Einsame Wege, Regen+ein skurriles Mobil
February 14 in New Zealand ⋅ 🌧 21 °C
Von unserem Stellplatz in der Nähe von Tongapōrutu fahren wir nun ins Landesinnere – auf seeehr abgelegenen Wegen! Zum Teil bewegen wir uns auf dem „Forgotten Highway“. Der Weg scheint wirklich vergessen und so ganz anders, als die anderen Wege, die wir bisher gefahren sind. Ein Vorteil – auf dieser Strecke sind keine LKWs unterwegs. Nachteil – etwas abenteuerlich! Als wir in Taumarunui, unserem Ziel ankommen, fängt es an zu regnen und hört erst am nächsten Tag wieder auf. Regen hört sich in einem Camper immer heftiger an, als es tatsächlich ist. Trotzdem schauen wir uns um, wo wir eigentlich stehen! Erst im Januar gab es auf der Coromandel Halbinsel einen Erdrutsch, verursacht durch Starkregen in der Zeit davor. Als wir gegen Mittag an unserem nächsten Ziel - Taupo ankommen, geben unsere Handys und unser Internet betriebenes Navi mehrere laute, schrille Warn-Töne ab. Gleichzeitig leuchtet eine Warnung auf. Der Wetterdienst meldet sich mit einer Unwetterwarnung der Stufe ROT für Taupu. Wir sollten uns vorbereiten und in Sicherheit bringen! Wir sind gerade an einem Museum in Taupo angekommen – hochgelegen über dem See – müsste gehen. Als wir im Museum sind, hat es bereits aufgehört zu regnen. Später hören wir, dass in der Nähe von Hamilton, ca. 100 km nördlich von uns, Touristen evakuiert werden mussten. Der restliche Tag verlief dann ruhig. In Taupo wollen wir noch zu den Huka-Falls fahren. Nachdem wir keine Chance auf einen Parkplatz haben, suchen wir uns wieder einen freien Stellplatz. Wir finden ihn in der Whakaipo Bay etwas außerhalb von Taupo. Hier campiert eine bunte Mischung von Menschen: Einheimische, die als große Gruppe das Wochenende hier genießen, andere Reisende und direkt neben uns ein ungewöhnliches Mobil. Wir kommen mit der Fahrerin Claudia, eine Kölnerin, ins Gespräch. Sie berichtet, dass dieses besondere Gefährt ihr Sohn gebaut hat. Er hat sich hier in Neuseeland auf die Konstruktion von außergewöhnlichen Wohnmobilen spezialisiert. Wir dürfen einen Blick reinwerfen und sind überrascht, was alles möglich ist. So ist direkt neben der Tür sogar ein Holzofen eingebaut. Gestern Abend hätte sie ihn angehabt – sehr gemütlich wäre das. In Deutschland hätte der TÜV bestimmt was dagegen. Auch wenn der Tag uns nicht mit schönem Wetter verwöhnt hat, zum Ende können wir von unserem Platz noch einen spektakulären Sonnenuntergang genießen.Read more


























TravelerSchade das Weltweit das Wetter nicht mehr vorhersehbar ist und in gewohnten Bahnen verläuft. Euch weiterhin Glück beim finden schöner Sonnenuntergänge.
TravelerDie Sonnenuntergänge sind wirklich manchmal spektakulär und oft gar nicht vorhersehbar
TravelerIhr lasst aber auch gar kein Abenteuer aus. Erst der Feueralarm, dann die Warnlampen im Camper und jetzt die Unwetterwarnung. Die spektakulären Sonnenuntergänge am Ende des Tages scheinen für Vieles zu entschädigen.
TravelerWir nehmen alles mit😉, sind bei allem aber noch gut davon gekommen. Wir haben gehört, dass einige Reisende aufgrund von Sturm und damit Ausfall der Fähre zwischen den Inseln in Picton bzw. Wellington gestrandet sind.