Michele Anding

Joined May 2018
  • Day54

    Auf in den Norden der Nordinsel ⬆️

    January 9 in New Zealand ⋅ 🌙 18 °C

    In unbekannter Umgebung wachen Kinder ja bekanntlich früher auf. So auch Evi heute bereits um halb sieben, obwohl es doch gestern recht spät war. Naja 🤷 Sie ist gut drauf, das ist mir vielmehr wert 😄 Und die Sonne scheint☀️🙏

    Taro ist auch alsbald wach und wir treffen uns gegen kurz vor acht in der Küche. Wir knetschen kurz und nach meiner Anfrage ob es okay ist, darf Evelin schon gleich früh am Morgen auf dem Riesenflatscreeeen via YouTube deutschsprachige Bibi-Blocksbergfolgen schauen.🎉🎊 Sogleich ist sie voll im Bann - perfekt, damit wir uns unterhalten können und außerdem ist sie eh knülle von der etwas zu kurzen Nacht.

    Dann schiebe ich gegen 9 Uhr ein kurzes Frühstück dazwischen. So frühstücke ich mit Evelin dann alleine am Glastisch vor der Glasfront mit dem riesigen, weitreichenden und sonnigen Ausblick über diese Großstadt. Denn Taro lebt seit nun schon vier Monaten eine strenge ketone Ernährungsweise mit langen täglichen Fastenzeiten - darüber unterhalten wir uns eine Weile, als auch über das Reisen und Couchsurfing. Er war bereits in so vielen Ländern, und schwärmt vor allem von Norwegen.

    Gegen 10 Uhr muss Taro dann los, was ich als Anlass nutze, um Evelin vom TV unfreiwillig und meckernd wegzubekommen, und auch unsere Weiterreise anzutreten. Tschau Taro, bis in ein paar Tagen! 👋 Zunächst fahren wir nur kurz um die Ecke, um ein paar Sachen im "Countdown" einzukaufen und vor allem, um bei der gegenüber liegenden Tankstelle "Caltex" zu Tanken - das ist bei einem fast leerem Tank dringend nötig!

    Auch diesmal war ich mir noch nicht schlüssig, ob ich an der Westküste entlang hochfahren will oder doch stattdessen an der Ostküste? Dies habe ich tatsächlich sehr spontan direkt an der Kreuzung entschieden 😄 Und Tadaa - wir beginnen mit dem Westen - ich möchte so gerne die bekanntesten, ältestesten, höchsten, umfangstärksten Kauri-Bäume von Neuseeland sehen.

    Und genauso spontan habe ich mich auch für den Campingplatz entschieden, nach heute wirklich langer Fahrt - fast 4 Stunden? Hui. Die Strecke vor allem in und quer durch Auckland - das waren diesmal richtige Autobahnen, vierspurig - Überholen auf der ganz rechten Seite, natürlich bei Tempo 100 km/h. Die Natur war schön anzusehen und sah wie die übliche Landschaft hier auf der Nordinsel aus: hügelig, mit hier und da Bäumen, auch immer mal im Sichtfeld: Schafe, mal Kühe - nicht sonderlich spektakulär aber schön, immer der Sonne entgegen Richtung Meer.

    Gegen 16 Uhr - sprich pünktlich zum Kaffee kommen wir schließlich an "Ernies Kaumaru" an. Wir werden gleich von einer älteren Frau in Empfang genommen, als hätte sie auf uns gewartet. Wir sind die Ersten heute hier auf diesem Hof, in welchen nur ein paar Campervans parken können für die Nacht - allerdings mit toller Küche, sanitären Anlagen und Aufenthaltsraum.. darüber hinaus gibt's hier ein privates kleines Meeresmuseum, einen Theater-Saal und wirklich nette Gastgeber! Es ist ein älteres Omi-Opi-Paar, welches mit den jungen Leuten durch diese Weise in Kontakt bleibt, und gleichzeitig auch kulturellen Austausch pflegt. Sie sind so nett, und heißen uns mit einem Kaffee für mich und Keksen für Evi in ihrem privaten Wohnzimmer willkommen. So sitzen wir dort knapp eine Stunde erstmal beim Kaffee-Kränzchen zusammen mit zwei älteren Omi-Opi-Freunden und halten einen netten Plausch, während Evelin mit Lego spielen kann. Sie geben mir sogar Tipps für die anstehende Route. Wenig später erhalten wir sogar Einblick in das kleine private Meereskunde-Museum von "Erni" - inklusive echtem, ausgestopften Kiwi-Vogel, auch einem Albatross, einem großen echten Leoparden-Seehund-Skelett, Riesenmuscheln, einem eingeweckten Schlangen-Aal, einem Delfin-Schädelknochen und vielem mehr zu sehen! Selbst der Aufenthaltsraum ist total ulkig eingerichtet mit vielem Utensil aus alten Zeiten - sehr besonders und toll! Vor allem unter den älteren Leutchen fühlen wir beide uns direkt wohl! Erni's Frau hat Evelin's Herz von Anfang an gewonnen, weil sie aus Spaß mit einer kleinen Spritzpistole in kleiner Showeinlage ihren Mann mit Wasser auf dem Sessel beschloss - und Evi lachte 😄👌

    Und so verging die Zeit recht schnell und es war schon mittlerweile gegen 19 Uhr. Heute bei diesem tollem Wetter wollten wir nochmal an den Strand, Evi zum Muschelsammeln und ich wegen dem Sonnenuntergang. 😍🙏

    Meine Erwartungen? Wurden absolut erfüllt und eher übertroffen: wir zwei - vorerst alleine - am laaaaaaaagen - 65 Kilometer laaaaangen - breeeeiten, hellen und feinsandigem Strand. Inklusive Klippen, Sonne, wenig Wind, ein paar Wölkchen, Wellen. Der Strand ist soo flach und weit, dass man locker 200 Meter im Flachwellenbereich rumtappeln kann, so wie wir das natürlich auch gleich machten. Und so schlendern wir auch knapp 500 Meter am Strand entlang. Hier heizen sogar ein paar vereinzelte Allrad-Auto's entlang. Wir begegnen zwei Spaziergängern und Evi sagt: "Jetzt plabber die aber nicht an! Immer hast du jemanden zum Plabbern und ich nicht, das ist unfair!"😅 Na okay. Stattdessen suchen wir Muscheln, und bauen eine kleine Burg, mit der nächsten gefundenen und natürlich beschlagnahmten Sandschaufel. Und allmählich war es soweit: Evi und ich gehen ein paar Stufen diese Holz-Sand-Treppe hinauf und setzen uns chillig zusammen auf die 20 Meter hohen und senkrecht steilen Klippen, um den unvergleichlich schönen Sonnenuntergang, mittig und direkt auf dem Meer, hier in Neuseeland, zu sehen. Ja, das ist einer dieser ewig bleibenden Momente.. Stück für Stück klettert die Sonne nach unten an den Horizont. Diesmal stören auch keine Wolken- sodass man gar keine Sonne mehr sieht am Horizont - nein, diesmal zieren sie den Sonnenuntergang 1 A. So strahlend gold, das Meer glitzert, der Himmel: so rosa, so organge, so feurig,.. lila, hellblau, ... und wir chillen auf den hohen gold-bestrahlten Klippen.......... Übrig bleibt nach einiger Zeit ein dunkles gelb am Horizont und darüber ein dunkles Blau, in dem fast direkt neben der nun versunkenden Sonne, zusammen mit den ersten sichtbaren Sternen, über dem Meer der Mond in schmaler Sichelform auftaucht. Evi ist nun echt müde. Ich fahre zum ersten mal im Dunkeln durch Neuseelands Straßen, und ich bin am Ende diesen Tages einfach überglücklich über diese tolle Zeit und den ewig bleibenden Anblick auf dieses unendlich erscheinde Meer und diesen wunderschönen Sonnenuntergang, wie ich ihn mir gestern noch wünschte...
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  • Day52

    Abkühlung für Evi am Hotwater Beach

    January 7 in New Zealand ⋅ ⛅ 24 °C

    Oh was ist da los - ich sehe ein paar Wolken am Himmel ?! 😧 Nagut - es waren tatsächlich nur ein paar. Und auch nur auf meiner Seite. Kaum waren wir ausgestiegen aus dem Campervan, hatten wir auch schon wieder Sonne mit sommerlichen 30 Grad. #juhu ☀️

    Zunächst schildere ich kurz meine kleine kriminelle Ader: nachdem ich beim vorgestrigen Check-In in diesen teueren Campingplatz bereits etwas geflunkert habe und nur für mich bezahlte, während Evelin unauffällig im Auto saß, war es heute soweit, dass ich ganz ohne Kosten einfach nochmal hergekommen und ganz selbstverständlich durchgefahren bin, als hätte ich gestern vielleicht schon bezahlt🙈🤫 Schließlich hatten sie vorgestern nicht mal meinen Namen oder das Kennzeichen notiert, und kontrolliert hat auch keiner. Also, wer riskiert, der kann auch erfolgreich 70 NZ$ sparen 🤫🤫🤫

    Danach haben wir spontan einen kleinen Ausflug an den nahegelegenen "Cooks Beach" gemacht - traumhaft! Langer heller Sandstrand, blaues Wasser, Wellen, Klippen und Inselchen im Hintergrund des Meeresausblickes, Sonne .. Der Strand hat eine Reihe hoher Nadelbäume als Begrenzung zur Straße, und davor widerrum sind ethliche tolle, große weiße und lila-farbene Blumen, deren Namen ich noch immer nicht kenne. Es gibt leider einen Störfaktor: der Wind. Und ja, dieser bläst meiner kleinen Evelin natürlich wieder den Sand in die Augen... Dennoch hat sie es eine gute Stunde an diesem Strand geduldet, und wir haben eine Sandburg gebaut. Nebenbei habe ich eine Videotelefonie mit Onkel Celle gemacht, fast die ganze Zeit über, und so habe ich etwas Urlaubsfeeling durchs Handy, zumindest visuell, mit dem wintrig-matschigen Deutschland teilen können. 😁

    Der weitere Teil des Tages war fest verplant. Und nun war es auch schon gegen 12 Uhr und wir mussten noch ein paar Kilometer weiterreisen. Denn gegen 14 Uhr erreicht am "Hot Water Beach" die Ebbe ihren Höhepunkt. Warum ist das für diesen Strand wichtig zu wissen? Weil zwei Stunden vor und nach diesem Niedrigwasserpegel genau der Teil des Strandes freiliegt, an dem man mit seinem Schippchen nach heißem Wasser Buddeln kann. Und so sind wir auch mit unserer kleinen Plaste-Schippe, die Evi irgendwo an einem Strand einst gefunden und sich angeeignet hatte, auch losgezogen. Evi: "Mama, müssen wir jetzt wieder so ewig lange zum Strand laufen?? Da mach ich nämlich nicht mit!" Na ein Glück war es diesmal nur ein nahezu hügelloser Fußweg von 8 Minuten vom Parkplatz zum Strand😅 Und als wir dort ankamen, waren bereits ethliche Gruben im Wasser gegraben - mit großen Spaten wohlgemerkt. In den Wasserlöchern waren vor allem die Erwachsenen am Graben, und viel weniger die Kinder. Das ist wirklich amüsant: an diesen Strand zu kommen, und man erblickt bestimmt um die 100 Erwachsene, die dicht an dicht metertiefe und -breite Löcher buddeln, um im eigens erschippten Heiß-/Warm-Kalt-Wasser-Pool rumzudösen. Und natürlich kommt man selbst dann erstmal staunend dazu, guckt, und testet einige Wasserlöcher, um zu schauen, ob denn da auch wirklich warmes oder heißes Wasser drinnen ist. Und nach etwas Gesuche, findet man schließlich Gruben, die kalt sind, lauwarm, heiß sind oder es sind sogar kochendheiße aufsteigene Blasen im Wasser zu sehen! Und danach wiederum kommt der Drang danach, selbst sich einen kleinen Pool mit warmen Wasser zu Buddeln - wie alle anderen das eben auch tun. 😁 Diese beschriebene Reihenfolge durchläuft nahezu jeder der an diese "Grab-Stelle" herantritt: Glotzen-Testen-Staunen-Selberbuddeln. 😆

    Allerdings war es für Evelin nicht strebenswert nach heißem Wasser zu Buddeln. Nach einem kurzem Test und der Feststellung, dass es wirklich heiß! ist, inklusive dem Sand an diesen Stellen, war sie mehr verschreckt davor, und sie wollte lieber einen kalten Wasserpool haben. Denn erstrecht nach unserem gestrigen ungeplanten Wellen-Unterwasser-Tauchgang, wollte sie sowieso nicht ins Meer zu den Wellen, sondern lieber sich windgeschützt abkühlen im kleinem Plantschbereich. Naja, und so war es eben unsere Aufgabe am "Hot Water Beach" nach kaltem Wasser zu Graben.. was definitiv einfacher ist😄 Ein französischer Nachbarsbuddler meinte dazu nur "Lower expectations - thanks pretty good!" - was soviel heißt wie "Weniger Erwartungen sind doch gut" 😅

    Nach einiger Zeit hatte ich tatsächlich aus einem bereits vorgebuddelten Löchlein, zusammen mit der mehr oder weniger produktiven Evelin, ein großes und recht tiefes Wasserloch geschaffen, in welches Evelin gerne rumplatschte und immer wieder reinhüpfte!😄 Und ich war immer mal im Buddelbereich einen Meter daneben, und habe mir hier und da gerne mal die Hände oder Füße im heißen Wasser fast verbrannt, oder habe mich mal kurz zu den deutschen Leuten noch einen Meter weiter in deren Riesen-Pool gesellt, welcher mittlerweile Platz für drei Leute hatte, mit angenehmer Warmwasser-Temperatur - also der perfekte Mix aus warm und kalt 👌😌

    Am Ende diesen Strandbesuches habe ich verblüfft festgestellt, dass ich die gesamten vier Stunden hier mit Buddeln verbracht habe - ausgenommen meiner zwei kurzen Meerwasserbesuche von jeweils 5 Minuten. 😆 Vier Stunden in der prallen Sonne - na ein Glück schützt uns unsere Sonnencreme 50+ und der Sonnenhut von Evelin wunderbar 😅

    Nun galt es für mich noch eine große Entscheidung zu treffen: Wie verbringe ich die nun letzten Tage hier in Neuseeland? Bleibe ich hier in der Ferienhalbinsel Coromandel mit super schönen Sandstränden und gammel hier die Zeit mit Evi ab, lasse diesen Reise-Urlaub total easy-mobisy ausklingen? Oder fahr ich wieder weiter, und klappere noch den Norden der Nordinsel überhalb von Auckland nochmal mit ethlichen Kilometern Fahrtstrecke ab? Natürlich... habe ich mich für die zweite Version entschieden. Am Sandstrand chillen kann ich auch in Italien nebenan von Deutschland - nach Neuseeland komme ich wohl eher nicht so schnell mal wieder. Und zwei unschlagbare Argumente: 1. so habe ich nochmal die Chance auf einen Sonnenuntergang auf dem Meer 🙏 2. So gerne möchte ich einen der größten und ältesten Kauri-Bäume sehen, die an der Westküste zu finden sind. Entscheidung ist geällt! :)

    Zurück am Auto haben wir uns fix gestärkt mit ein paar Reis-Resten, rote Beete.. Möhre in die Hand, und los ging die Reise noch ins Ungewisse für mich. Mein Motto war: erstmal fahren, und dann wenn ich keine Lust mehr habe, oder die Zeit reif ist für Schlafen, oder Evelin wieder wach ist, dann halte ich dann irgendwo auf einem Campingplatz in der Nähe.

    Evelin war knülle, und schlief schnell ein. "Aber wenn wieder irgendeine schöne Aussicht kommt oder was schönes zu sehen ist, dann wecks du mich, ok?" Ich - flunker, flunker: "OK" Natürlich lasse ich sie schlafen, denn ihre Laune ist schrecklich wenn sie müde ist!

    Und jaaa.. auf dem "Highway 20" Richtung Auckland verpasste sie leider wirklich eine total tolle Umgebung von vielen Hügeln und Bergen unberührten Waldes - es ist zu schön diesen Anblick beim Fahren zu haben! Bei chilliger Musik - die ich jetzt hören kann wenn Evi schläft - fahren wir mit gemütlichen 80 km/h und auch natürlich wieder Serpentine hoch und runter, der Sonne entgegen. Gegen 19 Uhr sind wir kurz vor Auckland. Evi ist wach, hat hunger. Ich raste abwärts der Hauptschnellstraße Nummer 1 in einem kleinerem Städtchen, an einem Spielplatz. Evi ist beschäftigt und ich kann mal nach einem Campingplatz Ausschau halten. Huch, hier sind die echt teuer - nicht wegen toller Natur, sondern wegen Stadtnähe. Ach und direkt gegenüber kann man auf einem Parkplatz an einer Kneipe bleiben für 30 NZ$ für uns beide... 🙄
    Und so kommt der Gedanke mal wieder einfach hinter einem Baum hier sträflich für diese eine Nacht auf Durchreise zu bleiben. Und ein weiterer Gedanke ist: in knapp einer Woche hast du hier doch bereits eine Couchsurfing-Zusage für die letzten beiden Nächte - dann ohne Auto - in Auckland. Vielleicht frage ich den "Taro" einfach mal spontan an, in seinem Wohngelände für diese Nacht bleiben zu dürfen? Das wär's doch. Dann hätte ich auch gleich einen super Test wie es bei und mit ihm so ist, und muss nicht ganz so super-abendteuerlich und recht ungewiss bis zu den letzten beiden Tagen mit dem Kennenlernen warten. Außerdem sind es gerade mal 15 Minuten mit dem Auto von hier bis zu ihm!👌 Gefragt, Zusage bekommen, Hingefahren, Erstes Treffen - voll nett, aufgeschlossen und sympathisch - Haus besichtigt: baff sein und Staunen!!!! Ein wahnsinns Ausblick über Auckland, durch eine große, breite Glasfront: in der Großraumküche, vom Wohnzimmer mit Riesenflachbildschirm - so breit wie Evi groß ist - und ein Billardtisch! Selbst unser Zimmer, mit gemütlicher Matratze auf dem Boden, hat diesen tollen Ausblick!!! Und wir sehen: eine tolle, hügelige Skyline, den beginnenden Sonnenuntergang vor etwas zu vielen Wolken, und man kann den Flugzeugen beim Starten zusehen - Wow!!! Checkpot! Mal wieder? 😌🙏 Was ein Glück. Taro verabschiedet sich auch schon kurz von uns, denn er bringt jetzt erstmal die anderen beiden Couchsurfer-Mädels zum Flughafen, die für eine Nacht hier waren und nun weiterreisen nach dem 8wöchigen Neuseelandtrip Richtung SriLanka und co. .. wir dürfen uns in der Zeit wie Zuhause fühlen und .. duschen gehen - wir sind nämlich noch immer sehr eingesandet, wir kleben noch dank angetrocknetem Salzwasser, gemixt mit Schweiß - von der Brutzelfahrt der Sonne entgegen.

    Und ohne dass wir Taro heute nochmal gesehen haben, ging es dann ins Bett. Denn es war dann schon recht spät nach 22 Uhr, als wir mit duschen und nochmal mit Papa-Videotelefonie fertig waren. So viel Abendteuer mal wieder! Aber ja, Resümee ist überaus positiv: hier in dem Haus zusammen mit Taro können wir getrost die letzten beiden Tage unserer Neuseelandreise verbringen.🙏👌😍
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  • Day51

    Coromandel, der Urlaub im Urlaub

    January 6 in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute sind wir wie gewohnt gegen halb acht aufgewacht - mit absolut tollem Sonnenscheinwetter, wie passend! 😍☀️
    Denn heute habe ich für uns einen top Tagesplan, welcher den Besuch zweier neuseeländischer Traumstrände impliziert: zuerst möchte ich gerne eine kleine Wanderung unternehmen zur Must-See-Touristenattraktion, der "Cathedral Cove" - eine riesige, natürlich geformte Höhle im Felsen. Und danach soll es an den "Hot-Water-Beach" gehen. Hier gilt es, gemäß der Bezeichnung, an einem bestimmten Strandabschnitt nach heißem Wasser zu Graben - mit etwas Buddelaufwand kann man quasi im eigenen warm-temparierten Pool direkt am Meer baden und abchillen. Ja wo hat man sowas schon? - etwas Wellnessfeeling am Strand. Die Besonderheit dabei ist, dass es diesen Grabespaß allerdings nur bei "Low-Tide" gibt, also bei Ebbe, da dann durch den Rückgang des Wassers genau der Teil des Strandes freigelegt wird, an dem die berüchtigten Stellen mit heißem Wasser im Sand liegen. Der Campingplatz hat dafür extra eine Tafel angebracht, welche über die Rhythmik der Gezeiten an den kommenden Tagen informiert. Und diese wollte ich dann auch nach dem Frühstück anschauen.

    Während Evelin nach dem Aufstehen natürlich wieder auf den Spielplatz gegangen ist, habe ich erstmal, wie bisher jeden Morgen hier auf der Nordinsel, das Camperzelt abgebaut, die Betten gemacht, und heute mal darüber hinaus auch unsere eigenhändig gewaschene Wäsche von gestern zum Trocknen an diverse Stellen im Auto gelegt: auf die vordere Ablage, übers Lenkrad, die Armlehnen, die Sitze.. und natürlich kamen auch wieder unsere drei gehamsterten Kleiderbügel zum Einsatz. Danach habe ich auf Wunsch den Haferbrei für unser Frühstück zubereitet und für mich einen Kaffee dazu. Gegessen haben wir dann wie einige andere Camper bei brutzelndem Sonnenschein auf der großzügigen Terrasse am kleinen runden Tisch. Neben uns nutzt man den Barbecue-Grill, um Spiegeleier und Bacon anzubraten. In solchen Momenten kommt Dank der Anderen sogar etwas Gruppenfeeling auf, und ich finde so ein Frühstück in Gesellschaft zur Abwechslung auch mal ganz angenehm 🤗

    Nachdem wir dann als nahezu letzter fertig waren, checke ich die Gezeiten-Zeiten von heute und schmiede in Absprache mit der Rezeptionistin den heutigen Tagesplan: Ca. 10 Minuten Fahrt vom Campingplatz bis zum Parkplatz der Cathedral Cove, dort dann 45 Minuten auf der hügeligen Strecke hinunter laufen - dann das ganze wieder zurück, vom Parkplatz erneut 10 Minuten Weiterfahren zum Hot-Water-Beach - hier sollten wir dann gegen 13 Uhr zum ideal getimeten Buddelvergnügen sein. Das klingt etwas stressig, ist aber machbar, auch wenn es gerade schon 10 Uhr war... Also los!

    Fix die ganze Wäsche etwas zusammengeräumt - auf geht die Fahrt. Nach kurzer Zeit waren wir bereits am kostenpflichtigen Parkplatz, allerdings war für mich nicht ganz ersichtlich wo wir hier parken können/sollen, und wir sind nochmal etwas bergab gerollt zu einer privaten Einfahrt, bei der man für 10 NZ$ sein Auto aufs Grundstück stellen darf, was wir dann auch getan haben. Die Mutti, welche grade mit ihren Kids im Garten war, nahm von Evi das Bargeld entgegen und wir liefen los. Mit der Info im Hinterkopf, dass der Weg 'einer' Strecke zum abgelegenen Strand über 45 Minuten dauert, und dass bei hügelreicher Strecke.. habe ich mich dazu entschieden, gleich am Anfang Evelin bei den bergaufwärts-Abschnitten auf dem Rucksack zu tragen, so spart sie eventuell noch die Kraft für das Bestreiten des Rückweges 😰🙈 Das war für Evelin natürlich total bequem, für mich allerdings umso anstrengender und ich erntete respektvolle Blicke von den uns entgegenkommenden Besuchern 😅💪 Amüsanter Weise beschwerte sich Evelin nach nicht mal fünf Minuten Laufen bereits über den Weg und wie lange wir denn noch brauchen. Na ein Glück gibt es hier einige Schilder, welche verraten, das es 'ab jetzt' nur noch 35 Minuten bis zur Felsenhöhle sind 😅 Als wir dann noch einige Stufen am Ende dieser anstrengenden bergauf, bergab Wanderung auf geteertem Weg hinab zum Strand gegangen sind, wollte ich wirklich nicht an den ganzen Weg zurück denken. 😥😣

    Doch nun hieß es erstmal Ankommen, Ausruhen und vor allem Genießen! Denn der Anblick von diesem abgelegenen Strand ist trotz der ganzen Touristen und Badebesucher wirklich traumhaft schööön! Feiner heller Sandstrand, der mich so weich wie er ist an Puderzucker erinnert, hohe Klippen aus hellem, beigefarbenden Gestein, oben am Felsrand hängen die Wurzeln der darüber liegenden Bäume herrunter oder ragen etwas darüber. Die Wellen im klarem hellblau-türkisem Wasser schlagen hoch bis zu einem Meter, das Wasser hat angenehme 20 Grad, es windet nicht! Der blaue Himmel ist wolkenlos und die Sonne bruzelt bei Temperaturen von über 30 Grad. Schnell steht für mich fest, dass ich hier bestimmt nicht nur kurz bleibe und mich diesen Berg nach nur einer halben Stunde Aufenthalt sicherlich nicht gleich wieder hochrackere!😅 Hier ist's so schön wie im Katalog, hier bleiben wir jetzt, den ganzen Tag, Basta! 😄 Das wilde Buddeln wird also auf morgen verschoben.. und wir bleiben einfach noch eine weitere Nacht auf dem Campingplatz, der uns sowieso sehr gefällt. Tja, so schnell, spontan und einfach kann man als Alleinreisende eben die Pläne umwerfen - wenn der Strand hier nunmal so umwerfend schön ist 😄🏖️🌞👒👙👌

    Da das so ja gar nicht geplant war, müssen wir jetzt schauen wie lange wir mit 2 Liter Wasser, ein paar Cashewnüssen, zwei Möhrchen und einem Apfel hier durchhalten, denn einen Verkaufsstand gibt's hier unten nicht. Ich habe natürlich alles für Evi gelassen. Denn diesen Berg kraksel ich so schnell nicht mal eben hoch, um was zu Essen aus dem Auto zu holen. Ich habe nicht mal ein Handtuch mit, nur ein dünnes Strandtuch, welches meine Promi-Evi in Thailand geschenkt bekommen hatte. Aber hauptsache Badeanzüge und vor allem die Sonnencreme ist dabei! Und so tappeln wir auch gleich durch den riesigen und imponierenden ca. 100 Meter breiten Felsdurchgang und platzieren uns zwischen die anderen Strandbesucher mit unseren paar Sachen. Das Wasser ist zumindest für mich so einladend, dass ich direkt ins Wasser gehe, während Evi am Strand vergnügt an den Wellen hin und her rennt. Ich bin so überzeugt vom idyllischen Wellengang im klaren blauen Wasser, dass ich Evelin recht widerwillig mit ins Wasser nehme, um sie vom Badespaß, auch inklusive ein paar Wellen, zu überzeugen. Leider leider ging das etwas schief 😅🙈 Um die nicht ganz so großen und für Evi angsteinflößenden Wellen zu meiden, gehe ich extra mit ihr etwas weiter raus, damit der Wellengang etwas sachter ist, ich war ca. brusttief mit ihr im Arm. Und als ich so konzentriert darauf war ihr das Baden auch mit ein paar Wellen schmackhaft zu reden, bahnte sich hinter uns unauffällig eine etwas größere Welle an. Allerdings schaltete mein Gehirn nicht schnell genug, und ich bin zu spät Richtung Strand losgelaufen, und als wir dann zumindest taillientief aus dem Wasser raus waren, zog sich das Wasser an meinen Füßen sehr stark ins Meer zurück, sodass ich nicht wirklich voran kam. Najaaaaaa.. und dann hielt ich Evelin eben ordentlich fest, nicht nur über- sondern erstrecht auch unter Wasser, als uns beide die besagte Welle von hinten übermannte🙈🌊 Somit gingen wir zusammen unfreiwillig für etwa fünf Sekunden auf Tauchgang.. und Evelin fluchte und mekkerte kurz darauf wie verrückt 😅 Zurecht... #SchandeübermeinHaupt.. das war sehr kontraproduktiv. Evi: "Ich habe dir gesagt ich will nicht ins Wasser! Ich gehe nie wieder in die Wellen!!" 😠👿🙅 .. und nach nicht mal fünf Minuten nach dem dramatischen Unglück sagte sie mit leichter Schulter:
    "Da haben wir wenigstens für Papa was zum Erzählen."😅🤦🤭

    Um etwas Abstand zum "Unfallort" zu Schaffen, wechseln wir den Strand rüber auf die andere Seite der Höhle und platzieren uns zum Bleiben im Schatten unter den riesigen wunderschön rot blühenden Neuseeland-Weihnachtsbäumen, wir bauen wieder Sandburgen, ich chille in der Sonne zum Bräunen, wir beobachten die vielen Seemöven am Strand inklusive drei kleiner Babyvögel, wir gehen auf kurze Entdeckungstour in eine weitere kleine Höhle im Felsen, Evelin geht zumindest heute erstmal zur Abkühlung nicht nochmal ins Meerwasser, dafür spielt sie ausgiebig im Wasserloch: an der Felswand rangt ein großes Wurzelgeflecht geschätzte zwölf Meter tief zu uns herab, und an dieser tropft oder eher plätschert ein kleiner Wasserfall herunter - es klingt nicht nur so idyllisch, das war es tatsächlich auch! Hier haben wir den Tag bis knapp 17 Uhr genossen.. bis wir dann etwas widerwillig den Rückweg angegangen sind. Juhu.. es ging laaange und ordentlich bergauf.. Ich trage Evi natürlich wieder, denn schon nach den ersten 10 Stufen sagte sie: "Ich kann nicht mehr." - Jipppi, es folgen ja nur noch 45 Minuten aufwärts... Ganz zum Schluss ist sie schließlich noch den Restberg hoch selbst gelaufen und ich habe sie an der Hand gezogen. "Evi, komm schon, nicht Meckern. Wir müssen uns jetzt gegenseitig anfeuern!" "Dann sing doch nochmal ein Lied?" "Ne, ich brauche die Kraft und vor allem die Luft zum Atmen!!"

    Aber wie so viele andere Auf-und Abstiege, schaffen wir diesen natürlich auch und oben angekommen gönne ich Evi erstmal ein Eis. Beim bezahlen stelle ich fest, dass ich kein Portemonnaie dabei habe. Also lasse ich mein Handy und auch Evelin da, und renne fix runter und hole das Auto binnen von 10 Minuten. Ziemlich knülle und vor allem hungrig fahren wir zum Campingplatz und dort zaubere ich in der ordentlichen Küche ein ordentliches Sattmacher-Essen: Nudeln mit Käse-Sahne Soße, als Beilage gibt's Rote Bete und Möhrchen. Die Sahne dazu hatte ich heute morgen zufällig von Abreisenden geschenkt bekommen. Und damit mir zumindest Evi nicht vom Fleisch fällt, gibt's dieses deftige Mahl mal heute. 😋👌

    Danach haben wir zusammen auf dem Spielplatz abgechillt.. und sind ziemlich kaputt vom anstrengendem Laufen und dem vielen Dösen zwischen dem Ab- und Aufstieg ins Bett gefallen. 😅
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  • Day50

    Rettet den Kiwi

    January 5 in New Zealand

    Die letzte Nacht zählt definitiv nicht zu den besten, denn ich konnte nicht soo gut schlafen. Grund dafür war der in der Nase hängende Gestank der Plumpsklo's des Campingplatzes, welche zu den schlimmsten dieser Reise gehören. Beim toilettieren muss man unbedingt die Luft anhalten, ansonsten beißt es förmlich in der Nase. Und genau dieser Geruch geht mir auch nicht aus der Nase und hält mich sogar wach. Eine zweite Option für den Gestank war außerdem der Müll, der sich im Campervan mal wieder gesammelt hat und ich vergessen habe diesen rauszuschmeißen. Irgendwie habe ich dann schließlich doch noch in den Schlaf gefunden.

    Gegen halb acht wachten wir heute sehr gemütlich bei vorerst bewölktem Himmel auf. Nach dem Anziehen spielt Evi gleich wieder mit ihrem Puppenhaus, welches sie sich in einer leeren Pizzaschachtel aufgebaut hat aus zusammengesammelten Utensil: ein Schwamm ist darin das Bett, leere gefundene Nussschalen sind die Töpfe, Klopapier die Decken und eine leere Keksverpackung ist der Tisch, Muscheln die Stühle. Evelin ist so beeindruckend kreativ in meinen Augen!

    Wie bereits erwähnt, ist dieser Part des Nordens "Coromandel" der Südinsel sehr ähnlich - nicht nur in der hügeligen Landschaft mit Serpentinenstrecke, hier sind leider auch wenige Sandfliegen wieder unterwegs, einige hinterlassen mal wieder blutige Flecken.. und mir grauts schon jetzt vor dem nächsten Juck-Anfall 😧

    Evelin möchte nach unserem Haferbrei-Frühstück auf ihrer Terrasse im Busch heute gerne mal telefonieren. Da wir Papa zunächst nicht erreichen, sind erstmal Oma und Opa dran. Und Papa dann danach - Zack, nun ist es bereits halb zwölf #Huch 😅 Naja, es gab eben viel zu erzählen, von den Maori's bis zu geothermischen Wundern oder dem Puppenhaus natürlich.

    Ich wollte danach noch gerne zu einer Stelle hier am Fluss wandern, in dem man Dank einem großen Becken sogar gut schwimmen kann. Und nach 15 minütiger Wanderung dahin durch einen Palmen-Wald, waren wir am idyllischen Örtchen und ich entschied mich auch ohne Schwimmausrüstung und stattdessen in Unterwäsche spontan zu einem Tauchgang 😌

    Gegen 12:30 Uhr sind wir dann zurück am Auto gewesen und waren startklar für die Weiterfahrt. Natürlich führte auch der Rückweg wieder durch die besagten zwei Flussläufe von gestern, was irgendwie doch immer etwas abendteuerlich ist. Nach kurzer Fahrt über Schotterpiste, geht's erstmal in die Stadt, um unsere Gemüsevorräte im Supermarkt aufzufüllen. Beim aussteigen werde ich von einer Mama mit ihren zwei Kids angesprochen. Sie fragte mich woher ich komme und ob ich denn nicht wüsste, dass es in Neuseeland verboten ist, die Kinder samt Sitz vorne zu platzieren....... Natürlich habe ich mich unwissend gestellt und ich konnte mir noch eine Schilderung anhören, wie gefährlich das ist aufgrund dessen man den Airbag nicht ausstellen kann....... Ja nun, das war eine kleine Erinnerung an das war ich die ganze Zeit verdränge. Evi sitzt vorne, uns beiden gefällt es so viel besser... Und wir verunfallen ja sowieso nicht 🙌✊

    Anschließend wollte ich eigentlich an einen abgelegenen Strand fahren, allerdings mussten wir bereits vorher halten, denn der Anblick der Stadt "Tairua" war einfach zu schön! Die Fahrt ging weiter auf den vor uns liegenden Berg, mit wunderschöner Aussicht von da oben auf das tiefblaue Meer. Danach fahren wir wieder runter an die Strand-Fluss-Promenade und besuchen den dort gelegenen Spielplatz. Allerdings sind wir gar nicht darauf gegangen, sondern sind direkt vor zum Flussufer, um die Wassertemperatur zu testen. Hier gab es so viele tolle und vor allem kleine Muscheln, die uns in ihren Bann zogen. Toll war auch das angenehme Flusswasser und die windgeschützte Lage, sodass wir hier geblieben sind. Und dann fing Evelin im Stillen schon an rumzuwuseln, schob den Sand zusammen und sammelte eine verschiedenartige Muschelkollektion. Nach kurzer Zeit, in welcher wir unsere Kreativ-Seele baumeln ließen und einfach 'Machten' ohne groß Nachzudenken, hatten wir ein echt schönes Kiwi-Vöglein aus Sand und Muschel-Dekoration erschaffen. So schön der Anblick auch war, und selbst ein paar andere Kinder um uns herum unser Werk anstarrten und staunten, gibt es auch hier am Flussufer die unerbittliche Natur, welche nach der Ebbe die Flut nach sich zieht, und das Wasser sich Stück für Stück unserem Kiwi nähert. Evelin ist wild entschlossen der sich schnell anbahnenden Flut zu trotzen und so beginnt im Wettlauf gegen die Zeit der Kampf um den Erhalt unseres Werkes. Mit Sand baut Evi kleinere Mauern davor, welche natürlich ohne Rücksicht auf Verluste wegeschwemmt werden.. als nächste Maßnahme werden immer größere Steine angeschleppt und im Kreis um den Kiwi drappiert. Auch wenn ich das traurige Ende bereits kenne, schaue ich zu wie Evi versucht ihn vor dem Wasser zu schützen. Es dauert auch noch eine kleine Weile bis sie schließlich einsieht, dass das Wasser diesen Kampf gewinnt - Adios kleiner Kiwi-Kunstwerk-Kumpel. 🤗

    Am Ende waren wir bis 18 Uhr dort am Flussufer und haben mal wieder nicht gemerkt, wie die Zeit verfliegt und auch nicht mal was gegessen! Also auf geht's binnen 20 Minuten bei schönster Aussicht zum Campingplatz!
    Die tolle Küche hier mit all dem vielen Zubehör verleitet dazu, was aufwändigeres zum Dinner zu machen: es gibt Reis mit Fisch, Tomatensoße und Spiegelei - etwas zusammengewürfelt, aber Evelin haut sehr gut rein: "Es ist so verdammt warm, aber es schmeckt so gut!"

    Danach steht für mich natürlich das Abspülens auf dem Plan und Evi tollt in der Zeit auf dem Spielplatz. Ich dachte erst sie hätte Spielfreude dort gefunden. Allerdings kam sie wenig später rein zu mir und sagte, dass sie von den englischen Kids, die sie eh nicht versteht und sie zuplabbern, genervt ist.😅🤦‍♀️ Daraus resultiert bei ihr nun auch der Wunsch endlich mehr Englisch zu lernen. Mit Stift und Zettel gewappnet äußert sie dies also mir gegenüber und ich nehme Evi mit zum Wäsche-Waschen. Dort habe ich ihr zur Notiz der ersten englischen Wörter diktiert: I'm from Germany, I can't understand you.

    Zurück am Auto hat sie gebastelt und Märchen gehört, während ich unsere nasse Wäsche im Auto wieder verteile.
    Heute schlafen wir definitiv besser ein mit frisch-gewaschener-Wäsche-Duft in der Luft, statt dem Gestank von gestern!
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  • Day48

    Das lebende Maoridorf: Whakarewarewa

    January 3 in New Zealand ⋅ ⛅ 23 °C

    Direkt nach dem erwachen Evelin's erste Worte heute: "Mama sieh mal, das ist ganz gefährlich! Das Auto uns gegenüber wackelt von ganz alleine obwohl es steht! Die wachen bestimmt gleich auf und erschrecken sich deshalb ganz dolle!"
    Ach Evelin, wenn du wüsstest was Erwachsene Pärchen so treiben 😄😁

    Evelin freut sich heute mal nicht nur auf ihre Spielgefährtin Katharina, sondern tatsächlich auch aufs Tagesvorhaben: den Besuch vom Maori-Dorf. Diesem fiebert sie sehr entgegen, da wir so ziemlich von Anfang an der Reise, bereits auf der Südinsel, immer wieder mit Bildern oder auch Videos und Informationen über die Ureinwohner konfrontiert wurden. Evelin findet den Namen "Maori" schon so mystisch und geheimnisvoll interessant, und weckt ihre Neugier.

    Alsbald nach unserem Picknick-Frühstück unter dem Sonne-Wolken-gemischten Himmel, hatte ich diesmal das Glück das die andere Familie ihren 7wöchigen Neuseeland-ReiseUrlaub noch vor unserem Start vorsetzen will, und ich bin mal nicht die böse die die Kinder trennen muss. Zum Abschied bekommen wir von Katharina sogar die Adressdaten auf einem Zettel in die Hand gedrückt, sie möchte Evelin als Brieffreundin haben - wie süß!

    Und so starten wir kurz nach deren Abreise auch und fahren die 15 Minuten in die Stadt zum Maori-Dorf. Auf dem Parkplatz angekommen merken wir beim Aussteigen sofort, dass es nach Schwefel riecht und wir sehen vor uns auch bereits das Dorf, sehr touristisch aufgezogen, und es qualmt überall aus den heißen Quellen. Pünktlich 11 Uhr begann dann auch unsere Rundführung mit einem lustigem Gruppenführer, welcher selbst zu den hier lebenden 25 Familien mit insgesamt rund 80 Köpfen gehört. Wir bekamen in der nächsten Stunde Einblicke wie hier belebt wird und die Bewohner des Dorfes die vulkanische Aktivität der Umgebung zum Leben integrieren: Ultraschnelles Kochen von Nudeln, Reis, Gemüse und Eiern im siedenen Wasser, Dampfgaren von verschiedenem Fleisch oder auch Backen, oder eben, um sich zu waschen im warmen Wasser in Freiluft-Bädern. Gerne hätte ich vielmehr verstanden von dem was erzählt wurde, allerdings ist es eben nicht ganz so einfach der englischen Sprache zu folgen, währenddessen Evelin neugierig nachfragt was der Mann gerade hier und da alles erzählt.

    Es stinkt teilweise wirklich sehr, mit etwas Glück treibt uns der Wind hin und wieder sogar passend eine ordentliche Dampfwolke ins Gesicht. Wir gehen vorbei an natürlich siedenden klaren Gewässern, vielfarbigen Gesteinen Dank unterschiedlicher Mineralien, entdecken drei große Geysire, und der größte speiht sogar während unserer Führung 30 Meter das Wasser hoch in die Luft. Überall zieren die Maori-Holzfiguren das Dorf. Insgesamt bin ich froh, dass das Wetter zwar heute sehr warm wieder ist, allerdings der Himmel ziemlich bewölkt ist, und uns das - bei all der Hitze aus dem Boden und dem Gestank in der Luft - die Tour so denke ich wesentlich angenehmer macht. Der krönenende Abschluss ist dann 12:30 Uhr schließlich eine Vorführung von Maori-Tanz, Musik und Gesang. Wir sitzen direkt mittig in der ersten Reihe - ob das so eine gute Idee ist mit der ängstlichen Evelin? Am Ende hat sie sich super geschlagen. Ein super Ohröffner für Evelin war es, dass die Show mit einem Bläser-Klang durch die Riesen-Muschel begann. Evelin stierte und gierte sehr nach dieser tollen großen Muschel: "Kann man die mitnehmen?" 😄🐚

    Die nächste halbe Stunde machten uns die etwa 10 Darsteller tolle Musik, mit eigener Rhythmik: mit Trampeln, sich auf die nackte Brust Schlagen, mit kleinen an ein Seil gebundenen und schwingenden Bällchen, einer akkutischen Gitarre, Stöckern und natürlich tollem Chorgesang, oder auch Schreien und verschiedenen Geräuschen. Recht unheimlich dabei ist das Augen-Aufzerren oder auch Rollen, das Zähne-Fletschen und Zunge-Rausstrecken - was Evelin etwas verschreckt. Dennoch schaut sie von der Show und der Musik gepackt bis zum Schluss ganz gespannt zu und applaudiert mit. Sie möchte im Anschluss sogar unbedingt auch wie die anderen Zuschauer ein Bild machen mit der hübschen Maori-Dame und natürlich: dieser großen Muschel! Wir müssen für diesen Schnappschuss sogar extra Papa's geschenkte Kamera noch zücken.👌😅

    Im Anschluss an die gelungene Tour und Show, probieren wir zum Mittagessen ein im Maori-Stil im geothermischen Ofen gegartes und gebackenes Blätterteigbrot aus, welches gefüllt ist mit verschiedenen Fleisch, Mais und Kartoffeln im Gemisch, und Evelin schmeckt es sogar.

    Danach unternehmen wir auf eigene Faust noch ein paar Spazier-Routen durch die Umgebung des Dorfes, natürlich vorbei an vielen Dampfenden, Siedenden, Blubberndem, Speihendem, Buntem, Schwarzen, Grauen, Stinkendem.. Gestein, Gewässer oder auch Schlamm, und ich trage Evelin eine ganze Zeit lang auf den Schultern und dem Rücken bergauf und -ab durch die "Botanik" - hier ist es eben die geothermische Landschaft.

    Gegen 15 Uhr sind wir dann endlich wieder am Auto, ich bin echt knülle vom vielen Stehen und Laufen und Evi-Tragen. Nach gemeinsamen spontanen Entschluss fahren wir nach kurzer Pause nochmal in die Stadt "Rotorua", schließlich ist der Tag noch recht jung. Wir begeben uns in Strandnähe, hier gibt's schließlich auch einen großen See "Rotouria". Hier haben wir natürlich wieder einen Spielplatz besucht. Wie schön, dass dieser direkt an einem Rosengarten gelegen ist und außerdem ein einzelner riesengroßer Baum mit einem großen und breiten Blätterdach dort platziert ist. Das ist für mich natürlich ideal zum darunter legen und chillen. Danach spazieren wir nochmal über den Hügel hier im sehr gehegten und gepflegten "Queenspark" bis zum Ufer des Sees. Auch hier sind überall Warnungsschilder vor der Geothermik ausgeschildert, sodass ich mich nicht gerade wohl sicher fühle und auch gar nicht weiß ob dieser große hier überhaupt ein Badesee ist ? Es stinkt hier und da mal mehr mal weniger nach Schwefel, es sieht verschiedenartig bunt aus: im Gebüsch oder Gestrüpp, mit irgendwelchen kleinen Gewässern - Pfützen oder Tümpelchen. Und so sammeln wir für heute noch mehr Schritte, obwohl ich doch eigentlich so knülle war und noch immer bin.

    Für heute bin ich zu kraftlos und faul um weiterzureisen, ich entscheide mich dazu auf den selben tollen Campingplatz zu fahren am "Boysen Bay" in 15 Minuten Entfernung, hier ist's schließlich echt toll mit Badesee, Sandstrand, Riesenspielplatz, Enten und Gänsen und schönster Aussicht auf die grüne hügelige Landschaft.

    Während Evelin diesmal ganz eigenständig deutsche Spielgefährten im Alter von 3 und 9 Jahren gefunden hat - und ja, sie Spielen super miteinander trotz Altersunterschied - bastel ich wieder unser Zelt ans Heck vom Auto ran und bereite außerdem das Abendbrot vor inklusive Salat, natürlich gerne wieder als Picknick serviert. Nachdem wir dann gemeinsam Abendbrot gegessen hatten - für Evelin gab es diesmal etwas ausgefallen auf Wunsch auch ein Brot mit Erdnussbutter - drehen die Kids bis abends halb 10 nochmal richtig auf und rennen ihre Runden und jagen sich als Drache und Ritter und Beschützer durch die Gegend. Wo nimmt dieses Kind nur all die Kraft her ? Ich wollte heute eigentlich mal eher schlafen, allerdings ringe ich mich dann nochmal raus aus dem Bett und unterhalte mich schließlich doch nochmal mit den Eltern jeweils: Die einen sind schon seit 10 Jahren nach Australien ausgewandert und machen auf der Nordinsel gerade für Zwei Wochen Urlaub, der kleine Noah wächst sogar dreisprachig auf: Mama spricht deutsch mit ihm, Papa spanisch und der Kindergarten lehrt die englische Sprache - ich bin beeindruckt und finde es toll! .. während widerrum der ältere Junge mit seiner Familie grad am Auswandern nach Neuseeland ist. Der Papa spricht seit der Geburt mit den zwei Söhnen Englisch, im Moment sind sie gerade 9 Tage in Neuseeland, beginnen mit etwas Urlaub, und sie begeben sich alsbald runter zur Südinsel in die Stadt "Nelson" zum Hauskauf. Während der Papa hier bereits einst lebte, hat die Mama blind in Deutschland alles aufgegeben und ist nun zum ersten Mal in Neuseeland - und wandert samt Familie gleich aus. Vor allem die Kinder sind darüber sehr begeistert, denn das Schulsystem hier ist ein ganz anderes, allen voran viel stressfreier und einfacher, der große Sohn im Alter von 14 Jahren switched mal eben um von 14 Unterrichtsfächern aus der bayrischen Abiturrichtlinie auf gerade mal 7 Fächer, inklusive Deutsch und Sport - das ist mal ein Unterschied!

    Nachdem ich mal wieder um einige Familienbekanntschaften reicher geworden bin und Evelin nun endlich auch knülle ist, auch wenn sie es nicht zugibt und stattdessen nur flucht und meckert, weil sie mit den Kindern erst morgen wieder spielen darf und die ja sowieso wieder wegreisen. Tja, sie hat das "Reisen" schon ziemlich gut verinnerlicht mittlerweile. So fallen wir beide ziemlich kaputt nun endlich in Camperbette.
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  • Day46

    Unser Neujahrstag inder Vulkanlandschaft

    January 1 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    "Happy new year!" - das ist doch toll, wenn man von der Camping-Nachbarin so begrüßt wird, am ersten Tag des Jahres, bei Sonnenschein am purblauem Himmel und warmen bis heißen Temperaturen. Wach geworden sind wir heute dank einem lautstark schnarchenden Zeltendem uns gegenüber, und so grinste ich in Gedenken an manch Onkel gleich am frühen Morgen. Während Evelin sich bereits zum Spielplatz in unmittelbarer Nähe begibt, bereite ich unser Frühstück vor. Zusammen essen wir dann wie so oft unseren Haferbrei mit Joghurt und Obst und wir brutzeln nebenbei in der Sonne. Danach wird wie immer das Geschirr gespült, und ich nutze darüber hinaus das warme Wasser dazu, diesmal eigenhändig - und hingegen zur Campingwaschmaschine dafür gewiss sauber - etwas Wäsche zu waschen.😅 In Gedanken bin ich nebenbei bei Freunden und Familie in Deutschland, die allmählich ihrem Countdown ins neue Jahr entgegen fiebern - ja okay, das ist wirklich etwas komisch, dieser Zeit-, Datums-, und jetzt sogar Jahresunterschied 😅 Währenddessen ich wasche, hüpft Evi in der prallen Sonne wild auf dem Trampolin rum, und ich feuere sie dabei an aus dem Waschraum, der nur 10 Meter Luftlinie mit Blickkontakt von mir entfernt ist.

    Gegen halb elf machen wir uns dann auf den Weg. Heute soll es nochmal etwas Strecke zurück auf dem vulkanischen Highway gehen, in den Tongari-Nationalpark, um dem Vulkan so richtig Nahe zu kommen. Und so gelangten wir schließlich nach 30 Minuten Fahrt erneut in die karge Wüste der Umgebung, mit den schneebedeckten Vulkanen, deren Spitzen heute allerdings von den Wolken verdeckt werden. Nach 6 Kilometer durch einen Schotterweg, in welchen in eingebogen bin, steigen wir schließlich am Parkplatz aus, von dem aus man den stundenlangen mühseligen Aufstieg starten kann. Es ist genau niemand hier auf dem Parkplatz, hier stehen ein paar Autos, es ist heiß, die Sonne platzt, es ist still- hier zirpen nicht mal ein paar Grillen. Und dann bekommen wir von Papa einen Videoanruf, denn jetzt feiert Deutschland pünktlich um 12 Uhr unserer neuseeländischen Zeit ins neue Jahr hinein. Ach wie komisch 😅 Wir schicken liebe Neujahrsgrüße aus der wenig belebten Landschaft hier am Vulkan stehend zu euch rüber 🎉😁

    Und schließlich laufen wir den legendären Weg auch entlang, also die ersten 700 Meter - nur fürs Feeling quasi 😅
    Danach gehen wir noch eine Spazier-Runde zu einem nahegelegenen Wasserfall, und genießen die Abkühlung mit den Füßen im eisigen Flusswasser, bei dem ich mir erst nicht sicher war, ob das welche Temperatur das jetzt wohl hat.

    Ja und danach? So richtig wusste ich nicht was wir heute noch machen, schließlich habe ich mich sogar etwas gestresst, da ich wusste wie wenig Schlaf Evelin aufgrund der Silvester-Nacht hatte und sie dringend Schlummern sollte, damit sie ich die total garstige und übermüdete Revanche von ihr abbekomme. Somit entschied ich mich, wieder an unsere Badestelle am "Lake Taupo" zu fahren, um dort unseren ersten Tag im Jahr in der Sonne brutzelnd bei über 30 Grad rumzudösen, denn auch ich war knülle vom wenigen Schlaf.

    Leider hatte Evelin tatsächlich nur 10 Minuten im Auto geschlafen, und war nach diesem Powernap wieder total munter und fit - bereit zum Baden! Diesmal war diese Stelle wirklich sehr belebt mit Einheimischen, die ihre Urlaubstage am See verbringen. Alle badeten hier, und so taten wir das diesmal auch, und verbrachten hier wieder gute zwei Stunden.

    Danach fuhren wir weiter am See entlang. Eigentlich hatte ich dabei keinen Stopp in der Stadt "Taupo" eingeplant. Allerdings war die Strandpromenade so einladend, dass ich anhalten musste. Und so sind wir auch hier nochmals baden gegangen, diesmal mit Sandstrand unter uns, und viel Aktion vor uns - vor allem die Parasailer flogen wirklich sehr weit oben vom Boot gezogen durch die Lüfte. An der Promenade entlang gibt es ethliche Restaurants und so gibt's dort für uns schließlich auch noch Abendbrot: Evelin's Wahl fällt auf Pizza 🍕 Das fängt ja super an mit den Vorsätzen im neuem Jahr 😄 Aber wir sind schließlich im Urlaub! ..wenn auch schon seit geschlagenen 6 Wochen😅

    Bis zum von mir anvisierten Campingplatz sind es nun nochmal 45 Minuten, aber glücklicher Weise hält mit Travelbudy-Line Evelin immer Ausschau und entdeckt einen kostenlosen Campingplatz an der Straße und am Flussufer gelegen. Hier halten wir natürlich, und sind diese Nacht zwischen vielen Campern in belebter Gegend. Evelin wuselt kurz nach Ankunft bereits wieder im Gebüsch rum, während ich unser Zelt wieder ans Heck tüftle. Und trotz dem wenigen Schlaf, sind wir auch heute erst wie gewohnt 21:30 Uhr ins Bett gekommen, und haben viel gesehen und eine schöne dösige Zeit gehabt hier in der Gegend vom "Lake Taupo" in Neuseeland, am ersten Tag des neuen Jahres.
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  • Day45

    Sommerliches Silvester am Lake Taupo

    December 31, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 23 °C

    Zum 31.12. 2018 - am Silvestertag, wachen wir auf mit einem Wolkenhimmel.Gestern Abend hatte ich das Heck-Zelt noch angebaut, das hat trotz recht dollem Wind gehalten - zum Glück. Kurz nach dem Frühstück fahren wir schon los, so gegen 9 Uhr. Den letzten Abend in diesem Jahr hier in Neuseeland wollte ich gerne am größten See, dem "Lake Taupo", verbringen. Dafür lagen dann ca. 1,5 Fahrt vor uns. Die Landschaft und das Fahren waren nicht mega spektakulär, dachte ich mir so. Die Strecke war eine recht gut ausgebaute geradlinige Schnellstraße, die immer wieder in Städte hinein- und wieder raus führt, und viele verschiedengroße, grasgrünbewachsene Hügel, einige Kühe und Schafe sind zu sehen - ja okay es ist schön, aber ich bin eben verwöhnt von der südländischen impulsantern Landschaft. 😅 So richtig damit befasst, wann hier welche Attraktion kommt, habe ich mich nicht, umso mehr staunten wir als die Landschaft schlagartig sehr kahl wurde. Wie ich im Nachhinein gelesen habe sind wir dort gerade in die "Wüste" eingefahren, hier im Vulkanland. Und damit erklärt sich auch dieser riesige Berg mit weißer Spitze, der nicht nur aussieht wie ein Vulkan, sondern auch einer ist 😅 Und so fahren wir gegen 11 Uhr in den Tongari-Nationalpark ein. Mittlerweile hat sich das Wetter übrigens ab den Vulkanen schlagartig geändert in Sommer, Sonne und 30 Grad.☀️☀️☀️👌Da ich noch nicht ganz weiß was ich hier mit 'nem fünfjährigen Kind so machen kann oder wo wir außerdem am besten heute Campen, geht's natürlich erstmal zur "i-Site", um mich zu informieren. Außerdem hat Evi Hunger, und so bereichern wir uns mit allem notwendigen in der Stadt. Danach steht für mich fest: heute geht's einfach nur an den Strand zum chillen. Und das taten wir auch bis fast 18 Uhr, nachdem wir eingecheckt haben auf dem bisher teuersten Campingplatz für 40 NZ$ die Nacht - puh. Nachdem wir umzingelt von einigen badenden, kajakfahrenden Einheimischen ordentlich Sonne getankt hatten und Evi nach einem Meckeranfall spontan ein Nickerchen eingelegt hatte, gings zurück zum Zeltplatz. Zu Essen gab es heute Brokkoli mit Nudeln, und ein Kiwi-Joghurt als Nachtisch. Das konnte ich alles super vorbereiten, da Evelin unter vielen anderen Kids am Spielplatz samt Trampolin gut beschäftigt war. Danach ging es gegen 20 Uhr unter die Dusche, diese war zwar groß und geräumig, allerdings ließ hier die Stärke des Wasserstrahls und die Warm-Kalt-Einstellung sehr zu wünschen übrig. Nachdem wir uns halb erfrohren und teils fast verbrannt nun endlich sauber bekommen hatten, waren wir startklar um sauber ins neue Jahr zu kommen und die Silvesterparty zu feiern. Ein Glück waren nahe am Ufer ein paar Jugendliche, die ein größeres Zeltlager aufgebaut hatten und sauften und ordentliche Mukke machten. Somit kam wenigstens etwas Party-Feeling bei uns auf. Gegen halb zehn starteten auch einige in nah und fern ein paar Silverraketen, Fontainen und römische Riesen-Lichter und Evelin freute sich darüber sogar! So staunten lauschten wir aus unserer offenen Heckklappe heraus und naschten dabei unseren Party-Snack: Mandeln und Möhren. Heute verabschiedet sich das Jahr nochmal großartig, über uns hatten wir nicht nur einen sehr bunten Sonnenuntergang, mittlerweile hatten wir einen gaaaanz klaren Sternenhimmel, samt Milchstraße und ethlichen kleingesprenkelten Sternen⭐✨🌌

    Falls wir einschlafen sollten - der Wecker ist gestellt auf 23:55 Uhr 😁 Trotz großer Müdigkeit waren wir dann tatsächlich bis 23:45 Uhr wach😅 .. und den Wecker und die Videotelefonieanrufe aus der Heimat zum Mitfeiern habe ich natürlich nicht gehört 🙈. Na ein Glück schreien die Jugendlichen den Countdown laut mit und bekommen mit damit doch noch bei der 6 wach 😅 Ich rüttel schnell Evelin wach und rufe die Verwandtschaft an, die bereits zusammengesammelt zum Mitfeiern zur Mittagszeit in Deutschland um 12 Uhr auf meinen Rückruf wartet und fix mitfeiert 😄😄👌 In der Ferne sahen wir drei kleine Raketen in Luft - Hey🎉 Einige Camping - Gäste versammeln sich bereits am Ufer vom See, doch zu sehen gab es tatsächlich - nichts 😅 Gegen 0:30 Uhr verirrten sich dann doch noch 10 einzelne Raketen vor uns am Himmel 🙈 Hello 2019 - wir gehören mit zu den ersten, die im neuen Jahr bereits gestartet sind😁👌
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  • Day44

    Tschüss Luxus-zurück ins Camperleben

    December 30, 2018 in New Zealand ⋅ ☁️ 19 °C

    Das Auto wackelt und wir werden gegen 8 Uhr heute wachgerüttelt - hui, was für ein wind 8, und das obwohl wir hier doch eigentlich windgeschützt stehen auf dem Grundstück. Es ist leider bewölkt, trotzdem ist die Aussicht auf die bergige Stadt Wellington echt schön und wir beobachten Mal wieder die startenden und landenden Flugzeuge in der Nähe. Evi freut sich schon wieder aufs spielen mit den Kids im Haus und wartet unruhig auf das Klopfen am Auto von Emily - das war das gestern ausgemachte Zeichen, dass im Haus alle wach sind und wir rein kommen können. Um die Zeit etwas bis dahin rumzukriegen, nutzen wir das WLAN, welches glücklicher Weise bis zu uns raus ans Auto reicht, und videotelefonieren als erstes mit Tante Sandra, die ja heute - also in Deutschland der 29.12. Geburtstag hat. So haben wir erneut die Gelegenheit samt Papa und mit Omas und Opas gleichzeitig mal auszutauschen, und Evi freut sich auf die Rückkehr nach Deutschland um dort endlich alle wiederzusehen. Auch die brandenburgerische Verwandtschaft wird danach nochmal kontaktiert. Auch dort sitzen wieder alle beisammen und Opa Mario versucht uns mit Live-Plätzchen-Esserei neidisch zu machen. Ein Glück habe ich mir von allen bis zu unserer Rückkehr ein paar Plätzchen reserviert und gewünscht, denn darauf möchte ich tatsächlich nicht wieder ein ganzes Jahr bis zur nächsten Weihnacht verzichten 😄

    Leider hat es bis 9 Uhr noch immer nicht am Fenster geklopft, doch unsere Blasen sind voll und wir brauchen dringend eine Toilette, sodass wir uns zum Haus begeben. Und siehe da, es sind schon längst alle wach, sogar der Frühstückstisch ist bereits für sieben Personen - also auch für uns - auf der Terrasse gedeckt. Ich bedanke mich natürlich gleich mal wieder für die liebe unausgesprochene Einladung und so gibt es das leckerste und luxuriöseste Frühstück für uns der ganzen Reise - samt frischen, mal nicht türkischen Kaffee, also diesmal exklusive Kaffeekrümel 😅, frisch aufgebackenen Brötchen, getoasteten Toast, Nutella und sogar frischen Lachs - wir sind im Frühstückshimmel 🤩😄 Und so sitzen und quatschen wir dort ewig, genau genommen bis das Mittag eigentlich schon wieder ansteht, während die Kinder friedlich zusammen spielen. Die Eltern haben hier ist der Spielzeug-Bibliothek einige Sachen geliehen, sogar große Puppenhäuser, die alle Kinder und so auch Evi glücklich machen. Doof nur dass die besagten Häuser der Weihnachtsmann gebracht hat und Evi sich natürlich beschwert warum sie nur so wenig und kleines bekommen hat 🤦

    Naja.. und weil die Zeit schon so gut und schnell verging, sind wir auch noch zum Mittagessen eingeladen worden🙈 es gibt wahlweise Reis mit Hähnchen und Möhren als Risotto zusammengerührt oder Glasnudeln mit kleingeschnippelt Gemüse-Vielerei. Und es gab sogar noch Eis zum Nachtisch mit einer Auswahl von vier Sorten.

    Statt, dankbar und überglücklich, und natürlich mit schwerem Herzen vor allem bei Evelin, machten wir uns dann wirklich sehr spät - gegen 15:30 Uhr - los. Mein Ziel war ein Campingplatz in ca. Zwei Stunden Fahrtentfernung, natürlich wieder direkt am Strand. Und dann hieß es erstmal wieder im richtigen Camperleben wieder anzukommen, nur diesmal eben auf der Nordinsel Neuseelands 😅

    Wir fahren also Richtung Auckland nordwärts an der Westküste entlang - auf einer richtigen Autobahn, wie ich es von der Südinsel tatsächlich noch nicht kenne. Aber auch hier gilt es sich an die Geschwindkeitsbegrenzung von 100 km/h zu halten. Untwegs halte ich noch zum tanken, ansonsten schläft Evelin fast die ganze Zeit und ist danach die liebste Tochter überhaupt - so ausgeschlafen zus ein ist eben wirklich sehr hilfreich oftmals.😄 Sie musste auch echt dringend Schlaf nachholen. Die Strecke wechselte von einer zweispurigen Fahrbahn bis wieder einspurig, durch mehrere größere Städte. Eine Strecke dieser "Kürze" - mit so viel Zivilisation - gab es auf der Südinsel definitiv nicht.🙈 Auch die Landschaft ist sehr eintönig im Vergleich und "deutschlandnormal". Der Unterschied ist eben, dass es hier viele Campingplätze am Meer und hier und da Palmen gibt.

    Und so kommen wir schließlich auf dem Campingplatz an, er ist sehr belebt auch mit heimischen Neuseelandern, vor allem Omis und Opis ü60, die hier über die Feiertage im Urlaub sind und gemütlich zusammen Campen. Wir parken direkt am Fluss, gegenüber sind ethliche Gänse, und wir kommen erstmal gemütlich an. Später am Abend gegen 20 Uhr fahren wir nochmal die zwei Kilometer vor bis zum Strand und genießen dort einen
    Sonnenuntergang auf dem Meer - allein zu zweit am tollem Sandstrand - natürlich mit Muscheln sammeln. 🐚🌅
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  • Day43

    Da aus- und hier einquartiert

    December 29, 2018 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    In einer Wohnung aufzuwachen ist tatsächlich sehr ungewohnt. Wir haben uns so pudelwohl auf unseren Matratze hier bei Janine zuhause gefühlt, dass wir glatt weg ganze 10 Stunden!!! durchgeschlafen haben! Nach dem ersten schnellen Blick auf die Uhr war es nämlich schon halb zehn 🙈 Ich hatte tatsächlich nicht damit gerechnet so einen erholsamen Schlaf zu haben, schließlich ist ja hier noch ein 15monate kleines Baby mit an Board - und über uns eins recht lautstark trampelnde Familie mit einer zweijährigen Tochter. Umso größer die Freude so viel und gut geschlafen zu haben und ich fühle mich auch endlich mal wieder total fit! Sehr groß ist die Wohnung nicht, treffen beim um die Ecke gehen zur Toilette auch schon die wache Janine mit ihrem Gabriel an. Nach dem Anziehen sind wir beide in der Küche und ich beginne das Gespräch mit der Nachfrage zum Tagesplan, denn heute wollten wir zusammen auf einen Obstmarkt hier in Wellington gehen. Doch dann antwortet Janine plötzlich für mich sehr unerwartet, dass wir heute lieber getrennte Wege gehen. In ruhigem Ton und zitterdem Stimmchen erklärte mir in englischer Sprache - damit Evelin es nicht versteht - den Grund für diese Entscheidung: nachdem sie mir gestern geschildert hatte wo sie nicht schon überall gelebt hatte in der Welt, und dass sie jetzt hier seit nichtmal zwei Jahren alleine, und nun auch noch alleinerziehend ohne jegliche Freunde und Familie lebt, hatte ich ihr entgegnet dass ich das so nicht könnte, und ich wirklich froh und dankbar bin, so viele Freunde und Familie in meinem Leben in unmittelbarer Nähe zu haben. Sie hat dies irgendwie sehr negativ aufgefasst.. und brach dann vor mir in Tränen aus.. mit weiterer Erklärung, dass die Couchsurfer wie wir deshalb einem hohen Stellenwert für sie haben und sie denen ein Gefühl von Zuhause vermitteln möchte. Zu mir findet sie jedoch keinen Draht, weil ich so in meiner heimischen "Blase" nur leben würde.. naja. Evelin hing mir unterdessen die ganze Zeit am Bein und wollte unbedingt wissen warum Janine weint und da Janine ja extra Englisch redete damit Evi es nicht versteht wusste ich nicht was ich ihr entgegnen sollte.. vor mir ne heulende Janine, mit dem quängeligen Gabriel im Arm, an meinem Bein die drängelnde Evi.. was für ein Spektakel 🤦

    Ich entschuldigte mich dafür, sie in irgendeiner Weise gekränkt zu haben und natürlich wollte ich dann auch recht schnell ihr Zuhause wieder verlassen. Beim zweiten Blick auf die Uhr stellte ich fest, dass es gerade mal halb 8 war (!?) und der Tag fing mir jetzt doch viel zu früh, vor allem so unerwartet viel zu dramatisch, an. Dennoch bat sie uns ein Frühstück und eine weitere Übernachtung an.. aber wenn ich mich nun nicht mehr wohl fühle, dann lehne ich dankend ab. Somit sammelte ich nun mal nicht ganz so optimale Erfahrung bei Couchsurfing - aber schlimmer geht immer. 🙈

    Ja was machen wir denn so früh am Morgen in Wellington zum Samstag? Mit Wolken am Himmel und einem ordentlichen Wind, der uns fast orkanartig um die Ohren pfeift.
    Einkaufen! Hier gibt es nämlich wieder einen günstigen "Pak'nSave" - Supermarkt, und unser Camper ist fast restlos leer an Lebensmitteln. Der Einkauf umfasste knapp 50 NZ$, Evelin freute sich hier heute einiges selbst abkassieren zu können.

    Dann fuhren wir erstmal etwas weiter zu einer WLAN - Telefonbox, die von meinem neuseeländischen Telefonanbieter "Spark" in meinem Paket mit angeboten werden. So können wir uns mit Papa über diesen Schreck am Morgen erstmal etwas austauschen. Beim Einkauf habe ich uns heute ein paar Eier gegönnt, weil ich Appetit auf Rührei hatte. So setzte ich mich, mitten in der Stadt, mich in das Hinterabteil unseres Vans, baute mein Gaskocherkontrukt auf und rührte mir mein Rührei 😁😄 Nachdem wir dann mit frischen Brot und Humusaufstrichen ausgiebig gefrühstückt hatten, waren wir auch startklar und gestärkt für mein mittlerweile auserkorenes Tagesvorhaben, einem Besuch im "Te Papa"- Musuem: ganze 6 Etagen! Von meinem letzten ausländischen Großstadt-Museumsbesuch in London vor 2 Jahren war ich nachhaltig beeindruckt und nun in großer Erwartung! Leider habe ich gleich zu Beginn von einem anderen Besucherin zu erfahren bekommen, dass der schönste Austellungsbereich über das Thema der Meerestiere für ein ganzes Jahr geschlossen ist. Bei diesem war auch ein vier Meter langer konservierter Riesenkalmar - eine Oktopusart der Tiefsee - die zu bestaunen gewesen wäre. Das wäre für Evelin und auch mich eine echtes Highlight gewesen, ach wie schade.. und so sehen wir uns dennoch die Austellungen an über die Themen Neuseeland, Maori, und Kunst.

    Nach ganzen drei Stunden Aufenthalt in dem Museum machten wir uns auf dem Weg wieder zum Auto. Einen Halt auf dem Spielplatz am Hafen, den wir beim Hinweg bereits entdeckt hatten, hatte ich Evi versprochen, inklusive Eis dazu. Und danach war ich dann wieder dran mit einem Programmpunkt: den botanischen Garten Wellington's zu besuchen. Auf dem kurzen Weg durch die Stadt dorthin ist Evi erstmal eingeschlafen. Ich parke in einer ruhigen Ecke einer Wohngegend direkt in der Nähe, und lasse Evi im Auto etwas schlummern mit offenen Fenstern, währenddessen ich mich in die Sonne chille. So ein kleines Päus'chen am Nachmittag tut auch mal gut. Nach etwa 20 Minuten erwacht Evi, wie so oft erstmal total zerknietscht mit garstiger Laune, aber sie fängt sich ja zum Glück nach kurzer Zeit und ist dann wieder total freundlichen und lieb. In einem kleinen Vorgarten am Hang gelegen, sammelt Evi kurz darauf schon wieder die ersten Dinge und äußert: Hunger. Hunger auf Fisch.🐟 Ja,.. somit bereite ich daraufhin bei Sonnenschein, vor den Wohnhäusern, im Campervan natürlich ihr Lieblingsessen mit Erbsen zu, und wir futtern dann vor dem botanischen Garten auf dem Gehweg zusammen dieses kleine Dinner 😅 Gegen 17 Uhr sind wir dann startklar und laufen los, natürlich gibt es auch hier einen Spielplatz, auf dem wir wieder halten.

    Auch dieser ist echt groß und schön, und hat vor allem eine super grüne Aussicht auf die vor uns gelegenen Hügel und den paar Wohnhäusern dazwischen. Meine Ohren erlauschen wieder deutschsprachige Mädchen, und ich spiele natürlich schnell wieder Vermittler: tadaaa: Evi hat Kinder fürs gemeinsame rumtoben auf dem Spielplatz gefunden 😁 Und so treffe ich auf die insgesamt fünfköpfige Familie aus Hannover mit Emily(5), Isabell(3) und Anika(8Monate) und den Eltern Olga und Daniel. Zusammen steht die Überlegung im Raum, hierher auszuwandern! Darüber unterhielten wir uns schließlich noch den ganzen Abend. Denn wir waren um 20 Uhr noch immer auf dem Spielplatz, und eine Ahnung wo wir heute schon wieder Campen wollen hier in Stadtnähe hatte ich noch nicht. Und so äußerte ich zu Evi:"Ich weiß dass das eigentlich nicht erlaubt ist, aber Mama entscheidet heute auf diesem Parkplatz zu bleiben und gut. Ich hab keine Lust heute noch weitersuchen und zu reisen, und spät ist es außerdem." .. daraufhin boten uns Olga und Daniel an, mit zu ihrem gemieteten Haus zu fahren und auf deren Parkplatz auf dem Grundstück wenigstens sicher zu nächtigten. Wuhuuu, was haben wir mal wieder für ein Glück. Nach ca. 15 Minuten Fahrt stadtauswärts waren wir schon da, und wurden sogar noch zum Abendessen eingeladen mit kleinem Wraps, Brötchen und Salat, und tollen Aufstrichen und Belag, der so nicht in meinen Mini-Camper-Kühlschrank passt.😅 Bis halb Elf spielten die Kinder schließlich, und dann gingen wir alle total müde ins Bette. Danke für so viel spontene Gastfreundschaft ihr lieben, bis morgen früh!



    Spielplatz Evi schläft ein Fahrt zum botanischen Garten. Essen machen gegen 17 Uhr auch dort Spielplatz. Deutsche Treffen Überlegungen auszuwandern mit drei Kindern Reisetipp
    Ich bleib heute hier in Stadt dann Angebot bei denen zu Parken ist sicher. Einladung zum Abendbrot evelin spielt bis abends um 22 Uhr
    Schon wieder so spät

    Einschlafen wieder vor funkelnden Skyline von Wellington.
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  • Day42

    Hey du Nordinsel Neuseelands ☀️

    December 28, 2018 in New Zealand ⋅ 🌙 18 °C

    .. und so fahren wir mit dem Auto von der Fähre und landen direkt im Stadtverkehr. Im GROẞstadtverkehr 🙈 - okay, das ist also eine andere Liga hier im Linksverkehr Auto zu fahren, das kenne ich so von der Südinsel noch nicht. Aber solange ich nicht groß drüber nachdenke und einfach mache, geht es eigentlich 😄 Und: hier strahlt und prahlt die Sonne wie verrückt! Obwohl die Stadt eigentlich für die Windigkeit berühmtberüchtigt ist, ist es heute sogut wie windstill und es ist später am Tag nicht ein Wölkchen am Himmel. So ein tolles Wetter hatten wir in Neuseeland wohl noch nie! #jippi

    Als wir das erste mal das Auto verlassen müssen wir direkt unsere Sommerklamotten anziehen und uns vor allem mit Sonnenschutz eincremen! Mit knurrendem Magen düsen wir auch gleich zu Subways durch 😅 Denn ehe ich mich hier zurecht finde und was anderes adequates zu Essen finde ist viel Zeit ins Land gegangen. Obwohl heute wieder Fisch im Angebot ist, hab ich dass Gefühl dass Evelin, dass Evelin immer was anderes zu mekkern hat. Mal schmeckt die Soße nicht, mal das Fleisch nicht, mal das Brot nicht.. am Ende ist sie doch immer alles auf weil's so schmeckt🙈 Bei dem tollen Wetter ist es eeecht cool, wie wir zweie hier am anderen Ende der Welt durch die Großstadt cruisen. 😁👩‍👧😎 Und so machen wir uns nun auf den Weg zu unserer Couchsurfing-Unterkunft: wir bleiben für ein paar Tage bei Janine und ihrem 15 Monate alten Sohn Gebriel. Auf dem Weg dorthin halten wir allerdings erstmal bei einem Aussichtspunkt mit einem Rundumblick über die ganze Stadt. Was für ein Getümmel! Menschen, Schiffe in mehreren Buchten, der Blick aufs weite Meer🤩ein Flughafen bei dem im 15-Minutentakt ein Flugzeug startet oder landet.. hier gibt's viel zu sehen. Auch diese Stadt ist sooo hügelig und kurvenreich, und eeeecht sehr schön anzusehen! Und wenn wir einmal soweit oben sind, bleiben wir hier einfach in der Nähe, denn es ist gar nicht weit von hier bis zur Unterkunft und haben sogar von der Wohnung eine wahnsinns schöne Aussicht! Die beiden erwarten uns bereits und chillen gerade in der Hängematte. Nach kurzer Begrüßung gibt's sogar zwei Geschenke noch für Evelin, die eingepackt unterm Weihnachtsbaum liegen: ein paar Sticker und eine Katzenpuppe! Evi ist überglücklich, vor allem auch weil Janine sogar deutlich sprechen kann, da sie u.a. auch bei uns im Lande mal lebte, neben den Bahamas, Florida, Schweiz .. und hier :) Und: seit mehr als einem Monat schlafen wir heute mal wieder in einer Wohnung, was ein Luxus! Zwar nur auf Matratze auf dem Boden, aber immerhin. Den weiteren Bearbeitung Tag gestalten wir so, dass wir zusammen an einen nahegelegenen Strand fahren und dort für knapp zwei Stunden die Sonne genießen☀️👌 Zurück in der Wohnung machen wir zusammen Burger zum Abendbrot, Evelin und ich gönnen uns eine wohltuende Dusche und fallen nach einer Videotelefonie mit Papa - der ersten von der Nordinsel aus - direkt ins Bette, mit einer wunderbaren Aussicht auf die funkelnden Stadtlichter zwischendurch den Buchten und dem Blick auf das weite Meeeeeer...

    Hey du Nordinsel Neuseelands', ich bin gespannt was du zu bieten hast!
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