• Susanne Radlach
  • Susanne Radlach

Segeltraining Mallorca

Ein Frauen-Segeltraining von Oceans Eleven organisiert Read more
  • Trip start
    October 12, 2019

    Palma de Mallorca

    October 12, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach dem Segeltörn im Dodekanes schaffte ich es wirklich, an einem Tag von Kos über Athen und Barcelona, pünktlich in Palma de Mallorca zu landen. Der einzige Stressfaktor war das Umsteigen in Barcelona. Ich musste von Terminal 1 zu 2 und das ging nur mit Shuttlebus. Erleichterung, als ich endlich in der Maschine nach Palma saß und große Freude beim Anflug. Die Bucht Cala de Fornells war überfüllt und in der Bucht von Palma konnte ich die Welle von Südwest erkennen.
    Palma ist schon fast ein zweites Zuhause, so oft wie ich hier schon war. Der Bus brachte mich zur Marina Naviera Balear, Liegeplätze unter Hochhäusern.
    Conni war schon an Bord und wir nahmen das Boot in Besitz. Eine Bavaria 36 mit irre großer Vorschiffskabine. Als die restliche Crew eintraf, verteiten wir die Kabinen.
    Dann teilten wir uns, eine Gruppe machte Check-IN, die anderen drei fuhren mit dem Taxi zum einzigen geöffneten Supermarkt. Es war Feiertag in Spanien und ansonsten alles geschlossen. Der Einkauf zog sich hin und so kamen wir erst spät los, uns ein Abendessen zu suchen. Gleich gegenüber der Marina war ein Inder und wir waren uns alle einig, lieber schnell was essen als lange laufen. Wir wurden überrascht. Das Essen war so lecker! Das wird unser Lieblingslokal.
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  • Manövertraining und Herzklopf-Ankern

    October 13, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach der obligatorischen Sicherheitseinweisung übten wir in der Marina das römisch-katholische Anlegen. Nachdem wir das Manöver durchgesprochen hatten, bekam jede nur eine Aufgabe zugeteilt. Ganz ruhig legten wir mehrmals an, bis jede das Manöver verstand.
    Danach fuhren wir aus dem Hafen und ießen unsere selbst gebastelete "Inge" über Bord gehen. Das "Inge über Bord"-Manöver übten wir auch mehrmals unter Motor. Dann aber wollten alle endlich Segeln. Für die Nacht hatten wir uns die Bucht bei Las Illetes ausgesucht. Die Bucht war voll mit Ausflüglern. Wir besprachen das Ankermanöver und die Fernbedienung des Ankers wurde eingestöpselt. Ich kurvte durch die Ankerlieger und suchte uns einen Platz, als ich Gas wegnahm, ging der Motor aus. Schreck! Er ließ sich nicht starten. Wir hatten noch Schwung und so fuhr ich weiter. Ich wollte den Anker herunterlassen, und bat darum, ihn schon mal ins Wasser abzulassen. Das ging jedoch nicht. Beim Pressen der Taste "Down", kam der Anker hoch. Beim Pressen der Taste "UP" passierte gar nichts. Ich versuchte noch einmal den Motor zu starten, es klappte. Unterdessen stöpselte die Ankercrew den Stecker der Fernbedienung noch ma rein, diesmal richtig rum. Wir ankerten an einem freien Platz, der mir nicht gut gefiel, aber ich hoffte auf das Verschwinden der Sonntagsausflügler. Das klappte und wir ankerten am Abend noch einmal um. So lagen wir sicherer für die in der Nacht erwarteten Starkwinde aus Nordost.
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  • Wieder in Palma

    October 14, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 23 °C

    Wegen der Motorprobleme fuhren wir sicherheitshalber in den Hafen zurück. Zwei Delfine ließen sich auf der kurzen 3-Seemeilen langen Strecke blicken. Hallo Freunde!
    Zwei Mitarbeiter der Charterfirma kümmerten sich um die Standgaseinstellung des Motors. Dann legten wir um 14 Uhr wieder ab.
    Es stand eine hohe langgezogene Dünung draußen in der Bucht von Palma, die sich an flachen Stellen sehr hoch auftürmte. Unsere Segelmanöver mussten also weiter draußen stattfinden. Wir machten einen Bade-Ankerstopp in Las Illetes und fuhren für die Nacht nach Palma zurück. Es war schlechtes Wetter angesagt und unser Liegeplatz dort kostenlos. Abends gingen wir im Regen wieder zum Inder. Lecker!
    Spruch des Tages: "Darf ich bitte den Abwasch machen?"
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  • Sturmfahrt nach Cabrera

    October 15, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 20 °C

    Mit raumem Wind kreuzten wir vor dem Wind nach Cabrera. Wir hatten dort online einen Liegeplatz reserviert. Die Welle, eine lange Dünung aus Südwest, nahm im Laufe des Tages zu. Dazu kam eine Dünung aus Nordwest. DIese beiden Systeme erzeugten kurz vor Cabrera eine kabbelige See, die meine Crew fast an ihre Grenzen brachte. Tapfer steuerte de, der am meisten übel war.
    Nach 6 Stunden und 31 Seemeilen waren wie endlich in der geschützten bucht und machten an einer der weißen Bojen fest.
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  • Nach Mallorca zurück

    October 17, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 24 °C

    Bei etwas kleinerer Welle aus West und mit raumem, später halben WInd segelten wir nach Mallorca zurück. Wir hatten uns vorgestellt, in Cala Fornels zu ankern aber da war es dermaßen überfüllt, dass wir abdrehten und uns nach anderen Ankermöglichkeiten umsahen. In einer der Buchten etdeckte ich die "Styrr", ein schweizer Holzschiff, das mit mir zusammen durch den Kanal von Korinth in die Ägäis gefahren ist. Ich hatte es dann noch einmal in Poros gesehen.Toll, es hier wieder zu entdecken.
    Irgendwie gefiel uns keine der Buchten und wir beschlossen, nach Palma reinzufahren. Diesmal besuchten wir ein spanisches Restaurant. Das war gut, aber wir hatten alle Sehnsucht nach "unserem" Inder. Morgen dann.
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  • Segeltraining

    October 18, 2019 in Spain ⋅ ☁️ 23 °C

    Zu einem Segeltraining gehören auch Segelmanöver und diese übten wir am Freitag bei idealem Segelwetter intensiv in der Bucht von Palma.
    Alle hatten großen Gefallen am Segeln und aneinander gefunden und so wurden schon Segelpläne für das nächste Jahr geschmiedet.
    Die Bilder heute stammen von meinen Mitseglerinnen. Danke und ich freue mich auf unseren Segeltörn im nächsten Jahr.
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    Trip end
    October 19, 2019