Tag 1 - Intro
Jan 23–25 on the Philippines ⋅ ☁️ 29 °C
Wer war`s, der die Idee in die Welt brachte, sich nach mehreren Jahrzehnten wieder einmal auf die beschwerliche Reise zu den Philippinen zu machen? Vermutlich fallen hier die Namen Mikey und Frank, wobei Erstgenannter leider „kalte Füße“ bekam. Nichtsdestotrotz erschien für den Rest (Dieter, Albert, Walter, Frank und mich) die Idee durchaus so attraktiv, so dass es bereits im Frühling 2025 an die Planung ging.
Hier bereits ein großes Kompliment und ein Dankeschön an meine liebe Frau Irene, für welche dieser Entschluss – nachvollziehbar – etwas schwer zu verdauen war. Für meinen Teil wird diese Reise, welche ich mir auch als Abschluss meinen 46jährigen Berufslebens „gönne“, tatsächlich der letzte in dieser Art und Weise sein.
Als alte Urlaubsfüchse war die Buchung unserer Route zwar kein Kinderspiel, aber doch machbar. Trotz unterschiedlicher Anreise waren wir dann am 23. Januar alle vor Ort, d.h. im Hotel Lex in Cebu City.Read more
Tag 2 - Cebu City
Jan 24–26 on the Philippines ⋅ ☁️ 28 °C
Wie sich bereits zu Anfang, dieser Umstand blieb allerdings erhalten, herausstellte, ist die Infrastruktur der Geldbeschaffung auf den Philippinen nicht ganz so komfortabel wie sonst in unseren Reisezielen. Es gibt tatsächlich keinen Automaten, der nicht „zickt“. Des Weiteren ist die Maximalsumme oftmals auf lediglich 10.000 Peso (ca. 145 €) begrenzt und danach gibt`s nix mehr. Auch die Beschaffung von SIM-Karten für unseren Urlaub erwies sich als sehr schwierig. Meine knapp 11.000 Schritte am ersten Tag dürften zu 90% in der Suche nach einem Händler in der Ayala Shopping Mall begründet sein. Dort aßen wir auch lecker zu Abend bis es, für einen Absacker, in den Howling Dog ging, eine Sportbart mit Billardtisch, Kicker und zig TV-Leinwänden. Bereits am ersten Tag war feststellbar, dass die Philippinen preislich noch unterhalb von Thailand liegen.
Dieser positive Aspekt soll allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei Cebu City um eine typische philippinische Großstadt handelt, d.h. laut, dreckig und eigentlich nicht attraktiv.
Nach einem wirklich hervorragendem Frühstück ging`s wieder auf die Suche nach Telefonkarten, was sich ebenso erfolglos erwies wie am Vortag. Nachdem uns aber der Jetlag schwer in den Knochen hing, war Mittagsruhe angesagt, im Anschluss nutzten wir die Roof Top-Bar um – einigermaßen ausgeruht – uns dem Abendessen zu widmen.
Das bereits am Vortag entdeckte Muvanz Pocheron erwies sich letztendlich zwar als günstig aber sehr basic, die originale philippinische Küche ist und bleibt „semi“.
Leidlich gestärkt ging es anschließend wieder in die Howling Dog Sportsbar und danach ins Uptown, eine wirklich großartige Disco, wo auch über Sechzigjährige keine Ausnahme sind (wenn auch wenige😁).Read more
Tag 3 - Anreise nach Malapascua
January 26 on the Philippines ⋅ 🌧 26 °C
Nachdem sich das gebuchte Taxi als zu klein für 5 Personen herausstellte, verspätete sich die Abfahrt nach Malapascua Island auf 09:50 Uhr. Infolge des für Sonntag aufgerufenen Festivals entlang der direkten Route ging es erstmal direkt in die Bergwelt von Cebu. Die Streckenführung dürfte jeden Biker erfreuen, für uns waren Reisetabletten angesagt! Was auch eher störend war, war die Tatsache, dass der Philippino seinen Sonntag auf einem Moped oder im Auto verbringt, alter Schwede, es ging zu wie am Stachus. Zudem erwiesen sich die extrem vielen Baustellen und Straßenschäden als hinderlich, was die Einheimischen aber nicht störte wie die Henker zu fahren. Wie unser Fahrer „Sunny“ mitteilte, resultierten die vielen Straßenschäden allerdings aus dem Beben vom November im Vorjahr. Wenn man das sieht, kann man schon froh sein, nicht in so einer Gegend zu leben. Vier Stunden dauerte die Fahrt, meine knapp 12.000 Schritte an diesem Tag resultierten zu 95% aber aus dem Zustand der Straßen und der mangelnden Federung des Vans 😂
Die Fähre nach Malapascua Island war schnell gebucht, so dass wir endlich gegen 16.00 Uhr unser Cottage beziehen konnten. Preislich schon günstig spiegelte es aber schon den philippinischen Standard wider (der Meerblick von der Terrasse ist schon bemerkenswert, Ironie „off“). Aber sauber war es, und die Betten passen.
Nun denn, die wegen Nahrungsmangel aufgesuchte VillaPotentiana (Bounty Beachfront, Daanbantayan, Cebu, Philippinen) erwies sich als veganes Restaurant (gibt`s hier öfters, weiss der Geier wieso), allerdings mit HappyHour für Cocktails.
Letztendlich endete der Tag mit einem Absackerbier auf der Terrasse. Die Klimaanlage, welche lautstärkenmäßig im Dezibel-Bereich von der Disco in Cebu City einzuordnen war, schalteten wir natürlich aus.
Der erste Eindruck der Insel war leider eher mäßig, viel Dreck und Unrat, alte Buden und auch sonst nicht der Ansatz eines Beachfeelings, geschweige denn eines Paradieses. Wir waren gespannt.Read more
Tag 4 - Malapascua
Jan 26–31 on the Philippines ⋅ 🌧 26 °C
Der Malapascuaner beginnt seinen Tag fröhlich mit dem Anlassen und Warmlaufen seines Bootes um 06:00 Uhr. Auch der Auspuff seines Mopeds will wohlfeil den geneigten Zuhörern präsentiert werden, somit waren es wieder nur ca. 5 Stunden Schlaf.
Nach einem wirklich ausgezeichneten Frühstück im Bebot`s erkundeten wir später, auf der Suche nach einem Restaurant, welches Fisch anbietet, den bewohnten Teil der Insel. Irgendwo sollte ein Fischmarkt mit entsprechender Gastro sein.
Den Fischmarkt fanden wir dann tatsächlich zum Schluss. Was aber die größere Erkenntnis war, war die Einsicht, in welchen – für uns - prekären Verhältnissen manche Insulaner leben. Wellblechhütten, Unrat (aber NIE Essen) vor der Türe usw., aber keiner davon war übellaunig oder gefährlich. Nein, im Gegenteil, supernett und freundlich, viele – gerade die Kinder – sind sehr neugierig und offen. Man begnügt sich mit dem, was man hat, und ist zufrieden. Zudem kommt auf jeden erwachsenen Insulaner ein Kampfhahn und auf jeden an sich ein Boot. Die ganze Ostseite der Insel ist voll davon, so dass es dort kaum Strand gibt 😏 Hinsichtlich des Überangebotes der Tauchboote haben wir bislang keine Antwort gefunden (Corona?).
Was auch auffällig war ist die Tatsache, dass es die Einheimischen tunlichst vermeiden, sich zu bewegen (außer die Grundschüler). Jeder Meter wird mit dem Moped gefahren!
Wie auch im Rest der Welt findet hier der Umweltgedanke keine Beachtung!!
Glücklicherweise konnten wir im Nachbarresort die Sonnenliegen nutzen, so war der Nachmittag gesichert.Read more
Tag 5 ( und 6) - Malapascua
Jan 27–Feb 1 on the Philippines ⋅ ☁️ 27 °C
Dieters Geburtstag war angesagt. Ich wollte diesen vermutlich voll auskosten, da ich wieder bis nach drei Uhr wach lag. Gott sei Dank war mir dann eine kleine Pause bis 05:00 Uhr vergönnt, bis das mich das ausgiebige Schnarchen meines Bettnachbarn weckte, und nachfolgend wachhielt. Als letzte Idee – rütteln brachte nix - fiel mir die Lösung ein, mein Glück auf der Terrasse zu versuchen. Schlechte Idee! Nicht nur dass der „Betrieb“ in Malapascua bereits um 05:00 beginnt, d.h. Mopeds, Boote usw., nein, jeder Kampfhahn auf Malapascua schreit seine Wut heraus, angekettet zu sein und seinem Nachbarn nicht die Klauen an den Hals setzen zu können. Nun denn, Schlaf wird überbewertet!
Nachdem sich zum ersten Mal die Sonne zeigte, nutzten Albert und ich (der Rest war tauchen) die Gelegenheit und gaben uns dieser, bis zum Einsetzen des Regens, hin. Hier konnten wir unseren Horizont, was innovative Abfallbeseitigung betrifft, erweitern. Man buddelt das Ganze einfach im Sand ein! Jeder kennt seine Kinderspielplätze in der Umgebung – da ist Potential 😉
Als kleines Trostpflaster für das ständig wechselnde Wetter nutzten wir nachfolgend die um 16:00 Uhr einsetzende HappyHour im Nebenresort weidlich aus und genossen im Anschluss - im Restaurant Angelinas - zum ersten Mal ein richtig gutes Essen. In diesem Fall Pizza, Bruschetta, Fisch und auch Pommes, ausgegeben durch unser Geburtstagskind.
Überraschenderweise, vielleicht auch den eingeführten Ohrstöpseln geschuldet, schlief ich recht schnell ein und wachte
dann tatsächlich um drei Uhr auf. Und Schluss war`s mit lustig. Da fielen mir meine Schlaftabletten ein und das half. Leider so gut, dass das Aufstehen um 09:00 Uhr, ein Schnorchelausflug war gebucht, doch hart war.
Dieser erwies sich wirklich als Highlight, zumal sich die Sonne durchgehend zeigte. An der südlichen Küste entlang erkundeten wir mehrere Spots, wobei der erste, mit tausenden von Yellow-Striped-Fischlein, mir in Erinnerung bleiben wird. Diese bildeten ein Netz aus Fischschwärmen, manchmal wirkten die Fischballungen aber auch wie ein Wald aus Seetang. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis. Aber auch ein gesunkenes Schiff aus dem 2. Weltkrieg, hier war nur noch das Gerippe vorhanden, hatte seinen Reiz.
Gott sei Dank konnten wir dem Kapitän eine Landpause abringen, welche am LapusLapus-Beach (Nordseite) begann. Der Weg durch die gleichnamige „Ortschaft“ erwies sich als so aufwühlend, so dass ich beim Rückweg ein Video davon fertigte. Der Hund blieb uns in besonderer Erinnerung. Aber wie schon beschrieben, Hunger gibt es hier nicht und letztendlich gibt es ja auch genügend Kampfhähne (Ironie „off“).
Typisch für die Philippinen erwartete uns auf der anderen Seite genau das Gegenteil - das Paradies. Den Nordstrand kann man nur als traumhaft beschreiben. Welche Diskrepanz zum Dorf!!!
Einen letzten Schnorchelgang im Anschluss und der Ausflug war vorbei.
Resümierend kann man mittlerweile einflechten, dass ich/wir – trotz der ersten Enttäuschung – in Malapascua angekommen sind und – bis auf den Schlafmangel – alles in Butter ist. O.K., eine kleine Einschränkung gibt es natürlich, mein Koffer ist kaputt (Reißverschluss), und das am Ende der Welt 🤔Read more
Tag 7 - Malapascua
January 29 on the Philippines ⋅ 🌬 28 °C
Körperertüchtigung war angesagt! Bei unseren Tauchern ging es wieder aufs offene Meer, Albert und ich wagten hingegen, den Weg zum Langup-Beach zu Fuß zu erkunden. Ging es zuerst durch die üblichen Slums, folgten wir der „Hauptstraße“ gen Norden und waren 30 Minuten später (2,1 km) erschöpft, aber glücklich am Ziel. Welch ein Ausblick!!!
So genossen wir bis Nachmittag diesen traumhaften Platz, obwohl auch, da muss man ehrlich sein, eine wirklich steife Brise wehte. Das im Avilas eingenommene Frühstück war so lala, der Cocktail am Nachmittag eine Katastrophe.
Der Tag endete in unserem „Stamm-Italiener“, wobei wir Verstärkung durch Daya, eine hessische Journalistin welche – durch einen krankheitsbedingten Ausfall ihrer Reisebegleitung allein unterwegs war – bereits Anflüge einer Depression zeigte (Malapascua allein – leck fett!).
Nun noch zu Malapascua, welches wir morgen verlassen werden. Dieses war, vor 30 Jahren, tatsächlich ein Paradies, und das nicht nur für Taucher. Leider hat der Philippino nicht ansatzweise einen Sinn für die sog. Nachhaltigkeit, so dass schöne Plätze peu a`peu vermüllen. Dazu, und das erklärt die vielen Bauruinen, kam der Taifun Haiyan im Jahr 2013 und natürlich Corona, was aber keine Entschuldigung für den Zustand der Insel sein darf, dazu. Beschreibungen, das Malapascua ein Paradies ist, kann man getrost vergessen. Hier scheinen die entsprechenden Autoren mit der sogenannten „Rosa Brille“ unterwegs gewesen zu sein. Auch die unzähligen Taucher (i.d.R. Twens), es handelt sich hier um den Haupterwerbszweig der Insel, haben an Land ihre Augen vermutlich zu, oder denken, dass Leben im Müll auch eine Art zu leben ist.
Somit überwiegen, trotz der auch schönen Seiten, auf Malapascua die negativen Aspekte.Read more
Tag 8 - Reise nach Moalboal
January 30 on the Philippines ⋅ ☁️ 27 °C
Abreise nach Moalboal. Fähre pünktlich, Taxi pünktlich, der Tag fing schon mal gut an. Was wir leider nicht mehr so auf dem Schirm hatten, war die Tatsache, dass die Straßen auf dem Festland einer Buckelpiste gleichen. Dies führte dazu, dass ich am Abend knapp 19.000 Schritte vorweisen konnte. Somit ist klar, die Fitbit-Uhr speichert Erschütterungen.
Der kleine Abkürzer ab Aloguinsan bis Barili erwies sich als landschaftlich sehr reizvoll, die Natur hier ist maximal üppig. Zudem ging es wieder in die Hügel und zum Schluss direkt an der Küste entlang. Eine kleine Pause brachte uns die Backwaren auf Cebu näher, Hefegebäck mit unterschiedlichen Füllungen.
Das zugewiesene Zimmer im Hotel „Ravenala Beach Bungalow“ erwies sich endlich als „standesgemäß“ 🤣, d.h. so wie man es erwartet (strandnah, im Sand) und mit zwei Einzelbetten und leiser Klimaanlage😅 Die Volksseele war beruhigt. Ehrlicherweise ergatterten nur Dieter und ich so ein Cottage, unsere Mitreisenden mussten sich mit der abgespeckten Version zufriedengeben.
Das Hochgefühl auskostend begaben wir uns sogleich zum Strand auf der Suche nach einer entsprechenden Bar. Man glaubt es kaum, nur Bretterbuden mit lauwarmen Bier. Klingt zwar gemein, aber sie können es hier einfach nicht! Aber die Gesamtsituation sowie der Sonnenuntergang war einfach zig-fach besser als in Malapascua, so dass alles im Lot war. Das Essen im Hotel erwies sich ebenfalls als sehr lecker.
Auf dem Weg ins Zimmer erwartete uns im Fußwaschbecken noch ein Ochsenfrosch, mal sehen, ob ich ihn noch vor die Kamera bekomme!Read more
Tag 9 - Moalboal
January 31 on the Philippines ⋅ 🌧 27 °C
Sonnenbaden war angesagt. Nachdem man die gängigen Wettervorhersagen aus Deutschland allesamt in der Pfeife rauchen kann, war es nicht stürmig oder regnerisch, sondern der schönste Sonnentag seit Urlaubsbeginn.
Unser Hausriff direkt vor der Tür entpuppte sich als Schnorcheljuwel. Unzählige Fische, eine intakte Korallenwelt und nach ca. 30 m gings nach unten. Einfach fantastisch.
Ein Spaziergang über den ganzen Strand ergab, dass es hier tatsächlich nur wenige Touristen gibt, was sich in der Strand „Infrastruktur“ widerspiegelt. Wie schon beschrieben keine Bars u.ä., sondern nur Baracken, in welchem man leidlich gekühlte Getränke mit Rostumrandung, allerdings sehr günstig, kaufen kann. Zudem bietet der nahe öffentliche Stand mehrere Unterstände, welche die Einheimischen als Picknickplatz benutzen. Der Müll wird dabei nur rudimentär entsorgt.
Das Erkennen natürlich auch die wenigen Touristen und suchten ihr Heil bei uns. Aber da kennen sie den Dieter schlecht! Der hatte die Situation in „unserem“ Bereich gleich bereinigt (schaut ja mittlerweile mit Glatze und Narbe am Hinterkopf echt fies aus 😂, da haben auch Russen/Ukrainer keine Chance).
Zwecks weiterer Freizeitplanung (Ausflügle, Schnorcheln und Tauchen) gings am Abend nach Moalboal. Ein quirliges Dorf welches an die Vietnamfilme aus den 70ern erinnert.
Die Heimfahrt mit einem TukTuk (philippinostyle) war dann doch wieder – wegen einem Platen im Vorderreifen – lustig. Aber Ersatz war schnell gefunden.
Der dann doch einsetzende starke Regen machte meine Trockenbemühungen meiner Wäsche gänzlich zu nichte.Read more
Tag 10 - Canyoning und ZipLine
February 1 on the Philippines ⋅ ☁️ 28 °C
Der Tag beginnt (fast) wie üblich. Saturday Night Fever direkt neben uns, dass heißt, Karaoke bi 01:15 Uhr neben dem Cottage und das durch zwei völlig talentlose Sänger.
Aber – man glaubt es kaum – ab 06:45 Uhr ging der Beat neben uns weiter. Ich kenne tatsächlich kein Volk auf der Welt, was so gnadenlos ist 😏
Nachdem die Abholung für unseren Canyoning-Ausflug um 11:30 Uhr angesagt war, konnten wir es gemütlich angehen. Wer war natürlich nicht da, unser Fahrer. Nun denn, eine Stunde später trudelte er dann ein und bemerkte bereits zu Beginn, dass seine Gäste nicht fünf Philippinos mit insgesamt 250 kg Lebendmasse sind, sondern gestandene Bajuwaren. Die Gesamtsituation führte letztendlich dazu, dass sich Dieter, Frank und Bertls ausklinkten, Walter und ich den Plan aber durchzogen.
Unserer Truppe erwies sich als bunt zusammengewürfelt (Koreaner, Iren, Frankreich und natürlich Ukrainer) und leidensfähig, denn ganz philippinostyle holten sie die Teilnehmer, welche am nächsten zum Veranstaltungsort wohnten, als erste ab 😅
Nun denn, letztendlich erreichten wir den Sammelpunkt, wo es zuerst schnell gehen musste, wir waren ja zu spät! Unserer Kleidung fast entledigt bis auf die Badehose, ging es etwas später mit unserem Gepäck (Schutzhelm und Lifejacket) in die Berge. Dort angekommen gab es eine kurze Einweisung und schon wieder ging`s an warten, in diesem Fall auf die Motorradtaxis, welche uns weiter in die Berge bringen sollten.
Die Fahrt dahin, Spurbreite max. 1 m, kann man getrost als abenteuerlich, zumal wir zu Dritt auf dem Moped saßen, bezeichnet werden. Aber egal – no risk – no fun!
Dort erwarteten uns dann schon unsere Guides, James und Rocky, welche sich als wahre Perlen erwiesen, was wir letztendlich auch mit einem fürstlichen Trinkgeld belohnten!
Meine Wahl, die Zipline sitzend abzufahren, und nicht liegend wir Superman (Rocket), erwies sich als schlecht. Bereits nasch kurzer Zeit drehte ich mich so stark, dass ich die Befürchtung hatte, dass sich die beiden Ziprollen überschneiden. So verbrachte ich den Hauptteil der Zeit damit, diese auseinanderzuhalten. Erst kurz vor Schluss war ich wieder ausgerichtet und wurde gewahr, dass es hier eigentlich keine Bremsen gibt. Aber ganz tricky hat man die letzten Meter einfach mit Gummipuffer versehen, so dass man in einer halben Sekunde von 80 auf 0 abgebremst wird. Balsam für den Kreislauf 😂 – aber geil war`s trotzdem. `
Anschließend, mit wackligen Knien, noch 15 Minuten Abstieg in den Canyon und dann ging`s los.
Man kann nur sagen – Spitzenklasse!!! Eine Landschaft wie bei Jurassic Park, Spassfaktor bei 10, aber auch anspruchsvoll, z.B. die Jumps ins Wasser, und das bis zu 9 m (muss man aber nicht machen), oder die „fahrt“ in einer Höhle. Und wie gesagt, die Jungs waren klasse (die hätten uns wahrscheinlich auch getragen!).
Was ich aber nicht wusste, Canyoning ist extrem anstrengend, weswegen der dort am Ende der Tour gereichte Snack mehr als recht war.Read more
Tag 11 - Schnorcheln mit den Sardinen ..
Feb 2–7 on the Philippines ⋅ ☁️ 27 °C
Schon wieder „Aktivity“ 🤣 Heute war Schnorcheln angesagt, leider allein, da die Purschen beim Tauchen waren und Albert meinte, den Boden küssen zu müssen 🤔 Da kommst du nicht aus und haust dir das Knie usw. auf!
Wie üblich musste ich natürlich ein bisschen warten, was aber nicht störte, da ich letztendlich einen eigenen Guide bekam. Seinem Vorschlag, eine GoPro-Unterwasserkamera zu mieten, kam ich nach, war eine wirklich gute Idee war (siehe Bilder).
„Oben ohne“, d.h. nur in Badehose ging`s dann durch das Dorf, kann man machen, war aber schräg. Direkt vom Strand aus erreichten wir nach 10 Metern schon das Schnorchelgebiet. Superduper, tausende von Sardinen und mehrere Schildkröten, das war schon ein Erlebnis. Böse Zungen behaupten allerdings, dass die Schildkröten und Sardinen vor Ort, um Menschen zu beobachten, denn es ging zu wie am Stachus.
Während die Fische naturgemäß ausweichen, wenn Ihnen etwas im Weg steht, liegt bei den vielen „Schlechtschwimmern“ genau das Gegenteil vor, die rammen einen, hauen dir die Flossen ins Gesicht usw. Aber „0“ Problemo, wenn man eine Ausbildung als Kampfschwimmer absolviert hat! Ehrenhalber muss man sagen, dass der Asiate generell ein schlechter Schwimmer ist, aber dahingehend keine Gnade kennt und sich und andere der Gefahr aussetzt.
Mein Guide war aber sein Geld wert. Seine Videos suggerieren meistens, dass ich allein unterwegs war 😁 Leider schafft es die Software von Garmin noch nicht, mir einen ansehnlichen Körper zu generieren 😉
Nachdem mich mein Guide, für bessere Aufnahmen, mehrmals zum tauchen „Zwang“, war ich ausgepumpt und stärkte mich später mit einem Radler (San Miguel Lemon) in einer Bar am Strand. Von dort aus konnte ich, mit mehreren Polizeikollegen, das muntere Treiben im Wasser beobachten.
Dem geschundenen Körper etwas Gutes tuend, entschloss ich mich noch für eine Massage. 1 Stunde für 8 €, und die war so gut, dass ich tatsächlich einen Muskelkater davon bekommen habe.
Nachdem es leicht zu tröpfeln begann, suchte ich mit einem Taximopped das Weite, wobei das Tröpfeln in einen Regen ausartete. Aber wie so oft bei den Philippinos, auch Motorradfahren im Regen können Sie!
Später kam dann der (kleine), und schon seit Tagen vorhergesagte, Sturm mit wirklich ausgiebigem Regen.
Am Abend wollten wir dann im „Zentrum“ von Moalboal (Basdiot) fein speisen. Das bestbewertete Kumbria sollte es werden.
Tja, da am Wochenende die Philippinos wie Heuschrecken über die Halbinsel hinwegfegten, waren 50% der Speisen nicht erhältlich. Vermutlich galt das auch fürs Feuer, denn die Speisen waren maximal lauwarm.
Der kurze „Absacker“ im Zentrum (haha) war von der Lebensregel der Philippinos „es muss laut sein“ begleitet. Zig unterschiedliche Musikboxen mit unterschiedlichen Liedern, dazu noch die ständig hupenden Fahrzeuge, hier verwundert die mir schon vor Jahren zugetragene Information nicht, dass der Philippino Angst in der Stille hat! Dies führt auch dazu, dass Häuser auf den Inseln fast ausschließlich am Fahrbahnrand errichtet werden. „Zweite Reihe“ gibt es nicht!
Zu guter Letzt gab es dann wieder den bereits bekannten Dauerregen in der Nacht.Read more
Tag 12/13 - Cebu/Coron
February 3 on the Philippines ⋅ ⛅ 29 °C
Tag 12 war ein bunter Mix aus viel Regen, wenig Regen und extremen Schauern. Während sich Albert und Dieter im Canyon vergnügten, hier schien das Wetter tatsächlich etwas besser zu sein als an der Küste, waren wir – mehr oder weniger (eher mehr 🤣) – an die Anlage bzw. das Zimmer gebunden.
Da wir müde vom Nichtstun waren, führte schließlich dazu, dass wir, nach dem Kofferpacken, frühzeitig zu Bett gingen.
Pünktlich wie die sog. Maurer war unser Fahrer „Sunny“ am nächsten Tag (13) um 08:00 Uhr vor Ort und die Fahrt ging zügig gen Flughafen. Ne, Späßchen gemacht, keine Übertreibung, in Cebu kann man max. 1 Minute fahren, ohne abbremsen zu müssen. Straßenhunde, Baustellen, Busse, langsame Tuk-tuks, Märkte, Unrat usw., alles dies führte dazu, dass wir für 100 km knapp 3 ½ Stunden brauchten. Zudem ist die Ostküste ab „Carcar“ bis Cebu City mittlerweile zu einem Siedlungsbrei zusammengewachsen, Stopp and Go - einfach nur crazy.
Sunny zeigte sich, auf die vieln Mini-TukTuks in LapuLapu angesprochen, als kompetenter Gesprächspartner i.S. Elektromobility. Er hielt das für einen Blödsinn, da die Reichweite extrem gering ist und man eigentlich immer Ersatzbatterien mitführen müsste, was das TukTuk dann zu schwer macht. Hier muss man einfügen, dass diese TukTuks lediglich einen Passagier zulassen und der darf nicht größer als 150 cm sein!
Auch in Sachen Strafzattel erwies er sich als pragmatisch. Vor die Wahl gestellt 1000 Pesos in die korrupte philippinische Verwaltung zu "investieren", wählt man dort eher, die Hälfte dem korrupten Verkehrspolizisten zuzustecken (schön in den Papieren versteckt). "WinWin" sagt man wohl!
Nachdem unser Inlandsflug auf den Infotafeln nicht angezeigt war, bekamen wir erstmal Schnappatmung. Ganz philippinostyle war unser Inlandsflug seltsamerweise für den Internationalen Flughafen ausgewiesen. Was aber auch wieder Klasse war, ist die Tatsache, dass wir trotzdem einchecken konnten, und nicht das Terminal wechseln mussten.
Fast pünktlich 🤪 – was sonst – brachte uns eine kleine Turboprop nach Busuanga, und die Welt veränderte sich. Eigentlich kein Abfall, breite Straßen, keine Verzögerung und das Hotel war, zum ersten Mal, wirklich so, wie man es sich vorstellt.
Tja, aber Cebu hatte noch eine kleine Überraschung für uns bereit. In folgender Reihenfolge (Robert – Frank/Walter) erkrankten wir an einer Lebensmittelvergiftung. Magenkrämpfe, Schüttelfrost und alles, was dazugehört. Als Ursache einigten wir uns auf das letzte Frühstück (Eier) in Moalboal.
Nun gut, für mich war der Abend bereits um sechs beendet, Walter und Franky dann des Nächtens.Read more
Tag 14 - Coron
February 5 on the Philippines ⋅ ☁️ 29 °C
Der für heute gebuchte Ausflug in die Inselwelt vor Coron erwies sich für Walter und mich als Herausforderung, Frank fiel von vornherein aus! Mega-Platt lagen wir beide meistens rum, dass wirklich vorzüglich Essen, was frisch zubereitet wurde (Makrelen, Nudeln, Garnelen, Hähnchen…) konnten wir nicht ansatzweise zu uns nehmen. Als alter Bergfex musste es allerdings bei mir der Kanyan-Lake, ein Süßwasser See, eingekesselt durch einen vulkanischen Berg sein. Dieser hat die Mischung 70/30, d.h. 70% Süßwasser, infolge eines unterirdischen Zulaufes kommt aber Meerwasser dazu. 300 Stufen waren tatsächlich eine krasse Herausforderung. Der See selbst erwies sich zwar als wunderschön, über massiv überlaufen, was eigentlich für den ganzen Bootsausflug gilt. Durch ein Schläfchen am Strand konnte ich aber tatsächlich etwas Energie tanken und einmal schnorcheln.
Im Hotel angekommen überraschte uns Frank schließlich mit der Hiobsbotschaft, nicht an der Bootstörn teilnehmen zu können. Langsam aber sicher, vermutlich auch krankheitsbedingt, sinkt unser Wohlwollen was die Philippinen betrifft.Read more
Tag 15 - Coron
February 6 on the Philippines ⋅ 🌧 25 °C
Nachdem die Nacht tatsächlich sehr erholsam war, konnte ich, natürlich bei Regen, wieder etwas Nahrung (1 Pancake mit Mangosaft) zu mir nehmen; mehr ging noch nicht! Wie bereits um 07:00 Uhr vom Frank kommuniziert, wurde die Bootsfahrt für heute – wegen schlechtem Wetter – durch die Küstenwache abgesagt (irgendwas mit Taifun 🤔).
Suprise Surprise, die Absage für den kompletten Törn erfolgte um 10:00 Uhr, da die Wettervorhersage für den nächsten Tage katastrophal war (s.o.).
Nachdem El Nido aber weiterhin als letzte Urlaubsdestination anstand, Zimmer waren ja gebucht, mussten wir uns um die Alternativanreise nach El Nido kümmern. Auch hier Hürden über Hürden, nachdem auch die normale Schifffahrt bis Montag eingestellt war. Die Fahrt zum Hafen ergab auch keine wirkliche Lösung, außer der Erkenntnis, dass es auch unhöfliche Philippinos gibt (was aber die Ausnahme ist).
Somit waren wir auch gezwungen, uns eine neue Unterkunft zu suchen, da wir unsere nur für einen Tag verlängern konnten. Dies erwies sich wegen der kurzen Zeit doch als Herausforderung. Schließlich buchten wir tatsächlich über drei unterschiedliche Portale.
Der kurze Spaziergang durch Coron ergab, dass auch hier nicht ansatzweise von reizvoll gesprochen werden kann. Hafenslums überall, unterbrochen von den unzähligen Stores, mit allem, was man sich vorstellen kann. Wieder einmal nicht ansprechend.
Vor sich „rumlungernd“ verbrachten wie den Tag im Hotel, natürlich bei Regen.
Hier muss mal eingeflochten werden, dass unsere Erfahrungen aus den 90er Jahren gänzlich anders waren. Traumstrände, ein mega Wetter und gutes Essen (wenngleich nicht mit Thailand gleichzusetzen), alles war wirklich top. Zusätzlich wurde uns diese Route von Franks Bekannten empfohlen, welche erst vor kurzem die Philippinen bereist haben. Als einzige Erklärung kann hier, wie bereits im Malapascua, die Möglichkeit herangezogen werden, dass Taucher alles um sich herum ausblenden. Armut, Müll, hunderte von wilden Straßenhunden, schlechtes Essen usw., Hauptsache man hat einen Walhai oder Fuchshai gesehen und kann das zu seiner Bucket-Liste hinzufügen. Der Müll im Meer stört hierbei auch nicht 🙄 Und wenn Blogger Cebu-City als großartige Stadt beschreiben, da kann man schon sagen, dass hier eine massive Realitätsverfremdung vorliegt!!! Die Philippinen definieren sich mittlerweile zu fast 99% über Schnorcherln und Tauchen (wer will, kann ja mal ein Bild zu Coron selbst suchen). Und was aktuell noch reizvoll ist, wird in 10 Jahren heruntergewirtschaftet und/oder überlaufen sein.Read more
Tag 16 - Coron
February 7 on the Philippines ⋅ 🌧 28 °C
OHNE FOTOS!
Tag 16 darf als DER Wendepunkt beschrieben werden. Positiv war – tatsächlich – dass sich Frank endlich in ein Krankenhaus begab. Die Notwendigkeit eines „Watchers“, d.h. einer permanent anwesenden Begleitperson, hatte den Vorteil, sich vor Ort über die medizinischen Verhältnisse in den Philippinen ein Bild machen zu können. Ich sag nur eine andere Welt, welche die Meisten von uns nur aus dem TV kennen. Ehrenhalber muss man aber sagen, dass alles professionell abläuft und Frank, nach entsprechender Medikamention, sich am Abend schon viel besser fühlte.
Als katastrophal erwies sich allerdings der Versuch die Insel am Montag, hier waren bereits Zimmer in El Nido gebucht, zu verlassen. Eine riesen Schlange vor dem Ticketschalter der Fährgesellschaft, absolutes Chaos, weil wir nicht die einzigen mit diesem Problem waren, und dazu noch eine Pause der Schalterdamen (da kennt man nix) führten dazu, dass wir knapp 3 ½ warten mussten, um zu erfahren, dass WIR für Montag keine Tickest bekommen, da wir keine „Priority“ haben. Die hatten nur die, welche schon am Sonntag fahren wollten, was eigentlich doch möglich gewesen wäre, aber keiner kommuniziert hat. So ist die Fähre vermutlich leer nach El Nido gefahren - Philippinostyle halt!
Als kleines Zwischenbonmot darf angeführt werden, dass uns der Veranstalter der Bootstörn am Vormittag anschrieb, dass das Boot am Hafen auf uns wartet. Wie vermutlich alle anderen Teilnehmer hatten wir uns aber – zwangsläufig – schon umorientiert. Somit war sonnenklar, dass hier ein Beschiß geplant war, um sich von der Rückzahlung zu drücken, denn die Fahrt wurde ja final abgesagt. Aber leg dich nicht mit uns an!!! Obwohl der Reiseveranstalter – bewusst – alle Emails in „Bcc“ versandt hatte, wurde dies einmal vergessen, und Frank hatte alle Adressen der weiteren Teilnehmer. Eine kurze Mail ergab, dass alle sich betrogen fühlen – mal sehen!
Dem Kampfgeist vom Walter, er fuhr nochmal zum Hafen, war es schließlich zu verdanken, dass für Dienstag 3 Tickets gekauft werden konnten. Ja, drei! Zwei von uns hätten dann erst am Mittwoch nachreisen können.
Gottesurteil!!! Dieter und ich liebäugelten schon seit Tagen mit der Möglichkeit, diesem Land eher den Rücken zuzukehren. Somit waren die Weichen gestellt und schwuppdiwupp die Abreise für den Mittwoch gebucht.
Auch die abermalige Verlängerung unserer Tage in Coron, was das Hotel betrifft, ging flott.
Beim Abendessen, hier in der Anlage, hatten wir die Wahl zwischen Eispalast und Regen. Eng an der Hausmauer sitzend wählten wir den gesunden Weg.
Highlight des Tages war sicherlich mein Besuch beim Frisör. 5,50 € für Schneiden und Rasur, und alles mehr als akribisch, wo kriegt man das noch 😄
PS: Böse Zungen behaupten, dass wir mittlerweile mehr Medikamente als Sonnenschutz verbraucht haben!Read more
Tag 17 bis 20 (Coron) + Fazit
Feb 9–12 on the Philippines ⋅ ☁️ 26 °C
Der Sonntag war – was sonst – natürlich wieder regnerisch. Somit war auch das gewohnte „Programm“ angesagt, warten auf Sonne und ansonsten blieb man im Zimmer.
Der abendliche Ausflug in die Innenstadt ergab allerdings, dass hier doch eine erkleckliche Infrastruktur von Restaurants und Bars vorherrscht. Ein Glücksgriff war sicherlich, dass wir 3 (Walter, Albert und ich; Frank und Dieter waren „magenmäßig“ noch nicht auf dem Damm!) das Chowline wählten. Ein Restaurant innerhalb eines Foodcourts mit coolem Konzept, d.h. eine Speisekarte für alle dort ansässigen Restaurants, d.h. aber auch unterschiedliche Rechnungen und wechselndes Personal im Service. Da wäre, was die Organisation betrifft, noch Luft nach oben. Aber egal, die Pizza (https://chowlinecoron.com/) war gut.
Auch der Folgetag war vom Wetter her eher mäßig, was nichts ausmachte, wir mussten ja wieder ins Sunz en Coron umziehen. Das zugewiesene Zimmer erwies sich allerdings als Palast mit 40 qm und das Personal dort war echt spitze. Aber selbst das schönste Hotel kann das Wetter nicht ändern, somit bliebs beim gewohnten Tagesablauf.
Aufgrund der guten Erfahrungen am Vortag wollten wir zum Abschluss wieder „in Town“ essen, zumal es unser letzter gemeinsamer Abend war.
Nachdem sich Frank hier etwas angemesseneres als den Foodcourt vorstellte, viel unsere Wahl auf den gegenüberliegenden Mexikaner. Großartiges authentisches Ambiente, das Essen – wie üblich – nur Mittelmaß. Den finalen „Absacker“ gab’s dann gegenüber beim Koreaner.
10.02.26 – Aufbruch um 05:00 Uhr unserer Teilgruppe nach El Nido. Die Taxis waren pünktlich, somit war anzunehmen, dass der Hafen zeitgerecht erreicht wird.
Nachdem wir, das Wetter war natürlich wie immer, nichts Besseres vorhatten, besuchten wir einen der wenigen Spots von Coron, welche man sich ansehen kann, wenn man nicht Taucher ist, nämlich die heißen Quellen von Maquinit (Sitio Maquinit, Barangay, Coron, Palawan, Philippinen). Schön gemacht, direkt am Meer und sehr entspannend (ca. 41 Grad C.). Der Weg dorthin wies aber wieder die üblichen Wellblechhütten auf.
Am Abend mschten wir dann nochmal dem Fodcourt unsere Auswartung. Den restlichen Abend verbrachten wir dann im "Levine`s Eatery", ein - für philippinische Verhältnisse - tolles Rooftop-Restaurant inkl. Bar. Leider waren wir schon satt!
Am 11.02. war dann der Flug nach Bangkok angesagt. Taxi pünktlich, Flug pünktlich und wir konnten sogar unser Gepäck durchchecken, da es sich um dieselbe Airline handelte (Cebu Pacific). Die Clark Airbase, einen durch die Amerikaner im Jahr 1991 (Ausbruch Pinatubo) überlassenen Militärflughafen, erwies sich – untypisch – als wirklich vorzeigbarer Airport, was vermutlich daran liegen wird, dass die Kapazitäten nur zu 30%genutzt werden. Dies soll aber geändert werden (was Sinn macht).
Obwohl eigentlich nur ein „Asientrip“ waren von Tür (Coron) zu Tür (Bangkok) dann doch 11 Stunden zu veranschlagen. Der Umstand, dass das gebuchte Zimmer zuerst (2 Einzelbetten) nicht zur Verfügung stand und man uns mit einem Doppelbett abspeisen wollte, sei nur am Rand erwähnt.
Fazit:
Nochmal? Nein, auf keinen Fall! Die Philippinen haben es tatsächlich geschafft aus einem Inselparadies ein vermülltes und überlaufenes Land zu machen, auch wenn an landschaftlichen und infrastrukturellen Veränderungen auch oftmals Naturkatastrophen ihre Schuld haben; der Strand ist dann einfach weg! Der „Rest“, u.a. die mittlerweile nur mittelmäßige Küche und die Verschmutzung, gehen aber auf die Kappe der Einheimischen, und hier ist noch kein Ende abzusehen.
Die in den einschlägigen sozialen Medien dargebotenen Berichte schildern die Philippinen als ein Paradies, tja schon, wenn man Menschenmassen wie im Hackerzelt am Strand schätzt und die Augen vor den offensichtlichen Missständen verschließt; aber Hauptsache Party (kleiner Seitenhieb gegen die dort vorherrschende Touristengruppe).
Was resümierend auch anzufügen ist, ist die Tatsache, dass sich die ausgewählten Ziele zu 100% an Taucher-HotSpots orientierten (Malapascua → Fuchshai, Moalboal → Sardinen, Palawan → „generell“). Ehrenhalber muss man aber anfügen, dass es keinem klar war, dass der Rest so unattraktiv ist.
Wie schon angeführt, ist der Philippino aber in der Regel äußerst freundlich und zuvorkommend. Das „Sir“ nach jedem Satz wird mir fehlen 😁 Auch gibt es, immer wieder, Begegnungen mit Einheimischen, welche einen in Erstaunen versetzten, z.B. Sunny. Aber auch „Regie“ (kein Schreibfehler!) war über den Klimawandel informiert, da sichtlich kaum noch Sonne im Januar/Februar zu sehen ist. Zu Regie muss aber gesagt werden, dass seine Frau Lehrerin ist und sein Sohn studiert, somit war der vermeintlich „einfache“ TukTuk-Fahrer Mittelstand.
In Erinnerung bleiben sicherlich auch die Unterhaltungen mit unseren amerikanischen Freunden. Nicht einer wusste, dass 2026 in ihrem Land das größte Sportereignis der Welt stattfindet.
Bin ich ärgerlich oder sonst was, dass ich diese Reise gemacht habe. NEIN! Ersten waren die gemeinsamen Tage mit meinen Freunden unbezahlbar (das wird es so nie wieder geben), zweitens waren tatsächlich auch unvergessliche Momente zu verzeichnen (Canyoning, Schnorcheln mit den Sardinen), wie sagen wir in solchen Situationen immer „wo kriagst`n so was no?). Und die Tatsache, dass ich aktuell (13.02.26) nur noch ca. 40% soviel esse wie vor dem Urlaub, muss ja nicht schlecht sein; mal sehen, ob das so bleibt!
SCHLUSS! (Weiter gehts mit Thailand 2026)Read more







































































































































































