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  • Day18

    Venedig Teil 1

    June 7, 2017 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

    Am Vormittag machten wir uns auf den Weg, kauften Fahrkarten und fuhren mit dem Bus nach Venedig. Hier liefen wir durch die zahlreichen Gassen und fotografierten. In der Mittagszeit suchten wir dann ein wenig Schatten am Markusplatz und versuchten einmal, die unterschiedlichen Leute dort zu fotografieren. Nicht immer ganz so einfach 😀 aber immerhin hat dieser Selfie-Wahn den Vorteil, dass die Leute nett bzw lustig posieren und so mit sich selbst beschäftigt sind, dass sie einen nicht bemerken 😊

    Am Nachmittag find es dann plötzlich an zu regnen und es donnerte. Zeit für ein Mittagessen in der nächsten Trattoria... 🍴Als wir dort fertig waren regnete es nur noch leicht und die Straßen waren schön leer. Das hätte gerne so bleiben dürfen aber auch die Reisegruppen fanden nach und nach wieder den Weg nach draußen.

    Am frühen Abend dann aßen wir noch eine Kleinigkeit🍽 und fuhren wir mit den Vaporetto, den Wasserbussen, ein wenig umher. Ein aufziehendes Gewitter sorgte für einen bedrohlich wirkenden, dramatischen Abendhimmel, den wir wie verrückt vom Schiff aus einzufangen versuchten. ⛅⛈🌫

    Zum Sonnenuntergang waren wir zurück am Markusplatz. Endlich Zeit, um die den ganzen Tag mitgeschleppten Stative zum Einsatz zu bringen! Das Gewitter entlud sich nicht direkt über Venedig aber es wurde schlagartig kalt und ziemlich stürmisch.🌬 Leider hatten wir keine weiteren Jacken, Pullover o.ä. dabei und somit hieß es schlottern. Was tut man nicht für 1-2 gute Nachtaufnahmen aus Venedig.🌖 Lange haben wir das allerdings nicht ausgehalten, es war einfach zu kalt. ❄

    Wir fuhren mit dem Vaporetto zum Busbahnhof, wo wir zunächst die richtige Haltestelle für unseren Bus finden mussten. Als wir den dann gefunden hatten, mussten wir noch eine Weile warten, bis der Bus uns durch die Nacht wieder in Richtung Campingplatz fuhr. Es ist gar nicht so einfach in einem vollbesetzten Bus ohne Anzeige oder Ansage von Haltestellen, nicht die Haltestelle zu verpassen, an der man aussteigen muss. Zum Glück hatte ich den Geo Tracker den ganzen Tag an und konnte darauf sehen, wann wir wieder am Ausgangspunkt ankamen. Ohne den Tracker wären wir hier wohl aufgeschmissen gewesen. So erreichten wir spät und komplett durchgefroren unser Auto und krochen sofort in die Schlafsäcke.

    Ein anstrengender und doch sehr schöner Tag ging zu Ende. Ich hatte es tatsächlich geschafft, bei anständigem Wetter und ausreichend gesund einen ganzen schönen Tag in Venedig zu verbringen und viele Bilder zu machen. 🍾 Jetzt bin ich nur noch gespannt, wie sie nachher an PC aussehen.
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