• Tageszeit Patras

    Yesterday in Greece ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach einer super ruhigen Nacht, mit schön gleichmäßigem glucksen, geht es auf direkten Weg nach Patras. Der Yachthafen liegt leider ganz am anderen Ende der Stadt und wi können daher nicht die Altstadt besichtigen. Die zwei Marineros die beim Anlegen helfen sind nicht die schnellsten und hellsten. Aber nach mühsamer Arbeit, da die Murings zu kurz waren, haben wir gut festgemacht. Nach kurzer Pause wollen wir die Gegend erkunden. Weit kommen wir nicht, nur über den Weg, da steht nämlich ein Tankwagen. Thomas geht hin und fragt auf gut Glück nach, ob er vielleicht noch etwas Diesel für uns über hat. Kurze Besprechung, ja in einer Stunde kommt er zu uns.
    Also schnell was einkaufen, in die Apotheke und was trinken gehen. Da kommt auch schon der Tankwagen. Thomas bestellt sein Sandwich ab, macht sich auf zum Boot, ich bleib im Café sitzen.
    Das Betanken kann beginnen. Leider hat es der Tankwart etwas eilig und er schießt den Diesel mit vollem Druck ein. Der Diesel spritz bis an die Decke und Thomas schreit stopp. Er erklärt dem Tankwart erstmal das er mit deutlich weniger Druck arbeiten muss. Dann hat es auch geklappt. Günstig getankt für "nur 1,60€".
    Dann schnell wieder ins Café und das Sandwich wieder geordert. Das kam dann auch, 4 Scheiben Toast dick belegt und ein Berg Pommes. Da war er dann mal satt.
    Auf zum Boot, nochmal gegen den übergelaufenen Diesel vorgehen und dann wird entspannt.
    Das Stadtviertel, in dem wir sind, ist gerade im Umbruch. Häuser, Läden und Straßenecken die zerfallen, leer stehen und vermüllt sind. Keine 50 Meter weiter neue, moderne Apartmenthäuser, Restaurants und Cafés vom feinsten. Wenn man am Hafen spazieren geht, kommt man in den Genuss von allen Gerüchen der Welt, leider meistens im negativen Duftsegment.
    Noch ein letzter Kaffee und dann geht es ins Bett.
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