• Ester Wolff
  • Petra Herzele
  • Marjan Verdel
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  • Wilfried Hillepold

Madeira 1O.5. - 21.5.2026

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  • Trip start
    May 10, 2026

    Ankunft Funchal und Câmera de Lobos

    May 10 in Portugal ⋅ ⛅ 14 °C

    Früh am Morgen ging es mit dem Auto Richtung Wien. Nach einer kurzen Parkplatzsuche konnten wir entspannt einchecken, bevor unser Flug – gefühlt acht Stunden lang – Richtung Afrika abhob. Schon die spektakuläre Landung in Funchal war ein kleines Abenteuer für sich. Anschließend fuhren wir weiter nach Câmara de Lobos, wo uns eine tolle Unterkunft mit traumhafter Aussicht erwartete. Den perfekten Abschluss für diesen ereignisreichen Tag erlebten wir beim Sonnenuntergang am Cabo Girão – ein Moment, den wir so schnell nicht vergessen werden.Read more

  • Rabacal - 25 Fontes

    May 11 in Portugal ⋅ ☀️ 14 °C

    Motiviert starteten wir früh am Morgen los – zunächst nur mit dem Ziel, beim Greißler Frühstück einzukaufen. Nach rund 5000 Stufen bergab erreichten wir die charmante Greißler-Oma. Mit den Einkäufen wieder auf den anstrengenden Weg nach oben, ging es zum Brunch mit traumhaftem Ausblick.

    Gut gestärkt fuhren wir anschließend über extrem steile Straßen Richtung Rabacal. Vom Parkplatz führte der Weg bergab durch den mystischen Lorbeerwald bis zum Forsthaus Rabacal. Von dort wanderten wir entlang des atemberaubenden Levadawegs PR 6 – Levada das 25 Fontes. Vorbei an kleinen Wasserfällen, üppigen Farnen und moosbewachsenen Wegen bot sich eine Kulisse wie aus einem Märchen. Über den PR 6.1 erreichten wir schließlich die Aussichtsplattform des beeindruckenden Risco-Wasserfalls.

    Beeindruckt von der einzigartigen Natur machten wir uns wieder auf den Rückweg.

    Nach einer wohlverdienten Stärkung in Câmara de Lobos fuhren wir glücklich, müde und satt nach Hause.
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  • Levada do Norte

    May 12 in Portugal ⋅ ☁️ 15 °C

    Mit der Gondel ging es hinab entlang des berühmten Steilkliffs Madeiras. Nach einem gemütlichen Spaziergang führte uns der Weg weiter über den Caminho Velho do Rancho zur spektakulären Aussichtsplattform Cabo Girão – dem „Kap der Umkehr“ und höchsten Kliff Madeiras.

    Von dort starteten wir entlang der Levada do Norte in Richtung Boa Morte. Die Levada führte uns bis in den hintersten Winkel des Tals der Ribeira do Campanario, teilweise leicht ausgesetzt, durch duftende Eukalyptuswälder, blühende, üppige Vegetation vorbei am Levadahaus bis nach Boa Morte.

    Nach einer typisch portugiesischen Stärkung mit Super Bock und Bolo do Caco ging es mit dem Bolti weiter zur Viola, wo wir den Abend mit einem kulinarischen Highlight von Madeira den Espetada gemütlich ausklingen ließen.

    Ein gelungener, lustiger, schupper Tag.
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  • Whales, Dolphins and Funchal

    May 13 in Portugal ⋅ ☁️ 16 °C

    Früh am morgen machten wir uns auf den Weg nach Funchal. Mit einem Katamaran ging es hinaus aufs Meer zur Wal- und Delfinbeobachtung – und Neptun meinte es gut mit uns. Bereits kurz nach dem Auslaufen entdeckten wir einen Seelöwen. Weltweit gibt es nur noch rund 400 Tiere dieser Art, davon leben etwa 36 auf Madeira.

    Dann folgten unbeschreibliche Momente: Wir sahen verschiedene Delfinarten wie Tümmler, Fleckendelfine und Commondelfine. Dann sprang ein blauer Marlin ein paar mal auf. Als absolutes Highlight begegneten wir sogar dem zweitgrößten Wal der Erde, dem Finnwal, sowie mehreren Grindwalen. Atemberaubende und unvergessliche Augenblicke, die uns tief beeindruckten.

    Noch ganz erfüllt von diesem Erlebnis erkundeten wir anschließend Funchal bei einem gemütlichen Sightseeing-Spaziergang. Zuerst stärkten wir uns im berühmten Mercado dos Lavradores, bevor es weiter in die historische Altstadt, die Zona Velha, ging. Besonders beeindruckend waren die kunstvoll bemalten Türen der Rua de Santa Maria. Nach einem Besuch der gelben Festung Fortaleza de São Tiago aus dem 17. Jahrhundert ließen wir diesen erlebnisreichen Tag entspannt ausklingen.
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  • Cāmara de Lobos nach Funchal

    May 14 in Portugal ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach einem gemütlichen Brunch machten wir uns zu Fuss von unserer Unterkunft am Berg hinunter nach Câmara de Lobos. Direkt im Zentrum kehrten wir spontan bei der traditionsreichen Weinkellerei Henriques & Henriques ein – einer der ältesten auf Madeira. Anschliessend führte uns der Weg entlang des Atlantiks über Ponta da Cruz bis nach Funchal. Nach diesem entspannten Spaziergang ließen wir den Abend bei typischen madeirensischen Fischspezialitäten ausklingen.Read more

  • Mystische Dampfexpedition, Farol, Seixal

    May 15 in Portugal ⋅ ⛅ 14 °C

    Bereits um 4 Uhr morgens brachen wir zur Sonnenaufgangswanderung auf den Pico do Arieiro auf. Doch auf 1.818 Metern Höhe erwartete uns statt goldener Morgenstimmung eher eine Szenerie wie am Ende der Welt: eisiger Wind, mystischer Nebel und klirrende Kälte hüllten den Gipfel ein. Trotzdem war die Expedition über die gepflasterten Stufen und Wege spektakulär – rau, dramatisch und beeindruckend zugleich.

    Nach dem Auschecken führte uns die Küstenstraße „im Tunnel“ weiter nach Ponta do Pargo zum Farol, dem westlichsten Punkt Madeiras – dort, wo Europa scheinbar ins Meer fällt. Hier endet das Land, unter den steilen Klippen brodelt der Atlantik schwarz und ungeduldig. Vor uns lag nichts als Wasser bis Amerika. Die schroffen, tief abfallenden Felsen hinterließen einen bleibenden Eindruck.

    Anschließend ging es weiter nach Seixal, ein Dorf im Nordwesten Madeiras. Dort bezogen wir ein schnuckeliges Vintage-Häuschen mit weitreichenden Blick auf den tosenden Atlantik und auf die Steilküste – ein perfekter Ort, um diesen wilden Tag ausklingen zu lassen.
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  • Achadas da Cruz nach Porto Moniz

    May 16 in Portugal ⋅ ⛅ 15 °C

    Wetterbedingt starteten wir nach einem ausgiebigen Indoor-Frühstück zu den atemberaubenden Felsformationen Ilhéus da Rib und Ilhéus da Janela. Anschließend ging es weiter nach Porto Moniz, wo wir die berühmten Piscinas Naturais bewunderten – eindrucksvolle Naturschwimmbecken, eingerahmt von bizarren Lavafelsen.

    Mit dem Taxi fuhren wir weiter zur Teleférico Achadas da Cruz. Von dort führte ein spektakulärer Abstieg über einen gerölligen Pfad rund 400 Höhenmeter hinunter in die Schlucht der Ribeira do Tristão. Der Weg verlief eindrucksvoll entlang einer steilen Felswand, bis wir schließlich das tief eingeschnittene Schluchtbett der Ribeira do Tristão auf einer  Brücke - 97 hm - querten.

    Der anschließende, teils sehr steile Wiederaufstieg führte in zahlreichen Kehren durch aufgelassene Feldterrassen mit üppiger Blumenvegetation hinauf Richtung Santa. Entlang der Wasserrinne wanderten wir vorbei an kleinen Gemüseparzellen und erreichten schließlich die Kirche Igreja Santa Maria. Von dort führte unser Weg weiter zwischen Schilf, Feigenbäumen und Weinstöcken zurück Richtung Porto Moniz.

    Wieder einmal ging ein atemberaubendes, steiles Wanderabenteuer zu Ende.
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  • Mystische Wanderung durch den Regenwald

    May 17 in Portugal ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute führte uns die Fahrt mit dem Auto über eine schmale, steile Bergstraße zum Forsthaus Queimadas. Von dort startete die Wanderung entlang des PR 9 – Levada do Caldeirão Verde - UNESCO Weltkulturerbe . Diese Tour in den „grünen Kessel“ zählt zweifellos zu den eindrucksvollsten Levadawanderungen Madeiras.

    Beeindruckende Schluchten und eine dschungelartig anmutende, immergrüne Vegetation begleiten den Weg entlang steiler Felswände, an denen sich Bäume und Sträucher scheinbar mühelos an die senkrechten Hänge klammern. Es fehlten eigentlich nur noch Tarzan und Cheeta, um die Szenerie vollkommen zu machen.

    Eine alte Bogenbrücke überspannt eine kleine Schlucht, während Wasserfälle, schwindelerregende Passagen und mehrere Tunnel für zusätzliche Spannung sorgen. Einige der Tunnel sind eng, niedrig und teilweise von Wasser durchzogen – ein echtes Abenteuer. Schließlich führt die Levada tief hinein in die grandiose Schlucht der Ribeira Grande.

    Die letzten Steinstufen enden am Caldeirão Verde: einem imposanten Kessel mit steil aufragenden Felswänden, über die ein atemberaubend schöner Wasserfall in die Tiefe stürzt.

    Nach dieser feuchten und eindrucksvollen Wanderung ging es weiter nach Seixal an den berühmten schwarzen Sandstrand. Den gelungenen Abschluss bildete ein typisch madeirensisches Abendessen mit Espada, Banane und einem kühlen Coral-Bier. Wieder einmal ging ein unvergessliches Abenteuer zu Ende.
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  • Königsweg Sāo Jorge, Santana u. Machico

    May 18 in Portugal ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach dem Auschecken führte uns die Küstenstraße beziehungsweise der Küstentunnel entlang nach São Jorge. Gleich zu Beginn unserer Wanderung besichtigten wir die Kirche von São Jorge mit ihrem wohl schönsten Barockaltar der Insel.

    Auf dem alten gepflasterten Königsweg, dem Caminho Real, ging es in zahlreichen Serpentinen hinunter zum Meer nach Calhau. Durch einen alten Torbogen erreichten wir den Strand mit seinen teilweise grün bemoosten Steinen und dem beeindruckenden Wellengang. Anschließend führte der Weg über die Brücke der Ribeira de São Jorge und in einem abwechslungsreichen Zickzack-Aufstieg hinauf nach Achada do Gramacho.

    Mit zunehmender Höhe eröffnete sich ein immer spektakuläreres Panorama auf die schroffe Kliffküste im Westen Madeiras. Der Weg verlief weiter entlang der Abbruchkante der Steilküste, wo das Land stellenweise fast 300 Höhenmeter senkrecht ins Meer abfällt. Dabei begleiteten uns die faszinierenden blau-türkisen Farbenspiele des Atlantiks.

    Unsere Wanderung endete bei der Quinta do Furão. Zur wohlverdienten Stärkung kehrten wir anschließend nach São Jorge zurück und genossen im Café Cabo Aéreo traditionelle Espetada, gegrillt auf Lorbeerstecken mit Bolo do Caco. Auf dem Weg zur neuen Unterkunft in Machico machten wir noch einen Abstecher nach Santana zu den berühmten Strohdachhäusern. In Machico ging schließlich ein weiterer erlebnisreicher Tag nach einem Spaziergang zu Ende.
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  • Traumtag auf der Halbinsel Sāo Lourenço

    May 19 in Portugal ⋅ ☀️ 18 °C

    Ein klein wenig groggy nach der Disconacht auf unserem Balkon mit einigen Ponchas ging es voller Motivation weiter zum PR 8 – zur Halbinsel São Lourenço, dem östlichsten Zipfel Madeiras. Ausgangspunkt unserer Wanderung war die Baía d’Abra. Von dort führte anfänglich ein Holzsteg in Richtung Cais do Sardinha.

    Der Weg verlief über einen felsigen Grat und eröffnete immer wieder beeindruckende Ausblicke auf steile Felswände, die von markanten vulkanischen Gesteinsgängen durchzogen sind. Die spektakuläre und bizarre Küstenlandschaft mit ihrem faszinierenden Spiel aus Blau- und Türkistönen war atemberaubend und zeigte erneut eine ganz andere, einzigartige Seite Madeiras.

    Der felsige, teilweise ausgesetzte Pfad führte schließlich steil hinauf zum Morro do Furado. Am letzten Gipfel öffnete sich nochmals ein eindrucksvolles Panorama: Von hier aus reichte der Blick bis zum Leuchtturm auf der Ilhéu do Faro – dem östlichsten Punkt Madeiras.

    Beeindruckt von dieser außergewöhnlichen Naturkulisse machten wir uns auf den Rückweg. Erneut fasziniert und überwältigt von den vielen unvergesslichen Eindrücken ließen wir den Tag bei gutem Essen und Cocktails am Strand von Machico entspannt ausklingen.
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  • Porto Santo - dås a noch

    May 20 in Portugal ⋅ ☁️ 17 °C

    Sportlich begann unser Tag bereits früh am Morgen: Mit der Fähre Lobo Marinho – Schiff Ahoi – machten wir uns auf den Weg nach Porto Santo, einer Insel des Madeira-Archipels, die geografisch näher an Afrika als am europäischen Festland liegt. Schon die Überfahrt versprach Abenteuer, doch was uns an Land erwartete, übertraf alle Erwartungen.

    Dort wurden wir von Berna und seinem Land Rover für eine siebenstündige Off-Road-Tour abgeholt. Zunächst ging es noch entspannt auf den Straßen Richtung Portela, doch schon bald verließen wir den Asphalt und tauchten in das wahre Inselabenteuer ein. Quer über Porto Santo führte uns die Route – über Serra do Dentro, Calhau da Serra do Dentro, vorbei an den Aussichtspunkten Pico Castelo, Pico das Eiras und vielen weiteren beeindruckenden Plätzen.

    Wir entdeckten versteckte Strände, fuhren über alte Pfade und lernten die Insel von ihrer ursprünglichsten und schönsten Seite kennen. Natürlich durfte auch ein Bad am berühmten goldgelben Sandstrand nicht fehlen.

    Für den absoluten Adrenalinschub sorgten jedoch die Off-Road-Fahrt durch ein Flussbett und die wilde Dünenrallye – ein lustiger Kick, den wir erleben durften. Zwischendurch wurde es sogar noch unerwartet abenteuerlich: Die Männer halfen dabei, ein im Sand feststeckendes Auto auszugraben. Und als wäre das nicht schon genug gewesen, kreiste plötzlich setzte sich noch ein Adler vor uns hin – als würde die Insel selbst noch ein letztes Highlight draufsetzen wollen. Dås a noch 🤪

    Besser hätte diese siebenstündige Jeep-Tour kaum sein können. Mit Bauchschmerzen vom vielen Lachen und einigen blauen Flecken vom wilden Hin- und Herschleudern im Auto fielen wir später – nach der Schifffahrt – glücklich ins Bett.

    Perfekter hätte dieser Tag kaum sein können.
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  • Trip end
    May 21, 2026