Currently traveling
  • Isa auf Reise
  • Falk Maas

2 + 2 kleine auf großer Reise

Mit Zwillingen um die halbe Welt.
100+ Tage gen Südosten mit ganz viel Windeln und (hoffentlich) unzähligen Wundern 💕
Geplant ist folgende Route:
Sri Lanka, Malaysia, Perth, Neuseeland, Australien, Indonesien, Thailand und dann zurück nach Haus
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  • Currently in
    🇻🇳 Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam

    Ankommen in Saigon

    November 27 in Vietnam ⋅ ☁️ 28 °C

    Ein entspannter Start in den Tag: Nach dem Frühstück ging’s – wie es sich für den ersten Tag an einem neuen Ort gehört – noch mal für alle zurück ins Bett. 🥰
    Nach dem Mittagessen wurde dann die letzte heimische Sonnencreme aufgebraucht und die Mädels in ihre Kleidchen gesteckt. Auf ging‘s, wie inzwischen so oft, zum kleinen Bummel, um die Vorräte wieder aufzufüllen.
    In der riesigen Mall nebenan haben wir erst einmal zu Mittag gegessen. Wunderbar, wenn es Hochstühle im Restaurant gibt, dann lässt es sich gleich viel angenehmer speisen, solange die Mädels auch etwas in der Hand haben🤭.
    Nach dem Abendessen haben wir noch ein bisschen die kommenden Tage durchgeplant 📆.
    Viel mehr ist heute nicht passiert – einfach ein ruhiger, gemütlicher Tag zum ankommen.
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  • Ankunft im (fast) Landmark 81

    November 26 in Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Pünktlich wartete unser Fahrer bereit, um uns zum Flughafen zu bringen. Alles lief entspannt und reibungslos – inklusive zwei Flughafenbuggys, was sich mal wieder als Gold wert erwies 😌.
    Natürlich hatte unser Flieger abermals rund eine Stunde Verspätung. Wir saßen diesmal wieder schräg versetzt im Gang. Neben Falk ein Wiederkauer, der munter auf Hose und Boden rotzte 🤨😖.
    Immerhin musste man sich mit Baby in der Trage, wenn man sich unwohl damit fühlt, nicht anschnallen.
    Die kostenlose Flughafen-Abholung vom airbnb funktionierte tadellos.
    In Ho Chi Minh City angekommen, fiel uns aber sofort auf: Die Straßen hier sind noch voller, enger und wuseliger. Es dauerte nicht lange, bis unserem Fahrer der Außenspiegel von einem anderen Fahrzeug zugeklappt wurde. Ganz der deutschen Manier wurde der Übeltäter kurz ausgebremst und blockiert 😅.
    Dann erreichten wir endlich unsere Unterkunft – angeblich im Landmark 81. Mit 461,2 m das höchste Gebäude Vietnams und das 7.-höchste der Welt… dachten wir zumindest. In Wahrheit wohnen wir im Hochhaus daneben 😄.
    Das Kinderbett und der Hochstuhl ließen lange auf sich warten.
    Das „Bett“ bestand aus einem Holzgestell mit drei dünnen Decken statt einer Matratze 🤦🏻‍♀️. Insgesamt kein glänzender erster Eindruck – aber für ein paar Tage wird es wohl reichen.
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  • Nebelwelten & Goldene Hände

    November 25 in Vietnam ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach dem Frühstück wurden wir von unserem freundlichen Fahrer abgeholt und machten uns auf den Weg zu den Ba Na Hills. Mit dem Shuttlebus ging es zunächst zur Gondelstation, vorbei an einer fast schon unheimlichen Anzahl kleiner Shops, die überraschend unaufdringlich ihre Waren anboten.
    Dann fuhren wir hinauf – direkt in die Wolken ☁️. Die Gondelfahrt zu den Ba Na Hills zählt übrigens zu den längsten der Welt. Oben angekommen empfing uns eine mystische Atmosphäre bei der die Leute nach wenigen Schritten im weißen Nebel verschwanden. Unsere erste Station war das vietnamesische/indische Buffet. Der ein oder andere kennt das Benehmen zweiterer. Ekelig wie sie Zwiebeln in der Salatschüssel anfassen und dann wieder reinwerfen. Der nächste wird sich freuen 🤢 Freya hat das wohl auch gesehen, denn sie spuckte sich von oben bis unten voll 🫣
    Danach ging es mit einer weiteren Gondel zum Hauptziel unseres Ausfluges: der golden Bridge. Auch sie verschwand im Nebel nur das Handy hat die Hände erkannt 😅
    Zum Abschluss lösten wir noch unsere Gutscheine für Freibier der hiesigen Brauerei nach deutschem Vorbild ein. Leider lies das zu viel erwarten. War nicht so lecker.
    Insgesamt fühlten sich die Ba Na Hills ein wenig wie ein vietnamesisches Disneyland an, aber das Wetter und die begrenzte Tageszeit ließen ohnehin keine großen Erkundungen zu. Also machten wir uns wieder auf den Rückweg.
    Nach dem verspäteten Vesper hüpften die drei Mädels gemeinsam unter die Dusche, während die Waschmaschine bereits auf Hochtouren lief um den Inhalt noch pünktlich vor der Bettzeit in den Trockner zu schubsen. So eine wunderbare Kombi 🫶🏻
    Danach wurden schon wieder alle Sachen zusammengetragen und in Koffer sowie Tasche gestopft denn morgen geht’s weiter – ab nach Ho Chi Minh City! 🤗
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  • Chillaxing & Lady Buddha

    November 24 in Vietnam ⋅ 🌧 24 °C

    Wir starteten den Tag bei grauem Wetter – und mit einem kleinen Schreckmoment: Hanna hatte sich nachts bis ans Fußende des Bettes vorgearbeitet 🙀. Nach einem leckeren Frühstück gönnten wir uns alle noch eine weitere Runde Schlaf, bevor es nach dem Mittagessen losging.
    Unser Ziel: Richtung Norden zur beeindruckenden Lady-Buddha-Statue auf der Son-Tra-Halbinsel – die größte Statue Vietnams. Von dort oben genossen wir einen fantastischen Blick zurück auf die Stadt, entdeckten sogar unser eigenes Hotel in der Skyline und ließen die ruhige Atmosphäre der Anlage auf uns wirken, während schwere dunkle Wolken nahten.

    Zurück in der Stadt stand dann ein kleiner Shopping-Abstecher an:
    Isa fand neue Sneaker, die Kids freuten sich über Bananen und Falk über Koalas. Perfekte Kombi – und vor allem: alle glücklich für die Heimfahrt.

    Ein ruhiger, schöner Tag voller kleiner Momente, die trotzdem hängen bleiben.

    Die Lady-Buddha-Statue ist ganze 67 Meter hoch und steht symbolisch mit dem Rücken zum Berg - blickt zum Meer. Angeblich, um Fischer und Seefahrer zu beschützen. Viele Einheimische glauben, dass ihr Blick über die Bucht Stürme mildern soll.
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  • Marmorberge, Regen & Feuer speiender 🐲

    November 23 in Vietnam ⋅ 🌧 22 °C

    Aufgewacht mit braunen Flecken im Bett. 💩Nach dem Frühstück wollte dann auch Hanna Dank einer übervollen Windel ein neues Outfit. Zum Mittag gab es Gemüsesticks und Nudeln danach fuhren wir mit dem Grab zu den Marble Mountains. Unser Fahrer kommunizierte während der gesamten Fahrt fleißig über Google Translate mit uns – eine wirklich fantastische Erfindung für genau solche Momente. Mit dem Aufzug ging es hinauf zu zahlreichen Pagoden, Aussichtspunkten und Höhlen. So viele, dass wir nicht alle mitgenommen haben. 😉
    Kaum waren wir wieder unten angekommen, öffnete der Himmel seine Schleusen. ☔️ Für uns kein Problem – wir wollten ohnehin zurück in die Unterkunft und chillen. Dort angekommen war der 2-Frauen-Putztrupp noch voll im Gange. Falk auf der Couch mit Beinen nach oben sodass unter ihm gewischt werden kann 😅 ein Bild für die Götter.
    Nach dem Vesper klappten bei den Mädels sofort die Augen zu. Während sie schlummerten, konnten wir unser Abendessen in Ruhe verputzen. Danach bekamen die Mädels ihr Abendessen und kurz darauf saßen sie auch schon wieder in den Tragen. Da sich Falks Schuhe nach dem Ausflug in die Berge auflösten, stoppten wir noch fix bei zwei Schuhläden – zum Glück mit Erfolg.
    Weiter ging es zum Night Market, der im Regen allerdings wenig Charme versprühte. Also nur schnell etwas auf die Hand und dann zurück zur Drachenbrücke. Denn freitags, samstags und sonntags speit der Drache dort Feuer und Wasser. War ganz nett anzusehen, auch die Mädels wollten sich das nicht entgehen lassen. Aber eine halbe Stunde später waren wir auch schon wieder daheim. Da wir schon satt und die Kids schnell eingeschlafen waren gab es sogar noch eine Würfelrunde.
    Ein schöner Abschluss für unseren 90. Tag auf Reisen.
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  • Hotpot-Abenteuer

    November 22 in Vietnam ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute stand wieder ein entspannter Familientag auf dem Programm. Nach einem späten Frühstück machten wir uns zu Fuß durch kleine Hintergassen auf den Weg zur Mall, um unsere Vorräte aufzufüllen.
    Bevor die Shoppingtour richtig starten konnte, gönnten wir uns aber noch einen Hotpot im Restaurant. Die Bestellung war eine kleine Herausforderung: Überfordert von der Auswahl und erschwert durch Verständigungsprobleme der Bedienung – aber am Ende wurden wir mit einem superleckeren Essen belohnt. In vielen vietnamesischen Hotpot-Restaurants ist es übrigens üblich, selbst zu kochen, was uns beim Mittagfüttern der beide kleinen super in die Karten gespielt hat.
    Danach machten wir uns auf die Suche nach zwei größeren Schlafanzügen für die Mädels. Überraschenderweise kosten die Sachen bei H&M fast genauso viel wie zuhause, obwohl hier in Vietnam produziert wird.
    Zurück ging’s bequem mit dem Taxi, und die Minis sind heute ausnahmsweise früh ins Bett gefallen. Ein ruhiger Abschluss für einen entspannten Tag.
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  • Flugchaos & ein mysteriöses „Stück Holz“

    November 21 ⋅ ☀️ 17 °C

    Die Hoffnung, dass beide Mädels besser schlafen würden, nur weil Hanna mit im Bett bleiben durfte, erfüllte sich leider nicht. Zur Krönung klingelte schon kurz nach sieben zweimal das Telefon – die Rezeption meldete wir sollen runterkommen, da ein Fahrer auf uns wartet, den wir gar nicht bestellt hatten. War dann doch nur ein Versehen… aber ein ziemlich frühes. 😒
    Unser neues Hotel hatte uns für unsere Ankunft einen Babystuhl und ein „Stück Holz“ bestätigt. Wir waren sehr gespannt, was uns da wohl erwarten würde.
    Am Flughafen angekommen, entdeckten wir erst einmal die Überraschung des Tages: Unser Flug war bereits am Vorabend gecancelt und verschoben worden. Der neue Flug sollte um 16:30 gehen.
    Beim Check-in bekamen wir dann allerdings Tickets für einen Flug um 14:35. Dieser verspätete sich kurz darauf auf 14:55 – und abgehoben sind wir schließlich noch einmal eine halbe Stunde später. Vietnam-Airline-Chaos in Reinform.
    An Bord konnten wir Snacks und Getränke nicht mit Kartenzahlung kaufen 😒 und die Mädels waren hellwach, weil sie vorher am Flughafen noch ein Powernap eingelegt hatten. 🥲
    In Da Nang angekommen empfing uns unser kostenlos bereitgestellter Fahrer der Unterkunft und brachte uns entspannt in unser neues Zuhause. Erst auf dem Weg zum Hotel erfuhren wir, dass es aktuell im Osten Vietnams Überschwemmungen gibt.
    Nach einem schnellen Abendessen fiel für die Kinder der Vorhang: ab ins Bett. Für uns Großen stand Netflix & Couching auf dem Programm.
    Leider hat sich Freya einen Schnupfen eingefangen – wir hoffen sehr, dass er sich nicht ausweitet. ❤️
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  • Händler, Märkte & richtiges Geschacher

    November 20 in Vietnam ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach einer erneut schwierigen Nacht sind wir alle erst spät in die Gänge gekommen. Für heute hatten wir uns vorgenommen, die lokalen Händler und Märkte auf der berühmten Seidenstraße unsicher zu machen. Postkarten sollten es werden – und vor allem endlich warme Kleidung für Falk.
    In einem der überdachten Märkte angekommen, machte ich gleich den Auftakt: einmal tief Luft geholt, Preis angesagt bekommen … und zack! direkt 10.000 vietnamesische Dong runtergehandelt.
    Damit war der Bann gebrochen. Ab da wurde in jedem Laden verhandelt, gefeilscht und gelacht, bis beide Seiten glücklich waren.

    Unsere Beute des Tages:
    • Eine Jacke für Falk
    • Eine Jacke für Isa
    • Ein neuer Rucksack für Falk
    • Je ein Mini-Rucksack für die Mädels – bereit für den Kitastart ✨

    Zurück in der Unterkunft hieß es dann noch packen, sortieren und langsam Abschied von Hanoi nehmen. So ging auch der letzte Tag in der Stadt entspannt zu Ende.

    Good to know:
    In vielen vietnamesischen Märkten wird erwartet, dass man verhandelt. Der Erstpreis ist meist ein „Touristenpreis“ – 20–40 % runter ist völlig normal und oft sogar einkalkuliert.
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  • 12,5 h auf Entdeckungstour 🥴😅😊🤗

    November 19 in Vietnam ⋅ ☁️ 13 °C

    Nach einer fast schlaflosen Nacht standen wir pünktlich 07:10 in der Lobby, wo uns sogleich Jack, unser heutiger Tourguide, mit einem breiten Lächeln in Empfang nahm. Der Bus füllte sich schnell und wir stellten fest, dass wir die einzigen Europäer waren. Hinter uns saß ein älteres asiatisches Paar, von dem der Herr gleich 1–2 Lieder aus Singapur zum Besten gab. Hanna hüpfte fröhlich im Takt in Papas Trage, während Freya ihr breitestes Grinsen zeigte. Unterhaltung auf beiden Seiten. 😄
    Der erste Halt – offiziell eine Toilettenpause, inoffiziell eine waschechte Kaffeefahrt – bot uns Zeit für Babyfrühstück, neue Windeln und für Falk einen Blick in die Kleidungsabteilung. Immerhin hatte er schließlich seine warmen Sachen in Bangkok gelassen. Aber die Preise waren viel zu frech.
    Also weiter zum ersten richtigen Programmpunkt: einem Tempel in der alten – sehr alten – ersten Hauptstadt Vietnams: Hoa Lu.
    Im Jahr 968 machte König Dinh Bo Linh die Stadt zur Hauptstadt des damaligen Reiches Dai Co Viet (ein früherer Name für Vietnam) und regierte hier bis 980. Die Stadt blieb während der Frühen Le-Dynastie und kurzzeitig unter der Ly-Dynastie (1009–1010) Hauptstadt. 1010 verlegte König Ly Thai To die Hauptstadt nach Thang Long (dem heutigen Hanoi) und verwandelte Hoa Lu in eine historische Hauptstadt mit zahlreichen Tempeln und Relikten. Wir lauschten der Geschichte dreier Brüder, die um den Thron kämpften, bis am Ende nur einer übrig blieb. Der Tempel war zwar nicht spektakulär, aber die alten Schnitzereien und die Königsskulpturen waren schön anzusehen.
    Mittagessen folgte im typischen Trubel der Tourbus-Restaurants. Für uns etwas chaotisch, für die Kinder ein Fest: Sie fanden immer wieder neue Leute zum shakern und mampften nebenbei fleißig vom Buffet mit.
    Danach wartete eine zweistündige Bootstour durch die beeindruckende Landschaft von Trang An, bekannt aus „Kong: Skull Island“ auf uns. Die Felsen ragten mystisch aus dem Wasser und eine einheimische Lady paddelte uns mit unglaublicher Ausdauer durch diese Szenerie – während Falk tapfer in kurzen Sachen dem Wind trotzte. Respekt an beide!
    Der letzte Stopp führte uns zum Lying Dragon am Ende einer steilen Treppe mit 500 Stufen. Wir entschieden uns allerdings nach 3/4 des Weges umzukehren – die Stufen wurden immer schmaler, die Tragen vor der Brust schränkten die Sicht ein und Sicherheit geht einfach vor. Eine kluge Entscheidung, denn der Abstieg war deutlich schwieriger als der Aufstieg. Die verbleibende Zeit verbrachten wir entspannt zwischen den (leider schon verblühten) Seerosenfeldern.
    Auf der Rückfahrt forderten die Strapazen ihren Tribut: Falk und Freya schliefen schon nach den ersten Kurven ein. Zurück in der Unterkunft waren wir dann alle einfach nur froh, wieder „zuhause“ zu sein. Nach einem leckeren Abendessen und einer ordentlichen Kuschelrunde fielen wir müde, aber zufrieden ins Bett – hoffentlich mit einer ruhigeren Nacht als der letzten.

    In vielen vietnamesischen Tourbussen ist Karaoke übrigens völlig normal – dass heute nur ein Herr aus Singapur sang, war also fast schon ungewöhnlich. 🎤😄
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  • Hinter der Fassade Hanois

    November 18 in Vietnam ⋅ 🌧 18 °C

    Heute klingelte der Wecker früh, denn wir hatten eine Tour „unter der Oberfläche - unbekannte Kriegsgeschichten aus Hanoi“ gebucht. Bei kühlen 19–20 Grad und Regen mussten diesmal lange Sachen und die Schirme mit. Unser Guide traf uns – nach kleiner Verspätung unsererseits – eine halbe Stunde später als ursprünglich geplant in einem kleinen Café. Wir hatten uns vertrödelt und dann 1-2 Grab verloren. Bei einem richtig guten vietnamesischen Kaffee führte er uns in die Kriegsgeschichte des Landes ein: eine 3000 Jahre alte Historie, geprägt von rund 2000 Jahren Konflikten davon etwa 1500 mit China. Ho Chi Minh hat den Kommunismus aus Paris mitgebracht.
    Anschließend ging es weiter zum ehemaligen Schwarzmarkt, der durch die Mangelwirtschaft mit der Teilung von Nord- und Südvietnam entstand. Noch vor zwei Jahren galt das Gebiet als gefährliche No-Go-Area. Hier verkauft nun jeder dasselbe – weshalb laut unserem Guide viel getrickst wird. Er erzählte, wie er selbst einmal vier kaputte Batterien in einer nigelnagelneuen Verpackung gekauft hat. Die vielen Nummern über den Läden dienen dazu, Stammkunden Ware dann direkt zu beliefern – oder um einfach schneller betrogen zu werden. Und wenn das nicht reicht, wird eben der Staat hintergangen.
    Wir liefen weiter an alten Arbeiterwohnblöcken vorbei, die stark an DDR-Zeiten erinnern – auf etwa etwa 21 qm wohnen vier Personen, oft ohne Fenster. Die Wohnungen sind verpachtet und können über Generationen weitergegeben werden. Viele Bewohner hoffen auf eine Modernisierung oder einen Abriss, weil sie dann Geld für einen Umzug oder ein neues Apartment erhalten. Wir durften sogar in einen Hausflur hineinschauen und bekamen einen Eindruck davon, wie unterschiedlich die Menschen dort leben. Der Brandschutzplan hing kaum sichtbar im Dunkeln, die Schilder für den Notausgang und der Alarm sind schon seit Jahren kaputt. Das beste Warnsystem ist hier der Straßen-Gossip. Einer der Vorteile wenn man auf so engem Raum wohnt. Das schweißt die Gemeinschaft zusammen.
    Auf dem sogenannten Skymarket, benannt nach der mysteriösen Herkunft vieler Waren („vom Himmel gefallen“), erfuhren wir, dass es in dieser Gegend keine großen Supermärkte gibt. Das Wachstum war so rapide, dass man vom Straßenmarkt direkt zum Online-Shopping gesprungen ist.
    Weiter ging es mit einem gemeinsamen Grab zur Kham-Thien-Ward-Statue.
    Ein Symbol des Hasses gegen die amerikanischen Feinde. Es ist ein Ort, um die barbarischen Verbrechen des amerikanischen Empires anzuprangern. Sie gedenkt der Bewohner der Kham-Thien-Straße, die am 26. Dezember 1972 um 22:45 Uhr von einem B.52-Flugzeug des amerikanischen Empires bombardiert wurden. Damals wurde versehentlich nicht entlang der Zugstrecke, sondern ein 3 km langer Abschnitt der Straße bombardiert, inklusive eines Krankenhauses. Bomben fielen bereits ab 18.12. zum 25. gab es Waffenstillstand, weshalb viele wieder nach Hause zu ihren Familien sind.
    287 Menschen starben, 290 Unschuldige wurden verletzt, 534 Häuser wurden vollständig zerstört und 1.200 weitere beschädigt. Unser Guide erklärte, dass die Sprengkraft teilweise nahe an einer Atombombe lag. Das Denkmal zeigt eine Mutter, die ihr sterbendes Kind im Arm hält und auf einer Bombe steht – sinnbildlich für den unerschütterlichen Willen zu überleben.
    Um das Trauma zu verarbeiten, gaben die Menschen ihren Hunden Namen amerikanischer Präsidenten wie Kimmi, Nix und John – nicht aus Hass gegenüber Nationen, sondern um Einzelpersonen (z. B. Nixon) die Verantwortung zuzuschreiben.
    Ein Sprichwort fasst die Mentalität Hanois zusammen: „Roller haben keine Spiegel – niemand blickt zurück.“
    Zum Abschluss ging es zur auf die Train Street mit ihren illegal erbauten Häusern direkt an den Gleisen. Sie wurde schon mehrfach offiziell geschlossen – aber jedes Mal kehren Anwohner*innen und Cafés zurück. Für viele Familien ist der Schienenstreifen Heimat und Arbeitsplatz zugleich.
    Dort erlebten wir auch zum endlich wieder die warmherzige Kinderfreundlichkeit, die wir in den letzten Tagen vermisst hatten. Kaum standen wir dort, bildete sich eine kleine Traube Frauen um die Zwillinge, alle wollten schauen, berühren, helfen. Damit Falk seine Trage ablegen konnte, landete Hanna kurzerhand auf dem Arm der Cafébesitzerin – und war damit bester Laune, während wir auf den vorbeiratternden Zug warteten.
    Mittagessen gab es dann später gemütlich in der Unterkunft. Unser Plan, am Nachmittag das Old Quarter mit seinen vielen Einkaufsmöglichkeiten zu erkunden, fiel buchstäblich ins Wasser. Wegen des Regens zogen wir mit den Mädels lieber in den Spielraum – der uns heute eine weitere Lektion in Physik bescherte: ein neues Veilchen fürs Unfallbuch.
    Nach dem Abendessen wollte keine der beiden einschlafen, und so zog sich der Abend über zwei lange Stunden, bis sie schließlich doch aufgaben.
    Als dann auch noch Grab uns im Stich ließ und ewig keinen Fahrer fand, stornierten wir und aßen einfach die Reste aus dem Kühlschrank. Ein turbulenter, langer, aber beeindruckender Tag.

    Viele „Alternative Tours“ in Hanoi werden übrigens von Locals geleitet, die aus eigener Erfahrung erzählen. Gerade in geschichtlichen Vierteln lohnt sich eine geführte Tour sehr – man erfährt Dinge, die kein Reiseführer erzählt.
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  • Orga-Day

    November 17 in Vietnam ⋅ ☁️ 25 °C

    Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Organisation. Wir machten nur einen kurzen Ausflug zum Supermarkt, um unsere Vorräte wieder aufzufüllen, und widmeten uns anschließend ausführlich der Planung der nächsten Etappen unserer Vietnam-Reise. Ein ruhiger, unspektakulärer, aber notwendiger Tag, an dem wir endlich wieder ein wenig Struktur in unsere kommenden Wochen bringen konnten.Read more

  • Erster voller Tag in Hanoi

    November 16 in Vietnam ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach dem anstrengenden Reisetag waren wir alle merklich erschöpft. Deshalb haben wir uns nach dem Frühstück ohne schlechtes Gewissen noch einmal gemeinsam hingelegt – das wirklich gutgetan hat.

    Gut erholt ging es später daran, die Rucksäcke zu packen und zu unserem ersten kleinen Erkundungstrip durch Hanoi aufzubrechen. Unser Ziel war die Tran Quoc-Pagode (Chùa Trấn Quốc) am Westsee. Sie gilt mit über 1.450 Jahren als die älteste Pagode Hanois.
    Allerdings zeigte sich schnell, dass wir durch die wenigen Ausflüge der letzten Wochen etwas aus der Übung waren: Falk in Shorts, Isa im Top – und damit blieb uns der Zutritt leider verwehrt. Ein klassischer Anfängerfehler, aber immerhin einer, über den wir später schmunzeln konnten. Denn wir wohnen ja gleich um die Ecke.
    Auf dem Weg machten wir einen kurzen Stopp in einem Babyladen – und waren völlig baff, als uns eine Mitarbeiterin in fast akzentfreiem Deutsch begrüßte. Wie sich herausstellte, hatte sie mehrere Jahre in Schwarzenberg/Erzgebirge gelebt. Die Welt ist wirklich klein!
    Fürs Vesper steuerten wir ein Lokal mit Blick auf den Hồ Trúc Bach mit seinen vielen Tretbootschwänen an. Das Essen war einfach, aber super lecker – und selbstverständlich haben wir unsere Pommes mit den Kids geteilt. Sie werden darin immer besser: Heute landeten nur etwa 70 % auf dem Boden.
    Zum Tagesabschluss tobten die Mädchen im Spielraum unserer Unterkunft, während ich das Abendessen vorbereitete. Alles lief wunderbar – bis Hanna sich aus Versehen eine kleine Spielzeugpfanne mitten ins Gesicht schmetterte. Die Stimmung kippte sofort… zum Glück gab es kurz darauf Essen. Satt und zufrieden sind dann beide sehr schnell eingeschlafen.
    Nach dem fantastischen Frühstück/Mittag am Vortag waren unsere Erwartungen ans Abendessen vermutlich etwas zu hoch, aber insgesamt war es ein richtig schöner erster Tag für uns hier in Vietnam, bzw. Hanoi.
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  • Von Tempelgesängen nach Hanoi

    November 15 in Thailand ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute haben wir uns ganz gemütlich um 11 Uhr aus unserem Zimmer verkrümelt. Eigentlich stand der Große Palast auf dem Plan, aber unser Grab ließ so lange auf sich warten, dass wir kurzerhand umdisponierten und einfach zu Fuß loszogen. Ein ziemlich guter Plan B, wie sich herausstellte: Wir umrundeten einen schönen buddhistischen Tempel und stolperten direkt in eine kleine Zeremonie. Eine Handvoll junger Menschen lief mit einer Plastikbox voller Medikamente drei Runden um den Tempel und stieß dabei laute Rufe aus. Für uns wirkte es etwas skurril, aber auch ein bisschen amüsant.
    Nach einem leckeren Mittagessen in der Shopping Mall machten wir uns auf den Rückweg, schnappten unser inzwischen herrlich reduziertes Gepäck – 1 Koffer, 1 Tasche, 2 Rucksäcke, fertig – und fuhren entspannt zum Flughafen. Wie befreiend es ist, nicht mehr über Übergewicht nachdenken zu müssen! 😄
    Beim Check-in mit AirAsia lief alles problemlos, nur bei der späteren Passkontrolle wurde es kurz amüsant: Mein Passfoto wurde mit Falk verwechselt… und hat sich dann gewundert als er seinen Pass sichtete 😂
    Unser Flug hatte zwar Verspätung, verlief aber ansonsten ruhig. Dank der Zwillinge wurden wir bei der Einreise wieder flott zur priority line durchgewunken – manchmal zahlt sich das Chaosleben mit Kindern eben aus.
    Draußen kämpften wir uns dann wieder durch die wuselnden Fahrerhorden, fanden aber ganz stressfrei unseren Grabfahrer. Nach nun mehr als 80 Tagen war es fast schon komisch, wieder auf der rechten Seite zu fahren!
    Eine halbstündige Fahrt später standen wir schon vor unserer Unterkunft in Hanoi. Schnell die Kinder ins vorbereitete Bett gelegt, kurz durchgeschnauft – und dann unser wohlverdientes Tiger vom Flughafen geöffnet. Prost auf Vietnam! 🍻🇻🇳
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  • Leichter reisen & neue Pläne

    November 14 in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Heute stand ganz im Zeichen des Aussortierens und Ausmistens – schließlich wollen wir die nächsten vier Wochen deutlich leichter unterwegs sein. Also verabschiedeten wir uns (vorerst) von Kinderwagen, Autoschalen und ein paar unnötigen und/oder zu warmen Kleidungsstücken. Zwei Taschen und ein Koffer wanderten so in eine Self-Storage-Box. Unser Gepäck fühlt sich jetzt endlich wieder nach „reisen“ und nicht nach „umziehen“ an. 😅

    Neben der Gepäck-Diät stand heute auch eine Reiseplanänderung an. Aufgrund der miserablen Wettervorhersagen für Thailands Strände haben wir entschieden, unseren geplanten Strandurlaub zu streichen. Stattdessen nutzen wir die Chance und machen das Beste daraus: Städtetrips in Vietnam! Städte, Kultur, Streetfood — wir freuen uns riesig auf diese spontane Wendung. 🇻🇳
    Vietnam hat übrigens über 45 Millionen Motorroller im Umlauf. Das sind mehr Roller als Einwohner in ganz Spanien. 🛵💨

    Und liebe Grüße an Paul und Steffi: Wir erkunden dann Thailand lieber mit euch gemeinsam ☺️

    Mehr ist heute tatsächlich nicht passiert – aber manchmal sind es genau diese ruhigen Vorbereitungstage, die große Abenteuer einleiten.

    Good to know:
    In Südostasien lohnt sich ein Blick auf die Monsunzeiten: Während Thailands Ost- und Südküste im November häufig verregnet ist, beginnt in großen Teilen Vietnams gerade die angenehmste Reisezeit.

    P.S. kurz vor dem ins Bett gehen wurde unser morgiger Flug gestrichen 😡 also noch wild nach einer Alternative gesucht und am Ende mussten wir fast 200€ draufzahlen 😩
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  • Langsam Ankommen in Bangkok

    November 13 in Thailand ⋅ 🌧 26 °C

    Früher als sonst waren wir heute wach – kein Wunder, schließlich brachte uns die nächste Zeitzone wieder eine Stunde voraus. Nach einem gemeinsamen Frühstück, das ich mit Hanna in der Gemeinschaftsküche vorbereitet habe, gönnten wir uns direkt noch eine kleine Mütze Schlaf. Der Tag stand ohnehin unter dem Motto ankommen und ausruhen.

    Am Nachmittag, während ich in der Küche abwusch und auskochte, spielte Freya auf dem Boden. Da kam die Hausherrin vorbei, lächelte, und ehe ich mich versah, hatte sie Freya auf dem Arm und spielte mit ihr. Kurz darauf standen noch zwei weitere neugierige Gesichter in der Tür – und natürlich wurde gleich nach der Schwester gefragt. 🥰 Ich liebe es, wie kinderfreundlich die Welt sein kann!

    Der Rest des Tages blieb ruhig. Wir schliefen viel, ruhten uns aus und ließen alles sacken. Die 13–14 Stunden Reise gestern steckten uns doch noch in den Knochen. Falk kämpft heute zusätzlich mit Kopf- und Gliederschmerzen – offenbar will in diesem Urlaub jeder einmal krank sein. Hoffentlich ist er bald wieder fit, denn so ruft schon wieder ein Zoobesuch nach uns… aber heute nicht mehr 🤪
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  • Von Bali über Singapur nach Bangkok

    November 12 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Eine halbe Stunde vor Abfahrt stand Sughi schon vor der Tür – überpünktlich wie immer und mit seinem herzlichen Lächeln. Ein letztes Winken, dann ging es auf zum Flughafen und weiter Richtung Singapur. Der Flug verlief wunderbar entspannt, die Mädels machten super mit und am ersten Ziel wartete sogar eine tolle Family-Ecke zum Krabbeln – perfekt, um sich vor dem Weiterflug noch ein bisschen zu bewegen.

    Als das Gate zum nächsten Flug öffnete sprinteten wir durch eine erneute Gepäckkontrolle hin – nur um festzustellen, dass das Boarding noch gar nicht losging 😅. Immerhin durften wir dadurch als Erste an Bord. Und wieder einmal wurden wir überall mit offenen Armen empfangen – Zwillingsbonus deluxe. Beide Flüge mit Singapore Airlines waren großartig: viel Platz, freundliche Crew, rundum stressfrei.
    Besonders positiv überrascht waren wir darüber, dass es tatsächlich auch Babyfood an Bord gibt – das hatten wir noch nie! Obwohl wir nur zweimal zweieinhalb Stunden unterwegs waren, bekam jedes Baby drei Quetschies pro Flug. Unsere Vorräte wurden also quasi gratis wieder aufgestockt 👌

    Am Flughafen in Bangkok waren wir dann allerdings ganz schön durch. Müde, hungrig, reif fürs Bett – und nicht mehr in Verhandlungslaune. Also nahmen wir das erstbeste Taxi… und bezahlten prompt den doppelten Preis. Tja – ein klassischer Touri-Move. Ein Hoch auf Apps wie Grab oder Uber, bei denen der Preis vorher feststeht. 😆
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  • Letzter Tag auf Bali 🇮🇩

    November 11 in Indonesia ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute hieß es: Koffer packen, Chaos bändigen und die letzten Stunden in unserer kleinen Oase genießen.
    Eigentlich wollten wir den Tag mit der legendären Kecak Dance Show ausklingen lassen, doch das Wetter machte uns erneut einen Strich durch die Rechnung. So oft und so viel wie diesmal hat es bei unserem letzten Besuch im November nicht geregnet. Zum Glück hatten wir noch keine Tickets gekauft.
    Also haben wir das Beste daraus gemacht und den Tag den Mädels gewidmet und sie richtig ausgepowert: krabbeln, robben, toben, Geschicklichkeitsübungen und neue Fähigkeiten austesten – und zum Abschluss noch einmal ab in den Pool, ein letztes Mal balinesisches Plantschvergnügen. Danach waren sie sichtlich erschöpft und glücklich, als es nach dem Abendessen direkt ins Bett ging.
    Für uns stand dann nur noch das große Finale an: Koffer fertig packen und als Belohnung eine riesige Menge Babi Guling, dem wohl bekanntesten balinesischen Festgericht. Ein würdiger Abschluss für unsere Zeit auf der Insel der Götter.

    Der berühmte Kecak-Tanz wird übrigens auch „Feuertanz“ genannt. Er erzählt Szenen aus dem indischen Epos Ramayana und wird nur von Männern aufgeführt – ganz ohne Instrumente. Ihre rhythmischen „Cak-Cak“-Rufe bilden eine einzigartige Klangkulisse, die Gänsehaut garantiert. Er wird oft auch „Affentanz“ genannt – denn das rhythmische „cak-cak-cak“ der Männerstimmen soll das Geplapper eines Affenschwarms darstellen.
    Der Kecak-Tanz wurde ursprünglich in den 1930er-Jahren für Touristen angepasst – inspiriert von traditionellen Trancetänzen, bei denen die Tänzer in einen ekstatischen Zustand verfallen. Heute gilt er als eines der eindrucksvollsten kulturellen Erlebnisse auf Bali.
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  • Kleine Gourmets und schwarzer Sand

    November 10 in Indonesia ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute stand für die Mädels ein kulinarisches Abenteuer auf dem Plan:
    Zum Mittag gab es zum ersten Mal eine volle Portion Fingerfood – Kartoffelwürfel, Karottensticks und Brokkoliröschen 🥦. Alles wurde neugierig inspiziert, betastet und natürlich probiert. Mindestens 2/3 haben wir aber vom Stuhl und vom Boden gekratzt 😅 wer kennt es nicht? 🙈 und wir fangen gerade erst damit an… 😬🥹😅
    Aber ein HOCH auf außenküchen, das macht vieles einfacher 🤭

    Nach dem Mittagsschläfchen zog es uns ans Meer. Hier an der Küste vom Canggu beach ist der Sand tiefschwarz – ein spannender Anblick! Freya hatte ganze zwei Minuten den Spaß ihres Lebens, bevor wir zwei Stunden damit beschäftigt waren, die schwarzen Körner wieder aus sämtlichen Ritzen zu befreien 🙈😅. Vermutlich liegen sie jetzt auf dem Grund unseres Pools – ein kleines Souvenir vom Strand.

    Der schwarze Sand stammt übrigens von den zahlreichen Vulkanen der Insel, vor allem vom mächtigen Gunung Agung. Er enthält viel Eisen und Mineralien – perfekt für üppige Vegetation und fruchtbare Böden.
    Manche Balinesen glauben, dass schwarzer Sand Glück bringt – vor allem, wenn man ihn (versehentlich) mit nach Hause trägt. Dann steht angeblich eine baldige Rückkehr nach Bali bevor 😉
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  • Regenpause

    November 9 in Indonesia ⋅ 🌧 28 °C

    Heute wollten wir eigentlich ans Meer – aber Petrus hatte andere Pläne. Schon am Morgen prasselte der Regen in dicken Tropfen auf unser Dach, und die grauen Wolken machten keine Anstalten, weiterzuziehen. Also kuschelten wir uns wieder gemütlich ins Bett und beobachteten, wie der junge Bursche unsere Zimmer auf Hochglanz brachte ☺️ Wir ließen den Tag einfach so treiben.

    Gut, dass wir vor ein paar Jahren schon einmal hier waren und schon vieles gesehen haben – so kommt keinerlei Tatenzwang auf. Nach den vielen Kurzstopps in Neuseeland und Australien tut die entschleunigte Balizeit einfach nur gut.
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  • Ruhetag mit Würfellaune

    November 8 in Indonesia ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute war ein ruhiger Tag – zumindest für die meisten von uns.
    Freya hatte Fieber, also blieben wir gemütlich zu Hause, während Hanna Pooltime genießen durfte. Inkl. Überwachung des Poolboys. 😎
    Die Sonne schien, das Wasser glitzerte, und wir versuchten einfach, den Tag so entspannt wie möglich zu gestalten.

    Am Abend war das Fieber dann wie weggeblasen – und Freya hatte plötzlich wieder Energie für drei. Statt zu schlafen, wurde das Bett kurzerhand zur 🦭-enburg erklärt. Nach zwei Runden Würfeln (Endstand: unentschieden 😄) robbten schließlich auch wir müde, aber zufrieden, ins Bett.

    Wusstest du, dass Würfeln in vielen Kulturen als Glücksritual gilt? In Bali werden zum Neujahr sogar Kokosnussschalen mit Symbolen bemalt – quasi die tropische Variante des Würfels 🍀
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  • Reinigung im/am Wasserfalltempel

    November 7 in Indonesia ⋅ ☁️ 30 °C

    Danach wollten wir uns einen Wasserfalltempel ansehen – doch anstatt stiller Natur wartete ein spirituelles Erlebnis auf uns. 😄
    Der Tempel war nur mit einer geführten Melukat-Zeremonie zugänglich – eine Reinigung von Körper und Seele mit heiligem Wasser. Also ließen wir uns kurzerhand auf das spirituelle Abenteuer ein – und wurden mit einer ganz besonderen Erfahrung belohnt.

    Der Tempel beherbergt den einzigen Wasserfall Balis, der Teil einer Reinigungszeremonie ist. Eine spirituelle Tour mit einer Methode zur Reinigung von Körper und Seele mit heiligem Wasser, genannt „Melukat“.
    Hindus auf Bali führen die Melukat-Zeremonie mit heiligem Wasser durch, um Wohlbefinden und Güte zu erlangen und die Seele von negativen Dingen wie Albträumen, Krankheiten, Ängsten, seelischen Belastungen usw. zu reinigen.
    Wir wurden also mehrfach mit heiligem Wasser beträufelt, durften kurz beten, der Mama Bali danken, uns an zahlreichen Spots ablichten lassen und nahmen viele gute Wünsche mit nach Hause.
    Das Baden im Wasserfall blieb uns mit den Babys zwar verwehrt, aber die Atmosphäre war trotzdem besonders. Ein schöner, ruhiger Moment voller Symbolik.

    Danach ging’s glücklich, aber erschöpft zurück zur Unterkunft. Noch ein schnelles Abendessen, dann fielen wir alle müde ins Bett – auch wenn die Mädels heute ein bisschen länger brauchten, um in den Schlaf zu finden. Vermutlich fehlte einfach ein bisschen Bewegung nach all der Spiritualität. 😅

    In Bali wird gesagt, dass das heilige Wasser nicht nur die Haut, sondern auch das Karma reinigt. Vielleicht hilft’s ja auch gegen Jetlag und Chaos im Koffer. 😉
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  • Zwischen Riesen und Ritualen

    November 7 in Indonesia ⋅ ☁️ 30 °C

    Nach dem Vormittagsschläfchen ging es für uns auf kulturelle Entdeckungstour – ins Ogoh Ogoh Bali Museum. Wir haben ja schon viel von Bali gesehen aber sowas noch nicht. Schon beim Betreten staunten wir über die riesigen, teils furchteinflößenden Skulpturen, die an das balinesische Neujahrsfest Nyepi erinnern. Überall standen sie: kunstvoll, bunt, wild und irgendwie faszinierend. Diese Figuren, „Ogoh-Ogoh“ genannt, werden eigentlich nach den Feierlichkeiten feierlich verbrannt – als symbolische Reinigung und um das Böse des vergangenen Jahres zu vertreiben. Die Mädels betrachteten die schaurigen Gestalten mit großen Augen – zum Glück bekommen sie davon noch keine Alpträume 😅
    Wir staunten, lachten, machten viele Fotos und waren einmal mehr beeindruckt, wie viel Handwerkskunst, Mythologie und Symbolik in jeder einzelnen Figur steckt. Nach so viel Eindrücken gab’s dann erstmal eine kleine Pause, bevor das nächste Abenteuer wartet.

    Ogoh-Ogoh werden übrigens meist aus Bambus, Papier und Styropor gefertigt und repräsentieren Dämonen aus der balinesischen Mythologie. Sie werden an Nyepi, dem balinesischen Neujahr, in farbenprächtigen Prozessionen durch die Straßen getragen – bevor sie in Flammen aufgehen. 🔥
    Der Name „Ogoh-Ogoh“ leitet sich vom balinesischen „ogah-ogah“ ab, was so viel wie „hin und her schütteln“ bedeutet – und genau so wackeln die Figuren durch die Straßen! 😄
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  • Homestayday

    November 6 in Indonesia ⋅ ☁️ 29 °C

    Eigentlich stand heute Kultur auf dem Programm – Museum und Wasserfalltempel. Doch der Himmel hatte andere Pläne: Schon vor und nach dem Frühstück prasselte der Regen auf unser Dach. Also entschieden wir uns kurzerhand für einen gemütlichen Homestayday im Homestay – ganz nach dem Motto: Wenn schon nass, dann wenigstens im Pool! 😄
    Auf Bali ist Regenzeit nicht gleich Schlechtwetterzeit – oft wechseln sich Sonne und heftige, aber kurze Schauer ab. Perfekt für spontane Poolpausen zwischen den Wolkenbrüchen! 🌦️
    Zum Mittagessen gab’s einen weiteren Hochstuhl diesmal in kitschig quietschig pink. Am Nachmittag ging’s dann ein zweites Mal ins Wasser. Das erste Mal auf Bali.
    Die Mädels waren danach völlig ausgepowert. Haben heute viel geschlafen. Mit der drückenden Hitze und nach all der Wasser-Action fielen am Abend alle müde, aber zufrieden ins Bett.

    Funfact: Das balinesische Wort für Regen – udan – wird genauso ausgesprochen wie das deutsche „oh dann“. Passt also wunderbar zu einem Tag voller „Oh dann halt nicht“-Momente. 😄
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  • Pooltag mit Einzelkind(ern)

    November 5 in Indonesia ⋅ 🌧 29 °C

    Heute war wieder ein wunderbar entspannter Tag am Pool – diesmal sogar mit dem seltenen Luxus eines „Einzelkindes“, da die Mädels ihr Vormittagsschläfchen abwechselnd hielten. 😅
    Währenddessen wirbelten drei fleißige junge Herren durchs Gelände: Einer kümmerte sich um den Garten, die anderen beiden brachten unsere Zimmer auf Vordermann. Daran kann man sich gewöhnen! 🌿✨
    Zur Abwechslung stand heute etwas Küchenarbeit auf dem Programm: Wir kochten gleich für mehrere Tage vor – clever gedacht, um in den kommenden Tagen mehr Zeit zum Entspannen zu haben. Mangels dazu erforderlicher Becher füllten wir kurzerhand wunderhübsche aber super teure Milchaufbewahrungsbeutel. 🦩
    Beim Abendessen sorgten dann zwei kleine Schreckmomente für Lacher:
    Erst sprang Falk ein kleiner Gecko an, der ihn wohl mit einer weißen Kalkwand verwechselt hatte. Und dann entpuppten sich harmlose „grüne Bohnchen“ als höllisch scharfe Chilis. 🌶️🥵

    Ein Tag voller Sonne, Lachen und kleiner Anekdoten – ganz so, wie es im Urlaub sein soll.

    Geckos gelten auf Bali als Glücksbringer. Sie fressen Mücken und andere Insekten – und ihr Ruf („Tokay!“) wird oft als gutes Omen gedeutet. Der schnellste bekannte Gecko kann senkrecht an Wänden hochlaufen – mit bis zu 1,5 Metern pro Sekunde! 🦎💨
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  • Papageien und Partystimmung

    November 4 in Indonesia ⋅ 🌧 28 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück – diesmal ohne Poolrunde – zog es uns heute hinaus in den Bali Bird Park. Hanna durfte zum Frühstück das ersten Mal in ihrem neuen Gefährt sitzen, das uns als praktischer Ersatz für einen zweiten Hochstuhl zur Verfügung gestellt wurde – funktional und super lustig zugleich 🥰

    Der Park selbst ist zwar eher klein und mit rund 20 € pro Person kein Schnapperl, aber dennoch sehenswert. Überall flatterten bunte Vögel, und beim Füttern der kleinen Papageien zeigte sich mal wieder, Hanna war sich da nicht ganz sicher, ob sie das so gut findet 😅 Ich dagegen hatte meinen Spaß und durfte sogar ein paar Pelikane füttern! Im Bali Bird Park leben über 1.000 Vögel aus rund 250 Arten – viele davon stammen direkt aus Indonesien. Besonders toll: Der Park beteiligt sich aktiv an Zucht- und Auswilderungsprogrammen, um bedrohte Arten wie den Balistar zu schützen.
    Trotz unserer ambitionierten „Kreuzzelliste“ haben wir nicht alle gefiederten Bewohner entdeckt – vermutlich war es selbst ihnen zu heiß heute. Auf dem Rückweg im Auto waren die Mädels eigentlich hundemüde, aber scheinbar noch im Partymodus 🤭 Unser Fahrer nahm’s mit Humor: Er lachte herzlich und erzählte, dass er Kinder über alles liebt – und heute zum ersten Mal Zwillinge im Auto hat.
    Abends schliefen die beiden dann aber wieder pünktlich ein und wir konnten in aller Ruhe noch eine kleine Runde würfeln. Ein rundum schöner Tag! 🎲
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