Voller Wehmut verabschiedeten wir uns von Onguma und dem Etosha Park. Es muss ja weitergehen. Diesmal Richtung Süden. Nach einer Stunde machten wir einen kleinen Zwischenstopp in Tsuneb, einer Industriestadt, was man ihr auch definitiv ansah. Viele gut gekleidete Leute, saubere Straßen, tolle Häuser und aufgrund eines großen Wasservorkommens auch viele grüne Bäume. Zuerst wieder Tanken, Reifendruck erhöhen, dann weiter auf einen Zwischenstop bei Sonjas Kitchen für Kaffe & Bagles. Dann noch ein letztes Mal einkaufen (Fleisch & Wasser) und weiter südwerts. Drei Stunden später kamen wir dann in Waterberg an. Das ist ein riesengroßes Plateau, das sich 200m hoch aus dem flachen Boden hebt. Oben leben sogar Nashörner und andere Tiere. Wir aber stellten das Auto ab und wanderten zu dem View Point ganz oben am Berg. Am Weg begegneten wir einem Rudel Yellow Mongoose (sehen aus wie Frettchen) und den berüchtigten Banboos (Paviane), vor denen man sich wirklich in Acht nehmen sollte. Die Wanderung war nicht schwer, wenn auch etwas steil. Aber sie bot immer einen unglaublichen Ausblick auf die flache Savanne. Nach 45 Minuten oben angekommen genossen wir dann den Ausblick, auch wenn dunkle Wolken leider den Himmel verhangen. Patrick fand dann leider eine Zecke am Bein und wir drehten wieder um. Am Weg nach unten riss dann der Himmel auf und die Abendsonne tauchte die Felsen in ein atemberaubendes Rot. Zum Abschluss kochte Paddy wieder ein fabelhaftes Rindersteak mit Gemüse und Mais über dem Feuer. Später raubte dann ein Honigdachs unsere Überreste. Die sind ganz schön groß und beängstigend und lassen sich garnicht so schnell vertreiben.Read more