• Tagesziel Kotor

    May 24 in Montenegro ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir machen uns auf nach Kotor. Die Fahrt ist ein Genuss für die Augen. Die Berge reichen zum Teil bis zum Wasser. In den Hängen entdeckt man immer wieder alte Kirchen, Burgen und Villen. Man fühlt sich nicht auf dem Meer, eher in einem Fjord.
    Man schaut direkt auf den Ort Perast, davor sind zwei Inseln gelegen. Eine mit dem katholischen Kloster Saint George und die andere mit "Our Lady of the rock". Auf die Klosterinsel darf man nicht, aber auf die Lady-Insel. Heute ist Sonntag und somit ist die Insel voll mit Menschen. Wir machen uns weiter nach Kotor. Es gibt hier viele Fischfarmen.
    Nun kommt auch schon unser Ziel, der Stadthafen, in Sicht. Der Marinero steht nach Funkanmeldung schon bereit. Ich geb ihm unsere Seile, er mir die Steuerboard-Muring. Boah, ist die schwer und dreckig. Nun die Backboard-Muring, genauso dreckig und ewig lang. Ich zweifle schon an mir, hab ich das richtige Ende ??? Ok, jetzt sieht man das sie senkrecht ins Wasser abgeht. Noch zehn mal pullen und dann Klampe belegen. Ich bin am Ende, ohne Puste und total verschwitzt. Als ich mich beim Marinero auslasse, grinst er nur frech 😂.
    Nun Wasserschlauch raus, Boot vom Dreck befreien, Wassertank auffüllen. Kurz Pause, dann machen wir uns auf den Weg in das Leben. Direkt auf der anderen Straßenseite ist der Markt. Thomas holt Schinken und Käse, natürlich nur nach einer Kostprobe. Nun in die Altstadt, wie immer staut sich alles im Eingangsbereich. Alle bleiben dort stehen. Aber auf dem Platz dahinter verteilt sich alles sehr schnell. Überall gibt es Kirchen, historische Häuser und Fasaden. Die Straßen sind so eng das man schnell die Orientierung verliert, man kann nicht in die Ferne sehen. In einem schönen Lokal mit Jazzmusik nehmen wir Kaffee und Bier und dann geht es erst mal wider ans Boot. Ylvi ist auch fix und fertig.
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