Tagesziel Bucht von Palermo
June 5 in Albania ⋅ ☀️ 22 °C
Heute Morgen haben wir kurzfristig entschieden doch schon weiter zu fahren. Das war zwar ja auch eigentlich so geplant, aber wir waren in Versuchung noch eine Nacht dranzuhängen. Heute findet nämlich in der Marina ein Livekonzert eines italienischen Sängers statt. Es war aber so schön windstill und viele haben das Wetter zum ausfahren genutzt. Also auf nach Palermo. Aber nur in die Bucht mit dem berühmten Namen. Eigentlich ist die Strecke nicht so weit, aber da wir ganz hinten in der Bucht von Vlore liegen, müssen wir erstmal da raus und dann die ganze Strecke an der Außenseite der Halbinsel wieder zurück. Wir haben Gegenwind und Thomas bibbert auf der Fly gleich los. Tee hatte ich schon gekocht, Jacke wird promt geliefert. Ylvi und ich richten uns ebenfalls oben gemütlIch ein, nachdem wir alle Fender und Seile gut verstaut haben. Die Fahrt beeindruckt durch die gigantischen Berge, Felsen und den riesengroßen Höhlen, traumhaft versteckten Sandbuchten - die aber ALLE mit Sonnenschirmen, Liegestühlen und Strandbars ausgestattet sind. Die kleinen Boote bringen die Touristen hin und holen sie dann wieder ab. Sehr geschäftstüchtig sind die Albaner in dieser Sache ja, Hut ab. Wir fahren im Prinzip die Strecke, die wir gestern mit dem Auto gefahren sind. Vorbei an dieser Mega-Baustelle, dem Bergdorf Dhermin, Himare und dann sind wir nach ca. 5 Stunden in der Bucht von Palermo. Sie ist sehr groß und tief, dadurch bietet sie einen guten Schutz gegen Wind und Wellen. Gestern haben wir gar nicht gesehen, dass es hier einen Minihafen gibt. Wir versuchen es mit Funk, aber keiner meldet sich. Wir legen mal auf blöd an der Hafenmauer an und warten ob jemand kommt. Nicht. Es macht noch ein Segler da rum, der geht in der Ecke vom Bojenfeld vor Anker. Nicht lange, da kommt ein kleines Gummiboot. Er wird angehalten den Anker wieder zu lichten und dort weg zu fahren. Er kann ja eigentlich überall ankern, nur nicht in einem Bojenfeld das vermietet wird. Er legt ab, schreit noch ganz laut : “Fuck you" und ist weg. So, jetzt kommt der bestimmt zu uns. Nee, er fährt einfach wieder weg. Ich mach mich mit Ylvi auf den Weg zu dem Strandrestaurant, irgend jemand muss doch Bescheid wissen. Hier gibt es nur Asphalt, Geröll, Disteln und Dreck. Ylvi weiß gar nicht wo sie pinkeln soll. Laut dem Typ vom Gummiboot können wir dort liegen bleiben. Perfekt,so können wir ohne große Umstände unser Boot verlassen und mit Ylvi Gassi gehen, auch wenn wir noch nicht wissen wo.😂Read more













Traveler
Da wird sich Béla drüber freuen ☺️
TravelerLeider nicht, das Ding war platt 😤
Traveler
Sehr schöne Bucht …