Lina Brückner

Joined July 2018
  • Day4

    Abbruchgelände

    August 17 in Italy ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute morgen sind Uwe und Tom abgestiegen und der Rest hat sich auf den Weg zum Col de Gran Paradiso gemacht. Nach ungefähr einer Stunde war ganz klar, dass wir in die rechte Seite des Tals, dort über den Gletscher und in eine Scharte müssen. Also sind wir mit Steigeisen hoch zu dem Übergang, wo es sehr kalt und windig war. Dort mussten wir zunächst feststellen, dass die andere Seite senkrecht bis überhängend abfällt und anschließend, dass wir völlig in die falsche Richtung gelaufen waren. Also ging es wieder runter und auf die linke Seite des Tals, wobei sich Eis und loser Schutt abwechselten... Dabei wurde viel diskutiert, wo nun der besagte Übergang sei. Der "Weg", der auf dem Gletscher natürlich nicht vorhanden ist, wurde auch immer steiler und wir kamen immer näher an die abbrüchigen Felswände vor uns... Als wir am oberen Ende des Gletschers angekommen waren und gerade so einen festen Stein zum Stehen gefunden hatten, stellte sich dann doch die Frage, inwiefern es Sinn macht, den Weiterweg zu versuchen, da erstens wir keine Helme dabei hatten, zweitens die Uhr schon 12h zeigte und es noch rund sieben Stunden Gehzeit bis zur nächsten Hütte waren und drittens wir nicht wussten, wie der gepunktete Weg auf der anderen Seite weiterging. Also entschieden wir uns dazu umzudrehen und wieder ins Tal abzusteigen. Je weiter wir von der Scharte und dem Schneefeld wegkamen, desto deutlicher sah man, wie steil und abbrüchig die Wand war und wir waren froh, diese Entscheidung getroffen zu haben!
    Der Runterweg ging mit einer Pause an der Hütte und unten am Bach schnell vorbei und schließlich haben wir die anderen am selben Tag wieder unten am Parkplatz getroffen. Dort haben wir zum Glück auch Betten und einen Platz auf dem Campingplatz bekommen und waren als Abschluss noch die längsten Gäste in der anliegenden Pizzeria.
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  • Day3

    Gipfelglück

    August 16 in Italy ⋅ ⛅ 8 °C

    Normalerweise steht man um 4h morgens auf, um mit fast allen Gästen von zwei banachbarten Hütten auf den Gran Paradiso zu steigen. Da wir aber Langschläfer sind, klingelte der Wecker "erst" um 5.40h. Uwe ging es leider gar nicht gut, sodass er das Bett lieber nicht für längere Zeit verlassen hat... Alle anderen posierten punkt 8min nach 7h vor der Türe für ein soldatisches Losgehfoto. Die ersten eineinhalb Stunden suchten wir uns dann den Weg durch viel Schotter, bis wir nach ein paar kleinen Schneefeldern zum Anseilplatz kamen. Es war noch früh morgens und ziemlich schattig, also waren wir ziemlich professionel eingepackt! Die Spur war bald gefunden, sodass es im schönen Zickzack den Gletscher hoch ging. Dabei nicht zu vergessen, die vielen großen und kraftaufwendigen Schritte, um über die teilweise riesigen Gletscherspalten zu kommen! Schlüsselstelle des Tages war dann wahrscheinlich ein Bergführer, der wie viele andere mit seiner Gruppe bereits am Abstieg war und uns mitteilte, dass wir nicht nur "late" sondern wegen der Spalten und der Wärme (11° auf 3000m!) sogar "to late" unser Glück versuchen würden. Das sorgte dann doch für einige Unruhen in der Gruppe... Der Weiterweg, für den wir uns trotzdem entschieden, verlief schon in der Sonne und war unter anderem dadurch viel anstrengender. Auf einem schönen Plateau vor dem Gipfelaufbau wurde nochmal Pause gemacht, bevor wir die finalen 250 Höhenmeter in Angriff nahmen. Über die letzte große Spalte und mit ein wenig Kletterei führte dann der letzte Weg gegen 13h zur Madonna, die statt eines Kreuzes am Gipfel steht. Da wir schon so spät dran waren, gab es nur eine kurze Pause, wobei ein Hubschrauber über uns kreiste und dann ging es in der Schlange wieder über den Gletscher. Wir entschieden uns aufgrund der ausgeprägten Spalten auf dem Hinweg für den direkten Abstieg zum Rifugio Emanuele. Der war aber auch noch spannend, da er ewig über steile, rutschige Schneefelder und dann auf einem "gekehrten" Weg entlang führte. Gegen 17h kamen wir völlig fertig von der vielen Sonne an der Hütte an und später wurde noch der hauseigene (Bade)see getestet. Nach dem anstrengenden Tag haben wir zum Glück Viererzimmer bekommen, die auch sehr klein und gemütlich waren!Read more

  • Day2

    Steinbocktag

    August 15 in Germany ⋅ 🌧 18 °C

    Heute haben wir komfortablerweise erst um 6.30h gefrühstückt, da das Wetter sehr stabil angesagt war. Eine Stunde später sind wir zum Col di Losson aufgebrochen und haben uns dabei erstmal verstiegen. Unter anderem deswegen gab's ein paar sehr viele Stops, um die sehr zutraulichen Murmeltiere zu beobachten. Später haben wir auch noch unzählige Steinböcke beim Grasen beobachten können. Die 750 Höhenmeter bis zum Pass vergingen recht schnell, obwohl der weiße Weg teilweise echt steil war. Dabei hatte man einen super Blick auf einen Katzenohrenberg und die rote Farbe des Schotterhaufens gegenüber. Oben wurde dann kurz Pause gemacht und der Rucksack schon etwas leichter gegessen. Beim kurzweiligen Abstieg waren wir ständig in Sorge, den Abzweig zu verpassen, wobei wir ausgiebig über den Weiterweg diskutiert haben. Hat aber alles nichts gebracht, denn letztendlich sind wir doch über die Moränen ins nächste Tal verschwunden, wo wir an einem Bach nochmals Pause gemacht haben. Danach standen noch die letzten, anstrengenden 500 Höhenmeter an, auf denen wir schon bald die Gurte angezogen. Das war auch gut, um beim folgenden kleinen Klettersteig mit gelber Leiter mal pausieren zu können. Dank Hannis superleichtem Stringgurt bin ich wahrlich hochgeflogen und hatte von einem tollen Aussichtsstein einen Blick auf alle anderen, die noch in der Wand am Seil zogen! Als alle die anstrengende Passage gemeistert hatten, wurden noch ausgiebigst Fotos gemacht, bis wir zur baldigen nächsten Pause aufbrachen... Dort wollte irgendwie niemand mehr aufstehen und so kamen wir erst gegen 17h am Rifugio Chabod an. Hier gab es als verdiente Überraschung eine heiße Dusche ohne begrenzter Laufzeit! Zum Essen gab's dann Nudeln als Vorspeise, aber danach mussten wir leider in den warmen Schuhraum umziehen, da unser Tisch für die zweite Runde gebraucht wurde... Um 21.30h wollten alle schlafen, um Kraft für den bevorstehenden Gipfelaufstieg zu tanken; oder es zumindest versuchen, da das in so einem riesigen Lager nicht ganz so einfach ist...Read more

  • Day1

    Müder erster Tag

    August 14 in Germany ⋅ ⛅ 17 °C

    4.08h morgens. Zwei Wecker klingeln auf einmal, allerdings an zwei verschiedenen Enden meines Zimmers, sodass ich mich nicht entscheiden kann, welchen ich zuerst ausmache. Nach einem müden Blick in den Spiegel und einer alten Banane mache ich mich auf den Weg. Mit einem kleinen, aber schweren Rucksack auf dem Rücken sowie einem Paar Bergschuhe und einer provisorische langen Unterhose in der rechten Hand manövriere ich mit dem Rad im Dunkeln durch die Schlaglöcher unserer Straße und komme hellwach am anderen Ende von Geisenbrunn an. Nach Stops in Gilching und Inning waren dann alle an Bord und jeder hat versucht, nochmal irgendwie zu schlafen.
    Die Fahrt verlief super ohne Stau, sodass wir um ca. 7.15h auch schon in der Schweiz waren, anschließend an der Rückseite der hohen walliser Berge vorbeigefahren sind und kurz vor Lillaz um 13.45h im Aostatal noch Susanne und Tom am Parkplatz getroffen haben. Dort gab es erstmal noch einen der vielen Kaffees heute sowie restlichen Joghurt und Kuchen. Gestärkt sind wir dann neben dem ein oder anderen Wandertouri von Cogne aus in Richtung Rifugio Sella losgezogen. Der Weg war sehr angenehm und auch trotz der schweren Rucksäcke (meiner ca. 13kg) haben wir ohne Schnaufen ein gutes Tempo gefunden. Um 17.45h kamen wir dann auch schon an der sehr lustig gebauten Hütte an. Nach der Menüauswahl (echter Luxus hier!) gab es für manche noch ein kurzes, aber intensives Bad im kalten Bach und anschließend ein vergebliches Trocknen in der letzten Abendsonne. Zum Essen gab's dann super leckere Suppe, Hirsch und natürlich Tiramisu. Danach sind wir noch kurz in die hütteneigene Bar nebenan und jetzt wollen alle (außer ich) um 21.30h schon schlafen...
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  • Day31

    Ab nach Hause

    July 31 in Germany ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute morgen bin ich als erste aufgestanden, um um 8h an der Metrostation zu sein. Am Bahnhof, der ja auf der anderen Seite der Donau liegt, musste ich dann eine ganze Weile warten, da der Zug etwas Verspätung hatte, und als er ankam war ich sehr überrascht, da Bukarest Nord nach Wien draufstand. Das war tatsächlich ein drei Stunden zu später Nachtzug aus Rumänien, der an den eigentlichen Zug angehängt wurde, da er gleichzeitig mit diesem ankam... Also noch eine letzte Fahrt im so geliebten rumänischen Zug! Dabei habe ich noch viele Sudokus gemacht und auch mal die ganzen Kosten abgerechnet, wo allerdings komischerweise deutlich mehr als bei Lucias Rechnung rauskommt, obwohl wir eigentlich immer beide alles eingetragen haben... In Wien kam dann mal wieder der Kulturschock, da alles so sauber und organisiert war und natürlich wegen der Sprache! Dann wieder ein moderner, mitteleuropäischer Zug nach Salzburg und dort habe ich drei Stunden in der Stadt verbracht, um mir mit Riesenrucksack die Altstadt anzuschauen, wobei es auch gleich mal wieder geschüttet hat. Und ja, dann war es wirklich ein komisches Gefühl, in den letzten Zug zu steigen, der schon längst nicht mehr auf mein überfülltes Interrailticket gepasst hat ;). Und ehrlich gesagt war ich auch ein bisschen stolz, dem letzten Kontrolleur mein Ticket zu zeigen ;). Am Münchner Hauptbahnhof wurde ich dann netterweise abgeholt :).
    So und jetzt ist dieser eine Monat, in dem wir so unglaublich viele verschiedene Dinge gesehen haben, auch schon vorbei! Die Zeit ist wahnsinnig schnell vergangen, auch wenn Prag gefühlt schon ein halbes Jahr her ist. An das Hostelleben und das Weniggeldausgeben (wobei das ja auf die letzten Tage nichtmehr soganz zutrifft) hatte ich mich sehr schnell gewöhnt. Meiner Meinung nach war das absolut die schönste Möglichkeit zu reisen, gerade weil wir es voll ausgenutzt haben immer spontan zu sein! Eine Zugfahrt war wirklich langweilig, die anderen dafür umso aufregender, auch weil man unbedingt vermeiden wollte, übef Nacht im Nirgendwo hängen zu bleiben... Man lernt allein in den verschiedenen Zügen den Charakter jedes Landes kennen. Und auch die Entscheidung bis nach Istanbul zu fahren war gut, da wir uns ansonsten nur in Rumänien vermutlich gelangweilt hätten. Und auch, wenn wir fast täglich etwas gefragt wurden wie "Aren't you afraid to travel so far by your own??" und kaum jemand glauben konnte, dass ich noch minderjährig bin, hat sich die Reise sehr gelohnt! Vielen Dank und wer weiß, vielleicht klappt es ja nächstes Jahr wieder (aber dann vermutlich nicht mehr in so billige Länder...) ;)!
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  • Day30

    Letzter Tag!

    July 30 in Hungary ⋅ ⛅ 26 °C

    Den heutigen Vormittaghabe ich mit der letzten Free Tour, der Jewish Tour verbracht, wo wir alle drei Synagogen angeschaut haben, von denen aber nur eine wirklich wie eine Synagoge ausschaut. Auch hier wurde wieder das fälschliche Denkmal am Liberty Square angesprochen... Geendet hat die Tour im Szimple Kert, einer berühmten Ruin Bar, in der man auch nur tagsüber einen Platz bekommt... Danach bin ich ein letztes Mal über die grüne Brücke zum Géllertberg und habe mir die in den Felsen eingebaute Kirche angeschaut, was angenehm kühl war! Nachdem ich noch durch ein paar Seitenstraßen und in kleine Läden (endlich ein deutsches Kreuzworträtsel! aber nicht gekauft...) gelaufen bin und dabei die ganze Zeit überlegt habe, was ich noch machen könnte und ob ich noch Geld für die Synagoge ausgeben will, habe ich nach dem öffentlichen Boot gesucht. Für 750Ft, also gut 2€durfte ich mitfahren, sodass ich jetzt bis auf 50Ft alles ausgegeben habe! Eigentlich dachte ich, die Fahrt dauert eine Stunde, aber wir sind erstmal 1,5h flussaufwärts gefahren, wobei ich befürchtet habe, dass das Boot bald Feierabend macht. Aber zum Glück wollten auch andere Fahrgäste wieder in die Stadt zurück und so konnte ich bei Sonnenuntergang wieder mit nach Budapest fahren. Danach bin ich kurz zum Hostel zurück um zu packen und auszuchecken und anschließend erneut zu dem leckeren Hummusrestaurant. Eigentlich wollte ich dann nochmal an den Fluss, aber habe mich doch dagegen entschieden und mich in einen Park in Hostelnähe gesetzt. Aus Angst, man könne die Metrotickets nicht mit Karte zahlen, habe ich später nochmal einen kurzen Abstecher zur Haltestelle gemacht...
    Jetzt ist der letzte richtige Tag auch schon vorbei. Im Nachhinein si d die drei letzten Tage allein dann doch schnell gegangen, auch wenn ich viel planlos in der Gegend rulgelaufen bin und das Hostel noch immer nicht alleine finde ;). Budapest ist wirklich eine schöne Stadt und hat viel zu bieten, aber langsam kenne ich gefühlt alles auswendig...
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  • Day29

    Budapest 4

    July 29 in Hungary ⋅ ⛅ 26 °C

    Vormittags bin ich zum Parlament gelaufen, in der Hoffnung auch ohne Online-Ticket, das man ausdrucken muss, eine Führung zu bekommen. Hat dann auch geklappt, nur leider war nur noch die französische Version frei... Da die Führerin ziemlich genuschelt hat, habe ich eigentlich nur das verstanden, was ich vorher schon wusste... Das Parlament war durchaus auch drinnen sehenswert aber ganz anders als von außen und die Kammer ist auch erstaunlich klein!
    Danach bin ich zum Hostel zurück, um nochmal nach einer weiteren Station auf dem Heimweg zu recherchieren, habe mich dann aber doch dazu entschieden, hier eine Nacht zu verlängern. Durch eine Hauptstraße von Buda bin ich bis zu einem Busbahnhof gelaufen, von wo aus ich den Bus an den Rand der Stadt genommen habe. Dort befindet sich nämlich der Memento-Park, in dem alte Statuen aus der kommunistischen Zeit stehen, die alle aufbewahrt und nicht zerstört wurden! So finden sich Statuen von Lenin oder die Stiefel Stalins, die während der Revolution 1956 von seinem Denkmal übrig geblieben sind. Das war sehr beeindruckend anzuschauen und das Museum nebenan, in dem man noch einen Film über die Methoden der Geheimpolizei sehen konnte, war auch gut gemacht. Zwar ist der Stadtrand gar nicht vergleichbar mit Szolnok, wo wir bereits einen Tag mit Warten verbracht haben, aber unterscheidet sich schon deutlich vom Stadtzentrum! Später hab ich dann auch nicht mehr viel gemacht außer mich mal wieder in diesem Viertel zu verlaufen, da der Fluss eine fiese Kurve macht...
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  • Day28

    Allein allein

    July 28 in Hungary ⋅ ⛅ 22 °C

    Am frühen Morgen-ich dachte wir müssen schon aufstehen- kamen unsere Zimmernachbarn lautstark zurück und haben das ganze Zimmer durchwühlt. Da wir um 7h aufstehen mussten war die Nacht entsprechend kurz und wir also noch schweigsamer ;). Um 7.45h sind wir zur Metro aufgebrochen, von wo aus Lucia zum Bahnhof nach Buda gefahren ist, da wir nachts noch festgestellt hatten, dass die Heimfahrzüge logischerweise auf der anderen Flussseite fahren... Tja und dann war auch schon ein großer Teil der Reise vorbei... Auf der einen Seite wäre ich auch mit in den Zug gestiegen, auf der anderen würde ich auch kurzerhand wieder nach Bukarest, Sofia oder Istanbul fahren!
    Da es erst 8.20h war, hab ich mich noch kurz in einen Park gesetzt und anschließend das Hostel ewig nicht gefunden. Deswegen musste ich schnell weiter, um noch an einer weiteren Free Walking Tour, mal wieder zum Kommunismus, teilnehmen zu können. Das war dann auch wirklich die beste aller Touren, da der Guide viel Sarkasmus aber auch viel Wissen hatte! So haben wir einige interessante Details nicht nur bzgl. der "kommunistischen" Ära erfahren. Zum Beispiel hat es für die Bewohner von Plattenbauten ausgereicht, bei einer TV-Show den Lichtschalter zu drücken um abzustimmen! Am interessantesten war ein staatliches Denkmal (angeregt durch den amtierenden Präsidenten) für die ungarischen Opfer der deutschen Besatzung, das einen gewälttätigen Adler (Deutschland) und einen unschuldigen Engel (Ungarn) zeigt. Vor dem Monument wurde aber auch ein Stacheldrahtzaun errichtet, an dem Gedenktafeln für einzelne Opfer und Widerständler hängen und an dem in fast jeder Sprache ausführlich erläutert wird, dass es sich bei dem Denkmal eindeutig um Geschichtsfälschung handelt, da u.a. die Deportationen in Ungarn begonnen...
    Nach der Tour habe ich mir noch das Schuh-Denkmal für nachts in die Donau erschossene Juden angeschaut und bin dann nach Buda gelaufen, um zur Freiheitsstatue zu gelangen. Dort hat man schon ein Gewitter am anderen Ende der Stadt gesehen, weswegen ich gleich runter gerannt bin. Am Hostel war ich dann patschnass rund eine Stunde später... Ich bin auch gleich wieder los, um noch genug Zeit für das Haus des Terrors, das Faschismus und Stalinismus gleichzeitig behandelt, zu haben, stand aber erstmal in der Schlange! Die Ausstellung war wirklich interessant, nur leider war kaum etwas auf Englisch. Danach habe ich mich nochmal auf die Donaubrücke gesetzt und bin durch teilweise neue Straßen gelaufen, wo es erneut angefangen hat zu schütten. Ich dachte eigentlich in 3min beim Hostel zu sein, doch es waren noch 20min, die ich wieder durch den Platzrzgen gerannt bin...
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  • Day27

    Alles nass

    July 27 in Hungary ⋅ 🌧 22 °C

    Vormittags sind wir durch die Innenstadt zu einer großen Markthalle gelaufen, wobei wir wieder vom Platzregen überrascht wurden. Danach sind wir auf den Turm von der St. Stephans Basilica gestiegen, wo es oben zum Leid meiner Haare ganz schön stürmisch war :). An einem Straßenstand haben wir uns Langos gekauft, die wir eigentlich an dem tollen Aussichtspunkt auf der Donaubrücke essen wollten, aber leider hat es dann erneut angefangen zu schütten... Weil wir noch nicht genug vom Wasser hatten, wollten wir noch einem typischen Badehaus einen Besuch abstatten und sind so nach Buda ins Kyralibad. Dort haben wir immer von warmen (36 bis 40°) zu kalten Becken (26 bis 32°) gewechselt, was erst sehr ermüdend, aber später sehr erfrischend war :). Am späten Nachmittag sind wir dann noch durch die andere Seite der Stadt zum Heldenplatz gelaufen, von dem wir aber keinen einzigen kannten ;). Nachdem wir im Hostel gepackt hatten, haben wir Lucias letztes Geld ausgegeben und waren nochmal "teuer" in einem (billigen) Hummusrestaurant essen, was sehr lecker war. Danach haben wir noch ein bisschen die Orientierung verloren und dann hier noch mit unseren Zimmernachbarn gequatscht.
    Also heute ist dann auch der letzte richtige, gemeinsame Tag vorbeigegangen... wir sind uns absolut einig, dass die Reiseroute absolut gut gewählt war, und dass es sich gelohnt hat, doch so weit zu fahren (1586km Luftlinie soweit ich weiß) und so viele unterschiedliche Orte zu sehen, auch wenn man sich manchmal nicht hundertprozentig wohl gefühlt hat! Aber bis auf die eine gruselige abendliche Zugfahrt in Ungarn und den unangenehmen Weg vom bukarester Bahnhof zum Hostel hat alles echt super geklappt!
    Ich freue mich jetzt darauf, noch genug Zeit in der Stadt zu haben, um alle gerade entdeckten Sachen anzuschauen!
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  • Day26

    Budapescht

    July 26 in Hungary ⋅ ⛅ 25 °C

    Also die Free Walking Tour haben wir heute Morgen hervorragend gefunden, da der Haufen an Leuten noch viel größer war als in Sofia. Damit sind wir dann zur St. Stephans Kirche, zur Universität und nach Buda, auf die andere Seite der Stadt, zur St. Michaels Kirche gelaufen. Sehr interessant fande ich, dass sich die Guidin offen und ausdrücklich gegen das aktuelle Regime ausgesprochen hat... Von dort haben wir noch einen Abstecher zum Royal Palace gemacht, bevor wir von einem plötzlichen, heftigen Schauer überrascht wurden, sodass wir lieber Pizza essen gegangen sind. Danach sind wir auf die Margareteninsel und dort bis an die Spitze gegangen, wo ich dann auch verbotenerweise gebadet habe... Oben auf der Brücke haben wir einen super Aussichtsplatz gefunden und dabei lustigerweise meine alten Tutoren getroffen :). Nachdem wir das architektonisch wirklich beeindruckende Parlament von außen besichtigt hatten, wollten wir eigentlich noch auf den Turm der St. Stephans Kirche, aber der hatte leider schon geschlossen, sodass wir durch die superschönen Straßen nahe des Flusses und das jüdische Viertel gelaufen sind. Danach haben wir nochmal versucht Pudding zu kochen, aber entweder machen wir einen Fehler oder die 34 Forint (gut 10ct) haben tatsächlich überhaupt keinen Geschmack...
    Diese Stadt ist wirklich ein absoluter Kontrast zu unseren bisherigen Zielen und an fast jeder Ecke super schön, auch wenn die Einheimischen leugnen, dass alles ordentlich ist und funktioniert!
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