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Segeln in Griechenland

April 2019
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  • Day53

    Palio Trikeri

    June 6 in Greece ⋅ ☀️ 27 °C

    Ein nerviger Rasentrimmer vertrieb mich aus der ruhigen Ankerbucht. Ein schöner Amwindkurs führte mich in den Hafen Palio Trikeri, wo ich spontan einbog, da ich die "Tara Devi" mit Renate und Werner da liegen sah. Ich konnte längsseits am Kai neben dem Wasserbunkerboot festmachen. Das Wasserbunkerboot dient gleichzeitig als Wasserreservoir für die Insel und als Wellenbrecher und Mole.
    Ich sollte einem Giannis Grüße von Costas aus Galaxidi ausrichten. Schon der zweite Giannis war der Richtige. Er ist Besitzer der Taverne Isolas, die wunderschön von Blumentöpfen geschmückt war, in denen Tomaten, Zucchini und Blumen wachsen.
    Mit Renate wanderte ich am frühen Abend, als es etwas kühler wurde, zum Kloster hoch. Durch Olivenhaine stieg und schlängelte sich der Weg. Ein Traktor mit Anhänger beförderte Koffer, Passagiere und Einkäufe, von Getränken bis Baumaterialien über die Insel. Immer wieder kreuzte er unseren Weg.
    Ich hatte gelesen, dass die Insel eine Zeitlang ein KZ für 5000 Frauen war, die selber oder deren Angehörige der linken Volksfront nahe standen. Eine kleine Gedenktafel am Kloster erinnert an diese schrecklichen Zeiten.
    Abends trafen wir uns in der Taverne und lernten Sabiene und Thomas von der "Giglio" aus München kennen. Bei Shrimos+ Spagetti und netten Gesprächen über Wien verging der Abend im Fluge.
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  • Day52

    Ruhige Ankerbucht

    June 5 in Greece ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach der langen Wanderung nachTrikeri hoch und runter wollte ich nur noch aufs kühle Wasser. Abgelegt und schönes Segeln in die Bucht gegenüber. Ich hatte mit einen Ankerplatz in der Nähe einer Lagune ausgesucht, um mal wieder mit dem Beiboot auf Erku dung zu gehen. Aber da stand der recht frische Südostwind drauf, so dass ich lieber eine Ecke weiter vor Loutra ankerte. Von einem Badeort ist weit und breit nichts mehr zu sehen, hohe Platanen säumen das flache Ufer. Trotzdem war die Bucht recht tief. Auf 15 m Wassertiefe ließ ich den Anker sich eingraben. Na, das wird morgens eine Wuchterei, ihn und die 16m Kette heraufzuziehen. Ich verbrachte den Nachmittag mit Lesen, Baden und etwas Wäsche waschen und mit Kochen.Read more

  • Day52

    Das Bergdorf Trikeri

    June 5 in Greece ⋅ ⛅ 23 °C

    Da es wieder ein windstiller Morgen war, wanderte ich den alten Steinpfad hinauf nach Trikeri. Es floß viel Schweiß bevor ich oben angekommen war. Schöne Aussichten, blühender Thymian, kleine Kapellen und eine Herde geschorener Schafe traf ich unterwegs. Ich durchstreifte Trikeris Gassen und fand eine kleine feine Bäckerei. Ich kaufte Brot und Kartoffelpie. Am Hauptplatz unter Akazien sitze ich nun bei griechischem Kaffee und beobachte das Treiben. 13 alte Männer sitzen hier beim Postcafé, 10 Jugendliche bevorzugen die modernere Snack Bar. Trecker, Motorräder, kleine Verkaufstrucks mit Lautsprecher knattern vorbei. Und dann sibd da noch ein paar wenige, vom Aufstieg schnaufende Touristen.Read more

  • Day51

    Tschüß Sporaden, Hallo Golf

    June 4 in Greece ⋅ ⛅ 24 °C

    Der Südwind setzte erwartungsgemäß erst gegen 13 Uhr ein. Bis dahin wusch ich Wäsche, badete und las. Anker hoch und gleich Segel gesetzt. Tschüß Sporaden, mein neues Lieblingsrevier. Ein bischen wehmütig schaute ich schon zurück.
    Vor mir lag Euböa und die Einfahrt zum Golf von Volos. Da sich dort ein Schauer tummelte, beeilte ich mich nicht allzu sehr. Die letzte Stunde musste ich wegen nachlassendem Wind dann doch noch motoren, damit ich noch im Hellen einen Anker- oder Hafenplatz fand. Der kleine Hafen Aigia Kiriaki unterhalb des Dorfes Trikeri lockte kurz vor Sonnenuntergang. Um 20 Uhr machte ich dort fest. 27 Seemeilen - nicht schlecht für einen Nachmittag.Read more

  • Day50

    Skiathos und seine Inselchen

    June 3 in Greece ⋅ ☀️ 23 °C

    Westwind trieb die Mistral an Skopelos entlang nach Norden. Am Nordkap drehte der Wind ganz langsam auf Süd, so dass ich in einem großen Bogen ums Nordkap kam und Kurs auf Skiathos nehmen konnte.
    Südlich von Skiathos liegen ein paar Inseln, die schöne Dünenlandschaften haben und Strände mit Beach-Bars. Ich fuhr an den Inseln Arko und Tsungria vorbei und umrundete die, von kreischenden Möven bewachte, Insel Tsoungriaki.
    Der Südwind wehte beständig und ich fuhr unter Genua in die Hafenbucht von Skiathos, wo am Ende die Landebahn des Flughafens zu sehen ist.
    Mir gefiel es in dieser Bucht nicht, ich drehte wieder ab und ankerte südwestlich der Stadt vor einem Badestrand.
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  • Day50

    Mamma Mia Kirche

    June 3 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Am Dienstag kam ich früh los und segelte mit schönem Westeind an der Insel Skopelos entlang nach Norden. Die Halbinsel mit der kleinen Kirche Ekklisia Agios Ioannis, die durch der Hochzeitszene des Film "Mamma Mia" berühmt wurde, war schon von Weitem zu erkennen. Doch vorher traf ich wieder auf die "Baleine". Christine und Garry und ihre Freunde winkten, wir grüßten und halloten. Lustig, wenn man auf Bekannte trifft. Beim nächsten Mal geb ich einen aus!
    Ich sah mir den Ankerplatz unterhalb der Kirche an, ganz passabel. Aber heute wollte ich noch nach Skiathos.
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  • Day49

    Tschüß und Hallo Skopelos

    June 2 in Greece ⋅ ☀️ 23 °C

    Am Montag besichtigte ich noch mal die kleine Kirche und holte Törtchen für unterwegs. Dann kam ich zu spät los, da ich noch lange telefonierte. Ich verabschiedete mich und Renate machte noch schöne Fotos von der Mistral unter Segeln. Kaum war ich aus der Bucht von Skopelos raus, ließ der Wind nach. Mit Müh und Not kam ich unten ums Eck und erblickte im Westen über Euböa riesige undefinierbare Wolken. Hmm, bis zur geschützten Bucht Panormis waren es noch 9 Seemeilen, also fast zwei Stunden Fahrt unter Motor. Zurück nach Skopelos waren es nur 5. Ich drehte um und war um 16 Uhr wieder im sicheren Hafen und genoss von da das Gewitterschauspiel hinter den Bergen.Read more

  • Day48

    Wanderung auf Skopelos

    June 1 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Mit Renate von der "Tara Devi" wanderte ich über steinige und geteerte Straßen bis zu einem der Klöster (Moni Evggelismou Tis Theotokou) am Berghang südlich von Skopelos. An einer kleinen Kapelle, die dem heiligen Georg, dem Drachentöter, gewidmet war, machten wir Pause und ließen eine aufgeregte Ziegenherde passieren.
    Das Kloster war leider geschlossen, wir waren zu spät.
    Auf dem Rüvkweg gönnten wir uns eine Erfrischung und eine Berieselung mit Klaviermusik von Ludovico Enaudi im "Muses".
    Dann wollte mir Renate eine kleine Kirche zeigen, deren Mauern teilweise aus Sarkophagen gebaut war. Aber es war wie verhext. Wir konnten die Kirche nicht finden. Treppauf, treppab, schmale und breite Gassen entlang...wir haben viel gesehen, nur die kleine Kirche nicht.
    Erschöpft gönnten wir uns einen Sundowner im Café "Thalassa" mit der netten Wirtin Fanni. Werner kam auch dazu und führte uns dann mit Google maps, leider auch nicht zu der kleinen Kirche. Am Boot angekommen entdeckte ich den steinernen Turm der Kirche, recht nah am Hafen. Wir hatten einfach zu weit oben gesucht.
    Auf dem Weg zum Abendessen mit anschließendem Fussball-gucken besuchten wir die Kirche und wahrhaftig, da waren Steinsärge und -deckel verbaut und allerlei andere alte Steine.
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  • Day47

    Schönes Kreuzen nach Skopelos

    May 31 in Greece ⋅ ☀️ 23 °C

    Als ich am Samstagmorgen aus Votsi herausfuhr, pfiffen mir die Fallböen um die Ohren. Ich entschied mich, die Fock zu setzen. Mit der Fock und dem gerefften Großsegel war es kein Problem, trotz häufiger Böen nach Skopelos zu kreuzen. Das Segeln machte riesigen Spaß und ging flott. So machte ich schon 13:30 Uhr in Skopelos fest.
    Ich kaufte Gemüse, Obst und Getränke.
    Abendessen gab es zusammen mit Renate und Werner von der "Tara Devi" in einer der Hafengaststätten.
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  • Day46

    Überraschungsbesuch

    May 30 in Greece ⋅ ☀️ 26 °C

    So langsam muss ich mich jetzt wohl auf den Weg nach Volos machen. Ab 7.Juni hab ich da einen Bojenplatz für die Mistral.
    Morgens weht hier meist Westwind, der ab 11 Uhr einschläft. Am Nachmittag ab 15 Uhr kommt dann ein schwacher Südostwind. Ich segelte also früh um 9 Uhr los auf Amwindkurs nach Allonisos. Das ging recht flott bis zur Landabdeckung/Windschatten der Insel. Da ich gern noch die blaue Grotte sehen wollte, motorte ich an der zerklüfteten Küste von Allonisos entlang nach Südwesten.
    Tatsächlich sind da zwei große Löcher im Fels unten am Wasser. Aber wo ankern? Eine kleine Bucht in der Nähe war zu klein, direkt vor den Höhlen war das Wasser zu tief. Schade, also weiter über das glatte Wasser. Nur wohin? Mittlerweile hatte ich Lust auf eine Mittagspause.
    Am "Goldenen Horn" ( Kap Ag. Grigorius) vorbei. In Höhe Steni Vala kam leichter Wind auf - von vorn. Ich setzte Segel, kreuzte weiter nach Südwesten bis der Wind wieder einschlief. Da war ich grad auf Höhe der "Rote Felsen Bucht" und fuhr kurzentschlossen hinein. Mittagspause/Siesta nach einen langen Bad im kühlen Wasser. Ich lag grad trocknend auf meinem Bett, da hörte ich meinen Namen. Dicht hinter meinem Heck fuhr die Patagon vorbei und Sabine rief mich. Schnell was übergeworfen, die beiden begrüßt und das Dinghy ins Wasser. Sie ankerten, Michael holte mein Dinghy schwimmend ab, dann kam der Überraschungsbesuch an Bord. Sie hatten die Mistral schon von weitem an der Windfahne erkannt. Das war schön, Sabine und Michael wieder zu sehen.
    Um 15 Uhr kam Wind auf und wir fuhren wieder verschiedene Kurse. Ich hatte Skopelos wegen Einkauf und Tanken im Sinn, kam aber nur bis Höhe Patitiri. Nach den Schauergeschichten, die man von da hört und liest (der Schwell soll grausam sein) bog ich lieber nach Votsi ein. Ein fast geschlossener Naturhafen. Ich fand darin einen sandigen Fleck, wo sich der Anker gut eingrub und machte das Boot mit Heckanker und Landleine fest.
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