• Kurzer aber beeindruckender Zwischenstop

    March 4 in Mexico ⋅ ☀️ 15 °C

    Wir verlassen Mexico City für das Kontrastprogramm: Statt Großstadt-Getümmel soll es jetzt ruhiger werden. Unser nächster Halt: das verschlafene Bergdorf Cuetzalan. Aber zuerst kommt auf dem Weg noch ein ziemlich beeindruckender Zwischenstopp: Teotihuacán.

    Die einst größte Stadt Amerikas (ca. 100 v. Chr. bis 650 n. Chr.) und heute eine riesige Ruinenstadt mit der drittgrößten Pyramide der Welt, der Sonnenpyramide. Niemand weiß bis heute ganz sicher, wer diese Stadt ursprünglich erbaut hat oder warum sie schließlich verlassen wurde. Selbst die Azteken, die viele Jahrhunderte später hier vorbeikamen, fanden die Stadt bereits verlassen vor und gaben ihr erst den Namen „Teotihuacán“, was ungefähr „Ort, an dem die Götter geboren wurden“ bedeutet. Sie konnten sich nicht vorstellen, dass Menschen diesen Ort geschaffen haben.

    Damit wir vor den großen Touristenwellen dort sind, sind wir um 05:00 Uhr morgens aufgestanden und haben uns mit unserem „kleinen“ Mietwagen auf den Weg gemacht. Früh aufstehen lohnt sich hier wirklich: Morgens liegt noch eine ganz besondere Ruhe über der Anlage, und die riesigen Pyramiden wirken fast noch beeindruckender.

    Es ist wirklich verrückt, was die Menschen damals geleistet haben. Ohne Werkzeuge und ohne das Rad für den Transport, haben sie Steine bewegt und solche Monumente errichtet. Wenn man davor steht, fühlt sich das alles noch ein bisschen unwirklicher an.

    Maras Highlight hier: der dunkle Sand und die Kieselsteine überall. Danach sah sie selber aus wie ein kleiner Sandhaufen 😄 gut, dass wir ausreichend Wechselkleidung dabei haben.
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