• Gipfelstürmer

    Sep 15–16 in Austria ☁️ 6 °C

    Schon vor einigen Monaten hatte Carsten die Idee, gemeinsam die Kreuzspitze zu erklimmen, die mit ihren 3.455 m Höhe (@Jack: that's 11.335 feet) nicht nur ziemlich hoch, sondern gleichzeitig auch relativ leicht zu besteigen ist.

    Ursprünglich wollten wir den Anstieg von insgesamt 1.600 Höhenmetern auf zwei Tage aufteilen. Aufgrund der Wettervorhersage beschlossen wir dann aber, den gesamten Aufstieg vom Tal aus an einem Tag zu machen.

    Die ersten 600 Höhenmeter bis zur Martin-Busch-Hütte waren – wie Carsten immer sagt – eher langweiliges Gelatsche. Den Weg teilten wir uns sogar mit einem Geländewagen und einigen E-Bikern. Der Anstieg nach der Hütte hatte es dann allerdings in sich: ca. 1.000 Höhenmeter auf gerade einmal 3 Kilometern. Das bedeutete vor allem eines: steil, sehr steil. Dazu ging es über weite Strecken über große Felsbrocken und Steine, sodass man sich gut konzentrieren musste, um nicht daneben zu treten.

    Nach knapp 5 Stunden waren dann sowohl Auf- als auch Abstieg zur Hütte geschafft und wir konnten den sonnigen Nachmittag entspannt auf der Terrasse genießen. Abends verbrachten wir noch Zeit mit netten Leuten, die gerade auf ihrer letzten Etappe der E5-Alpenüberquerung unterwegs waren.

    Der nächste Tag sollte laut Wettervorhersage früher oder später Regen bringen. Eine App sagte bereits für 11 Uhr morgens Regen voraus, eine andere erst für den Abend. Um auf Nummer sicher zu gehen, wanderten wir deshalb recht früh los und erklommen den etwas niedrigeren, dafür technisch etwas anspruchsvolleren Saykogel.

    Vor allem die Kraxelei über das Blockgelände beim Abstieg war doch recht knackig. Die Aussicht und der Weitblick über die Ötztaler Alpen waren jedoch jede Anstrengung wert.

    Auch die restliche Wanderung, einschließlich des „Rausgelatsches“ zurück nach Vent, war wunderschön. Bei unserer Einkehr im Hochjoch-Hospiz trafen wir dann auf die Hündin Luna, die wirklich gut die Schwester unserer Lupa hätte sein können. Das hat die Vorfreude auf das Wiedersehen mit unserer Lupa natürlich noch einmal ordentlich gesteigert.

    Nun sind wir wieder zurück im Tal. Der Regen kam tatsächlich erst am Abend, der Temperatursturz auch. Zum Abschluss unseres Urlaubs haben wir uns noch ein gemütliches Hotel mit Blick auf die Berge, Sauna und leckerem Essen gegönnt.
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