• Spanien in Sicht, aber noch nicht erreic

    May 1 in Portugal ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach einer nicht ganz so entspannten Nacht -Phami hatte ziemliche Luftprobleme- sind wir gegen 08.00 Uhr von Vila Praia de Âncora nach Caminha aufgebrochen. Wir haben uns entschiedrn, an der Küste entlang weiterzulaufen. Dieser Weg ist gut zu gehen. Zunächst sind wir der Strandpromenade gefolgt mit einem fantastischen Blick auf den Atlantik. Das Rauschen des Wassers angesichts des Aufbaues der Wellen gleichsam aus dem Nichts ist beeindruckend meditativ. Auf dem Weg durch die unterschiedlichen Landschaften -Sandstrand, Steinpfade, Waldwege durch Eukalyptus- und Pienienwälder, Holzstege usw- stellten sich mir unterschiedliche Fragen, unter anderem die, warum es Menschen gibt, die glauben, diese ganze Vielfalt in der Natur habe sich aus sich selbst heraus entwickelt. Natürlich glaube ich auch, dass manche Weiterentwicklungen evolutionär sind. Gleichwohl ist für mich die nahezu grenzenlose Diversität ohne einen Schöpfer nicht erklärbar. Gleiches gilt für die Mannigfaltigkeit von Berufen und Begabungen. Wenn man von anderen Pilgern oder sonstigen Menschen erfährt, was sie so alles können, spüre ich, wie winzig im gesamten Spektrum meine Kenntnisse sind. Jedenfalls führte uns der Weg zum Ziel in Caminha vorbei an der leider geschlossenen Kapelle Santo Isidoro. Irgendwann vor Moledo rückte ein "kegelförmiger Berg in unser Blickfeld, der sich jenseits des Grenzflusses "Rio Mino", mithin auf spanischen Gebiet erhobt. In Moledo haben wir uns in einem Café gestärkt und sind von dort weiter durch einen Pinienwald bis zu den Holzstegen an der Mündung des Rio Minto in den Atlantik gelaufen. Von dort waren es noch 2 km bis zu der von uns ausgesuchten Unterkunft "Bom Caminha". Wir hatten gegen 12.00 Uhr unser Ziel erreicht. An der Tür erwartete uns der niederschlagende Hinweis, daß das Haus ausgebucht war. Gleichwohl und glücklicherweise sind wir hinein gegangen und trafen auf die deutsche Hospitaliera Vani, die gerade damit beschäftigt war, die Zimmer für die neuen Gäste zu richten. Auf unsere Nachfrage, dass wir auf Zimmersuche seien, erklärte sie, dass noch 2 Betten in einem Achtbettzimer (4 Doppelstockbetten) frei seien. Wir könnten unsere Rucksäcke abstellen und sollten um 14.00 Uhr zurückkommen, um dann einzubuchen. Das Angebot haben wir dankbar angenommen sind in die Stadt gegangen, haben uns dort bei einem Italiener gestärkt und waren pünktlich zum Einchecken zurück. Vani hat uns freundlicherweise noch dabei geholfen, für morgen ein Quartier in Vila Nova de Cerveira zu bekommen, was gar nicht so einfach war: 2 Quartiere waren vollständig belegt, in der dann angefragt Jugendherberge waren noch 2 Betten in geschlechtergetrennten Schlafsälen frei. Morgen habe ich endlich einmal frei. Zur Zeit sitzen wir auf der Dachterrasse unserer Herberge mit tollem Blick über die Stadt. Wir genießen die Zeit.Read more