Michele Anding

Joined May 2018
  • Day9

    Schlusssprint in Suvarnabhumi

    November 25, 2018 in Thailand ⋅ 🌙 29 °C

    Dies war bisher das tollste Taxi von allen! Es war kein ödes gelb-grünes wie beim ersten Bangkok - Trip stadteinwärts, kein ödes weißes, welches wir zwischendurch nutzten vom Lumpini-Park zur Ekkamai-Station. Nein, es war stattdessen ein wunderbares weiß-pinkes Taxi mit tollem Einhorn-Emblem, mit der bisher modersten Ausstattung! Es gab sogar eine Kamera, die den Frontblick zeigte (?)🤔😅🤷 Und sicher war es noch dazu, denn wir konnten uns - beide - anschnallen 😄🙌 Ich glaube das hängt sicher auch damit zusammen, dass wir aus dieser noblen Gegend starteten, Richtung Flughafen, für 200 Baht in 30 Minuten gesitteter Taxifahrt.

    Wir gingen in die große Halle rein und ich musste erstmal die Orientierung finden, wo denn nun die Gepäckabgabestation ist. Schließlich haben wir dort vor ziemlich genau einer Woche unseren großen blauen Travelbag für 900 Baht abgegeben - fast 15 kg weniger zu schleppen bei den Temperaturen, das ist es mir definitiv Wert gewesen! Danach chillten wir uns erstmal in einer Ecke vom Flughafen, um unsere Reisesachen, also längere Kleidung rauszusuchen und um uns entsprechend umzuziehen, die Gepäckinhalte neu zu sortieren und alles für die erneute Abgabe für den Flug vorzubereiten. Evi chillte unterdessen mit Neuseeland-Reiseplaner-Lektüre und schnurbste dabei Apfel und Rester Pringles-Chips. Wir versuchten uns unterdessen auch mit dem Flughafen-Wifi an zwei WhatsApp-Videotelefonaten, die jedoch mehrfach erstmal fehlschlugen und später doch noch kurz erfolgreich stattfanden mit Onkel Celli und Zoberbiers, mal ein kurzes Live-Lebenszeichen geben🖐️ Praktischer Weise fand Evelin noch einen einwandfreien, besitzerlosen Regenschirm, den ich sowieso überlegt hatte, für das doch hin und wieder verregnete Neuseeland, einzustecken. Na wie praktisch!☺️ Und so gaben wir unseren frisch zusammengepackten Travelbag ab und auch unseren neuen Regenschirm im Oversize-Bagged-Bereich.

    Jetzt hieß es noch eine Stunde bis zum Abflug rumkriegen. Ich hatte auch noch 370 restliche Baht im Portemonnaie, die es galt auszugeben. Ich wollte Evi gerne nochmal zum nun wirklich letzten Mal in unserer diesjährigen Thailandreise auf einen Lieblings-Watermelon-Frucht-Smoothie einladen und den Rest im "7eleven"-Store für Keckse oder so verbraten. Als wir dann auch im zweiten Laden angekommen waren, viel mir ein, dass ein paar Baht für den Zwischenhalt bei unserer Rückreise ja auch ganz sinnvoll sind und so gab es doch nur ein Ü-Ei und noch eine kalte Lieblingsschokoladenmilch.

    Ja und irgendwie viel mir dann auf, dass es bereits 18:30 Uhr war und es so langsam wirklich und echt an der Zeit war zum Flugzeug zu gehen. Zum Start waren es schließlich nur noch 20 Minuten, und durch die Sicherheitsschleußen und Passkontrollen mussten wir ja auch noch.

    Naja, und als mir so durch den Kopf ging, was uns noch bevor stand, fiel mir auf, dass die Zeit für all das doch echt sehr knapp mal wieder von mir kalkuliert war.. Hmm ja.. wohl eher Arsch knapp, und in mir kam allmählich so ganz leicht die Panik hoch... ich stimmte Evi schon im ruhigem Ton darauf ein, dass wir "jetzt definitiv nicht mehr schlendern können und wir sicher gleich rennen müssen" ..mit dem Nachdruck "dass wir sonst unseren Flieger verpassen und nicht nach Neuseeland kommen!!"

    Tja, und so klapperten wir noch alle ToDo's ab: Ja, wo ist eigentlich der Eingang zu den Sicherheitskontrollen? Gefragt - Weg gefunden. Dort dann den restlichen Melonensmoothie in den Mülleimer geknallt, ausgezogen, Gepäck ab durch die Schleuse gejagt und total Glück gehabt, dass wir all unsere Schokomilch nicht wegschmeißen mussten - da dass, zwar einzeln ja, aber insgesamt mehr als die erlaubten 100ml waren - dann fix wieder anziehen, Handgepäcke schnappen und losrennen zu den Passkontrollen. Dort: laaaaange Schlange.. einer Mitarbeiterin Bescheid gegeben, dass wir es echt recht sehr wahnsinnig eilig haben, so wurden wir bis auf zwei Personen bis ganz vor gelassen, dann hatte uns am Schalter auch noch der Ausreiseschriebsel von Evelin gefehlt, welcher samt fixem Kamerabild nochmal in wertvollen 2 Minuten erstellt werden musste, .. und ich realisierte immer panischer "IN 10 MINUTEN STARTET UNSER FLIEGER!!!" So habe ich diese kurze Wartezeit genutzt, um Evelin im ruhigen Ton erneut klar zu machen, "..wie schnell wir beide jetzt rennen müssen, UNBEDINGT!!"
    Papiere zurück bekommen und Schlusssprint. Wir rannten wirklich so schnell es möglich war quer durch die Hallen... Und mussten zum Gate E10. Wir rannten, ich hatte Evi immer im Augenwinkel neben mir im Blick, im Slalom durch die ganzen Menschen, ich rief gehetzt "Go away!! GO AWAY!!, PLEASE" A.. B.. C.. D.. unsere Halle wir wirklich die letzte,.. und dann sah ich sie zumindest schonmal in der Ferne: Halle E !!!! .. und dann nur noch zur Nummer 10 rennen. Evi klagt, sie kann nicht mehr, und ich klemmte sie mir irgendwie noch unterm Arm und rannte auf den rollenden Stegs weiter. Ich kam mir vor wie die Familie von Kevin allein zuhause, die kurz davor ist ihren Flieger zu verpassen. Zu verpassen? Für mich war eher klar, dass er ohne uns fliegen WIRD. Denn ich hörte nebenbei in englischer Sprache zum zweiten Mal, den nun letztmaligen Ausruf, für den Flug mit der Nummer THA491. Ja, klar war das unser Flug, und ja, dieser Ausruf galt uns beiden... Ich war den Tränen nahe.. rannte vorbei an Nummer 1.. 2.. 3..  Evi hatte auf meinen Armen kurz Kraft getankt und rannte wieder selbst weiter neben mir an der Hand.. 4.. 5.. 6.. ich dachte an all das Geld was mich dieser verpasste Flug gekostet hat.. 7.. 8.. und was es kosten wird, eben stattdessen einen anderen Flug mit neuen Tickets nach Auckland, achja.. inkl. Anschlussflug nach Christchurch.. nehmen zu müssen.. 9.. und endlich. ...Von vorne verweist eine Ausschau haltende Stewardess mit dem Finger auf uns, ich nicke nur panisch und dankbar, sie zeigt mit der Hand weiter gerade aus zum Gate E Nummer 10 - natürlich der letzte vom Flughafen.. und gab unsere anstürmende Anwesenheit mit dem WalkyTalky an das Boardpersonal durch. Etwas erleichteter rannten wir weiter.. wurden dann außerhalb des Flugsteges ganz freundlich vom Thai-Flughafenpersonal empfangen - natürlich meine tolle blonde Evi anschmeichelnd - und .. dann.Waren.Wir. ENDLICH! IM! F-L-U-G-Z-E-U-G!!!

    Ich konnte es kaum glauben, aber wir hatten es tatsächlich geschafft. "Boarding completed" - ich hörte die Ansage vom Kapitän direkt nach dem Betreten des Flugzeuges. Wir waren so abgehetzt. Mit knallroten Köpfen, und durchgeschwitzt. Aber wir waren da. Ich habe mich mehrfach bei Evi für ihr super Mitmachen bedankt und war einfach überglücklich und allmählich erleichterter, doch noch tatsächlich im gebuchten und bezahlten Flieger zu sitzen, planmäßig, in Richtung Auckland. Das waren die hektischsten Minuten seit langem, der schnellste Sprint quer durch den Flughafen "Suvarnabhumi" von Bangkok, gute 2000 Meter, und natürlich bis ans letzte, äußerste Ende. Ach Michele, mach's bitte nicht nochmal unnötig so spannend!!! 😂🤣😀😆😄😄😅😅😄

    Und während ich den Text verfasse, bin ich satt vom super Board-Abend-Menü, die Ausstattung in dieser Thai-Airways-Maschine ist noch moderner als die vom Flug nach Bangkok. Mittlerweile haben wir schon die halbe Flugstrecke geschafft. Es liegen noch 5300 km vor uns. Evi schläft in rund 11.300 Metern Flughöhe knapp übern Nord-West-Cap von Australien. Und ich? Ich schmunzle schon jetzt über unseren Schlusssprint in Suvarnabhumi. 😄😁👌
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  • Day9

    Vielen Dank für alles, Jolly!

    November 25, 2018 in Thailand ⋅ ☀️ 33 °C

    "Mama steh auf! Der Sonnenaufgang ist wuuuuuunderschön! So wie du dir ihn schon immer vorgestellt hast!" Es war 6:30 Uhr am Morgen. "Ich bin aufgestanden und habe dir gleich Bescheid gegeben, weil ich ja weiß wie du die Sonne liebst."

    Auch wenn ich bis zu diesem Zeitpunkt erst fünfeinhalb Stunden geschlafen hatte, springe ich beim Codewort "Sonne" sofort auf, ersrecht wenn Evelin es so enthusiastisch ausspricht. Und so geschah es, dass ich am vorerst letzten Tag in der Weltstadt Bangkok, meinen ersten SonnenAUFgang am thailändischen Himmel in schönster Farbharmonie erlebt habe. Ich drehte mich mit dem Kissen zur Sonne und legte mich nochmal, die ersten Strahlen genießend, hin für eine Guten-Morgen-Döserei. Man hört keinen Stadtlärm, stattdessen einige Vögel in der Ferne zwitschern. Und auch ein Flugzeug, wie es über uns rumdüst. Wir sind dem Flughafen hier recht nahe. Mit dem Taxi sind es wohl nur 30 Minuten dorthin. Evi bekommt einen Gedankenblitz und fragt aufgeregt: "Fliegen wir heute nach Neuseeland?"
    Ich:"Jahaa."
    Evi: "Hihihihihihiiii, ich könnte ausrasten vor Freude!"

    Und so ließ ich mir erstmal einen Kaffee von Evi kochen, den Sie mir liebevoll in ihrem kleinen Stoffhäuschen samt Geräusche-Küche zubereitete. Danach wurde geduscht und fertig gemacht für den Tag. Wuhuuu - HEUTE fliegen wir nach Neuseeland, ich freue mich so sehr.. ein Traum wird wahr.

    Aber erstmal bin ich noch auf die Zeit heute mit Jolly, Ann und Dija gespannt. Gegen 9 Uhr war es dann Zeit für's Frühstück, Evi hatte schon Hunger. Der Tisch war bereits gedeckt. Jolly stand - draußen - am Kochbereich und hatte kleine Geflügelwiener angebraten. Davor ist er sogar extra im "7eleven" ganz in der Nähe einkaufen gewesen, brachte mehrere Sorten Cornflakes für Evelin mit, und auch Weißbrot. Wie lieb! Ich hatte nämlich gestern davon berichtet, wie Evelin am Abend äußerte, dass sie sich nach unserem Brot mit Butter sehnt, mit Leberwurst, oder Fleischsalat - und das dann am liebsten tageweise im Wechsel essen. 😄 Leider hat Evi am Ende nur Schokomilch getrunken und etwas Apfel gegessen, sie war voll knülle von der kurzen Nacht, und spielte dann lieber mit Lego 🤷 Danach hatte Jolly vorgeschlagen in den Swimmingpool zu gehen. So richtig hatte ich dazu aber keine Vorstellung. So packte ich Evi's Badehose samt Schwimmflügel und ich hab' Sie noch fix eingecremt. Und los ging's zu fünft, sogar mit einem Fahrrad passend in Evi's Größe, welches Jolly extra startklar gemacht hatte für sie. So knatschig wie Sie allerdings war, hatte natürlich auch hier was gestört, denn Sie kam nur mit den Fußspitzen auf den Boden. Und so haben wir eben geschoben - die gerade mal 500 Meter Fußweg 😅 Jaaaa.. und als hätten wir bisher nicht schon genug Luxus in dieser Couchsurfingrunde gehabt, so erwartete uns um die Ecke ein riiiiiiiesengroßer gepflegter Swimmingpool - ich tippe auf 8x15 Meter 😍 Und wer hätte das gedacht, Evelins Laune schnellte schlagartig in den Hyperpositiv-Bereich😁🙌 Erst spielten und badeten nur die Kids zusammen im Pool mit Schwimmnudel, -reifen und Ball. Ich bedauerte schnell, dass ich mein Badezeug selbst nicht dabei hatte, aber das änderte ich dann auch kurz darauf und holte mir noch mein Zeug, in einer kurzen Jogging-Runde (leider sollte diese nicht die letzte sein für heute, mehr dazu später...) Joggen bei 30°C im Schatten, 10 Uhr Morgens durch Bangkok's noble Family-Living-Area, #JajaDasKannManMalMachen.😌👌Ich bekam dafür mal eben den Haustürschlüssel, Evi war happy und unter deren Aufsicht und ich bin begeistert und verwundert über soviel gegenseitiges Vertrauen. Ja und so planschte ich mit den Kids im Pool - Jolly und Ann können nicht schwimmen und verzichteten deshalb - und wir spielten alle zusammen mit dem Ball für die nächsten eineinhalb Stunden dort im kühlen, großzügigen Nass🤗 perfek💯%☀️⛲👌

    Danach sind wir im Auto zusammen in eine nahegelegene Shopping-Mall gefahren und wir wurden zum thailändischen Essen eingeladen: Reis, Gemüse, paniertes und frittiertes Hühnchen, Sojabohnenquader und gekochte Eier in süßer, würziger Soße. Es hat allen geschmeckt😙👌90% - als Topping gab's noch ein landestypisches Kokosnusseis mit eingerührtem getrockneten Obst darin.👌💯%

    Auf dem Heimweg hat Evi dann mal schell kurz und knackig geschlafen für die 15 Minuten. Zuhause angekommen dachte ich sie würde im Bett weiter schlafen, aber dann meinte sie: "Nene, ich bin jetzt wieder wach. Ich war wirklich hundemüde vorhin, aber das hattest du ja auch mitbekommen, deshalb hab ich ja auch soviel gemeckert, und jetzt bin ich wirklich wieder super fit." Ja, dass war sie wirklich, super wach und top gelaunt noch dazu. Ein Hoch auf's Powernapping 🔋✔️🙌😁

    Wir packten unsere Sachen, ich checkte uns online schonmal für die Flüge ein, suchte nochmal die Adresse für die Unterkunft in Christchurch samt Weg dorthin vom Flughafen raus, nahm nochmal Kontakt auf zu der Zimmervermieterin "Aline" via Airb'n'b und schrieb ihr, dass wir ungefähr gegen 18 Uhr - neuseeländischer Zeit - ankommen werden. Wir? Sind vorbereitet. Wir sind startklar für eine gelungene Weiterreise. ☺️▶️👩‍👦🛫🌎

    Nun ging es an die Verabschiedung.. es waren nichtmal ganze 24 Stundem, die Evelin und ich mit der Familie verbrachten und doch haben wir uns auf Anhieb bestens verstanden, waren uns super sympathisch und auf einer Wellenlänge. So wahnsinnig viel Gastfreundschaft samt soviel kostenlosen Luxus hatte ich echt nicht erwartet! All meine Erwartungen wurden stattdessen weit übertroffen und ich bin wieder mal froh eine so durch und durch positive Erfahrung mit Couchsurfing, als Mama zusammen mit Kleinkind, gesammelt zu haben! #MutUndWeltoffenheitZahltSichAus!!🙌🤗❣️

    Und dann gab's noch das Topping vom Topping: wir bekamen Abschiedsgeschenke. Einen Elefantenanhänger für Evelin von Dija und 5x Lieblingsschokoladenmilch aus Evi's Lieblings-Superladen von Jolly, und seine Frau Ann gab mir einen schicken Schal in die Hand. Ohmann ohmann ohmann!! Macht's gut ihr lieben Leute, ich wünsche mir wirklich ein Wiedersehen eines Tages.. !!! Wir bedankten und verabschiedeten uns herzlich mit thaitypischen Kopfnicken und vor der Brust flach zusammengelegten Handflächen sowie deutschtypischem Handschlag. Das bestellte Taxi kam, wir stiegen ein und weiter ging die Reise... ✨🌎
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  • Day8

    Couchsurfing bei Jolly, Ann und Dija

    November 24, 2018 in Thailand ⋅ 🌙 28 °C

    Frisch angekommen und zurück in Bangkok blieben wir nun doch recht simpel im Areal "Ekkamai" - welches auch eine Shopping-Mal hatte. Davon gibt es hier ethliche, überall. Wir verabschiedeten uns von Christian kurz nachdem wir im Center angekommen waren. Er trifft sich heute Abend mit einer Reisegruppe und zusammen ziehen Sie morgen dann weiter nach Kambodscha - ein recht beliebter und üblicher Trip für diese Gegend. Ja und wir? Schauten noch ein wenig von Laden zu Laden, von Stand zu Stand und aßen zum Abendbrot - Spaghetti, die leider zu Evi zu scharf waren und ihr der Hunger verging 🤷 Nachdem Evi ganz oben im Kinderspielbereich sich ein wenig, samt fangen spielen und klettern, ausgetobt hatte, zogen wir los, um unsere erste Fahrt mit dem bangkoker Skytrain zu fahren! ..für ganze zwei Stationen, für reichliche 5 Minuten, für 23 Baht p.P. Es war kurz und recht unspektakulär, wie 'ne S-Bahn eben - wir hatten keine gute Aussicht - wie von mir erwartet - aber hey, wir waren unterwegs mit dem bangkoker Skytrain 😁🙌😅🚆 Und haben sogar den Weihnachtsmann in der Station getroffen.

    Nun waren wir in der BTS -Station inklusive Shopping-Mal "On Nut", warteten im McDonald's und trafen schließlich auf... Jolly. Jolly, selbst Thailänder, mit seiner indischen Frau Ann und seiner mixkulturellen achtjährigen Tochter Dija. Diese haben wir über die Plattform Couchsurfing ausfindig gemacht und wir werden nun eine Nacht in deren privaten Gemächern in einem eigenem Zimmer übernachten. Ich bin total gespannt wie so eine echte Thai-Wohnung, Haus(?) wohl aussieht und in welcher kleinen, dreckigen(?) Kaschimme wir wohl landen werden. Keine Sorge, ich hatte mir bereits einen guten Eindruck im vorraus von der Familie verschafft und bin mit gutem Gefühl dieses Abendteuer im Abendteuer eingegangen. Und die Sympathie stimmte auch von Anfang an👨‍👩‍👧👩‍👧☺️👌

    So fuhren wir im recht schickem Toyota durch das Verkehrschoas von Bangkok, also mehr Stop and Go für ca. 20 Minuten. Jolly saß rechts am Steuer, Ann mit Dija auf dem Schoß unangeachnallt auf dem Beifahrersitz, Evi und ich chillten hinten rum. Das ist auch alles rechtens so. Jolly erklärte mir, dass es hier nicht wirklich Regeln gibt - das bestätigt auch meinen bisherigen Eindruck, und in der thailändischen Mentalität geht es mehr ums Gefühl als um die Sicherheit, wenn Mama die Tochter auf dem Schoß hat 🤷🙈 Ja, wie auch immer. Kurz bevor wir ankommen, fahren wir in das Wohngebiet ein und durchquerten dafür extra eine Sicherheitsschranke inklusive Personal. Mannomann, wo sind wir gelandet? Sieht recht schick aus ☺️ Das Auto hält, wir parken vor einem Reihenhaus, steigen aus und betreten die Terrasse, die Tür öffnet sich. Und was sehen wir? Eine riesengroße, moderne und schicke Küche, mit einem separaten Außen-Kochbereich. Ich bin seeeehr erstaunt und baff und wir werden von Jolly gleich weiter durchs Haus geführt. Es geht die Treppen hoch, und es folgen weitere groooooße Räume über mehrere Etagen. Man ist das Haus groß und schick! Damit hatte ich echt nicht gerechnet! Wir enden schließlich im 4. Stock und die Tür zu unserem Zimmer öffnet sich: ein riesengroßer Raum, mit einem recht verlorenem 220cm breiten Bett und einem eigenem Badezimmer, wie auf jeder Etage 🤩🤩🤩 Wuhuuu🙌😁👌 so lässt sichs Leben. So macht Couchsurfing Spaß 😆😄 Achso, die Schuhe wurden übrigens schon draußen auf der Terrasse ausgezogen☝️

    Evi und ich machten uns kurz frisch, und gingen runter in die Küche, um den Abend noch zusammen ausklingen zu lassen. Sie spielte noch eine Weile mit Dija mit Lego und Knete, bis ich sie recht spät gegen 22:30 Uhr ins Bett brachte und sie schließlich gegen 23 Uhr dann schlief.

    Ja... Und ich ging dann nochmal runter und verplabberte mich schließlich mit Jolly, über Gott und die Probleme der Welt redent, bis nachts um 1 Uhr. Es war so interessant was er zu erzählen hatte über all seine Couchsurfing-Erfahrungen, seine Jobs als Schmuckladenbesitzer, Bollywoodfilmstar und jetziger Homeworker in der internationalen Studentenaustausch-Vermittlung, oder auch seine Weltansichten. Ich war dann so müde, es viel mir so schwer die englische Sprache im Kopf zu übersetzen und zu verstehen, geschweige denn selbst zu sprechen. Also kapitulierte ich, verabschiedete mich für eine gute Nacht, legte mich zu Evi ins Riesenbett und schlief ein in Freunde darüber, wo wir glücklicher Weise mal wieder gelandet sind🍀
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  • Day8

    Prost KoSamet, bis bald!

    November 24, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Evi drückt mir ihren Papierblock in die Hand und sagt: "Schreib mal bitte rein, welches Datum heute ist, und dass wir morgen nach Neuseeland fliegen." Und während ich den 24.11.2018 notierte, viel mir auf, dass schon wieder Samstag ist und damit die ersten 6 Tage unserer großen Reise schon hinter uns liegen. Und mir viel außerdem auf, dass man ganz vergisst, dass es Ende November ist, wenn man doch gerade täglich bei über 30°C am idyllischen Inselstrand in Thailand vor sich hinplanscht. Evi hat auch bereits verwundert hinterfragt, warum hier mitten im Sommer die blinkenden bunten Weihnachtsbäume aufgestellt sind. 😄🎄🎁 Tja.. so ist eben der Thai-Winter - quasi so wie unser Sommer in Deutschland im Vergleich. "Das merkt man doch am lauerem Lüftchen", wie mir später erklärt wurde. 😅

    Auch süß und clever zugleich: Evi nutzt jetzt ihren "Block" so wie ich meinen "Blogg", um ein paar Erinnerungen aufzuschreiben. Und so "blocken" und "bloggen" wir also beide seperat - auch gut!😁👌

    Ich überschlage grob, wie viele Baht ich heute nochmal für die restlichen anstehenden Zahlungen abheben muss. Wir ziehen los, halten nochmal fix bei Buddah an und sagen tschau🖐️, geben den Roller zurück - mit immernoch restlos tiefer  Tanknadel und er wurde direkt weiter verliehen xD  Wir schmuggeln uns unauffällig auffällig zum letzten mal vorbei an der Nationalpark - Kontrolle, die immerhin auch 200 Baht für mich kosten würde 🙈 #IchSparfuchs 🦊 Und wir tappeln zum letzten mal an unseren nahegelegenen Strand Sai Kaew, um eine Abschieds-Kokusnuss unter Palmen zu genießen. #ProstKoSamet 🌴🍹Im Hotel packte und schnappte ich all unsere sieben Sachen, wir ziehen los zum Hafen und setzen mit der nächsten Fähre über ans Festland zurück nach Ban Phe. Dort kauf ich die Tickets erneut für die Minibustour nach Bangkok. Ob das heute auch wieder so eine spektakulärere Rennfahrt wird?

    Um die eine Stunde bis zur Abfahrt zu überbrücken, schlendern wir über den Markt, ich spendiere uns Sonnenbrillen und Fruchtsmoothies und Evi kassiert endlich ihr langersehntes Thai-Kleidchen, für gerade mal 150 Baht.

    Im Bus lernten wir dann einen "Christian" kennen - über dessen Namen sich Evi freute -  der mit uns UNO zockte und während Evi dann einen Nachmittagsschlaf machte, wir uns unterhielten über unsere bisherigen und bevorstehenden Reisen. Eigentlich war mein Plan heute zum Samstag in Bangkok auf einen der weltgrößten Wochenendmärkte zu gehen. Der schließt allerdings ab 17 Uhr, und eine halbe Stunde zuvor kamen wir erst an in Bangkok - soooo.. also das lohnt nicht. Plan B war, stattdessen mit dem Skytrain zum MBK zu fahren - einem spottbilligem Einkaufscenter. Aber auch darauf hatte ich keine Lust mehr, denn wir waren zwischen 18 und 19 Uhr verabredet. Aber mit wem wohl ?
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  • Day7

    Das perfekte Candlelight-Dinner

    November 23, 2018 in Thailand ⋅ 🌧 27 °C

    Heute Morgen hatte ich einen Mitarbeiter vom Rollerverleih auf meine, dem roten Bereich verdächtig nahe, Tanknadel hingewiesen, mit der Hoffnung, eine Volltankung zu bekommen. Allerdings meinte er schmunzelnd und total lässig in dem hier üblichen schlechten Thai-Englisch, dass ich damit noch locker die nächsten zwei Tage samt Inselrundfahrten hinkomme.. Und damit hat er anscheinend weitgehend bisher Recht. Denn auch mit einem laut Anzeige leerem Tank und einem 30minütigen, sehenswerten Umweg kamen wir an am nächsten Ziel - der Strand "Ao Phai".

    Wir hatten beide Hunger. Also habe ich Evelin auf ein Dinner direkt auf dem Strand mit Sonnenuntergang eingeladen 💁🌅
    Wie man sieht: es gibt Reis mit Gemüse, na sowas! #Wenn'sHaltSchmeckt?! 😄 Und diesmal☝️ einen Erdbeer-Smoothie, Melone war leider aus. Es hatte trotzdem wunderbar geschmeckt - alles😙👌Ich liebe die unscharfe Thaiküche, aber das wusste ich auch vorher schon.🤤

    Und während wir so aßen und schlürften, verabschiedete sich die Sonne erneut in tollsten Farben, diesmal sogar unterlegt mit romantischer Live-Musik, und hinter uns stieg der Vollmond - rießengroß und orange-gelb leuchtend, über den Bergen empor.. Auf den Tischen wurden die Kerzen angezündet, die farbenfrohe Beleuchtung eingeschaltet und der Menschentrubel wurde immer präsenter.

    Wir gönnten uns als kleinen Nachtisch einen frittierten Pancake mit Nutella. Evi: " Ist das die Nutella aus Kranichfeld?" 😄 Du Knuffelkind.. ja natürlich die, woher denn sonst..❤️😘 Danach schlug Evi vor: "Wir können ja heute Nachtbaden, da haben wir wieder ein Abenteuer mehr erlebt?" Dem stimmte ich zu. Wir holten aus dem Roller unser Handtuch und .. bauten im Bikini am Nachtstrand im Promenaden-Getummel wieder eine Sandburg und patschten durch große Buddel-Wasserlöcher. Für's Baden war es Evi im Dunkeln trotz Vollmond dann doch etwas zu mystisch, vor allem wegen der Krabben.

    Erneut war Evi, ja und diesmal auch Ich, eine Attraktion für die Chinesen.. oder Japaner? Sie staunten und starrten Evi von nah und fern an, suchten das Gespräch mit ihr in ausländischer Sprache (?).. machten Fotos und sogar Videos und interviewten mich. Mannomann, so langsam nervts. Heute Nachmittag am Strand wurden wir sogar von Ärzten aus Bangladesch zum Abendessen eingeladen, was ich jedoch dankend ablehnte. #EviMeineBeliebtheit

    Neben diesem mittlerweile gewohnten Berühmtheitstrubel konnten wir am Strand eine total schöne und idyllische Thai-Hochzeit miterleben. In einer Bar 20 Meter daneben sahen wir außerdem, noch als Highlight für unseren letzten Abend auf der Insel, eine wahnsinns Feuershow mit gleich 10 Akteuren, die zum Schluss den ganzen Strand vereinnahmten - zurecht. Ihr Feuer war sicher mindestens 10 Meter hoch und ihre Feuerschleudern streuten genauso breit! Es sah sehr spektakulär aus und die Show krönte unerwartet unseren Abend.

    Wir fuhren mit dem Roller heim, kauften noch fix fürs Frühstück ein und Evi fiel ins Bett 😴👼👼🏼
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  • Day7

    Von Auge zu Auge, den Fischen so nahe

    November 23, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir standen auf und frühstückten mit Thai-Kids-TV im Bette - das muss Urlaub sein! Milch, Marmeladentoast (ohne Butter ☝️), Erdbeerjoghurt und Apfel - Obst und Gemüse gibt's hier nur am Stand und nicht im Supermarkt zu kaufen. So einen richtigen Plan für heute hatten wir noch nicht. Eigentlich mussten wir gegen 11:30 Uhr den Roller zurück geben, und wir wollten die Zeit nochmal zum rumcruisen nutzen. Naja, und die kurze Tour endete dann doch schon nach kurzer Mutter-Tochter-Beratung am selbigen Strand wie gestern, denn bei keinem anderem ist's so ruhig und mit schattigem Plätzchen wie bei diesem. Rollerabgabe wird also auf morgen verschoben.

    Da wir gestern schon Einigen hier beim Schnorcheln zugesehen haben, wollten wir das heute auch tun und so statteten wir uns im nahegelegenen Resort entsprechend dafür aus. Zurück am Strand war Evi kaum zu halten und so begann auch schon Tauchlehreinheit numero eins mit Mama. Evelin kam samt Schnorchelröhre super schnell klar und sie war hellauf begeistert alles unter Wasser zu sichten - angefangen bei dem Sand, den Steinen, den Muscheln, .. sie sammelte Plastikmüll aus dem Wasser im Kampf gegen die (Um-)"Weltverschmutzung" - wie Evelin es klagend benennt,.. dann sah Sie die eigenen Hände, dann fremde Beine.. bis ich Sie darauf hinwies, das es doch vor allem um die Frische geht. Und so freute Sie sich schließlich über jeden einzelnen 🐟🐠🐡😄 Auch ich konnte es kaum erwarten mal unter Wasser zu lunsen. In meinem ersten Durchgang hatte ich beim Brilleaufsetzen gar nicht bemerkt, dass sich die Frische im Schwarm um uns herum versammelten.. ich tauchte ab und plötzlich starrten mich auf Anhieb fünf Fische in Reihe auf 20 cm Abstand an und ich kam mir vor wie in der Fischwelt-Rush-Our, so hektisch all die anderen Fische um mich herum schwommen und ich schreckte schließlich erstmal hoch. Und ich bin aber genauso schnell wieder abgetaucht. Es ist einfach zu idyllisch - besonders so ein Halb-unter-Wasser-halb-über-Wasser-Blick ist traumhaft schön wie aus dem Katalog.. mit weißen Sand, vielen bunten Fischen und türkisblaues klares Wasser sowie Strand, Sonne, Palmen, Berge, blauer Himmel mit großen, weißen Wolken.

    Naja.. und so vergingen auch wieder die Stunden im Wechsel von Schnorcheln zu nur Baden, von Sandburgen bauen und verzieren zur Sichtung und Beobachtung von vielem Kleingetier wie den Fischen, Baby-Krabben, Riesen-Heuschrecken(?), kleinen Echsen und größerem (Zu-}Vielfüßlern 🐛

    Evelin und ich sind wunderbar ausgeglichen. Stundenlang beschäftigt Sie sich mit nichts anderem als seelenruhig mit der Natur.💚 Ich liebe es ihr dabei zuzusehen und bin so stolz darüber, dass Sie als Kind der heute so medialen Welt genau diese Natur noch genau so lieben kann.💚 Evi erquickt: " Jetzt hab' ich mich so dran gewöhnt, jetzt könnt' ich glatt für immer hier bleiben!"

    Gegen 16 Uhr war dann unser Aufbruch für einen weiteren perfekten Sonnenuntergang am Strand..

    [Fortsetzung folgt]
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  • Day6

    So viele Farben und Lichter überall

    November 22, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Inselbesichtigung? Ich kannte den Inselumriss, allerdings nicht den genauen Weg, aber das ist ja bei dieser Flächengröße nicht dramatisch. Die Straße hier ist sehr hügelreich, eher bergig mit ordentlichen Neigungen und Kurven, und immer wieder mal mit toller Aussicht. Rollerfahren? Masterleague - ich bin jetzt Profi 🤓🏆🏅 Mantra: links fahr'n, links fahr'n, links fahr'n!💆🙇‍♀️

    Nach dem ersten Stop am Strand "Ao Prao" hielten wir als nächstes am Südeck der Insel. Wir entschieden uns die Gegend zu Fuß zu erkunden und den bald beginnenden Sonnenuntergang auf dem Meer von hier aus zu verfolgen. Und so setzten wir uns schließlich auf die großen Felsbrocken, waren dort ganz alleine in der Bucht, wir aßen die geschenkten Pringel-Chips (Evi:"Sind das die aus Kranichfeld? Die schmecken!') und wir bestaunten das Live-Naturkino: all die kräftigen Farben im Himmel zusammen mit den mächtigen Wolken, die soo rote Sonne - wie sie auf dem Meer stand, das aufziehende Tropengewitter mit deutlichen Blitzen und lautem Gebrumme und hinter uns entdeckte Evi den Vollmond. Achjaaa...... 🌅

    So fuhren wir (mit bald leerem Tank, was mich etwas beunruhigte) im Dunkeln sicher und erfolgreich zum Hotel.

    Nach kurzer Pause gingen wir wieder ins Lieblings-Restaurant, tranken Lieblings-Smoothie und aßen Lieblings-Thaigemüse mit Reis, und statteten dann noch kurz einem großen Thai-Fest in unserer unmittelbaren Nähe einen Besuch ab. [🎉🇹🇭🏮🕯️🎎🎏🎊"Loi Krathong" ist ein Lichterfest, das in Thailand landesweit am Tag des Vollmonds im zwölften Monat des traditionellen thailändischen Lunisolarkalenders gefeiert wird.] So sahen wir dort auch viele bunte Lichter, auf dem Teich schwimmende Gestecke mit flackernden Kerzen, hörten Thai-Musik, zu welcher die Kinder auf der Bühne tanzten. Im Hintergrund sind der große Buddah und der Tempel. Danach sind wir nochmal in unseren Lieblings-Supermarkt, kauften Schokoladensticks, verschlemmten diese vorm ThaiTV,.. duschen, dem Festival lauschen und einschlafen.. ✨🌌🌕
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  • Day6

    Im Linksverkehr zum Ao Prao ge-Roller-t

    November 22, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute hatte ich mir vorgenommen die Insel zu erkunden, diese ist gerade mal 7km lang und 2km breit. Hier gibt es neben der Riesenfrau am Inselhafen noch weitere Statuen von einer Meerjungfrau und einem Flötenspieler. Doch was hat es mit denen eigentlich auf sich? Und so laß ich mit Evi nach dem Frühstück das thailändische Märchen vom Prinzen "Phra Apai Mani" - und danach waren wir schlauer 😊💡

    Inselerkundung - wie geht das hier am besten? Richtig, mit dem Roller. Aber diesmal nicht als Mitfahrer von unserer Sabei-Sabei-Hotel-Mama, ich musst dafür stattdessen selbst ans Steuer 🙅🏍️💨👀🙊 #BitteAlleMalMitDerFlachenHandZurStirnGreifen 🤪😬😜 Na welch' Glück, dass ich dies schon in der Heimat geübt habe!!!😄😁🙌

    Einen Roller kann man sich hier mieten für 250 Baht am Tag. Und so stimmte ich mich quasi schon etwas auf den neuseeländischen Linksverkehr mit dem Steuer auf der rechten Seite ein. Beim Roller muss ich zumindest die zweitere Hürde nicht gleich meistern 🤓 Es war allerdings ein sehr überwürzter Vorgeschmack,.. von einem Verkehrsreglement kann man bei dem Rollerfahr-Chaos zumindest nicht reden, und damit meine ich vor allem die anderen und nicht mich 😄 Besonders das Abbiegen ist tükkisch - hab' noch keine Ahnung wie das hier ist mit unserem und deren "rechts vor links" - ich bleib lieber einmal mehr stehen anstatt drauflos zu fahren 🙈

    Helm auf, Motor an, Gas geben und los geht's 🛵💨
    Es vergingen nur 2 Minuten, da sind wir mit 12%iger Steigung mit geschmeidigen 20km/h den ersten Hügel hochgejuckelt. Und zack hatten wir auch schon die zwei ersehnten Statuen gesichtet.🧜🤴 Danach wollte ich eigentlich nur mal eben den hochgelobten Strand der Westküste in einer Bucht anschauen, doch der war soo fesselnd schöööön ... und wir blieben erneut für 5 Stunden am "Ao Prao": total ruhig und recht leer, kein Massen-Touri-Verkehr, mit Sicht auf große Berge, diesmal keine Wellen, stattdessen glasklares hellblau-schimmerndes ruhiges Wasser mit vielen bunten Fischen darin, die uns immer schnell umzingelnten. Evi konnte die ersten 100 Meter im Wasser stehen und so war auch sie heute nicht aus dem Wasser zu bekommen, außer fürs Burgen bauen. Diesmal war dies auch mit wunderschöner bunter Muschel- und Stein-Dekoration möglich. 🐚💎

    Evi wurde als erstes von einer ThaiFrau zum Burgbauen eingeladen. Es stellte sich schnell heraus, dass ihr im Schatten dösender Mann ein deutscher war, der jedes Jahr von Oktober bis März hier seine Zeit verlebt. Und als ich ihm mitteilte, dass wir anschließend nach Neuseeland weiterreisen, war er begeistert und schwärmte in höchsten Tönen von seinem 6wöchigem Trip dort mit seiner Frau und sprach uns noch einige Empfehlungen aus. Seine ThaiFrau und auch eine weitere ThaiFrau schossen erneut Selfies mit Evi und unserer Burg 🏖️ Zweitere beschenkte Evi sogar mit Chips, Trinkflasche und einem tollen Strandtuch - so dankbar war sie für Evi's Anwesenheit - wie toll 😁😆

    Ab 16 Uhr setzten wir unsere Inselbesichtigung fort.
    [Fortsetzung folgt..]
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  • Day5

    Die Prominenz am Strand von KoSamet

    November 21, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute war es nicht der Lärm der Stadt, der uns bereits 6:30 Uhr weckte. Es waren stattdessen die 32 Vöglein, die direkt am Fenster ihr Gute-Laune-Chorgesang veranstalteten.. und natürlich auch deren zig Freunde und Verwandte aller Art im Hintergrund 🐦 Evelin stand auf und sah vom Fenster ganz Nahe das Dach des Inseltempels. Es war so drückend warm. Über den Plan für heute waren wir uns einig: Ab zum Strand. Und wir mussten gerade mal 500 Meter die Straße abwärts laufen und schon waren wir im Paradies: Kokosnussbehangende Palmen, Sand - so weiß und so weich wie Mehl, blaues Wasser mit bis zu einem Meter hohen sich überschlagenen Wellen, und Sonnenschein mit Dekowölkchen(chen) für einen besonders idyllischen Flair. Wir sind nochmal zum Hotel zurück, um die Strandsachen zu holen und ich entschied mich alle Wertsachen im Hotel zu lassen, um selbst auch entspannen und unbesorgt im Wasser sein zu können.

    Und somit bleibt es beim paradisischen Beschreiben ohne große visuelle Belegung.#schadööö
    Von 10 bis 17 Uhr, also ganze sieben Stunden lang, haben wir unter den Palmen, unter weißen Sonnenschirmen in kostenlosen Strandstühlen gedöst, teilweise geschlafen, haben mit Strohhalmen aus der für uns frisch aufgeschlagenen Kokosnuss geschlürft, haben Kleckerburgen gebaut, Evi hat wie so oft getinkert - es gibt nicht wirklich Muscheln zu sammeln und somit war es eben der wenige Strandmüll, der die Burgen verzierte - ich habe einen Strandengel gemacht in Gedenken an die baldige Weihnacht 👼😄 Wir haben uns von den Wellen hin und her kullern lassen, ich war viel im Wasser, Evi nicht wirklich - die Angst vor uns auffressenden Haien und zwickenden Krabben konnte ich ihr bisher nicht nehmen 🤷 Und an der Strandbar gab's was zum Dinnieren: Reiß mit Gemüse (für die Mekel-Mini-Madamme bei Zweiterem nur die Möhren davon) - das ist das einzige was Evi derzeit isst, der Rest "... schmeckt alles nicht so wie in Kranichfeld." 😆🤷 #Ja'meiWirSindBeiDenThai'🤷😆

    Das amüsante an diesem Tag: Neben unseren tollen Burgen war Evi für all die chinesischen Touri's der Star unterm ThaiHimmel: so hellhäutig, so blond, so deutsch. Kind und/oder Burg mussten mehrfach als Selfi-Urlaubserinnerung herhalten. Evi fand's witzig und strahlte immer fein 😄

    Im Hotel machten wir kurz Pause mit ThaiTV, sind nochmal die Buddah-Tempel-Runde gegangen, Evi sammelte weiter tolle Fundsachen vom Minibuddah bis zu Tempelgesteinen. Wir sind nochmal an den Strand und Evi baute wieder Sandburgen am Wasser im Biniki - diesmal eben bei Mondschein und all den bunt leuchtenden Lichtern der Strandlokale. Heimwärts: Abendessen im gestrigen Restaurant und nochmal ThaiküchenKino. Im Hotel: Duschen, Zähne putzen und ab ins Bette.
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  • Day4

    Minibus,Fähre,Motocross-auf nach KoSamet

    November 20, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Weiter geht's für 200 Baht p.P im Minibus zur Fähre ab Ban Phe. Im Bus stellte Evi folgendes fest und lachte: "Ist ja witzig. Hier gibt's den Anschnaller, aber keinen Gurt und im Taxi gab's Gurte, aber keine Anschnaller. Verrückt!"

    Es folgte eine 4stündige Fahrt - Zeit, um vor allem Schlaf nachzuholen und sich ausgiebig auf die UNO- Weltmeisterschaften vorzubereiten. Es war eine sehr, wirklich SEHR spektakuläre, wilde Fahrt inkl. Stau in jenem Minibus mit jenem Minibusfahrer.. der definitiv weitaus rasanter und hektischer fährt als .. alle anderen die ich kenne 😆 Hupen, fastfastfastfast Auffahren, und sowas von stockend und ruckartig bremsen - oder doch Gas geben?!.. UND: aus einer Autobahnspur, die von anderen über eine Schotterpiste schon zweispurig gemacht wurde, machte unser Fahrer sogar DREI SPUREN über ein Schotter- und Grasgemisch. Aber hey, irgendwie sind wir tatsächlich unfallfrei angekommen am Pier in Ban Phe. Einer unserer Mitfahrer stieg rasant aus und ich hörte nur am Rande was von: " ..the ferry?..oh, only 5 minutes?" ..und er rannte los. Und wir? Rannten hinterher. Genau diese letzte Fähre wollte ich (sicherlich) auch haben, und eben nicht teuer mit dem Speedboot fahren, auf denen die Touris chauffiert werden..
    Und siehe da, wir waren richtig 😌😇 Gegen 18 Uhr, also pünktlich zum beginnenden Sonnenuntergang waren wir am Meer😍🌅 Evi: "Oh wie schön's hier ist an der Ostsee!!!" 😄😄😄

    Der Steg war sehr sporadisch zusammengezimmert, lückenreich und morschig.. hoch, und ohne ordentliches Geländer. Ich, sehr ängstlich um Evi und in Gedanken bei europäischen Sicherheitsstandarten, wollte verstärkt ihre Hand festhalten. Doch Evi machte sich gerne daraus ein Spaß besonders nahe am Wackel"geländer" zu sein und grinste.. du kleine Zicke!!

    Für weitere 120 Baht p.P. inkl. Rückfahrt setzten wir mit der Fähre in 45 Minuten über zur Insel, sahen auf der einen Seite den Sonnenuntergang, auf der andere Seite den schimmernden Mond und Gewitter im Hintergrund und vor uns die vielen Lichter der Inselpromenade.

    Und wo ist nun unser Hotel? Auf Nachfrage waren es wohl nur 600 Meter zu Fuß und dann links.. oder doch rechts? Jedenfalls waren wir zu weit gelaufen und fragten schließlich bei der Polizei nach. Die wusste allerdings auch nicht wo es ist und ruften dort an. Das Hotel ließ uns jemanden zukommen, der uns zum "Sabei Sabei" begleiten sollte. .. und dann stand sie da, eine zierliche taffe ThaiDame auf dem Motoroller, sehr weit vorne sitzend - nach dem Motto "Es ist genug Platz für alle, bitte aufsitzen". Ja uns so taten wir es auch, und fuhren wie so viele andere auch mit Motoroller zu dritt samt Gepäck und ohne Helm den Kilometer zum Hotel 😁😄🛵💁👧🏼🤷

    Endlich ohne Stadtlärm🙌 ohne Schrank..? Ein eigenes Bad 🧖 ohne Waschbecken?🧐 Kaputte Klima?😰 Aber wenigstens ein Ventilator. Ach wir findens toll, und Evi freut sich über ThaiTV.. auch in schwarz-weiß 😄 Vollends durchgeschwitzt von der Suche, duschten wir uns erstmal kalt ab. Danach machten wir uns nochmal auf die Socken um was zu futtern. Wir gingen nicht weit und hielten an einem großen Restaurant und wurden satt für gerade mal 390 Baht, das sind ca. 4 Euro für zwei große Portionen samt riesigen Fruchtcocktails, die Evi ja so liebt 🍹😍 Danach bewunderten wir eine Weile die Thaiküche und -köche - wie Tintenfische ausgenommen wurden, sahen Schrimpse und Krabben in den Aquarien, die zusammengebunden ausharrten bis sie lebendig gegrillt wurden,.. und wieder viele exotische Früchte 🤤 Auf einem ausgiebigen Heimweg gönnten wir uns noch aus dem hier üblichen Supermarkt "7eleven" eine fruchtige Milch, sahen einen riiiiiesigen Buddah und sein Tempel und trafen etliche Hunde und Katzen, die Evi am Liebsten alle mit zum Hotel nehmen und füttern will.
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