Pässe, Windschild, verbrandte Hügel, Unfall...
August 13 in Spain ⋅ ⛅ 32 °C
Ubs heute war ein Tag mit vielen Ereignissen
Wir sind gemütlich gestartet, wie immer auf der Fahrt ein gutes Frühstück mit Croissant und Cappuccino.
Dann gings erst mal zum Col des Ares und das Denkmal für die „Flama del Canigó“ – die Flamme des Canigó bewundert. Diese Denkmal soll an eine katalanische Tradition rund um die Johannisnacht am 23./24. Juni erinnern.
Der Coll d’Ares spielt dabei eine besondere Rolle: 1966 trafen sich hier erstmals die Träger der Flamme von beiden Seiten der Pyrenäen.
Kurz zur Beschriftung:
„An die Flamme des Canigó – Symbol der Einheit der katalanischen Länder.“
Danach wird die Skulptur beschrieben: Sie stellt die Flamme dar, die aus einem Magnolienkelch aufsteigt und sinnbildlich die katalanischsprachigen Gebiete miteinander verbindet.
An der Eingangstüre des alten Gasthaus (Ruine) kann man noch die Menü - Karte lesen.
Weiter gings nach Saint Marsal. Über holprige Straßen, und viel Split auf der Straße. Ein Mofa aus den Niederlanden kämpfte sich hier auch hoch. 👍
Oben in Saint Marsal angekommen, - macht es plob - und mein Windschild fiel runter. Hab mich die letzten Kilometer immer gewundert was so klapperte bei mir. Windschild hat sich während der Fahrt gelockert und beim Stehen bleiben verselbständigt. Aber wir sind ja bestens gerüstet. Zack neu montiert und angezogen. Sitzt wieder bombenfest. Und hält bis jetzt.
Auf der Fahrt nach Vinca uiuiui
So viel verbrandte Erde, da muss eine riesige Feuerwalze durchgesaust sein. Viel Wald zerstört, viele Felder, mitten auf einem Feld stand ein total verbrannter Traktor. Und bissl daneben, Weintrauben in Hülle und Fülle...
Dafür komplett durch die Straße vermulich und auf der anderen Seite weiter. Komplett den Hügel rauf und runter.
Und dann auf der D 66 mitten im schönen Nirgendwo
Zack nix geht mehr... Sind wir mitten in einen schweren Unfall reingekommen.
Auto gegen Bike oder Bike gegen Auto.
Gott sei Dank waren schon Feuerwehr und Rettung und Polizei im Einsatz.
Aber den/ die BikerIn hats ziemlich weit die Böschung runter. Bergung und so war grad im vollen Gange.
Aber:
Alle waren gesittet, ja bissl Schaulustige waren dabei, aber keiner behinderte die Einsatzkräfte, keine Selfies Macher, kein gemurre, kein Getue.... Und das bei einer extremen Hitze.
Ein paar Autos und Bikes drehten um, der Großteil wartete geduldig bis die Straße frei war und das waren sicher mehr als 2h in Summe an Wartezeit.
Dann gings ohne Probleme Richtung Collada de Toses und weiter Richtung Richtung Camping Platz.
Bissl Regen hat uns noch erwischt. Aber nur ganz wenig.
Später dann noch die ersten Sachen wieder zusammen gebaut und verstaut. Rest kommt dann morgen dran, Vespas verladen und so. Wir fahren doch schon morgen los, damit wir nicht am Samstag eine irrsinnig lange Strecke bis zum nächsten Campingplatz fahren müssen.
Was bleibt in Erinnerung:
-sehr nachdenklich und sehr dankbar, dass bisher immer alles ohne Probleme lief
- Feuer hat eine Kraft, die möchte ich lieber nicht live erleben und schon gar nicht mittendrin stecken
- Zigaretten und diese Hitze finde ich nach wie vor eine gefährliche Verbindung
- Unfälle sind mit Wartezeiten verbunden: d.h. Einsatzkräfte ihre Arbeit machen lassen, und dann geht's auch zack und schnell wieder sicher weiter.
Wir wollen doch alle bei Unfällen bestmöglich versorgt werden.Read more




TravelerDa habt Ihr ganz schön viel erlebt an einem Tag und man kommt zum Nachdenken! Wünsche Euch eine gute Weiterfahrt