Joined May 2018 Message
  • Day21

    Markttag und Paddeltour

    August 25 in France ⋅ ⛅ 31 °C

    In Ruhe kleines Frühstück am Morgen. Mama informiert sich gleich früh an der Rezeption zur Planung der nächsten und letzten Tage. Heute ist Markttag im nahegelegenen Dorf Les Salles du Verdon. 10 Uhr etwa starten wir mit den Fahrrädern dorthin, es sind vielleicht 15 min Fahrt auf einfacher Strecke, teils am türkisblauen See entlang. Dann schließen wir die Fahrräder an und schlendern durch den Markt. Vor allem Mama ist total beeindruckt von dem großen, regionalen Angebot hier. Wir kosten uns durch Olivenaufstriche, Käse-, und Wurstsorten, es gibt allerlei Honig, Gewürze, Sachen, Getöpfertes und eine Neuentdeckung: Gemüsechips aus Bohnen, Zucchini, Karotte und Co. - voll lecker! Wir schauen uns die mittig im Markt liegende kleine unspektakuläre Kirche an, Mama trällert darin etwas vor sich hin im perfekten Schall.
    Wir kehren zurück zum Campingplatz und gönnen uns ein leckeres Mittagessen mit Kartoffeln, Mischgemüse, Zucchinigemüse, Fisch und angebrachtener Wiener. Frisch gestärkt schlüpfen wir in unsere Badesachen, schnappen unsere SUP's und laufen die 300m runter zum See. Wir wollen mal rüber auf die andere Seite des Sees paddeln, von dort aus lässt sich das Bergpanorama hinter uns wohl besonders bestaunen. Gegen halb 3 starten wir. Also gesagt, getan, auch wenn es gar nicht so leicht war bei kleiner Windstufe. Wir fitscheln ein bissl mit Steinen und entscheiden uns für die Weiterfahrt. Irgendwie sind wir müde und würden am liebsten am Strand liegen und schlafen, allerdings fände Evi das wohl gar nicht cool. Stattdessen schnürt sich Evi mit dem Board bei Mama fest, und Mama paddelt los für alle. Evelin und Benny dösen bei dem leisen geplätscher und beide schlafen sogar ein. Mama hat ein Ziel in der Ferne auserkoren und paddelt gemütlich drauf los. Selbst sie kann super entspannen beim Paddeln. Irgendwann schreckt Evi hoch, ärgert sich, dass sie eingeschlafen ist und stellt fest, dass wir ja noch immer auf dem See sind. Gemeinsam paddeln wir schließlich weiter bis auserkoren Ziel: ein paar kleine Klippen in der Ferne. Benny hat sichtlich eigentlich längst keine Lust mehr und staunt über Mamas Ausdauer. Zurück lassen wir uns am Strand entlang treiben, stellen fast, dass der See tatsächlich Fische groß und klein hat, kleine Vögel und Frösche verweilen hier auch. Der ganze Trip ist sehr ruhig und entspannend. Auf dem Rückweg können wir das Bergpanorama nochmal richtig im Anblick aufsaugen. Evi und Benny gönnen sich ein kleines Match auf den SUP's. Schließlich paddeln wir den restlichen Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt. Völlig knülle von der vielen Paddelei kommen wir in bereits leichter Sonnenuntergangsstimmung an und stellen fest, dass es schon kurz vor halb 8 ist, und wir somit fast 5h unterwegs waren. Mannomann. Mit dieser Erkenntnis fühlt sich Mama gleich nochmal schlapper und legt sich an den Strand. Wir entscheiden uns die Zeit hier für die nächsten 30 min zum sonnenuntergang noch zu bleiben, futtern uns durch unser Proviant mit Apfel, Banane, Milchebrötchen und Cookies, evi matscht noch etwas im hellem Lehm rum, Benny schmeißt groß und kleine Steine gen See. Nachdem die Sonne längst weg ist und auch das Bergpanorama in schönen warmen Tönen erstrahlte, packen wir unsere Sachen und kehren zurück zum Campingplatz. Fix duschen und dann gibt's nochmal ein ausgiebiges Resteressenabendbrot. Gemeinsam fallen wir ins Bett, Mama liest wieder aus ihrem spannenden Buch vor bis wir schließlich schlafen.
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  • Day20

    Meeresfrühstück und ab zum Verdonpark

    August 24 in France ⋅ ⛅ 30 °C

    Aufstehen, zusammen packen vom Camp, denn heute steht für uns der Abschied vom Meer und die weiterreise zum Verdon-Nationalpark an. Frühstück am Meer ist geplant, dafür bereiten wir alles vor. Kurze Wanderung zur Seesternbucht, geschnorchelt, erneut 5 davon entdeckt, gefrühstückt und Steine gefitschelt. Zurück, duschen und los. Fahrt durch schönste Provenz. Mal wieder einkaufen, Luftdruckprüfung und weiter gehts. Wilma hat ganz schön zu kämpfen in den langgezogenen Steigungen, sie meistert alles erfolgreich. Ankunft, wir bekommen Platz auf dem Campingplatz les ruisses. Bauen das Camp auf, essen was. Wir fahren erst ohne, dann nochmal mit SUP's runter zum türkisblauen See, pumpen sie auf und paddeln ein wenig rum. Weit sind wir nicht gekommen. Ganz strandnah ist evis Schnorchelbrille im See versunken, als benny sie evi zu kurz zugeworfen hat. Großes Drama. Während des ganzen Sonnenuntergangs haben sich erst alle damit befasst die Taucherbrille wiederzufinden. Das haben wir auch mehrfach getan, allerdings war das hochholen aus dem lehmmatsch nicht so einfach. Mama hat darauf bestanden dass benny nochmal unsere Taucherbrille holt, sie schnallt ihn aufs sup und er soll nochmal danach schnorcheln. Die Sonne ist längst weg, einfach wird es nicht, wenn auch die see ruhiger. Wir suchen etwa 10 min bis es einen heftigen Platz tut, benny sich ins Wasser stürzt und schließlich die Taucherbrille findet. Zurück am. Camp Duschen, essen noch eine Kleinigkeit, chillen bei Lichterkette und Kerzenschein, bis wir schließlich schlafen gehen.Read more

  • Day19

    Tagestrip nach Porquerolles

    August 23 in France ⋅ ⛅ 29 °C

    Früh anhalten auf Markt, Marathon für evi steht bevor: eine Tour: 8km zum Hafen, dann 20 min fährtfahrt nach Porquerolles, 1h 15min wandern, schwarzer Sandstrand mit bunten Steinen, direkt 100m gegenüber heller Sandstrand bei badewannenklarem Wasser. Rückwanderung zum nächsten Strand. Ab zum Hafen und heim, schnell noch dem Sonnenuntergang entgegengeflitzt.Read more

  • Day18

    Schnorcheln und Seesterne

    August 22 in France ⋅ 🌙 26 °C

    Sup tour zur Insel gegenüber - benny hat 2 Seestern gesichtet. Wir beklettern die kleine Insel und weiter gehts zur nächsten Insel, da konnte man nicht anlegen, nächste bucht gegenüber gewählt, mit uns waren hier gerade mal 14 Leute. Schnorchelspaß den ganzen Tag, viele verschiedene fischarten gesichtet, mehrere seesterne. Dann heim Tour zur eigenen Insel. Auch da nochmal ganz viel geschnorchelt. Es ist ein Klacks von unserem Strand rüber zur Insel - gestern bei etwas Wind haben wir hier nen drama draus gemacht. Sups heim gebracht. Skio gespielt. Abendbrot gegessen Nudeln mit Soße, nichts oder Pesto. Nochmal los zum sonnenuntergang. Steine fitscheln lassen.

    Überraschung am Abend: auf der Suche nach Sternschnuppen entdeckt Mama am Sternenhimmel einen Zug aus reisenden Sternen - von SpaceX.
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  • Day17

    Weiterreise nach Hyeres

    August 21 in France ⋅ ⛅ 29 °C

    Freuen uns endlich aus berggegend abzureisen, weiterreise 1,15h nach Hyeres,kein zwischenstop geplant, außer Supermarkt. Wie schlau zum Sonntag, die Läden schließen hier trotz Tourismus schon 12:30 Uhr - leider etwa 30 Minuten zu früh für uns. Wir wählen daher einen Supermarkt namens Casino. Diese Kette ist für uns neu und wird bestimmt etwas teurer sein, da der Laden rund um die Uhr geöffnet hat. Coole Überraschung: französische Backwaren vom feinsten, riesen Auswahl an tollem Käse, riesenkrabben, riesenpreise, bestimmt 1h hier zugebracht, billiges gesucht und viel gestaunt. Ab 14 Uhr dürfen wir auf dem nächsten Campingplatz einchecken, pünktlich 14:30uhr sind wir da. Klein, überschaubar und welch großes Plus: 1 A Sanitäre Anlagen! Wenn auch teuer, aber sehr idyllisch. Lager aufbauen, Hunger stillen, Sachen packen und los nochmal zum gerade mal 400m entfernten Strand, hier Soll man direkt losschnorcheln können. Sehr windig, eine Insel gegenüber, benny wollte mit evi hin, gar nicht so einfach kleines Drama an Rande. Heim, Duschen, wraps zum Abendessen, spielen und Bett.Read more

  • Day16

    Adrenalin pur: Sup-Wellenritt und Klippe

    August 20 in France ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute ist es endlich soweit, Wind etwas besser, Sonne passt, wir wollen eine sup Tour zur calanque d'en vau machen. Zahlen für Parkplatz in der Nähe 10€ Tagesgebühr. Schleppen die aufgepumten SUP's quer über den Parkplatz, um eine einsteigestelle zu finden. Diese ist dank der Wellen ziemlich aufregend. Auch so ist auf See ganz schöner Wind. Mutig paddeln wir los, haben natürlich die Schwimmweste für evi vergessen, echt große Wellen bei starkem Wind, plus Schiffe und Schnellboote, die zusätzlich Wellen verschaffen, richtig große Wellen vor allem dann, als wir vom Fels wegpaddeln in die bucht hinein. Wir sichten kurz die gewünschte Calanques, Mama packt die Angst und das Drama im Kopf, wir brechen ab und kehren ein in die erste bucht. Leider war es nicht die, die wir glaubten welche es sei, Mama wollte mit evi richtig schön Schnorcheln gehen. Laden in der Hafen-Calanque. Frust stellt sich ein.. Wir legen irgendwie am Rand an. Mit den SUP's alles gar nicht so einfach. Die schönere bucht ist 6 min zu Fuß hinter uns entfernt, allerdings was machen wir mit den SUP's? Wir schmieden Pläne, sind von etwas Frust und unschlüssigkeit getroffen, und verweilen einfach am Ende. Evi Schnorchelt vom sup aus und ist trotzdem total begeistert. Wir beobachten Klippenspringer aus hiesigen Höhen. Paddeln rüber, bringen die SUP's weg und spazieren nochmal an den Klippen entlang mit fernblick aufs offene Meer. Die Höhe treibt Mama erneut große Angst um evi ein, wir stehen genau an der höchsten Stelle, 18m, und wir beobachten noch welche beim springen. Dann geht's heim, hier stürmt es tatsächlich noch immer ordentlich. Duschen, drinnen spielen und lesen - Neues Buch für evi, und ab ins Bett. Wir freuen uns auf die weiterreise morgen.Read more

  • Day15

    Es stürmt - olé! Wellenreitschiffsfahrt

    August 19 in France ⋅ ☀️ 29 °C

    Die Nacht hat die Erwachsenen wieder gut wach gehalten. Es stürmte draußen wie sonstewas, immer mal ist Benny raus aus dem QEKi um doch noch was sturmsicher zu machen. Der Wind hält den Morgen und auch den ganzen Tag lang an. 40 km/h sind es laut Wetterbericht, es fühlt sich an wie 120km/h!!
    Wir entscheiden uns für ein Frühstück im QEKi, da sonst vieles einfach weggeflogen wäre. Danach chillen Mama und evi noch ne weile im QEKi, während Benny sich mal in der Stadt erkundigt bzgl. Schiffahrt. Ein geplanter ritt mit den stand-up-paddeln zur calanque d'en vau ist heute aufgrund des Sturms nicht machbar. Nachdem evelin Reste-von-gestern-abend-mittag gegessen hat, gehen auch Mama und sie in die Stadt. Nachdem wir am Leutturm bei Sturm Postkasten geschrieben haben und uns ein Eis gönnten entschieden wir uns unmittelbar für eine Bootsfahrt. Heute bieten sie leider nur die 3er-Tour an, von den insgesamt 4 verschiedenen Touren zur Calanques-Besichtigung die Sie hier anbieten. Wir buchen was heute möglich ist und sitzen unmittelbar danach schon auf dem Boot und schon sind wir auf See. Auf seeehr stürmischer See, denn sobald wir den schützenden Hafen verlassen haben, speitscht uns der Wind und das Wasser bei hohem Wellengang um die Ohren. Sehr weise von Benny sich gegen eine heutige Stand-up-paddel-Die Küste sieht vom Wasser aus betrachtet auch nochmal sehr schön aus. Hinter uns die terrakottafarbene Steilküste, vor uns das weite türkisfarbene Meer und rechts von uns der Blick auf die Calanques mit weißen Steinklippen und grün-hellgrünen Kiefern darauf. Genau dieses Farbspiel ist so typisch für diese Küste Südfrankreichs. Sobald wir in die Calanques einfahren wirds windruhiger um uns. Tatsächlich ist die letzte der dreien die beeindruckendste von allen. Wirklich riesige Klippen geschmückt mit gestaffelten Pinien umsäumen einen tief gelegenen kleinen Sandstrand, das Wasser ist glasklar und türkisblau. Stürmischer ritt zurück.

    Spazieren wir noch zum Felsstrand, baden, schnorcheln auch evi kommt mit ins Wasser und taucht den Fischen hinterher.
    Hochwerts mit Bus für 1,60 Euro die Fahrt die 5 Minuten hoch zum Camp. Auch am Abend stürmt es wie sonstewas im Camp. Mama ist müde von der kurzen stürmischen Nacht und schläft schnell ein, während wir evis nächstes Buch zusammen anfangen mit lesen. Morgen soll das Wetter endlich besser, bzw. Normal werden: Sonne pur und unwinding.
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  • Day14

    Wanderung zum Port-Pin, Schnorchelspaß

    August 18 in France ⋅ ⛅ 25 °C

    Die Nacht hat es ordentlich geregnet, wir ahnen deshalb, dass die rote Flagge erneut gehisst ist und das Baden verboten. Die Wettervorhersage für heute kündigt wiedermal teils Regen und Gewitter an, über uns strahlt jedoch die Sonne und es ist heiß. Für heute setzen wir also eine Wanderung an zu zwei der nahegelegenen Calanques: du port und du pin. Die, die vor allem so sehenswert ist, ist die calanque d'en vau ("im Tal"), allerdings wäre die Tour nochmal insgesamt über 3 Stunden länger bergauf-und ab, das wäre für evi leider doch zu hart.
    In der Hoffnung vllt doch in den Genuss vom versprochenen Schnorchelspaß zu kommen, packen wir notdürftig auch dafür Badesachen ein. Nach ausgiebigen Frühstück und Proviant zusammenpacken geht's auch schon los. Allein bis runter ins Dorf zum eigentlichen Startpunkt der Wanderung brauchen wir abwärts 30 min. Nach weiteren Schritten durch Cassis, entdecken wir evis Villa Kunterbunt am Strand. Weiter führt uns die Tour auf teils Krachsel- und teils ordentlichem Wanderweg, vorbei an hohen Felssteilwänden, die uns ans Festland erinnern, bis hin zur ersten Calanque du Port "Hafen". So wie es der Name verrät stehen hier zig Boote. Nicht wesentlich weiter grenzt auch die nächste Calanques du pin "Kiefer" an. Wir sehen aus der Ferne viele Badegäste im Wasser. Wir steigen den Berg ab, sehen am kleinen Strand das Badeverbotsschild, und dahinter etliche Badende. Vermutlich tuen wir gleich den selben Regelbruch. Wir laufen noch ein Stück weiter an der Calanques und suchen uns ein schattig schönes Plätzchen zum verweilen auf den schrägen Felsen. Benny und Mama machen sich schnorchelbereit und springen ins Wasser. Die strahlt türkisblau und ist auch unter Wasser glasklar. Endlich ist Mama in ihrer echten Urlaubswelt - im Schnorchegebiet. Evi ist leider nicht zu überzeugen und verweilt dösend am schattigem Platz. Abends geht's die ganze Tour wieder zurück. Benny wartet mit evi auf einem Bus, der die beiden wenigenstens den Berg vom Dorf zurück ins Camp schafft. Mama wählt den Fußweg, da der Appetit auf Zucchini groß ist und sie diese erstmal im Supermarkt holen möchte.

    Nach recht schnellem Fußmarsch treffen sich alle am Campingplatz. Alle duschen erstmal. Mama bereitet ein belohnendes First-Class-Campingdinner zu: es gibt frisch gebratenen Lachs, Kartoffeln, Zucchinigemüse und für evi auch Möhrengemüse. Pappsatt und mit Naschereien zum Nachtisch, vertrödeln wir den Abend, schauen Gewitterblitzen in der Ferne zu und gehen irgendwann gemütlich ins Bett.
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  • Day13

    Stadtbummel Cassis wegen trüben Wetter

    August 17 in France ⋅ ☁️ 28 °C

    Diese Nacht schäpperte es ordentlich über uns ab früh 5 Uhr etwa. Heftiger Regen und Hagel, Donner und Blitze ohne Sekundenpause wie Im Ami-Film prasseln direkt über uns. Als wir gegen halb neun aufwachen und aufstehen erwartet uns eine böse Überraschung: obwohl wir extra geprüft haben, ob das Auto zu ist, ist die Beifahrertür weit offen gewesen und das Fenster dahinter war auch nicht richtig zu. Somit kümmern wir uns erstmal um Wilma und entwässern sie, Streit zwischen Mama und Benny liegt in der Luft..

    Später fahren Evi und Mama ohne Benny einkaufen. 7 min ab zum Lidl nur bergauf. 1,5h später sind wir zurück am Campingplatz, Frieden kehrt ein und der Hunger dazu, es gibt Frühstück-Mittags-Wraps. Mama studiert derweil die Prospekte und wir planen uns einen Schlechtwetterstadtbummel hier in Cassis. Erst solls jedoch nochmal regnen, evi schmückt den QEKi ganz idyllisch von innen mit der Lichterkette und freut sich auf einen Film zum Nachmittag- es wird mister Bean. Danach geht's auf, bzw. Besser gesagt bergab in die Stadt Cassis. In der Stadt sehen wir tatsächlich einige Badeoutfit-Verbotsschilder verbunden mit Strafzahlungen i.H.v. 38€ plus Justiz. Mannomann, gestern haben wir also Glück im Pech gehabt, nicht erwischt zu werden. Am Strand ist eine rote Fahne gehisst, Badeverbotsschilder sind aufgestellt. Mama fragt nach und bekommt die Info, dass der Regen viel Dreck von den Bergen ins Meer gespült hat. Täglich, so auch heute, werden Wasserproben genommen und die Werte seien derzeit gesundheitlich schädlich, weshalb das Baden verboten wird. Wir schlendern weiter durch die Stadt, gehen in Delikatessenläden, kaufen eine neue Taucherbrille für evi, Briefmarken und kosten Eis. Zumindest evi und Mama haben dabei viel Spaß. Abends geht's zurück zum Campingplatz, diesmal zu Fuß. Wir machen Abendbrot. Dabei sehen wir schon das Gewitter brodeln, wie es auf Uns zu kommt. Dies dauert allerdings echt lange und wir sehen dem Schauspiel am Himmel eine Weile mit staunen zu bis wir irgendwann bei leichtem Regen einschlafen.
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  • Day12

    Audieux Marseille und kleine Pechsträhne

    August 16 in France ⋅ ☀️ 29 °C

    Die Nacht war furchtbar. Mama hat kaum bzw. viel zu wenig geschlafen. Im Camper hatten wir eine Mückenplage, dabei sind wir schon ziemlich zerstochen. Aber so schlimm wie in dieser Nacht waren die Mücken und deren Summen einfach der Horror. Noch dazu hatten wir draußen schon ziemlich viel Straßenlärm, obwohl wir nicht an der Hauptstraße stehen. Wir parken hier an einer Schlaufe, die viele Leute hier nutzen.. Um einfach reinzufahren und wieder rauszufahren - schrecklich!

    Früh 7 Uhr sind wir allemann schon wach und entscheiden uns dazu, bei unserem frischen Plan zu bleiben: wir packen was zu trinken ein, schnappen die Rucksäcke und die 24h-Tickets, in der Hoffnung dass diese noch gelten und laufen los zur Bushaltestelle. Eingecheckt - ja, die Tickets sind noch gültig, also haben wir nochmal Zeit in Marseille bis ca. 15 Uhr.

    Wir nehmen eine Busroute, die uns an der Küste entlang führt. Dann halten wir am östlichen Hafeneingang und sehen mal Marseille aus anderem Blickwinkel, und noch dazu am Morgen.
    Hier gibt's sogar Toiletten, die wir nutzen können. Diesmal sind wir auch vorbereitet und haben unser eigenes Toilettenpapier dabei. Im nahegelegenem Obst- und Gemüseladen stärken wir uns danach mit einer großen Nektarine für jeden. Weiter geht's ein zweites Mal hoch hinauf zur Bergkathedrale da la Garde, denn Benny wollt sie gerne noch von innen sehen. Gesagt, getan, gestaunt, Ausblick genossen und wieder geht's bergab zum Hafen. Dort kommen wir hungrig an und plündern erstmal einen Supermarkt. Während Benny und Evi an der Kasse ziemlich lange anstehen, informiert sich Mama erneut in der Touristeninfo, wo wir hier neue recht günstige Schuhe für evi bekommen. Dort raten sie uns von Zeemann ab, das ist eher ein totaler Billigladen. Wenn ich gute Schuhe haben will, dann sollten wir zu Decathlon gehen. Mit dieser Info setzen uns erstmal auf Treppen in der Stadt und frühstücken. Wir kaufen auch endlich Postkarten, bzw. bekommt sie Mama einfach geschenkt, da der Verkäufer kein Kleingeld als Rückgeld parat hat und ihm der 50€-Schein zu groß war für diese Kleinigkeit. Jetzt haben wir nur noch das Ziel für Evi endlich neue Schuhe zu bekommen, da die alten mittlerweile sogar schon ein Loch in der Sohle beim großen Zehn haben. Mit dem Bus geht's durch großen Stadtstau weiter in das riesiges Einkaufszentrum. Decathlon wurde empfohlen, wir rechnen hier in Marseille mit teuren Preisen, schließlich ist die Kette auch in Deutschland schon teuer. Allerdings kam es ganz anders: Hier ist es eher ein Masseladen und wir bekommen schließlich Schuhe für gerade mal 15 Euro und kaufen noch Flip-flops dazu für 6 Euro. Einen Badeanzug hätte es für 7 Euro auch gegeben, allerdings war er evi zu eng. Nun, gegen 14 Uhr, sind wir endlich durch mit allen Erledigungen. Heute ist es seit morgens schon sehr heiß und sonnig, wir schwitzen in der Hitze dahin. Mit Freude stellen wir fest, dass Wilma und QEKi noch immer unversehrt und stafzettellos dastehen. Schnell packen wir fix alles zusammen und steigen ins Auto ein, Klima an und endlich raus aus der Hitze, raus aus der lauten Großstadt, zurück in die Natur, in die Stille und abkühlen in Wilma. Nun hoffen wir sehr, dass wir einen Platz auf dem nächsten gerade mal 30 Minuten entfernten Campinggelände bekommen. Schließlich kann man dort nicht reservieren. Wir fahren in die Höhe und bekommen einen ersten Eindruck vom Nationalpark Calanques. Kurz danach haben wir Glück und dürfen im Campingplatz "Les Cigales" einchecken. Evi ist schnell enttäuscht: es gibt keinen Pool, wir brauchen 15 min zum Strand bekommen einen Stellplatz in der prallen Sonne. Mit schlechter Laune, übermüdet, schnell überhitzt bauen wir unseren Stellplatz auf, sorgen mit einen impriviertem Sonnensegel für etwas Schatten und essen erstmal was, stärken uns, kommen etwas zur Ruhe, kühlen uns in den Duschen ab.

    Nach dieser Auszeit packen wir erneut unsere Sachen für den Strand. Es kommt zu einem neuem Drama: Wir haben Evelin Taucherbrille vermutlich am letzten Strand liegen lassen. Und das gerade jetzt, als wir endlich in diesem Urlaub in die Schnorchelregionen schlechthin ankommen. Mit Wut und dicken Tränen in Evi's Augen schnappen wir uns die Fahrräder und düsen runter in die Stadt, 2km fast ausschließlich bergab. Wir ahnen schlimmes und viel Anstrengung für die Rückkehr zum Campingplatz. Unten angekommen ist das kleine Strändchen sehr überfüllt. Das Wasser ist etwas wild, nicht groß klar und lädt evi auch nicht zum Baden ein. Nach kurzer abkühlen wollen wir nochmal 5 min rüber zur Touristeninfo düsen. Auf dem Weg dahin verfolgt uns erneut das Pech. Wir werden von der Polizei angehalten: durch die Innenstadt von Cassis darf man nicht mit Fahrrädern fahren, noch dazu sollen wir uns bekleiden, dass laufen durch die Stadt im Bikini sei verboten. Trotzig schmeißt sich Mama das kleine Handtuch um, welche gerade so ihre Hüfte rockähnlich bedeckt und sie läuft trotzdem die 400m zur Touristeninfo. Sie schnappt sich fix ein paar Prospekte, ehe sie diesmal von der Verkäuferin darauf hingewiesen wird, dass es verboten ist in diesem Badeaufzug durch die Stadt zu gehen. Kurz darauf verlässt Mama den Laden. Gefrustet starten wir die Rücktour hoch zum Campingplatz, mal fahren, mal stark bergauf die Fahrräder schieben und ziemlich K. O. kommen wir schließlich oben wieder an. Wir machen ein Resteressenabendbrot mit Nudeln und Käsesoße, und treffen kurz danach die Vorbereitungen für die Nacht: überall stehen Warnschilder "Regenstufe II" mit Gewittervorhersage. Bis wir letztlich im Bett liegen und schlafen bleibt es jedoch ruhig.
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