Tag 1 - Reise nach Kreta
October 3 in Greece
⛅ 21 °C
Bereits zum „Black Friday“ wurde der Flug zu einem günstigen Preis nach Heraklion gebucht. Auch der Mietwagen war mit Frühbucher- und Stammkundenrabatt ein Schnäppchen.
Nun denn, am 30. September, d.h. vier Tage vor Abflug (03.10.26), begann dort der Regen und weitete sich zu einer mittleren Katastrophe mit Starkregen, den daraus hervorgehenden Überschwemmungen und Steinschlägen mit den resultierenden Schäden an der Infrastruktur aus; Shit happens!
Der Abflug verzögerte sich bereits um eine Stunde, was doch schon ein kleines Omen für den weiteren Reiseverlauf war. Nachdem die Wolkendecke bereits im Alpenvorland weniger wurde, war Sonnenschein bis Griechenland angesagt. Dies ließ uns doch ein wenig Gutes erhoffen!
Kurz vor Kreta wurde es aber bereits holprig und so waren wir froh, als dieses in Sichtweite kam und die Landung in Aussicht stand. Etwas beunruhigend war dann aber doch die Tatsache, dass der Wind sehr stramm von „rechts“ kam und meterhohe Brecher an der Küste zu sehen waren. Der Pilot verstand aber sein Handwerk und so konnten wir – frohen Mutes – die Gangway hinabschreiten, zu mindestens die ersten Zentimeter, denn der Wind blies mehr als stramm.
Mit dem Mietwagen, einer kleiner Toyota, ging`s einige Zeit später in Richtung Westen und schon waren wir mitten im Unwetter. Sinnflutartiger Regen, Sturmböen, alles, was man so braucht im Urlaub. Richtung Berge wurde es dann – Gott sei Dank - weniger, das Wasser war aber mittlerweile auf der Straße (Aquaplaning Gefahr!).
War die Landstraße noch einigermaßen zu befahren, ging`s später in die Pampa, wo uns tatsächlich eine Bachüberquerung bevorstand. Zu Beginn noch verunsichert, war doch ein Warnschild aufgestellt, zeigten uns Einheimische, wo der „Bartl sein Most holt“, und wir folgten zügig einem älteren Herrn auf dessen Motorrad. Nun denn, ich denke nicht, dass es ihm, wie uns, die Frontschürze zum Teil weggerissen hat 🙄
Munter den Berg hinauf, dann wieder runter, zeigten sich ständig die Auswirkungen der Unwetterlage, Steine und Auswaschungen auf der Fahrbahn.
In Lendas verlies uns dann das Google-Routing. Anstatt auf der asphaltierten Fahrbahn zu bleiben, lotste uns dieses in die Offroad-Pampa, megageil mit einem Kleinwagen mit Frontantrieb. Irenes beherztes Routing sei Dank erreichten wir irgendwann die Straße und konnten, nach mehrmaligem Hin- und Herfahren, auch unsere Unterkunft, die Yurt Lithoessa Gaia (Gortina 704 00), finden. Selbstredend war auch hier wieder Offroad angesagt (das arme Auto 😥).
Im Dauerregen schnell ausgepackt waren wir dann endlich am Ziel.
Die Unterkunft im Yurten-Stil gebaut (weiß der Geier, was man sich dabei gedacht hat!) erwies sich als unglaublich charmant und selbst die Tatsache, dass man „oben“ schläft, hat seinen Reiz.
Der alten Tradition folgend war noch ein feines Abendhapperl angesagt, wir wählten das „Meltemi“ mit schönem Ausblick auf die aufgewühlte See. Clever wie sie sind, waren aber Wetterschutzwände vorhanden (bißl kalt war es doch).
In der Nacht waren wieder Sturmböen und Regen angesagt, nichtsdestotrotz schliefen wir, auf unserem Hochsitz, sehr gut.Read more











