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- Day 2–9
- April 4, 2025 - April 11, 2025
- 7 nights
- 🌧 30 °C
- Altitude: 12 m
Sri LankaMedaketiya6°2’15” N 80°48’17” E
Mit der Formula B durchs Paradies

Motorsportenthusiasten werden jetzt bestimmt hellhörig. Und sie werden nicht enttäuscht. Die Formula B ist eine vor 34,6 Jahren ins Leben gerufene Straßenrennserie, die jeden Tag mit gleich motorisierten klapprigen Bussen der Marke Lanka Ashok Leyland ausgetragen wird. Dabei muss das Alter der Busse grundsätzlich höher als das der Fahrer sein. Der schnellere Bus wird mit mehr Fahrgästen belohnt. Außerdem gelten folgende Regeln:
• Ein Bus ist niemals voll. Es passt immer mindestens noch eine Person rein.
• Der Bus fährt erst dann los, wenn jeder Sitzplatz besetzt ist.
• Die Hupe wird so oft wie möglich und ausschließlich mit dem Ellenbogen betätigt.
• Wer später bremst, ist länger schnell. Vollbremsungen ohne Domino-Effekte bei den Passagieren wären zu lasch.
Dafür zahlt man für eine Busfahrt von ca. 71 km (3h) auch nur 2,5 €...für zwei Personen, versteht sich. Glücklicherweise hatten unsere ersten beiden Stationen auf Sri Lanka einen Bahnhof, sodass uns genug Zeit blieb, um mentale Resilienz für die Teilnahme an einem der Rennen aufzubauen.
Unsere erste Station sollte uns zum Mekka des coolen Chillertums führen: die Surfstadt Weligama. Leider war sie nicht so schön, wie erhofft. Eine laute, viel befahrene Straße mit hupenden Bussen (natürlich) und schreienden TukTuk Fahreren ließ bei uns komischerweise nur wenig Urlaubsstimmung aufkommen. Und auch der weiße Sandstrand entsprach nicht so richtig unseren Vorstellungen, da er dicht an dicht mit einer Surfschule nach der anderen vollgepflastert war. Immerhin waren die Wellen sehr Surfer- insbesondere Anfänger-freundlich, sodass Isabell ziemlich schnell ihre erste Welle auf dem Surfbrett stehen und auch Carsten schnell seine bereits vorhandenen Surfer-Skills reaktivieren und endlich seine Haare aufmachen konnte. Außerdem aßen wir hervorragenden frischen Fisch direkt am Strand mit den Füßen im Sand. Es zog uns jedoch weiter an einen ruhigeren Ort.
Dank Philipp und Kathi hatten wir einen heißen Tipp für einen anderen Ort an der Südküste, den Hidden Garden in Tangalle. Das klang doch schon mal sehr vielversprechend. Doch was uns dort erwartete, lässt sich in Bildern nicht ausdrücken. Wir versuchen es mal in eurer Fantasie: wie stellt ihr euch das Paradies vor? Viele grüne Bäume? Wilde Tiere wie Affen, Vögel und Pfaue? Eine Lagune mit Mangrovenwäldern? Ein weißer Sandstrand und rauschendes Meer? Ja? Dann herzlich willkommen im Hidden Garden.
Direkt nach der Ankunft verlängerten wir unseren Aufenthalt um einen Tag und verbrachten somit 3 wunderschöne Tage im Paradies. Zur Abkühlung sprangen wir regelmäßig in den Pool. Auf unserem ersten Lauf nach Monaten, begegnete uns außerdem ein freundlicher Waran. Die Massage direkt am Meer war technisch zwar nur maximal Durchschnitt, das Ambiente direkt am Meer mit dem Rauschen der Wellen als Geräuschkulisse, machte dies aber wieder wett. Zum Essen in verschiedenen Cafés oder Restaurants, gab es gratis dazu außerdem immer einen flauschigen Kuschelhund, der sich ganz lieb und leise an unsere Beine gekuschelt hat. Besonders schön im Hidden Garden war unsere Kajakfahrt in die Mangrovenwälder in der direkt angrenzenden Lagune. Die Bilder können mit der Realität nicht ansatzweise mithalten.
Doch auch die Zeit im Paradies hat irgendwann ein Ende. Zeit weiterzureisen, dieses Mal mit dem Bus!Read more
Traveler
Angenehm wenig Trubel im Pool
Traveler
Neue Hose
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Da stehen die Fische drin und die Vögel sind auch gut vertreten. War es schön laut?
Isabell und CarstenNicht so laut wie in Neuseeland.