• Die Nordinsel – entlang der Westküste

    February 11 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Von Porirua fahren wir auf der 1 Richtung Whanganui. Es ist viel los auf der Straße und die LKW-Fahrer sind nicht gerade rücksichtsvoll! Einige drängeln, hupen und schneiden uns manchmal beim Überholen, obwohl wir schon recht zügig unterwegs sind. Mit unserem Camper dürfen wir nicht schneller als 90 km/Std fahren und das ist auch gut so. Je weiter wir uns jedoch von der Hauptstadt entfernen, umso ruhiger wird es. In Whanganui machen wir einen Halt. Sie ist eine der ersten Städte, die in Neuseeland gegründet wurden. Der Name „Whanganui“ bedeutet „große Bucht“ oder „großer Hafen“ und leitet sich von dem großen Fluss ab, der durch die Stadt fließt. Wir finden einen guten Parkplatz auf einem stadtnahen Supermarkt und schlendern von hier durch die Innstadt. Historische Gebäude stehen neben neuen Häusern, die Szene ist bunt und immer wieder ideenreich. Unser nächster Platz ist wieder ein freier Stellplatz. Drei Tage können wir ohne Probleme mit unserem Camper stehen, vielleicht auch noch länger. Stationen für die Entsorgung von Grauwasser, Auffüllen von Frischwasser und das Entleeren unserer Toilette können wir an vielen dafür vorgesehen Plätzen durchführen. Zwei Gasflaschen und zwei Solarpanelen sorgen für die nötige Energie. Unser Camper hat zudem eine offizielle “Self containment”-Plakette“. Diese Plakette bekommen Fahrzeuge mit einer Toilette, die im Fahrzeuginneren jederzeit zugänglich und benutzbar sein muss. Über unsere App „Campermate“ landen wir bei Patea auf unserem nächsten freien Stellplatz. Und zu unserer Freude gesellt sich nur noch ein Camper zu uns. Zwei junge Deutsche, die sich ein Auto gekauft haben, das ebenfalls eine “Self containment”-Plakette“ hat. Wie schaffen die beiden das nur mit diesem Auto. Wassertank, Gaskocher - das geht ja noch, schlafen auch, aber wie ist das mit der Toilette? Die wäre im Auto, sagen die beiden, aber es sei eigentlich unmöglich, sie zu benutzen. Einige freie Plätze stellen allerdings auch Toilettenhäuschen auf, dann haben sie Glück. Am Abend genießen wir einen schönen Sonnenuntergang mit tollem Blick auf die Tasmansee.Read more