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- Hari 86
- Rabu, 19 November 2025 08.09
- ☁️ 13 °C
- Ketinggian: 11 mi
VietnamHanoi20°58’14” N 105°50’28” E
12,5 h auf Entdeckungstour 🥴😅😊🤗
19 November, Vietnam ⋅ ☁️ 13 °C
Nach einer fast schlaflosen Nacht standen wir pünktlich 07:10 in der Lobby, wo uns sogleich Jack, unser heutiger Tourguide, mit einem breiten Lächeln in Empfang nahm. Der Bus füllte sich schnell und wir stellten fest, dass wir die einzigen Europäer waren. Hinter uns saß ein älteres asiatisches Paar, von dem der Herr gleich 1–2 Lieder aus Singapur zum Besten gab. Hanna hüpfte fröhlich im Takt in Papas Trage, während Freya ihr breitestes Grinsen zeigte. Unterhaltung auf beiden Seiten. 😄
Der erste Halt – offiziell eine Toilettenpause, inoffiziell eine waschechte Kaffeefahrt – bot uns Zeit für Babyfrühstück, neue Windeln und für Falk einen Blick in die Kleidungsabteilung. Immerhin hatte er schließlich seine warmen Sachen in Bangkok gelassen. Aber die Preise waren viel zu frech.
Also weiter zum ersten richtigen Programmpunkt: einem Tempel in der alten – sehr alten – ersten Hauptstadt Vietnams: Hoa Lu.
Im Jahr 968 machte König Dinh Bo Linh die Stadt zur Hauptstadt des damaligen Reiches Dai Co Viet (ein früherer Name für Vietnam) und regierte hier bis 980. Die Stadt blieb während der Frühen Le-Dynastie und kurzzeitig unter der Ly-Dynastie (1009–1010) Hauptstadt. 1010 verlegte König Ly Thai To die Hauptstadt nach Thang Long (dem heutigen Hanoi) und verwandelte Hoa Lu in eine historische Hauptstadt mit zahlreichen Tempeln und Relikten. Wir lauschten der Geschichte dreier Brüder, die um den Thron kämpften, bis am Ende nur einer übrig blieb. Der Tempel war zwar nicht spektakulär, aber die alten Schnitzereien und die Königsskulpturen waren schön anzusehen.
Mittagessen folgte im typischen Trubel der Tourbus-Restaurants. Für uns etwas chaotisch, für die Kinder ein Fest: Sie fanden immer wieder neue Leute zum shakern und mampften nebenbei fleißig vom Buffet mit.
Danach wartete eine zweistündige Bootstour durch die beeindruckende Landschaft von Trang An, bekannt aus „Kong: Skull Island“ auf uns. Die Felsen ragten mystisch aus dem Wasser und eine einheimische Lady paddelte uns mit unglaublicher Ausdauer durch diese Szenerie – während Falk tapfer in kurzen Sachen dem Wind trotzte. Respekt an beide!
Der letzte Stopp führte uns zum Lying Dragon am Ende einer steilen Treppe mit 500 Stufen. Wir entschieden uns allerdings nach 3/4 des Weges umzukehren – die Stufen wurden immer schmaler, die Tragen vor der Brust schränkten die Sicht ein und Sicherheit geht einfach vor. Eine kluge Entscheidung, denn der Abstieg war deutlich schwieriger als der Aufstieg. Die verbleibende Zeit verbrachten wir entspannt zwischen den (leider schon verblühten) Seerosenfeldern.
Auf der Rückfahrt forderten die Strapazen ihren Tribut: Falk und Freya schliefen schon nach den ersten Kurven ein. Zurück in der Unterkunft waren wir dann alle einfach nur froh, wieder „zuhause“ zu sein. Nach einem leckeren Abendessen und einer ordentlichen Kuschelrunde fielen wir müde, aber zufrieden ins Bett – hoffentlich mit einer ruhigeren Nacht als der letzten.
In vielen vietnamesischen Tourbussen ist Karaoke übrigens völlig normal – dass heute nur ein Herr aus Singapur sang, war also fast schon ungewöhnlich. 🎤😄Baca selengkapnya





























Petra Baumgärtel
Sieht gut aus.
Pelancong
Schönes Foto