• Kotor Tag 2

    May 25 in Montenegro ⋅ ⛅ 28 °C

    Der Alltag schleicht sich auch ins Bootleben. Spazierengehen, Boot aufräumen und saugen, sich ausgehfein machen und dann ab ins Leben. Noch mit Ylvi um die vier Ecken und dann zum Taxistand. Wir wollen uns zur Kotor-Cable-Car bringen lassen. Diese wurde September 2023 eröffnet, fährt in 12 Minuten
    über eine Länge von 3.900 m und überbrückt dabei 1.316 Höhenmeter des Lovcen-Berges. Nach Verhandlungen mit dem Taxifahrer geht die Fahrt durch den ganztägigen Stau über die Hauptstraße 7 km an unser Ziel. Es geht durch einen Tunnel , der Gegenverkehr steht fast nur, die Heimfahrt wird länger dauern. Aber nun heißt es aussteigen, zum Kassenhäuschen gehen und Karten kaufen. 40 € später geht die Fahrt los. Ein toller Blick. Das satte grün der Bäume, gegenüber die Bucht von Kotor und noch etwas drehen - das weite Meer das bis nach Italien reicht. Oben angekommen gibt es eine kleine Alpine Achterbahn und das ganze natürlich mit viel Geschrei der jungen Mädels. An zwei Stellen sind noch Baustellen, dort entstehen neue Attraktionen. Ein tolles Gebiet für Wanderer und auch für Radfahrer gibt es eine eigene Strecke. Eine Kinderwelt / Abenteuerspielplatz gibt es auch, aber diese kostet nochmal extra. Souvenirläden, Perlenfachgeschäft, Käse- und Schinkenverkauf, Eisbude mit Getränke und ein stylisches Lokal mit dem Megaausblick, alles da. Da das Lokal mit 4 Kellner es nur schaffen 4 Tischreihen zu bedienen und wir nach 15 Minuten immer noch ohne was da sitzen, gehen wir. Thomas bedankt sich noch bei der schicken Empfangsdame für den tollen Nicht-Service. Jetzt müssen wir auch schon wieder runter, um 12:30 Uhr holt uns der Taxifahrer wieder ab. Und da ist er auch schon parat, er war die 1,5 Stunden schnell bei seiner Familie. Die Fahrt geht los, oh, der Tunnel ist wegen Überlastung gesperrt. Kurzer Schwenk nach rechts und wir werden auf einer Serpentinenstraße den Berg hochgefahren. Die Straße wird immer enger und geht wieder abwärts, aber kein Verkehr vor uns. Wir drängeln uns unter Hupen wieder auf die Hauptstraße, aber nicht für lange. Über einen Parkplatz des Hauptfriedhofes geht es wieder über die engsten Straßen weiter, aber nun stehen auch wir die letzten Meter im Stau. Angekommen, wo wir abgefahren sind, will Ylvi nicht mehr aussteigen. Es war so schön kühl im Auto. Es geht nochmal in die Altstadt was essen. Oh man, nicht unser Tag für Restaurants. Ewig auf‘s Essen gewartet, Risotto war sehr körnig um nicht hart zu sagen, zu meinem Salat kam kein Essig und Öl - beim Nachbartisch erbettelt - Essig war aber flockig - doch den Kellner beirufen - endlich kann ich essen, nichts wie auf zum Boot. Ylvi macht die Hitze zu schaffen, schläft/ döst viel, aber abends wird es kühler.
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