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  • Feb7

    Phnom Penh Tag 3

    February 7, 2020 in Cambodia ⋅ ☀️ 34 °C

    Nach dem heftigen zweiten Tag gingen wir den dritten und letzten Tag in Phnom Penh etwas ruhiger an. Es hätte zwar auch noch das ehemalige Gefängnis S21 gegeben, wo wir uns noch mehr über die Verbrechen der Khmer Rouge hätten informieren können, doch wir waren schon genug geschockt von den Killingfields gewesen.

    Und so schlenderten wir durch die Straßen in unserer Umgebung und gingen im Russian Market shoppen. Judith gelang es mit viel Verhandlungsgeschick eine große Bambusmatte für 6$ zu erstehen, die wir für unsere zukünftigen Ausflüge und Strandaufenthalte gut gebrauchen können. Wir kauften noch 7 Passionfruits für 2000 Riel (50 Cent 🙊) und gingen gut gelaunt nach Hause. (Falls ihr euch übrigens über die Preise wundert: alles über 1$ wird hier in US Dollar bezahlt, alles darunter in Riel, wobei 4000 Riel gleich 1$ sind sind. Riel ersetzen quasi die Dollar-Cents)
    Statt des großen Tourisprogramms hatte Jonas für uns eine gute und günstige Massage herausgesucht. Das besondere dabei: wir wurden von Menschen massiert, die nicht sehen können. Für 10,50$ ließen wir uns eineinhalb Stunden durchkneten.
    Wir wurden ohne Öl massiert, nur durch Druck, was sehr angenehm war. Die beiden hatten es ziemlich drauf und vor allem Jonas war super fasziniert von seinem Masseur, der ganz ohne Worte genau die Stellen gefunden hatte, an denen Jonas etwas Druck vertragen konnte. Kurzum ein wirklich schöner Abschluss in Phnom Penh.

    Drei Tage in der sich gerade extrem schnell wandelnden Stadt gehen vorbei. Vor allem für Jonas war es spannend, die Veränderung zu sehen, die Judith so ja gar nicht bewusst sein konnte. Hochhäuser gab es vor viereinhalb Jahren quasi noch nicht, heute kann man sie kaum noch zählen. Plötzlich gibt es Ampeln und einen einigermaßen geregelten Verkehr. Das Chaos hat eindeutig abgenommen. Auch fahren plötzlich überall neue Tuk Tuks herum. Die alten, selbstzusammengescharubten Motorroller mit Anhänger werden immer mehr von modernen Dreirädern vertrieben.

    Vielleicht kommen wir ja in viereinhalb Jahren wieder und wundern uns ein weiteres Mal wie krass sich die Stadt verändert hat. Jetzt geht es erstmal in den Dschungel für uns - ab in den Norden, nach Rattanakiri, an die laotisch-kambodschanische Grenze.
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