Joined April 2019
  • Day4

    Es geht los

    September 13 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach der üblichen Sicherheitseinweisung legten wir bei viel Seitenwind ab. Gut, dass wir die Marineros zum Assistieren gerufen hatten. Die Mooringleine saß so fest auf der Klampe, dass wir sie nicht los bekamen. Johny kletterte an Bord und klopfte sie los. Ich stand am Steuer und sorgte dafür, dass wir derweil nirgend gegen stießen.
    Dann hieß es: Good bye Johny! und wir schaukelten los. Der tagelange, stürmische Nordwind hatte vor der Hafeneinfahrt 1-m hohe Wellen aufgetürmt. Bald hatten wir sie von achtern und segelten mit stark gereffter Fock mit 8 kn auf Kap Sounion zu.
    Wir ankerten in der tollen kleinen Bucht mit den Höhlen. Doch der starke Wind von bis zu 25 kn erzeugte eine so starke Strömung, dass sich nur Gerda mit Flossen und ich zu den Höhlen wagten. Es war toll dort.
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  • Day3

    Boot "Nireas" übernomnen

    September 12 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Am Samstag nachmittag übernahmen wir unser neues Zuhause für die nächsten zwei Wochen - die "Nireas", eine Bavaria 45.
    Ich hatte eine extra lange Badeleiter bestellt, die war auch an Bord, leider fehlte eine Stufe. Ein paar weitere Beanstandungen, die behoben wurden. Dann trafen die letzten Mitseglerinnen ein und wir bezogen die Kabinen.
    Abends fuhr ich uns nach Lavrion zum Abendessen.
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  • Day2

    Ankunft Sabine

    September 11 in Greece ⋅ ☀️ 27 °C

    Ich bezog die über Air bnb gebuchte Ferienwohnung in Lavrion, holte für fast 200€ Vorräte für den Segeltörn beim Lidl und holte dann Sabine vom Flughafen ab.
    Sie wünschte sich gern ein Bad und Essen am Meer, also fuhren wir an die Westküste. Baden, Essen bei Sonnenuntergang - so fängt der Urlaub gut an.Read more

  • Day2

    Tollen Ankerspot entdeckt

    September 11 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Auf der Fahrt von meiner Ferienwohnung in Xarakas nach Lavrion machte ich Halt an einer wunderschönen Felsenbucht. Whow, war das toll hier. Ganz begeistert entdeckte ich Höhlen, durch die man an kleine Strände gelangte. Als ich dann weiter draußen auch noch sandigen Ankergrund entdeckte, stand der erste Halt der Segelreise für mich fest. Das kleine Paradies wollte ich gern meinen Mitseglerinnen zeigen.Read more

  • Day1

    Xarakas und Ankunft der ersten Mitsegler

    September 10 in Greece ⋅ 🌙 27 °C

    Ich war mit der Akuna Matata bis Lavrion mitgesegelt. Dort waren aber Hotels und Ferienwohnungen überteuert. In Xarakas fand ich eine nette Ferienwohnung.
    Am Donnerstagabend trafen die ersten Mitseglerinnen ein und wir speisten zusammen unterhalb des Poseidon-Tempels.Read more

  • Day7

    Lavrion

    September 9 in Greece ⋅ 🌬 27 °C

    Mit meinem Leihwagen fuhren Ann-Christin und Max nach Athen, um Ausrüstung fürs Schiff zu kaufen. Ich machte mich indessen nützlich, schrubbte ein paar Ecken, reparierte die Lazy-Jack-Leine, ersetzte dort verwendete Schlüsselringe! durch Schäkel und guckte ansinsten Hafenkino.
    Durch den trockenen, heftigen Nordwind angefacht, breiteten sich Wald- und Buschbrände aus. Immer wieder kamen Notfallbenachrichtigungen per Handy rein, Sirenen heulten und auf dem Bergen hinter Lavrion qualmte es.
    Ich entdeckte eine nette Gasse mit Tavernen und bereitete mich auf meinen Segeltörn vor, indem ich sie der Reihe nach testete.
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  • Day5

    Mit Meltemi nach Lavrion

    September 7 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Am Morgen holte ich von einem Café in der Nähe ein paar Snacks fürs Frühstück und unterwegs. Die Strömung half uns auf den ersten Meilen und schob uns unter der Pylonbrücke hindurch. Erst gegen nachmittag setzte der Wind ein, den wir brauchten. Dieser schob uns dann aber mit bis zu 8 kn nach Süden. Die Wellen wurden höher und ließen das Schiff tanzen. Wir kamen ins Meltemigebiet. Weiße, brechende Schaumkronen und strahlend blaues Wasser - Ägäis!
    In Porto Rafti stoben heftige Böen durch die Bucht. Beim Bergen des Großsegels riss eine Lazy-Jack-Leine. Christin und Max mussten das Segel bändigen und mit Tauen am Baum festbinden, während ich versuchte, das Boot mit der Nase im Wind zu halten. Gischt flog uns um die Ohren, wenn mal wieder eine heftige Fallbö durch die Bucht raste.
    Die Lücken, die es zwischen anderen Booten am Kai gab, waren durch schräg gespannte Ankerketten oder Moorings versperrt. Nein, dort konnte Max den Langkieler nicht hinein fahren.
    Wir hatten noch eine Stunde Tageslicht und beschlossen, in den gut beleuchteten Hafen von Lavrion zu fahren.
    Die Sonne verschwand ein paar Mal hinter hohen Bergen, dann wurde es allmählich dunkel. Der Wind und die Wellen ließen etwas nach, als wir die Nordspitze der Insel Makronisos passiert hatten.
    Eine Stunde Nachtfahrt, dann schlängelten wir uns, um ankernde Tanker herum, auf das grün blinkende Licht der Hafeneinfahrt zu.
    Am Charterpier fanden wir eine große Lücke mit Mooringleinen. Doch das rückwärts ansteuern wollte heute gar nicht klappen. Längsseits hinein, die Leinen einem Helfer zugeworfen und versucht, zu drehen. Das ging auch nicht. Also sprang auch ich an Land und übergab die Mooringleine. Erst damit gelang es uns, das Boot zu drehen und ordentlich fest zu machen. Wieder ein abenteuerlicher Tag.
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  • Day4

    Die Brücke von Chalkida

    September 6 in Greece ⋅ 🌙 24 °C

    Am Samstag war die Brücke wegen einer Reparatur geschlossen, deswegen konnten wir erst Sonntag durch. Bis 19 Uhr bastelten wir am Boot, z. B. Positionsleuchten in Gang bringen und schrubbten. Ich ging auch mal zum Strand zum Schwimmen, aber das Wasser war aufgewühlt und trübe.
    Abends gingen wir ruckelnd ankerauf. Die Kette sprang immer wieder aus der Kettennuß an der Ankerwinsch. Dann verholten wir die 3 Seemeilen nach Chalkida. Dort lagen wir an der Promenade, wo tausende Leute flanierten. Cafés, Bars, Tavernen, Hotels, Luftballonverkäufer, Musikanten - quirlendes Leben. Aber wenn man vom Wasser kommt, wo so viel Platz ist, ist das Gedränge unheimlich.
    Max und Christin gingen los, um die Brückendurchfahrt anzumelden und zu bezahlen. Die Strömung unter der Brücke ist gewaltig, ich schätze 4-5 kn.
    Der Sonntagsaufschlag beträgt 75% der normalen Durchfahrstgebühr! Ute und Kiriakis vom Nachbarboot blieben lieber noch einen Tag am Kai, anstatt den Wucher zu bezahlen.
    Schon gegen 22:15 wurden wir angefunkt, das Schiff klar zu machen. Die beiden Brückenhälften wurden in ihre Vertiefungen geschoben, ein Schlepper zog einen Trawler durch, dann kamen wir.
    Am Geländer standen winkend Leute, die unsere Durchfahrt beibachteten. Um Mitternacht hatten wir gleich hinter der Brücke festgemacht.
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  • Day3

    Tuckern nach Nea Artiki

    September 5 in Greece ⋅ ☀️ 27 °C

    Leider wehte die erste Hälfte des Tages kein Wind. Durch spiegelglattes Wasser tuckerte die "Akuna Matata" südwärts. Erst am Abend setzte Nordwind ein und schob uns die letzten Meilen nach Nea Artiki.
    Unterwegs schäkelte Max den alten verrosteten Anker an die Kette, der neu bestellte war nicht rechtzeitig angekommen.
    Im kleinen Hafen von Nea Artiki gab es keine Möglichkeit, längsseits fest zu machen.
    Also legten Max und Christin zum ersten Mal römisch-katholisch an. Trotz ein paar Aussetzern der Ankerwinsch gelang das Manöver sehr gut. Glückwunsch!
    Am Kai tobten Kinder im "Playground" und wir sucgten eine Taverne. Trotz der späten Stunde, es war nach 22 Uhr waren alle Restaurants am Ufer voll besetzt. Wir bekamen trotzdem noch einen Tisch und Abendessen.
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  • Day3

    Schreck am Morgen

    September 5 in Greece ⋅ ☀️ 22 °C

    Am Abend legten wir in Agios Konstantinos an der Mole an. Der Schwell ließ das Boot tanzen, beruhigte sich aber zum Glück in der Nacht. Als dann aber morgens die Fähre abfuhr, die uns Nachts Schutz gab, wachten ich auf.
    Frühstück im Café und ein kleiner Bummel durch das Örtchen, dann sollte es weiter gehen, doch es kam nach dem Start des Motors kein Kühlwasser am Heck. Max schaute hier und dort, schraubte und klemmte um. Nichts half, nur Spülen mit Süßwasser aus dem Schlauch. Hmm, wenn es mit Süßwasser funktioniert, kann ja nur der Seewasser-Zufluss gestoppt sein. Ich ging tauchen und musste so lachen! Da saß doch echt eine dicke Spiegeleiqualle am Einlauf. Durch den Unterdruck kam sie nicht weg. Ein Schrubber half, sie bekam einen Schubs und schwamm davon. Erleichtert tuckerten wir von dannen.
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