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  • Day5

    Taxi collectivo

    August 19, 2018 in Cuba ⋅ ☀️ 32 °C

    Heute morgen mussten wir früher aufstehen da wir schon um 8h von unserem Taxi abgeholt wurden! Nach einem kurzen Schreck wegen einem Skorpion in der Dusche, stellte sich heraus, dass wir mit einem großen grünen Bus fahren werden, bei dem das Gepäck auf dem Dach transportiert wird. Der Bus war leider nicht klimatisiert und als noch fünf andere Touristen einstiegen, wurde es auf den Plastiksitzen sehr eng und schwitzig. Mit dem Fahrtwind wurde alles besser; eine unserer Mitfahrerinnen erklärte uns ein paar spanische Wörter und bei rund 100km/h flogen wir bei jeder Bodenwelle auf der Autobahn einmal hoch! Nach zweieinhalb Stunden fuhren wir auf einen großen Sandplatz, der als Sammelplatz für Autos und Touristen des Taxi collectivo benutzt wird. Man muss warten bis genügend Leute, die in die gleiche Richtung wollen, zusammengekommen sind, damit ja kein einziger Autoplatz verschwendet wird! Wir hatten Glück zu neunt unterwegs zu sein, aber unser Auto musste noch repariert werden! Also haben wir die Toilette aufgesucht, die sich zu Hause bei einer älteren Frau, die ihr Geld mit Toilettengebühren und dem Verkauf von Wasser verdient, befand. Dann durften wir ins Auto einsteigen, wobei es nur sechs richtige Sitze für uns zwölf Personen gab! Also kletterten Justus und Len von hinten durch eine Klappe in den Kofferraum; uns anderen öffnete der Fahrer dann die Heckscheibe, um einzusteigen und uns auf den zwei zueinandergerichteten Bänken platzieren zu können. Dieses Auto hatte sogar eine Klimaanlage, aber hinten hat man sich doch eher wie in einem Tiertransport gefühlt und es war wirklich kalt, als die Heckklappen von selbst ein Stück weit aufgingen! Nach einer kurzen Rückwärtsfahrt mitten auf der Autobahn, um bei einem Freund des Fahrers Benzin nachzufüllen, zwei Polizeikontrollen und einer Pause an einer Raststätte kamen wir endlich hier in Playa Larga an. Wieder sind wir in einem sehr schönem, gepflegtem Haus gelandet, wobei der Ort weniger touristisch, eher unbelebt aussieht und diesmal Hunde statt Hühner frei auf den Straßen unterwegs sind. Alle haben sich riesig auf das Meer gefreut, aber leider ist das Wasser braun und auch zu warm, um sich wirklich erfrischen zu können. Abends saßen wir fast zwei Stunden an einer Wlan-Location und haben während dem täglichen Gewitter versucht, unseren Weiterweg zu buchen, was etwas schwierig war, da die Viazul-Busse eine Woche im Voraus schon ausgebucht sind. Wieder in der Casa gab es Abendessen: Brot mit Guacamole, Salat, Suppe, fritierte Bananen, Süßkartoffeln, den üblichen lila Reis mit Bohnen, Hühnchen oder Omelett und als Nachtisch eine Art Arme Ritter mit Honig. Müde und voll sind wir nach weiteren Planungen für unsere Weiterreise wieder bald ins Bett gegangen.Read more