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  • Day26

    26. Tag - Welcome Home & Fazit

    November 6, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 8 °C

    Mit einer kleinen Verspätung in San Francisco ging der Flieger um 19.19 Uhr amerikanischer Zeit in die Luft. Nach einem Abendessen aus Hähnchen, Reis, Salat und Eis und einem Film schliefen wir beide fast den ganzen Flug.
    Pünktlich zum Frühstück wurden wir wach und hatten ab da auch nur noch ca. 1 1/2 Stunden Flugzeit.
    20 Minuten früher als geplant landeten wir auf deutschem Boden und konnten so auch eine Bahn früher als reserviert nehmen. Zum Glück lief heute mit der Deutschen Bahn alles glatt, sodass wir um 18.25 Uhr in Dortmund eintrafen.
    Von dort aus war es nur noch ein Katzensprung bis nach Hause.
    Hiermit endet unsere wunderschöne Reise.

    Fazit:
    3 1/2 Wochen Rundreise durch die USA liegen nun hinter uns.
    Wir können definitiv sagen, dass es einer der schönsten Reisen ist, die man machen kann. Amerika ist ein riesiges Land, in dem so viel zu entdecken ist!
    Wir haben unendlich viele Erfahrungen dazugewonnen und auch so viele positive Einblicke bekommen.
    Die Amerikaner sind super freundlich und hilfsbereit. Auch wenn man kein perfektes Englisch spricht, bemühen sie sich einen zu verstehen und weiterzuhelfen.
    Die öffentlichen Toiletten sind immer kostenfrei und sauber (sogar Dixis) und man kann überall kostenfrei Trinkwasser abfüllen.

    Die meisten Dinge, die wir geplant haben, haben in der Umsetzung auch super geklappt und es gab keine Komplikationen (wenn man sich nicht auf die Deutsche Bahn verlässt). Trotzdem gibt es immer Punkte die man im Nachhinein anders oder gar nicht gemacht hätte und worauf wir uns jetzt nach dem Urlaub freuen.
    Als Erstes können wir sagen, dass wir mit unserem Navi alles richtig gemacht haben. Wir wollten uns kein neues Navi oder irgendwelche Karten für Amerika für ein vorhandenes Navi kaufen.
    Die kostenlose App "Here we go" hat uns überall hingebracht und konnte im offline-Status benutzt werden! Definitive Weiterempfehlung!!!

    Eine gute Vorplanung für eine solche Reise ist das A.&O. Ohne sich eingelesen oder eine Vorstellung zu haben was man gerne machen möchte, braucht man vor Ort zu viel kostbare Zeit! Wir wussten genau was wir in welcher Stadt machen möchten und konnten unsere vorhandene Zeit super nutzen.
    Doch einige dieser Dinge würde wir heute anders planen.
    Der Highway No 1 war eines der Dinge, die auf der Liste stand. Unser Navi hat uns dort leider nicht entlang geführt. Im Nachhinein hätten wir da besser drauf achten sollen.
    Unser Motel bei Palms Springs lag an einer völlig falschen Stelle. Wir mussten Abends bis nach Indio fahren um am nächsten Tag den selben Weg wieder zurück zu fahren. Hier wäre ein Motel besser direkt am Joshua Tree gewesen.
    Dies war in der Vorplanung leider nicht so ersichtlich.
    Am letzten Tag vom Grand Canyon wären wir besser früh aufgestanden und losgefahren und hätten das Monument Valley noch am gleichen Tag erkunden können. So hätten wir am Tag darauf sofort nach Las Vegas fahren können und hätte dort Abends mehr Zeit gehabt, um die Fremont Street zu sehen.
    Den Yosemite Nationalpark und Lake Tahoe hätten wir besser in umgekehrter Reihenfolge besuchen sollen. So mussten wir um nach Lake Tahoe zu kommen den gleich Weg den wir zum Hotel Cedar Lodge am Nationalpark gefahren sind wieder zurück fahren. Wir hatten es aber so geplant, da wir nicht sicher gehen konnten, welche Pässe noch befahrbar waren.

    Unterm Strich sind die o.g. Dinge nur Kleinigkeiten, die aufgefallen sind aber nicht groß wichtig waren. Trotzdem werden wir diese im Hinterkopf behalten um Freunden, die eine ähnliche Reise machen möchten, Tips geben zu können.

    Wir hatten einen wunderschönen Urlaub, den wir nie vergessen werden.
    Doch es gibt auch Dinge, die wir so schnell nicht vermissen werden.
    Das Klopapier in Amerika ist wirklich fürchterlich, der tägliche Kampf mit den Bettdecken, die aus Laken, Wolldecken oder ähnliches bestand, hat ein Ende und Burger, Pommes und Zuckerwasser können wir auch nicht mehr sehen.
    Allgemein ist Einkaufen, Essen und sonstiges viel teurer als in Deutschland. Außer Tanken. Das war in den USA erschwinglicher. Im Walmart und auch in anderen Läden ist es der Wahnsinn in welchen Mengen der Amerikaner einkauft. Einen knapp 10 Liter-Eisbecher haben wir in Deutschland noch nicht gesehen.

    Wir sind beide super glücklich diesen Urlaub, der so spontan entstanden ist, so gemacht zu haben. Und vielleicht ist es auch manchmal besser den anderen nicht so gut zu kennen. Wir haben uns ganz anders aufeinander eingestellt, als es vielleicht beste Freundinnen machen. Trotzdem haben wir uns nicht einmal gestritten und haben uns definitiv viel besser kennengelernt.
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