Hanoi, ein Schock!
23 Mac 2024, Vietnam ⋅ ⛅ 30 °C
So problemlos und und ruhig die Anreise nach Hanoi verlief, der Flughafen erinnerte uns fast ein wenig an den Nürnberger Provinzflughafen , so beeindruckt waren wir von der Verkehrsentwicklung auf der Straße, je näher wir in das Zentrum von Hanoi mit dem Taxi fuhren. SO EINE Menge an Motorrollern und sonstigen ( meist motorisierten ) Zweirädern habe ich noch nicht erlebt: Auf den Straßen herrscht für unsere Verhältnisse der nackte Wahnsinn. In den Vororten und auf den großen Ringstraßen herrscht noch einigermaßen Ordnung, in der Altstadt mit unserem Hotel nahe dem Kiem See jedoch das blanke Chaos: Es wird gedrängelt, gehupt, ganz nah an den anderen herangefahren, aber irgendwie auch alles recht kooperativ, als ob es stille Absprachen zwischen allen Verkehrsteilnehmern gibt, wer sich wann wie zu verhalten habe. Nur mit den Bloody Tourists ( und von denen schlappen in der Altstadt jede Menge rum, so locker 10% der Passanten) gibt es keine Absprachen: Wie kommen wir über die Straße ? An der nächsten Kreuzung ? Haha, auch nicht sicher, muß man einfach erleben, wie auch bei ROT die Scooter im Pulk abbiegen und das GRÜN der Fußgänger ignorieren. Aber nein, man wird nicht ignoriert: Die Rollerfahrer fahren mit allen 5 Sinnen - erinnert mich ein wenig ans Autoscooter fahren auf der Bergkirchweih, nur das ALLE einen Zusammenstoß vermeiden wollen : Man antizipiert die Verkehrswege der anderen und benutzt einfach die freiwerdenden Wege. Und dann haben wir es auch versucht, einfach über die Straße, langsam und ohne plötzliche Wegänderungen, und jeder Scooter fährt brav vor oder hinter einem vorbei.
Man darf nur nicht die Nerven verlieren und plötzlich rückwärts zurückgehenEbenso die Autos, aber die sind deutlich in der Minderzahl, mit dem Scooter ist man ca. doppelt so schnell wie mit dem Auto, das zeigen auch die Fahrzeiten in der GRAB APP so an - und weniger als halb so teuer. Eigentlich sollte man halb so billig sagen, den GRAB war wieder unser bevorzugtes Transportmittel in Hanoi, so ca. 2 € für eine 4 km Fahrt. Auch Essen / Hotel / Souvenirs hatten wieder angenehmeres Niveau als Singapur : Dort alles ca. eoppelt so teuer wie in D, zahlt man in Hanoi weniger als die Hälfte von D. Es sieht nur auf den ersten Blick sehr teuer aus, wenn man für zwei Essen ( Reis und Huhn bzw. Phó und zwei Getränken ) 220 000 Dong zahlen muß, aber in € sind das gerade mal 9 €, und lecker war es auch. Nach einem kleinen Rundgang am Ho Kiem See mit riesigem Menschengedränge ( ist halt auch für die Bewohner ein schöner Ort mitten in der hektischen und lauten Altstadt) und einer kurzen Heimfahrt mit der Fahrradrikscha ( zu Fuß wären wir schneller gewesen) sind wir um 23 Uhr glücklich in unserem Hotelbett eingeschlafen.Baca lagi










