• Pontevedra

    May 7 in Spain ⋅ ☁️ 15 °C

    Für diese Stadt haben wir uns mit Casa Sara in der Rúa Alta für eine Pension entschieden, die ausgesprochen zentral 120 m von der Basilika Santa Maria la Mayor entfernt liegt. Die Auswahl war richtig und hat alle unsere Wünsche erfüllt. Wir haben ein kleines Zimmer in der 2. Etage. Die Sanitäranlagen sind sauber und gepflegt, die Inhaberin sehr freundlich und zuvorkommend. Sie war uns auch dabei behilflich, für unser nächstes Etappenziel eine Unterkunft zu reservieren. Nachdem wir hier eingecheckt hatten, sind wir losgezogen, um uns in Pontevedra umzuschauen. Als erstes fiel uns auf, wie sauber die Stadt ist. In der Altstadt gibt es nur ganz wenig Autoverkehr. Seit 1999 hat die damalige Verwaltung die Lebensqualität der Stadt dadurch aufgewertet, dass sie Fussgänger und verkehrsberuhigten-zoneneingeführt hat. Etwa 250 m von unserem Quartier entfernt liegt die Ruine des Klosters von Santo Domingo. Die Kirche und das Kloster wurden 1282 erbaut. 1836 wurde das Kloster geschlossen, nachdem man dem Orden die Eigentumsrechte entzogen hatte. Seitdem verfiel sowohl die Kirche als auch das Kloster. 1899 hatte die archäologische Gesellschaft der Stadt festgestellt, welcher Schatz hier verkam und hat die Ruinen zu einem Teil des Museums gemacht. Heute zählt sie zu den bedeutensten Kulturdenkmälern Galiziens.in nur unwesentlicher Entfernung befinden sich das Sanctuarium der "Virxe Peregrina" und der Klosterkirche San Francisco. Letztere war leider geschlossenen. Das Franziskanerkloster ist ein riesiger komplex. Das Sanctuarium ist eine Barockkirche aus dem 18. Jahrhundert, deren Grundriss einer Jakobsmuscheln gleicht. Sie ist das Heiligtum der jungfräulichen Pilgerin und ist eine der Hauptatrsktionen auf dem Camino Potugues. Die Basilika schließlich stammt aus dem 16. Jahrhundert und wechselt im Stil zwischen Gotik und Renaissance. Des weiteren hat Pontevedra aufgrund der Verkehrsberuhigung viele Plätze, auf denen sich das Leben der Stadt abbildet. Die Besichtigung der Stadt hat uns sehr beeindruckt. Jetzt werden wir uns mental auf morgen vorbereiten. Wir sind unendlich dankbar, dass wir das hier erleben dürfen.Read more