An diesem geschichtsträchtigen Ort muss man ebenso gewesen sein wie in einem deutschen KZ. Von hier sind die Sklaven auf eine Insel im Gambia River verschleppt und in die Welt verkauft worden. Die Insel ist 3 km vom Festland entfernt. Das war für die Händler sicher, da die schwarzen Menschen nicht schwimmen konnten. Als erstes wurde ihnen ein Brandzeichen auf die Schulter gebrannt, so dass man auch erkennen konnte, woher sie gekommen waren. Die Bekanntheit des Ortes kommt wohl von dem Roman „Roots“, eine Geschichte über das Leben eines 1750 hier geborenen Gambier. Er wurde im Dorf von Sklavenhändlern gefangen genommen und in die Südstaaten verschifft. Die Geschichte wurde in den 80er Jahren verfilmt. Der Film „Roots“ wurde allerdings in Gambia verboten, da er so grausame Geschichten beinhaltet.
Morgens gehen wir noch in das Museum. Es ist im Preis mit inkludiert. Es ist tatsächlich ein ganz gut geführtes Museum, welches zum Nachdenken anregt.Read more