• Über den Passo San Pellegrino

    September 23 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Forni di Sotto liegt schön – ruhig, viel Natur und viele Wandermöglichkeiten. Da wir nicht wandern, entschließen wir uns, weiter zu fahren. Um nicht nur im Auto zu sitzen, fahren wir, wenn geht, nicht mehr als 200 km am Tag. Hier in den Alpen brauchen wir dafür gute 4 Stunden. Da wir oft anhalten, uns umschauen, fotografieren und drohnieren, wird es auch schon mal länger. Auf unserer heutigen Fahrt haben wir zudem noch immer herrliches Wetter. Auf dem San Pellegrino Pass machen wir natürlich auch einen Stopp. Es ist ein Alpenpass der Dolomiten auf 1.918 m Höhe. Jetzt im Herbst ist von Skifahrern nichts zu sehen. Unter den Sesselliften weiden nun die Rinder. Auch wenn man sie nicht immer sieht, man hört sie anhand ihrer Glocken um den Hals. Ansonsten sind einiger Wanderer unterwegs. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, mit der Ankunft der ersten Touristen und der Verbreitung des Wintersports, blühte das Interesse für den San Pellegrino Pass auf. Tatsächlich stammt der Bau des ersten Skilifts auf dem Pass bereits aus den Jahren 1920-1930. Am Nachmittag sind wir dann an unserem Ziel – Kastell im Fleimstal. Der Ort gehört zur Region Trentino-Südtirol. Klar, dass sich hier viel um den Wintersport dreht. So verwundert es uns auch nicht, dass der kleine Ort einen Olympiasieger hervorbrachte. Es ist der ehemaliger italienischer Skilangläufer Franco Nones. Er wurde 1968 bei den Olympischen Winterspielen in Grenoble über 30 km Olympiasieger.Read more