• Tunnel Time – über dem Faaker See nach Slowenien

    September 21 in Austria ⋅ ☁️ 19 °C

    Am Morgen regnet es und die Wolken hängen tief. Das schöne Wetter von gestern ist wie weggeblasen. Im Gespräch mit der Inhaberin unserer Unterkunft „Berg-Leben“ wird klar, dass es auch in der idyllischen Alpenrepublik Risse gibt. Familie Mooslechner wird ihr kleines, schönes Hotel im Zentrum von Großarl ab Oktober für 2 Monate schließen, ab Dezember dann wieder für 3 Monate für die Wintersaison öffnen. Früher war die Wintersportsaison ganze 8 Monate lang, erzählt Frau Mooslechner. Das ist endgültig vorbei. Neue Ideen müssen her. Wir wollen weiter Richtung Süden. Dazu nehmen wir dieses Mal den schnellen Weg über die Tauernautobahn und den Karawankentunnel. Nach unzähligen Tunneln machen wir einen Abstecher an den Faaker See, kurz vor der Grenze zu Slowenien. Faaker See und die Insel gelangen 1881 – für uns erstaunlicher Weise - in den Besitz der Fürsten von Lichtenstein. Heute gehören beide der Familie Catasta und Bucher. Ungewöhnlich ist auch das türkisblaue Aussehen des Wassers. Es sind feinste Kalkpartikel, die lange in der Schwebe bleiben und das Licht türkisblau reflektieren, bevor sie zu Boden fallen. Einen Zugang zu dem See zu finden, ist für uns zunächst gar nicht so einfach. Es gelingt uns über einen der Campingplätze. Dann fahren wir in den Südwesten von Slowenien. Hier haben wir eine kleine Unterkunft gefunden, die zu einem Weingut gehört. Zur Begrüßung finden wir deshalb auch eine Flache sehr leckeren Weißwein – gut gekühlt – in unserem Zimmer.Read more