• Mackenzie Country und eisblaue Seen

    February 1 in New Zealand ⋅ 🌙 12 °C

    Nach unserer ersten Übernachtung auf einem idyllischen Platz in der Nähe von Leeston, geht es für uns weiter Richtung Süden bzw. zu unserem nächsten Ziel, dem Lake Pukaki. Zunächst fahren wir durch ein Ebene, die von Landwirtschaft geprägt ist. Schweine, Kühe und Rinder tummeln sich auf den Wiesen. Für die Schweine hat man extra kleine, runde Überdachungen geschaffen. So finden sie jetzt in der Mittagssonne Schutz. Die Schafe sind für den Sommer nackig gemacht und bereits geschoren. Die Nutztiere scheinen hier ein gutes Leben zu haben. Rülpser und Fürze: Die alte Neuseeländische Regierung unter Jacinda Ardern hatte 2022 ein Gesetz zur Besteuerung landwirtschaftlicher Nutztiere erhoben, mit dem Verweis auf das Ziel der Klimaneutralität bis 2050, denn die 6 Millionen Kühe und 26 Millionen Schafe setzen Methan frei und der Urin der Tiere zudem Stickoxid. Die neue Regierung hat, zur Zufriedenheit der Landwirte, diese Entscheidung wieder zurückgenommen und das Gesetzt gestrichen. Ab Timaru fahren wir in den Mackenzie Distrikt und nähern uns den berühmten Seen Lake Tekapo und Lake Pukaki. Die Gletscherseen schimmern in der Sonne in einem unglaublichen hellen Eisblau. Die Kirche „Church of the Good Shepherd“ am Lake Tekapo wurde 1935 als erste in der damals kaum besiedelten Hochlage des Mackenzie Country errichtet. Da sie äußerst malerisch am See liegt, ist sie ein beliebtes Fotomotiv. Ganz so einsam, wie wir es vor 10 bzw. vor 25 Jahren erlebt haben, ist es heute nicht mehr. Auf der Straße ist viel los und auch der freie Stellplatz am Lake Pukaki ist mittlerweile bekannt. Kein Wunder, denn wir haben von hier eine fanstatische Sicht über den See zu dem 70 km entfernten, höchsten Berg Neuseelands, dem Mount Cook. Da wir recht früh da sind, stehen wir an vorderster Stelle und genießen damit einen ungehinderten Blick auf die Naturschönheit.Read more