes gibt für die Vorderseite des Hauptdaches die Lattenmasse vor, markiert Beginn und Ende, anschließend werden die falsch montierten Latten (mehrere hundert Meter) entfernt und sofort wieder in der richtigen Position angebracht. Für drei Leute, incl. des Ausbildungsleiters, eine Tagesaufgabe.
    Johannes arbeitet im Bereich der Gauben, des Giebels und der Stirnbretter.
    Die Trockenbauer bringen ihren Job zu Ende und die Fliesenleger verwandeln das Haus in eine Staublandschaft.
    Mit der Architektin (Sabine) diskutiere ich über die Fugen bei der Verlegung von Fermacell Platten. Vorgegeben ab Werk sind 6-9 mm. Unsere Trockenbauer lassen eine Fuge von 2 mm. Sie hält das nicht für ein Problem, will es aber mit dem Chef des Trockenbaus besprechen. Ich baue an den Betten auf dem Dachboden weiter und bereite alles für den, für morgen geplanten Einbau der Dachflächenfenster vor.
    Für einen Nachmittagskaffee gehe ich auf die Terrasse und treffe auf Johannes. Er redet nicht lange um den heißen Brei herum(!) Der Ausbildungsmeister hat es geschafft, die Latten schief anzubringen🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤬🤬🤬🤬🤬🤬Alles muss morgen wieder ab. Den vorgegebenen Endpunkt für die Lattung hat er auf unserer Seite nicht erreicht!
    Die Ursache ist schnell gefunden-der Ausbildungsmeister musste die äußere Nagelung vornehmen, vergisst einmal außen zu nageln, nimmt sein Abstandsholz, legt die neue Latte drauf, drückt das ganze nach unten und schiesst die Latte fest. Ab da laufen alle Latten schief.
    Ich räume auf, gehe duschen und fahre ins Hotel - genug für heute!
    Aus dem Perlbergweg kommen wir nicht mehr hintenrum raus ! Für die Eckbaustelle, die nach uns mit einem Neubau begonnen hat, der voraussichtlich vor Beendigung unserer Baustelle fertig sein wird, wurde eine Sackgasse eingerichtet.
    Für morgen, 11.00 ist eine Besprechung mit Bauleiter und Architektin vorgesehen!
    Themen : Mammutsystem für die Unterschläge? Attika der Garage und das Dachlattungsdesaster. Interessant ist dabei, dass die hochsensible Klimambran, die uns auch vor Regen schützen soll, hundertfach durch eingeschossene Nägel 100 mm, (Trag- und Konterlattung sind zusammen 80 mm stark) beschädigt worden ist. Mal sehen was dieses Thema morgen so bringt.
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