Ad finem terrae
May 12 in Spain ⋅ ☁️ 15 °C
Der Besuch des Endes der Welt -Fisterra oder Finisterre- mit dem Bus hat uns mehr geschlaucht als die Kilometer, die wir die letzten Tage täglich zu Fuß zurück gelegt hatten. Es war auch wettermässig die richtige Entscheidung, heute diese geführte Tour durchzuführen. Während langer Passagen der Busfahrt hat es heftig geregnet. Bei den Besichtigungsstops sind wir bis auf den letzten Halt allerdings vom Regen verschont worden. Wir sind heute morgen um 09.00 Uhr vor der "capilla do Pilar" mit weiteren 50 abenteuersuchenden Menschen unterschiedlichster Herkunft gestartet. Wir hatten im Bus woĥl den besten aller Plätze erobern können: direkt hinter dem Fahrer auf der Atlantikseite. Den Tipp, auf der Hinfahrt auf der linken Seite der schöneren Aussicht wegen zu sitzen, hatte ich dem Reiseführer entnommen. An dieser Stelle muss ich den Herausgeber des Reiseführers "CamInho Português", Herrn Raimund Joos, ganz herzlichen Dank aussprechen. Dieser Reiseführer hat es mir erst ermöglicht, gemeinsam mit meinem Schatz diese unsere Tour so erfolgreich zu planen und gestalten. Selbst die meisten der von uns im Laufe des Abenteuers gebuchten Unterkünfte haben wir diesem Führer entnommen. Unseren 1. Stopp legten wir in Muros ein. Dort haben wir uns die kleine Innenstadt angesehen, wo unter anderem die Markthalle ein Hingucker ist. Weiter ging es zu den "Ezaro-Wasserfällen", die eine traurige Berühmtheit erfuhren, als im Jahr 2009 ein Brand den Wald in dem umliegenden Gebirge vernichtet hat. Dramatisch wurde es dadurch, dass die abgebrannten Bäume bei nachfolgenden Regenfällen nicht mehr in der Lage waren, den Erdboden zu stabilisieren mit der Konsequenz, dass dieser abgewaschen wurde und die blanken Felsen übrig geblieben sind. Der weitere Weg führte uns zum Leuchtturm von Finisterre und dem Stein mit der km-Angabe 0,000, der zusammen mit Phami auf dem heute ausgewählten Titelbild zu sehen ist. Nach einem weniger guten Mittagessen in Finisterre selbst traten wir den Rückweg an und erreichten bei strahlendem Sonnenschein Muxia. Dort bestaunten wir neben beeindruckenden Felsformationen am Atlantik besonders das Heiligtum der Jungfrau vom Boot aus dem 17. Jahrhundert. Unser letzter Halt galt der "Ponte Maceira" über den Fluss Tambre, eine trotz Regens sehr sehenswerte Brücke in einer wunderbaren Landschaft. Von dort ging es zurück nach Santiago zum Startpunkt unserer Besichtigung und für uns weiter mit dem Linienbus nach Milladoiro. Es war ein Ausflug, der sich gelohnt hat, meinem Schatz und mir aber einmal mehr verdeutlichte, dass wir mehr und intensiver leben und erleben, wenn wir die Touren selbst planen und wegen der Ungebundenheit des Wohnmobil-Daseins unsere Zeit besser einteilen können. Galizien wird uns wohl noch einmal wiedersehen.Read more

👏👏👏👍🍀‼️ [Yk aus Ericeira🇵🇹🚍]

























