Tag 1 & 2: Ankunft und Marrakesh
27.–29. dec. 2025, Marokko ⋅ 🌧 13 °C
Marokko stand schon lange auf meiner Reiseliste. Exotisch, warm, kulturell spannend dachte ich zumindest. Jetzt ist es eher kalt und nass, aber wir hoffen auf das Beste! … und, wie ich schnell lernte, ist es ein Land, das einen gleichzeitig herzlich empfängt und permanent testet, wie gut man verhandeln, improvisieren und den eigenen Orientierungssinn ignorieren kann.
Meine Reise nach Marokko begann ganz klassisch: am Flughafen Köln – und zwar im Chaos. Es war voll. Also nicht „ein bisschen voll“, sondern „warum sind hier alle Menschen gleichzeitig?“-voll. Alles dauerte ewig. Der Check-in schien eher ein grober Zeitvorschlag zu sein als ein fixer Ablauf. Erst kurz vor dem offiziellen Beginn war ich überhaupt am Gate. Irgendwann kam dann auch der Flieger. Irgendwann saßen wir drin. Und natürlich: Verspätung. Ohne die wäre es ja auch langweilig gewesen.
🛬 Ankunft um 3 Uhr – und ohne Bettdecke
Schlussendlich kam ich gegen 3 Uhr morgens im Hotel an. Müde, durch, bereit für Schlaf. Was ich bekam, war… ein Bett ohne Bettdecke. Eine meiner Zimmergenossinnen hatte sich offenbar meiner Decke angenommen, und die Rezeption? Die war freundlich, aber leider genauso hilflos wie ich. Also schlief ich – sagen wir – minimalistisch. Willkommen in Marokko.
🌅 Der erste Tag: früh, kalt, müde
Der nächste Tag begann früh. Sehr früh. Und ich war müde. Sehr müde.
Mein erster Kontakt war Johanna, unsere Reiseleiterin – wach, organisiert, motiviert. Ein beeindruckender Kontrast zu meinem inneren Zustand.
Gemeinsam fuhren wir zur ersten Unterkunft, wo wir auf weitere Mitglieder unserer Reisegruppe trafen. Da es regnete und überraschend kalt war, blieben wir zunächst im Hotel. Niemand hatte Lust auf große Abenteuer, wir verweilten, warteten, tauten langsam wieder auf – körperlich wie mental.
🕌 Medina – endlich Marokko-Gefühl
Schließlich war unsere Reisegruppe fast komplett, und wir fuhren gemeinsam in die Altstadt, die Medina. Endlich Marokko. Enge Gassen, Farben, Gerüche, Leben. Wir schlenderten umher, ließen uns treiben und genossen den Flair der Stadt – ohne Plan, aber mit offenen Augen und der Kamera in der Hand.
🍽️ Ein ruhiger Abend
Am Abend aßen wir noch gemütlich zusammen. Kein großes Programm, kein Stress – einfach ankommen, essen, durchatmen. Danach ging es zurück ins Hotel.
Wir waren durchgefroren, müde, aber zufrieden. Und vor allem: gespannt auf das, was die nächsten Tage bringen würden.Læs mere

























