Tag 17 bis 20 (Coron) + Fazit
9.–12. feb., Filippinerne ⋅ ☁️ 26 °C
Der Sonntag war – was sonst – natürlich wieder regnerisch. Somit war auch das gewohnte „Programm“ angesagt, warten auf Sonne und ansonsten blieb man im Zimmer.
Der abendliche Ausflug in die Innenstadt ergab allerdings, dass hier doch eine erkleckliche Infrastruktur von Restaurants und Bars vorherrscht. Ein Glücksgriff war sicherlich, dass wir 3 (Walter, Albert und ich; Frank und Dieter waren „magenmäßig“ noch nicht auf dem Damm!) das Chowline wählten. Ein Restaurant innerhalb eines Foodcourts mit coolem Konzept, d.h. eine Speisekarte für alle dort ansässigen Restaurants, d.h. aber auch unterschiedliche Rechnungen und wechselndes Personal im Service. Da wäre, was die Organisation betrifft, noch Luft nach oben. Aber egal, die Pizza (https://chowlinecoron.com/) war gut.
Auch der Folgetag war vom Wetter her eher mäßig, was nichts ausmachte, wir mussten ja wieder ins Sunz en Coron umziehen. Das zugewiesene Zimmer erwies sich allerdings als Palast mit 40 qm und das Personal dort war echt spitze. Aber selbst das schönste Hotel kann das Wetter nicht ändern, somit bliebs beim gewohnten Tagesablauf.
Aufgrund der guten Erfahrungen am Vortag wollten wir zum Abschluss wieder „in Town“ essen, zumal es unser letzter gemeinsamer Abend war.
Nachdem sich Frank hier etwas angemesseneres als den Foodcourt vorstellte, viel unsere Wahl auf den gegenüberliegenden Mexikaner. Großartiges authentisches Ambiente, das Essen – wie üblich – nur Mittelmaß. Den finalen „Absacker“ gab’s dann gegenüber beim Koreaner.
10.02.26 – Aufbruch um 05:00 Uhr unserer Teilgruppe nach El Nido. Die Taxis waren pünktlich, somit war anzunehmen, dass der Hafen zeitgerecht erreicht wird.
Nachdem wir, das Wetter war natürlich wie immer, nichts Besseres vorhatten, besuchten wir einen der wenigen Spots von Coron, welche man sich ansehen kann, wenn man nicht Taucher ist, nämlich die heißen Quellen von Maquinit (Sitio Maquinit, Barangay, Coron, Palawan, Philippinen). Schön gemacht, direkt am Meer und sehr entspannend (ca. 41 Grad C.). Der Weg dorthin wies aber wieder die üblichen Wellblechhütten auf.
Am Abend mschten wir dann nochmal dem Fodcourt unsere Auswartung. Den restlichen Abend verbrachten wir dann im "Levine`s Eatery", ein - für philippinische Verhältnisse - tolles Rooftop-Restaurant inkl. Bar. Leider waren wir schon satt!
Am 11.02. war dann der Flug nach Bangkok angesagt. Taxi pünktlich, Flug pünktlich und wir konnten sogar unser Gepäck durchchecken, da es sich um dieselbe Airline handelte (Cebu Pacific). Die Clark Airbase, einen durch die Amerikaner im Jahr 1991 (Ausbruch Pinatubo) überlassenen Militärflughafen, erwies sich – untypisch – als wirklich vorzeigbarer Airport, was vermutlich daran liegen wird, dass die Kapazitäten nur zu 30%genutzt werden. Dies soll aber geändert werden (was Sinn macht).
Obwohl eigentlich nur ein „Asientrip“ waren von Tür (Coron) zu Tür (Bangkok) dann doch 11 Stunden zu veranschlagen. Der Umstand, dass das gebuchte Zimmer zuerst (2 Einzelbetten) nicht zur Verfügung stand und man uns mit einem Doppelbett abspeisen wollte, sei nur am Rand erwähnt.
Fazit:
Nochmal? Nein, auf keinen Fall! Die Philippinen haben es tatsächlich geschafft aus einem Inselparadies ein vermülltes und überlaufenes Land zu machen, auch wenn an landschaftlichen und infrastrukturellen Veränderungen auch oftmals Naturkatastrophen ihre Schuld haben; der Strand ist dann einfach weg! Der „Rest“, u.a. die mittlerweile nur mittelmäßige Küche und die Verschmutzung, gehen aber auf die Kappe der Einheimischen, und hier ist noch kein Ende abzusehen.
Die in den einschlägigen sozialen Medien dargebotenen Berichte schildern die Philippinen als ein Paradies, tja schon, wenn man Menschenmassen wie im Hackerzelt am Strand schätzt und die Augen vor den offensichtlichen Missständen verschließt; aber Hauptsache Party (kleiner Seitenhieb gegen die dort vorherrschende Touristengruppe).
Was resümierend auch anzufügen ist, ist die Tatsache, dass sich die ausgewählten Ziele zu 100% an Taucher-HotSpots orientierten (Malapascua → Fuchshai, Moalboal → Sardinen, Palawan → „generell“). Ehrenhalber muss man aber anfügen, dass es keinem klar war, dass der Rest so unattraktiv ist.
Wie schon angeführt, ist der Philippino aber in der Regel äußerst freundlich und zuvorkommend. Das „Sir“ nach jedem Satz wird mir fehlen 😁 Auch gibt es, immer wieder, Begegnungen mit Einheimischen, welche einen in Erstaunen versetzten, z.B. Sunny. Aber auch „Regie“ (kein Schreibfehler!) war über den Klimawandel informiert, da sichtlich kaum noch Sonne im Januar/Februar zu sehen ist. Zu Regie muss aber gesagt werden, dass seine Frau Lehrerin ist und sein Sohn studiert, somit war der vermeintlich „einfache“ TukTuk-Fahrer Mittelstand.
In Erinnerung bleiben sicherlich auch die Unterhaltungen mit unseren amerikanischen Freunden. Nicht einer wusste, dass 2026 in ihrem Land das größte Sportereignis der Welt stattfindet.
Bin ich ärgerlich oder sonst was, dass ich diese Reise gemacht habe. NEIN! Ersten waren die gemeinsamen Tage mit meinen Freunden unbezahlbar (das wird es so nie wieder geben), zweitens waren tatsächlich auch unvergessliche Momente zu verzeichnen (Canyoning, Schnorcheln mit den Sardinen), wie sagen wir in solchen Situationen immer „wo kriagst`n so was no?). Und die Tatsache, dass ich aktuell (13.02.26) nur noch ca. 40% soviel esse wie vor dem Urlaub, muss ja nicht schlecht sein; mal sehen, ob das so bleibt!
SCHLUSS! (Weiter gehts mit Thailand 2026)Læs mere

























