• norbär holzki
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Asien 2024

Von Malaysia über Singapur nach Nordvietnam und Thailand Read more
  • Trip start
    March 13, 2024

    Von Nürnberg nach Kuala Lumpur

    March 14, 2024 in Malaysia ⋅ ⛅ 29 °C

    Wow, angekommen. Glücklich, aber auch etwas erschöpft. 3 Stunden von NUE nach IST am Abend des 13.3., dann mitten in der Nacht in IST Lounge 2h ohne Essen ( noch voll vom leckeren Essen im Flugzeug), dann nachts um 2 Uhr weiter nach KUL in einer älteren, aber durchaus komfortablen B777, wir konnten auf Flachsitzen ganz gut schlafen, und schon war die kurze Nacht vorbei, immerhin ging es ja mit 6 Stunden Zeitverschiebung der Sonne entgegen. So war keine Zeit mehr zum Film schauen, und es gab viele im Angebot, - nichts, nada, niente …. da werden unsere Kinder enttäuscht sein. ….Read more

  • Ankunft im Pavillon Ceylon Hill „Hotel“

    March 14, 2024 in Malaysia ⋅ ☁️ 28 °C

    Die Ankunft war - nach problemloser 1 stündiger Fahrt vom Flughafen mit dem gebuchten Taxi -ein wenig seltsam: ein kleines Kabuff im Parkhaus im Keller ( durch den Haupteingang im Foto durften wir nicht), wo ein junger, freundlicher Mann den Check-in mit uns machte. Dann im Aufzug in den 18. Stock, wow:
    Ein tolles , neues Appartement, gebucht im Voraus über booking.com ( 3 Nächte für 80 €) mit allem Drum und Dran, bestimmt 50 m² groß. Eigentlich wollten wir einfach pennen, aber dann hat uns die Neugier doch noch gepackt und wir sind in den 52. Stock hoch gefahren, und dann ein Doppel Wow: Roof top Pool ( nicht groß) , aber mit großartiger Aussicht auf Fernsehturm und die Petronas Towers.
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  • 35 grad in der Großstadt

    March 15, 2024 in Malaysia ⋅ ☁️ 34 °C

    Wer jetzt bei diesem Titel viel Erlebnisse und Beschreibung erwartet, wird bitterlich enttäuscht sein. Jede Bewegung, jede Aktivität muss wohl überlegt sein und muss aufs Minimum reduziert werden. Wir sind um elf gestartet (vorher das legendäre Baden im Dach Swimmingpool im 52. Stock), um 17:00 Uhr waren wir wieder im Hotel dazwischen ein bisschen Sightseeing, ein wenig essen, und im wesentlichen ein Spaziergang durch den recht hübschen, großen, botanischen Garten mitten in der Stadt, eine Oase. 🥵Read more

  • Und wieder 35 Grad !

    March 16, 2024 in Malaysia ⋅ ⛅ 35 °C

    Langsam ist der Jetlag überwunden, und nach einer guten Nacht ( natürlich mit Klimaanlage )und kurzem Schwimmtraining wieder die Frage nach dem Tagesprogramm : Große Ausflüge kommen nicht in Frage, das ist bei der Hitze zu anstrengend. Stattdessen wieder einfach Bummeln und Schauen in Kuala Lumpur City, mit Besuch der islamischen Masjid Jamek Moschee.Read more

  • auf dem Weg nach Tioman ?

    March 17, 2024 in Malaysia ⋅ ☀️ 27 °C

    Alles war so gut geplant, und dann kommt alles plötzlich ganz anders.
    Wie überall empfohlen, haben wir unsere Reise heute am Sonntag schon einige Tage im Voraus gebucht:
    - 8:15 Mit dem Taxi die 12 km zum Busbahnhof
    - 9:00 Abfahrt mit Bus im Busbahnhof Kuala Lumpur, 5h Fahrt nach Mersing,
    - 15:00 Ablegen der Fähre nach Tioman
    Guter Plan, aber dann kam vor 2 Tagen der Anruf der Busgesellschaft aufs Handy über Whatsapp ( immerhin, Respekt, daß sowas klappt) : Der Bus fällt aus, wir könnten auf den 7:00 Bus ausweichen!? OK, also frühes Aufstehen um 5:45, easy Auschecken, an der Lobby ein GRAB-Transfer( super Sache, zuverlässig und billig, in der Stadt so 30-50 ct/km) zum Busbahnhof Bersepadu Selatan bestellt (12 km, KL ist eine Millionenstadt), und dann das erste Mal nennenswert auf das GRAB Taxi warten…. 15 Min, jetzt kann es zeitlich doch etwas eng werden, weil wir erst das Ticket für 7 Uhr noch tauschen müssen.
    Dann ist das Taxi endlich da , In etwas Eile das Gepäck verstaut, und ab zum Busbahnhof, mit 90 Sachen durch die Stadt….
    Am Busbahnhof dann der Schock, 15 Min. vor Busabfahrt : Der grüne Rucksack fehlt, hab ich wohl in der Eile in der Hotellobby vergessen - Geld, Pässe, Medikamente, alle wichtigen Sachen halt. Uiuiui - den 7:00 Bus können wir vergessen, den Rucksack brauchen wir, das ist jetzt mal Prio 1. Also bin ich mit GRAB ( diesmal Wartezeit nur 2 Minuten 😆) zurück zum Hotel, Katrin blieb am Busbahnhof mit dem Gepäck. Gottseidank haben wir vor der Reise uns zwei eSim-Karten für Asien gekauft (maya.net, sehr zu empfehlen), so dass wir über Whatsapp immer in Kontakt bleiben konnten. Am Hotel zurück, gähnende Leere in der Lobby und am Hoteleingang, kein Mensch, kein Rucksack, niemand an der Rezeption ( es ist eigentlich auch eher ein Appartmenthaus gewesen). Schei….. !! Doch plötzlich taucht ein Security Mensch draußen auf, kurzes Lächeln, kurze Unterhaltung, ja er hat den Rucksack gefunden und sichergestellt. Wow, erstes Problem gelöst, alles wieder da, da war ein kleiner Finderlohn fällig. Der GRAB- Fahrer hat gewartet, und schon gehts wieder zum Busbahnhof.
    Für die Extrarunde zum Hotel und zurück mal eben 50 Ringit bezahlt (10 €), und dann mit Katrin nach paar Whatsapp-Telefonaten mit der Busgesellschaft SANWA überlegt, wie wie jetzt nach Tioman kommen sollen: 7-Uhr Bus ist weg, 9Uhr Bus fällt aus, 11 Uhr würde noch gehen ( wenn wir die Fähre umbuchen von 15 auf 17 Uhr), ist aber leider inzwischen voll, keine Chance. Irgendwelche komplexen Empfehlungen der Dame von SANWA, ein Alternativroute über Kuantang zu nehmen ( mit völlig unklaren Abfahrtszeiten) und mehrfach umzusteigen, haben wir dankend abgelehnt.
    Und nun - 1h später - sitzen wir wieder in einem GRAB-Taxi, welches wir in unserer Not am Busbahnhof gebucht haben, um uns schnurstracks (naja, es sind 350 km ) nach Mersing zu bringen. Geplante Ankunftszeit ca. 13-14:30 ( je nach App), also rechtzeitig zur 15 Uhr Fähre, das ist uns der Fahrpreis von 110 € wert.
    Mal sehen, ob das Taxi durchhält ( es ist geschätzte 20 Jahre alt, Radlager und Auspuff machen sehr beunruhigende Geräusche) und was der Tag noch so bringt.

    Update 13:45:
    Man riecht (und sieht) das Meer, wir sind in Mersing. Jetzt kann nicht mehr viel passieren ( außer ein bißchen Seekrankheit). 🤮
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  • Tioman, wir kommen.

    March 17, 2024 in Malaysia ⋅ ⛅ 29 °C

    nach den Aufregungen des Tages wird nun alles gut:
    Wir fahren, und wie - 40 km/h, und das bei dem Alter der Fähre. Schätze ähnlich alt wie Katrin, aber Katrin sieht besser aus. 😍
    Nach knapp 90 Minuten ist Tioman in Sicht, und welche Sicht: Herrlich blaues Wasser, knapp 30° Lufttemperatur, ziemlich knackiger Wind, aber eben schön warm.
    Nach 2 Zwischenstationen sehen wir Tekek, unser Ziel, direkt neben einer blitzblanken, neuen Marina.
    Jetzt nichts wie anlanden und dann unsere Unterkunft suchen, ist nur 200 m von der Jetty entfernt. Sngekommen , etwas müde, aber sehr glücklich.🙂
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  • Tioman Cabana

    March 17, 2024 in Malaysia ⋅ ☁️ 28 °C

    Sind zwar nur 200m Luftlinie zur Unterkunft, aber mit Koffer/Tasche - UND RUCKSACK 😂 - doch zu weit. Ich bin also erstmal alleine hin, kleiner CheckIn und den Transport geklärt. Zehn Minuten später kommen drei Scooter zur Jetty gefahren, einer davon mit selbstgebautem Gepäckseitenwagen. Sehr funny, sehr freundlich die Leute hier. Alles verladen , Katrin und ich hintendrauf auf Nr.2 und Nr.3, und dann zum Tioman Cabana ( leider eine viel zu kurze Fahrt, keine Fotos 😕).
    Hm, das Zimmer ist naja, wir haben aber auch nicht mehr erwartet, kein Schrank, kein Tisch, kein Stuhl, aber ganz passables Bad mit Fliesen und K/W - Wasser, Sitzklo. Die elementaren Bedürfnisse werden befriedigt, allerdings ist der Geruch im Zimmer irgendwie ....- ... etwas schimmelig. Ist es die Luftfeuchtigkeit? Ach ja, Strom,Klimaanlage und WLAN haben wir auch ( wahrscheinlich erst paar Jahre, Elektro sieht noch seeehr neu aus 😁).
    Aber wir sind ja nicht wegen des Zimmers etc. hier - und der Rest ist einfach umwerfend. Absolut freundliche, relaxte Stimmung, an der Bar Musik des letzten Jahrtausend, sogar teilweise live (ganz gut).
    Das beste aber ist die Lage und die Aussicht : Wasser, Sonne, Strand und Sand, alles blitzeblank sauber, einfach ein Traum. Den Rest sagen die Fotos…..
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  • Fast nichts tun

    Mar 17–20, 2024 in Malaysia ⋅ ⛅ 29 °C

    Das Schreiben eines Blogs artet in Arbeit aus, wenn man sich auf einen Entspannunglevel begibt, der sich einem hier auf Tioman nahezu aufdrängt.
    Nahezu nichts ist wichtig, alles ist einfach, entspannt, die Sonne scheint (meistens), es ist angenehm warm, Luft wie Wasser haben beide ca. 30 Grad, wir machen erstmal nichts. Ein wenig frühstücken ( Western Style mit Kaffee, Rührei, Toast) , lesen , baden, ein wenig auf paar Felsen im Meer aufpassen, ansonsten herrlich weicher, warmer Sand. Die geplante Inseltour ( in den Urwald) haben wir erstmal auf den 2. Tag geschoben, das Nichtstun und Relaxen und GingerAle mit Ramazotti (Schmeckt wie Cola😁) schlürfen ist schon anstrengend genug.
    Und immer brav mit Sonnenschutz und Insektenmittel ( mit DEET) eingesprüht, aber von den bösen Mücken merken wir fast gar nichts, irgendwie keine da. Aber trotzdem…
    Schon eher etwas störend ist die Klimaanlage im Zimmer, dessen Fenster und Türen wir immer brav verschlossen halten, natürlich auch nachts. Entweder ist sie zu laut, dann wieder zu kalt, beim Ausschalten wirds im Zimmer schnell zu warm. Außerdem riechts im Zimmer nicht sehr gut, ziemlich feucht/modrig, fast schon nach Schimmel, aber wir wollen ja nicht lüften. Naja, wir sind ja aber auch nicht wegen des Zimmers nach Tioman gekommen.
    Abends dann feines asiatisches Essen ( Curry halt in versch. Variationen, wie beim Chinesen/Vietnamesen in ER 🤓), zu moderaten 25 Ringit, das sind 5 €.
    Wir staunen selbst über uns, daß wir ohne Hunger und Snacks mit 2 Mahlzeiten am Tag locker auskommen, wird wohl doch an der asiatischen Schwüle liegen.
    Am 2.Tag haben wir uns dann mal ans Schnorcheln gewagt, sind ja keine Leute am Strand und im Wasser. Der einsame Hai, der im Meer auf Menschen lauert, geht halt doch nicht so ganz aus unseren Köpfen. Also Brille und Schnorchel ausgeliehen ( kostenlos, Inklusivleistung des Hotels), und dann ab durch die leichte Brandung.
    Gibt leider keine Fotos dazu, aber es war herrlich. Nach bereits 100m vom Strand die ersten Korallen, dann werden es mehr und größere, irgendwelche schwarze Monsterwürmer am Meeresboden ( so 40 cm lang), Seeigel, und viele Fische, immer mehr und in allen Farben, wie im Film. Nach ca, 20 Minuten sind wir zurück, beide total überwältigt und glücklich, wie einfach das war, ganz ohne gebuchte Schnorcheltour mit einem Boot auf die nächste Insel oder drei Buchten weiter ( weil es ja woanders immer noch schöner ist 🤓). So eine Schnorcheltour haben wir uns für den letzten Tag gleich wieder vorgenommen.
    Abends dann ein kleiner Spaziergang in den Ort, gibt nicht sehr viel her, außer einige einheimische Jugendliche, die mit Ihren mehr oder weniger neuen Mopeds und Scootern in der Abenddämmerung die einzige Straße im Ort ständig hin und her fahren - ist wohl weltweit überall das gleiche Balzverhalten der Erdenmännchen 😜..
    Abends dann nochmal Livemusik in unserer Tio Cabana Bar, wo wir uns ein wenig mit einer Familie aus Karlsruhe unterhalten haben , die mit 2 kleinen Mädchen die letzte Chance vor der Einschulung ergriffen haben, nochmal gemeinsam 6 Wochen durch Asien zu reisen. Tioman war auch für sie ein Highlight.
    Dann am letzten Tag nochmal ein Schnorchelgang zum Korallenriff, diesmal richtig große Korallenhüte gesehen, wo man unten durch hätte tauchen können, aber wir blieben ja immer an der Oberfläche, das war für uns schon Erlebnis genug 😀😅😀.
    Am 20. gings dann wieder mit dem Mopedtransport wieder zurück zur Fähre, mit dem (vagen) Versprechen, nächstes Jahr wiederzukommen, dann aber mit Kindern und Enkelkindern 🥲😀🥰.
    Die Fähre war die gleiche wie auf der Hinfahrt, allerdings inzwischen nochmal 3 Tage älter, hat uns aber problemlos wieder nach Mersing zurückgebracht. Der nächste Aufreger sollte aber bald kommen….
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  • Singapur will uns nicht

    March 20, 2024 in Singapore ⋅ ☁️ 29 °C

    In Mersing wartet schon unser Luxusbus ( naja, war mal Luxus vor 5 Jahren ), aber im wesentlichen doch sehr bequem : nur ca. 30 Sitzplätze! 1+2 Sitze nebeneinander, sehr bequem, klimatisiert, und damit gehts nun los : 180 km Richtung Singapur Busbahnhof ( der Name ist unwichtig, wir haben ihn nämlich nicht erreicht).
    Kurz vor der Grenze gibt uns die Busbegleiterin in schlechtem Chinesenenglisch das Prozedere durch :

    1. Ausreise Malaysia : Aussteigen, ohne Gepäck, mit Reisepass, durch die Kontrolle, dahinter mit der Rolltreppe runterfahren und wieder in den Bus einssteigen. Easy.

    2. Einreise Singapur: Fast wie bei 1. aber ein bißchen anders: Aussteigen mit vollem Gepäck, Passkontrolle, Foto, Fingerabdruck, dann durch die Gepäckkontrolle, dabei alles Mögliche Verzollen/Abgeben/Schmuggeln… ( Kaugummi, Zigaretten, Alkohol ), dann irgendwie wieder zum Bus, der wartet nur 40 min.

    Dann noch ca. 10 km weiterfahren zum Busbahnhof Singapur.

    Ausreise hat prima geklappt, auch die Einreise mit priorisierter Busspur, vorbei an langen PKW-Staus und Passkontrolle war alles easy, dann kam die Gepäckkontrolle,
    an der ich mich bekannt habe, Alkohol und Kaugummis zu besitzen ( die strafen beim Schmuggel gehen in die 1000 €).
    Nach kurzer Diskussion mit drei Beamten habe ich jeweils noch einen Schluck Ramazzotti und Martini zu mir genommen und die Flaschen abgegeben, schweren Herzens. Einfuhrzoll wäre zu hoch gewesen Kaugummi musste ich auch abgeben.
    Dann waren wir durch, natürlich die letzten von der Busgruppe, keiner mehr da und haben nun versucht unseren Bus zu finden. Fehlanzeige - das ganze Busterminal jede Menge Gewusel, aber nicht unser Bus. Hab dann per WhatsApp nachgefragt, wo er steht und als Antwort erhalten: The bus gone after waiting for 40 Minutes.
    Ziemliche Frechheit, wir haben höchstens 30 Minuten gebraucht. Wir waren mächtig sauer und frustriert, aber immerhin waren wir in Singapur , mit unserem kompletten Gepäck.
    Ohne Internet und Handy hätten wir den Rest des Weges jedenfalls nicht gefunden - Stichworte für unsere Bergung waren : Google Maps mit Zieladresse, Öffentl. Busverbindung in die Zielgegend (Newton Circle), Bezahlung im Bus mit Handy ( VISA), Umstieg am Newton circle ( diesen sollten wir 2 Tage später wieder besuchen) in ein GRAB Taxi, Bezahlen per Paypal, und schwupp, kurz nach 21 Uhr Einchecken im YMCA Hotel.
    Sorry, fürs Marina Sands Hotel reicht unsere Rente leider nicht, auch das YMCA war für asiatische Verhältnisse schon teuer genug : 400€ für 3 Nächte, es ist hier alles ungefähr 4 mal so teuer wie in Malaysia, aber halt auch ganz anders.
    Abends dann noch schnell im Deutschen Biergarten was Essen gegangen ( Fish&Chips, Pasta, 2 Bier für 60 €) , aber glücklich , daß wir angekommen sind und ein sehr schönes Zimmer ohne Schimmelgeruch haben - immerhin mit direktem Ausblick auf Marina Sands .
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  • Aber wir wollen Singapur

    Mar 21–23, 2024 in Singapore ⋅ ☁️ 32 °C

    Nach einem einfachen Frühstück und einer ruhigen Nacht in seeeehr bequemem Hotelbett dann der übliche Sightseeing- Start : Marsch zur nächsten U- Bahn Station ( Dhoby Gaut -schöner Name) , trotz kurzer Distanz von 300m sind wir froh , sie zu erreichen - es ist wieder klimatisiert, die Hitze und Schwüle draußen setzt uns schon zu. Doch dann folgte das Abenteuer mit den Singapur Verkehrsbetrieben. Um es kurz zu machen : Dauer knapp 60 Minuten , Kontakt mit 3 Service Countern an zwei (!) U-Bahn Stationen, 10 Sin$ weg, Besuch eines Nagelstudios, 2 Ticketautomaten, sehr frustrierend und ärgerlich: Wir haben eine Complaint-Nummer bekommen, das Geld können wir uns nach 4 Wochen Prüfung dann am Schalter zurückholen 😤. Da besteht für Singapur noch erheblicher Handlungsbedarf, ein recht enttäuschender Start.
    Aber dann hat uns die Stadt doch recht schnell in ihren Bann gezogen! In einem Wort zu beschreiben: es ist sehr AUFGERÄUMT ! Am Nachmittag bekam Katrin eine Blase am Fuß, Sie konnte problemlos barfuß laufen , überall, Gehwege, U-Bahnen,… macht das mal in Berlin ( oder Hanoi, doch dazu später) 🫣
    Aber viel schafft man nicht in der Hitze - nach 1 h zweimal mit dem Bus und zu Fuß um Marina Sands Hotel herum ( man sieht das ja von fast überall, ein echtes Wahrzeichen ) sind wir dann mit Bus ( das ist eine Super- Transportalternative in Spore, Tagesticket ca. 5€) zum Botanischen Garten hochgefahren, den wir dann durchqueren wollten. Ist halt leider knapp 3 km lang, das ist entschieden zu weit für Katrin bei über 32 Grad. So hat uns die Servicedame einen Rollstuhl angeboten, zwar Modell 1980, aber besser schlecht gefahren als schlecht gelaufen. Ist sehr schön angelegt, viele Pflanzen erklärt ( CN und EN), aber nach zwei Stunden beide sehr erschöpft, ich natürlich auch vom Schieben. Da kam ein Gewitterschauer , grad wie wir im Orchideengarten waren, fast gerade recht. Flucht ins Cool House ( überdacht und ca. 8 Grad kühler) , wo wir den Schauer ohne Feuchteschäden überstanden haben. Trotz allem völlig fertig mit GRAB ( einfach super, nicht ganz so günstig wie in Malaysia) um 17 Uhr zurück ins Hotel, kurze Runde im Pool auf der Dachterasse und dann wieder erholt zum Abendessen in ein einfaches japanisches Ramen Lokal ( für Singapur recht günstig: 2 einfache Ramen und zwei Getränke nur 40€).
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  • Abstecher nach Chinatown

    March 22, 2024 in Singapore ⋅ ☀️ 31 °C

    So ganz anders als der Rest von Singapur : Chinatown. Kleine Gassen, Trubel, viel Einzukaufen und zu Essen, und ein sehr schöner Hindu Tempel Sri Mariamman, an dem gerade wohl ein "Gottesdienst" stattfand. Leider mußten wir unsere Tour (abwechselnd) durch den Besuch gewisser (stiller) Örtchen unterbrechen. Anschließend Weiterfahrt zu Marina Sands Hotel mit der U-Bahn, was in Singapur immer eine angenehme ( und gekühlte ) Pause bedeutet.Read more

  • Marina Sands und Garden Bay: einzigartig

    March 22, 2024 in Singapore ⋅ ☁️ 32 °C

    Nach U-Bahn Fahrt kamen wir bei den Garden Bays wieder an die Oberfläche - in einer Baustelle. Mußten dann in der Hitze noch so 500 m bis zum rettenden Haupteingang der Garden Bays laufen, nicht so optimal an den ÖPNV angebunden. Hier erwartete uns natürlich das Pflichtprogramm für Singapur : Marina Sands und Gardens of the Bay. Das will und kann ich gar nicht genauer beschreiben: so anders, so gigantisch, so großzügig, so sauber, so interessant, so neu - wir waren total gefangen ( aber auch etwas gestresst, Montezuma hat uns beide mit seiner Rache bedroht 💩 ). Wir haben sehr die kleine Rundtour durch die Gardens mit einem kleinen offenen Elektrobus genossen, man fährt einfach 30 Minuten durch die Gardens mit AudioGuide und spart sich das anstrengende Rumlaufen. Abschließend noch den Skywalk gelaufen ( Onlinebuchung zu empfehlen, problemlos und 12 statt 15S$), und dann in ähnlich desolatem Zustand wie am Vortag zurück ins Hotel. Hierbei profitierten wir wieder von der super Lage des YMCA Hotels an der Orchard Road direkt in der Nähe zu zwei zentralen U-Bahn Linen und vielen Bussen direkt vor der Tür. Immerhin waren es heute nur 12000 Schritte nach den 14000 Schritten am Vortag. Sag bitte niemand, eine Städtetrip ist Erholung 😀😝😎 !
    Nach der üblichen Pause im Hotel und einer kleinen Irrfahrt durch Singapur mit dem Bus - man weiß zwar, wo er losfährt, da steht man ja , aber nicht genau, wo er hinfährt 🤫) landeten wir tatsächlich am Newton ( die TV-Gucker der ANSTALT sagen inzwischen Nefton) Square, dort sollte es was zu Essen geben …..
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  • Bye-bye Singapur mit Light Show

    March 22, 2024 in Singapore ⋅ ⛅ 31 °C

    Ein wenig war die Stimmung im Keller, als wir nach 4 Etappen mit Bus und U-Bahn immer noch nicht am Newton Square beim Essen waren, und die Zeit bis zur Lasershow am Marina Sands Hotel nur noch 90 Minuten war ( Vorstellungen um 20 und 21 Uhr). Und dann die Erlösung, der Newton Food Court. Wir hatten keine Ahnung, was uns genau erwartet, aber damit hatten wir nicht gerechnet : Wie Bergkirchweih, aber halt ohne Brezen, ohne Bäume, und alles in anderer Sprache - chinesisch. Der reinste Trubel aus Essständen am Rand, keine Speisekarten ( schon gar nicht Englisch ), 95 % asiatisches Publikum, überall volle Tische - wir haben dann einfach zwei Langnasen gefragt , wie das hier abläuft : Aussuchen , bestellen, bezahlen am Stand, Warten, mit dem Essen dann freien Tisch suchen - und Essen. War dann ein sehr kurzweiliges und unterhaltsames Dinner (halt aus Plastiktellern und Plastikbechern oder Bierflaschen), aber günstig ( 30 €) und sehr gut, mit interessanten Gesprächen: Unsere Nachbarn kamen aus Kanada und England, der eine schon 56 Jahre in Singapur : Sie verdienen ihr Geld mit Münzen, nein, keine antiken, sondern aktuelle ! KEINE Ahnung, wie man davon leben kann .
    Und dann haben wir entdeckt , dass es um 22 Uhr noch eine Vorstellung gibt, und das wurde für uns dann tatsächlich der Höhepunkt unserer Singapur-Tage. Wir waren in der ersten Reihe gestanden, direkt vor uns die Licht- und Wasserfontänen zu Musik, über 15 Minuten lang eine richtig tolle Show, und hinter uns das in Blau illuminierte Marina Sands Hotel, war ein grandioses Schauspiel.
    Ja , am nächsten Morgen war dann Feierabend mit Singapor. Pünktlich und entspannt sind wir dann mit Bus ( vom YMCA Hotel) zum Flughafen gefahren, statt mit U-Bahn ( man sieht einfach mehr 😁), und um 13 Uhr dann mit einem sehr ruhigen und komfortablen Flug ( Vietnam Airlines kann ich sehr empfehlen, hübsche Stewardessen u.a.) dann in Hanoi gelandet, im Vergleich zu Singapur fast ein Provinzflughafen. aber alles super organisiert : 40 Minuten nach der Landung standen wir mit Gepäck vor der Halle und warteten auf das bestellte Taxi…..
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  • Hanoi, ein Schock!

    March 23, 2024 in Vietnam ⋅ ⛅ 30 °C

    So problemlos und und ruhig die Anreise nach Hanoi verlief, der Flughafen erinnerte uns fast ein wenig an den Nürnberger Provinzflughafen , so beeindruckt waren wir von der Verkehrsentwicklung auf der Straße, je näher wir in das Zentrum von Hanoi mit dem Taxi fuhren. SO EINE Menge an Motorrollern und sonstigen ( meist motorisierten ) Zweirädern habe ich noch nicht erlebt: Auf den Straßen herrscht für unsere Verhältnisse der nackte Wahnsinn. In den Vororten und auf den großen Ringstraßen herrscht noch einigermaßen Ordnung, in der Altstadt mit unserem Hotel nahe dem Kiem See jedoch das blanke Chaos: Es wird gedrängelt, gehupt, ganz nah an den anderen herangefahren, aber irgendwie auch alles recht kooperativ, als ob es stille Absprachen zwischen allen Verkehrsteilnehmern gibt, wer sich wann wie zu verhalten habe. Nur mit den Bloody Tourists ( und von denen schlappen in der Altstadt jede Menge rum, so locker 10% der Passanten) gibt es keine Absprachen: Wie kommen wir über die Straße ? An der nächsten Kreuzung ? Haha, auch nicht sicher, muß man einfach erleben, wie auch bei ROT die Scooter im Pulk abbiegen und das GRÜN der Fußgänger ignorieren. Aber nein, man wird nicht ignoriert: Die Rollerfahrer fahren mit allen 5 Sinnen - erinnert mich ein wenig ans Autoscooter fahren auf der Bergkirchweih, nur das ALLE einen Zusammenstoß vermeiden wollen : Man antizipiert die Verkehrswege der anderen und benutzt einfach die freiwerdenden Wege. Und dann haben wir es auch versucht, einfach über die Straße, langsam und ohne plötzliche Wegänderungen, und jeder Scooter fährt brav vor oder hinter einem vorbei.
    Man darf nur nicht die Nerven verlieren und plötzlich rückwärts zurückgehenEbenso die Autos, aber die sind deutlich in der Minderzahl, mit dem Scooter ist man ca. doppelt so schnell wie mit dem Auto, das zeigen auch die Fahrzeiten in der GRAB APP so an - und weniger als halb so teuer. Eigentlich sollte man halb so billig sagen, den GRAB war wieder unser bevorzugtes Transportmittel in Hanoi, so ca. 2 € für eine 4 km Fahrt. Auch Essen / Hotel / Souvenirs hatten wieder angenehmeres Niveau als Singapur : Dort alles ca. eoppelt so teuer wie in D, zahlt man in Hanoi weniger als die Hälfte von D. Es sieht nur auf den ersten Blick sehr teuer aus, wenn man für zwei Essen ( Reis und Huhn bzw. Phó und zwei Getränken ) 220 000 Dong zahlen muß, aber in € sind das gerade mal 9 €, und lecker war es auch. Nach einem kleinen Rundgang am Ho Kiem See mit riesigem Menschengedränge ( ist halt auch für die Bewohner ein schöner Ort mitten in der hektischen und lauten Altstadt) und einer kurzen Heimfahrt mit der Fahrradrikscha ( zu Fuß wären wir schneller gewesen) sind wir um 23 Uhr glücklich in unserem Hotelbett eingeschlafen.
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  • Das Beste von Hanoi? Sicher nicht.

    Mar 24–25, 2024 in Vietnam ⋅ ☁️ 27 °C

    Nach einem mittelprächtigen Frühstück und einigen Serviceproblemen ( der Kellner verstand kaum Englisch und mußte gleichzeitig immer wieder an die Rezeption) stellte sich die Frage : Was tun in Hanoi an 1 Tag? Schließlich sollte es morgen früh ja schon zur Halong-Bootsfahrt weitergehen.

    Wir haben uns auf eine Tour ( überwiegen mit GRAB) verständigt, die uns zur Zitadelle, dem Ho-Chi-Minh-Mausoleum und dem Naturkundlichen Museum führen sollte, bei Zeit noch irgendein Tempel in der Nähe des Museums.
    Die Zitadelle war ganz sehenswert, wenn auch vieles noch im Verborgenen liegt oder verfallen ist. Bedrückt haben uns dort auch einige Zahlen und Fakten zum Vietnamkrieg.
    Das Mausoleum haben wir dann nur vom fahrenden GRAB Taxi gesehen, mehrere 100m lange Menschenschlangen haben uns vor einem Besuch abgehalten. Stattdessen haben wir in einem einfachen Kaffee einen leckeren Egg Coffee probiert, irgendwie eine sehr leckere Mischung aus Zabaione, Bayrisch Creme, Cappucino und so.
    Dann wieder eine abenteuerliche Fahrt zum Naturkundlichen Museum, wo wir uns länger als geplant aufgehalten haben, weil es wirklich schön und recht informativ gestaltet ist. In der Halle viele Infos zu Vietnam, zu den vielen Sprachen und ethnischen Gruppen, im Außenbereich viele sehr liebevoll aufgebaute Originalhäuser, hat uns etwas an das Freilichtmuseum in Bad Windsheim erinnert.

    Zu weiteren Besichtigungen hat es dann nicht mehr gereicht, wir haben uns stattdessen noch im Museumsrestaurant ( sehr geschmackvoll !) verwöhnen lassen und noch ein paar Souvenirs gekauft.
    Der weitere Abend war wenig spektakulär, neben Abendessen mußten wir uns ( teilweise recht zeitaufwändig) um die weitere Organisation unserer Reise kümmern ( Bustickets, Zugtickets, Bargeld,..).

    Was wir leider nicht geschafft haben, war eine Aufführung in einem Wasserpuppentheater, das steht definitiv beim nächsten Hanoi Besuch ganz oben auf dem Programm.
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  • Voll schön

    Mar 25–26, 2024 in Vietnam ⋅ ☁️ 24 °C

    Wenn man eine Bewertung der Halong Bucht in zwei Worten abgeben müsste: Voll schön.
    Ja, es war schön hier, sehr schön sogar. Wir haben eine 2- Tagestour auf einem Boot in einer DeLuxe Kabine gebucht. Anfahrt von Hanoi, ca 120 km, am Sonntag vormittag , ebenfalls in einem Luxury Limousine Bus. Das sind Minibusse mit ca. 12 Sitzen, davon sind 6 Sitze echt Luxury, breit und bequem. Blöd nur, wenn man als Nr. 9 und 10 aufgenommen wird. Richtig: Rückbank mit drei Sitzen eng nebeneinander - das ist was für Teenies, aber nichts für uns. Und dann stieg noch ein 2m Mensch nach uns zu, locker 110 kg, ich hatte wenigstens den Mittelsitz 🥲. Um kurz vor 12 kamen wir an, in Dao Tuan Chau, einer früher verschlafenen Fischerinsel, bevor der Bootstourismus sich hier breit gemacht hat. Jetzt starten hier bestimmt 100 Boote hinaus in die Halong Bucht, nach einigen km gemeinsame Fahrt verteilen sich die Boote allerdings, aber auf der gesamten Tour war unser „Royal Palace“ Boot nie alleine , in der Ankerbucht haben wir locker 20 Boote gezählt. Diese Menschenmassen hinterlassen leider Spuren : an vielen Stellen möchte man nicht freiwillig baden , sehr viel Dreck und menschgemachter Müll im Wasser. Das trübt schon den Eindruck dieser phantastischen Naturidylle, die das vor 30 Jahren bestimmt mal war. Alles Gute für die Zukunft 🤨!
    Die Tour selber war sehr gut organisiert, die fahren ja auch 30 mal pro Monat diese 2-Tagestour ( die ja eigentlich nur 24h dauert):
    Eine 30 min Paddeltour in 2er Kajaks an einer Perlenfarm (sehr interessant),
    Besuch einer Insel Ti Top mit kleiner Wanderung und Strand , wieder Hunderte von Menschen, Stau auf dem Wanderpfad zur Spitze
    Ankern an einem wirklich idyllischem Platz vor Sonnenuntergang
    Am nächsten Vormittag noch Wanderung zu/durch eine Höhle (nicht teilgenommen), wir waren etwas gerädert vom vielen Essen an Bord und dem Wecken um 6:15.
    Um 11 dann nochmal Lunch mit ungefähr 6 Gängen, viel Fisch, viel Öl, das meiste haben wir stehen lassen, zu viel.
    Um 12 Uhr Ausschiffung mit einem kleinen, alten, stinkenden Taxiboot ( war die ganze Tour im Schlepp dabei), das Spiel beginnt von vorn !
    Wir besteigen wieder einen Luxury Limousin Bus, leider wieder als Nr. 8 und 9 😢. Auf nach Ninh Binh.
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  • Ninh Binh : Wasser und Höhlen

    Mar 26–28, 2024 in Vietnam ⋅ ☁️ 29 °C

    Nach wieder einer genauso unbequemen Fahrt in einem Luxury Limousine Bus auf der Rückbank ( wie schaffen das andere, immer vorne und bequem zu sitzen ?) kamen wir nachmittag in Ninh Binh an, der Fahrer hat uns auf kleinsten Straßen ( die letzten 300m Feldweg !) immerhin direkt zum Hotel gefahren. Drei km vorher in Ninh Binh Zentrum noch auf verkommenen, kommunistischen, riesig breiten Prachtstraßen gefahren, waren wir jetzt direkt am Stadtrand am Fuß der Kalksteinfelsen und des Naturparks gelandet. Sehr schöne kleine Anlage, vorn ein kleines Hotel und hinter einem kleinen Teich der schöne Swimming Pool, direkt daneben so ca. 6 relativ neue und schöne Bungalows, von denen wir eines bezogen. A/C, saubere Toilette und Dusche, breites Bett, alles hell und sauber, eine freundliche und Deutsch sprechende Chefin ( war früher - großes Hallo - mehrere Jahre in Nürnberg in der Altenpflege beschäftigt), was will man mehr. Leider waren wir beide vom frühen Aufstehen und der Fahrt etwas angeschlagen, so dass es am Abend nur noch zu einem kleinen Test des Pools und einer Nudelsuppe langte - mehr nicht.
    Am nächsten Tag dann nach einem richtigen Vietnam-Frühstück ( Phó Bó ) dann Aufbruch zu Trang Na, einer UNESCO Weltkulturerbe Stätte, standesgemäß natürlich mit dem Roller. Die anschließende Bootstour dort durch mehrere flache Höhlen und der Besuch mehrerer schöner Tempel ( wer baut eigentlich so was in so einer Abgeschiedenheit ? ) war sehr erholsam, immerhin mußten wir nicht selbst paddeln, auch das Wetter hat super mitgespielt : heiß, schwül, aber meist leicht bewölkt.
    In den Abendstunden sind wir dann noch zu den Mua Caves gefahren, Rollerfahren macht inzwischen richtig Spaß hier bei diesen Temperaturen. Die Höhle(n) haben wir zwar nicht gefunden, dafür aber einen Berg mit vielen vielen Treppen, den ich dann ohne Katrin noch ein wenig hochgestiegen bin. Herrliche Aussicht oben, wenn auch der Aufstieg sehr anstrengen war , es waren auch um 18 Uhr immer noch 30 Grad 🥵
    Nach einer etwas komplexen Extrarunde auf dem Roller, auf der wir auf der Schnellstraße inmitten von 20-Tonnern 😱 eine Tankstelle gesucht haben, sind wir wieder , glücklich heimgekommen und nach einer kurzen Schwimmrunde im Pool und ein wenig SmallTalk mit einer Münchner Männergruppe müde ins Bett gefallen.
    Wie auch an vielen anderen Orte auf unserer Tour wären wir gerne noch 1 oder 2 Tage länger geblieben, aber der zusätzliche Singapur-Stop forderte halt seinen Tribut. Am nächsten Tag stand unsere erste Fahrt mit der Vietnamesischen Eisenbahn an, von Ninh Binh nach Dong Hoi, ca. 400 km, Abfahrt 8:26. Unsere Hotelchefin hat uns beruhigt: vorher gibts noch feines Frühstück, Abfahrt 7:30 ist unnötig früh, Taxi um 8:00 langt locker…… Na dann gute Nacht.
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  • Ninh Binh : Die Anfänge

    March 27, 2024 in Vietnam ⋅ ☁️ 28 °C

    Kann man sich eigentlich denken : Wasser, Berge, Höhlen, Vegetation - da muß es Zivilisation geben ( heute : Touristen ) oder gegeben haben. Richtig : In den letzten Jahren wurden viele steinzeitliche Funde und Dörfer hier ausgegraben bzw. einfach gefunden ( da das Gelände vor der Erschließung ) sehr unzugänglich war. So ein Dorf wird heute wieder als Museum aufgebaut, ist aber noch recht verwaist, da mit etwas Lauferei verbunden - aber doch als Abschluß der Bootstour ( gab ein Kombiticket ) ganz empfehlenswert.Read more

  • Back to the 60ies

    March 28, 2024 in Vietnam ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht mit gepackten Koffern wartete um 7:15 Uhr das Frühstück auf uns. Nach Essen, Auschecken, Bezahlen , Abschiedsfoto stellte sich heraus, daß wohl niemand ein Taxi bestellt hatte, wir gingen davon aus, daß ein Hotelfahrzeug uns zum Bahnhof ( ca. 8 km) bringen wollte. Chefin also zum Telefon - keine Panik, in 5 Minuten ist eines da.
    3 Minuten, 4 Minuten, 5, 6, 7, … Dann die Frage von ihr, wann eigentlich unser Zug geht, es war jetzt kurz vor 8, lt. Ticket soll man 30 Minuten vor Abfahrt am Bahnsteig sein , es war jetzt 30 Min. VOR ABFAHRT 😳. Da rumpelte plötzlich ein Auto den Feldweg entlang, Richtung Hotel. An der Hoteleinfahrt fährt es weiter geradeaus, war nur ein altes klappriges Landfahrzeug. Erstaunlich , wie schnell ein Gefühl der Entspannung und Erholung sich in Nervosität und Ärger wandeln kann. Dann sehen wir eine Staubwolke, die schnell näherkommt: Endlich, 8:05, unser Taxi ist da. Einladen in Rekordzeit ( mit dreimaliger Kontrolle auf Vollständigkeit), und ab zum Bahnhof. Anscheinend hat die Chefin den Taxifahrer von der Zugabfahrt erzählt, so schnell bin ich selten durch so schmale Gassen gefahren wie hier. Der Blick auf mein Handy mit aktiver Route auf Google Maps hat mich dann doch etwas beruhigt: Ankunft knapp 10 Minuten vor Zugabfahrt, das sollte langen, immerhin hatten wir schon unsere Tickets ( sogar elektronisch , mit Barcode 🤓).
    Der Anblick des Bahnhofs und des Zugs paar Minuten später hat uns dann aber locker 60 Jahre in die Vergangenheit zurückgebeamt: Außer ein paar Getränkeautomaten sah alles so aus, wie ich unsere deutschen Bahnhöfe in den 60er Jahren in Erinnerung habe: Alt, grau, ungepflegt, aber alles irgendwie noch in Funktion. Dann der Zug, immerhin mit Wagennummern und Sitznummern ( mit blauem Filzstift auf die blauen Rückenpolster geschrieben ) : Nur die Tatsache, dass dieser Zug und diese Waggons schon zig Jahre diese Strecke jeden Tag zurücklegen und immer noch fahren, gibt Anlass zu der Vermutung und das Vertrauen, dass sie auch diesen Tag durchhalten werden und uns irgendwie ans Ziel bringen.
    Das gleichmäßige Klopfen der alten Gleisschwellen im Andante -Tempo, in Verbindung mit undefinierbaren Quietsch- und Knarzgeräuschen in jeder kleinsten Kurve, war die ersten Minuten noch erheiternd, hat aber den Rest der Fahrt jeden Versuch eines kleinen Schläfchens erfolgreich verhindert.
    Ebenso die Händler mit Ihren fahrenden Ess/Trink/Knabber- und sonstigen Ständen (inkl. warmem Essen mit großen Reis-, Gemüse und Fleisch-Töpfen), die alle paar Minuten durch die Wägen gezogen sind. Jedesmal haben wir uns fragend angeschaut, aber wir Langnasen haben uns wieder mal nicht getraut 🤨, zumal wir die Benutzung der Bordtoilette möglichst minimieren wollten 😳.
    Trotz allem haben wir 8 Stunden später unser Tagesziel erreicht: erleichterter Ausstieg in Dong Hoi am Übergang zwischen Nord- und Mittelvietnam.
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  • Dong Hoi : Das wird mal schön scheußlich

    Mar 28–30, 2024 in Vietnam ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach 8 Stunden Zugfahrt , immerhin 400 km, kamen wir nachmittags endlich in Dong Hoi an, einer doch recht großen Stadt mit knapp 200.000 Einwohnern. Nach den üblichen Angriffen jeder Menge an Händlern, Fahrern, Trägern… haben wir uns dann auf eine GRAB-ähnliche Taxifahrt zum gebuchten Hotel verständigt ( Fahrer war wohl GRAB registriert, hat die Fahrt aber wohl schwarz durchgeführt, vieles sind recht fragwürdige Geschäftsmodelle in Vietnam ? ). So 2 km vor dem Ziel wurde die Bebauung immer neuer, aber auch zunehmend Baustellen, viel freie Sand/Strandflächen, wir waren etwas irritiert, hier sollte unser Hotel sein ? Hm, war es auch , zumindest ein Viertel des Hotels sah wirklich sehr schön, und fertig ist, der restliche Teil des Hotels war noch Rohbau, ebenso der Ausblick aus dem Hotel: Fast nur Baustellen, Bauschilder (wie schön es doch hier mal wird), und Naturflächen. Aber das Hotelzimmer selbst hat dann für die Aussicht entschädigt! Das bisher sauberste und komfortabelste Zimmer auf unserer ganzen Reise, unser gebuchtes Zimmer wurde sogar noch in die Premium-Kategorie in der 5.Etage hochgestuft, kein Wunder, wir waren die erste Nacht glaub ich die einzigen Gäste, alles leer. Abends dann noch in die Stadt gefahren in ein leckeres vegetarisches Restaurant, in der Stadt zwar paar Touristen, aber so gut wie keine Langnasen, überwiegend aus Asien, der Tourismus ist in dieser Stadt noch nicht richtig angekommen. Das wird definitiv in den Jahren passieren, wenn diese wahnsinnigen Bauprojekte an der Strandpromenade jemals abgeschlossen werden. Bei der derzeitigen Immobilienkrise in CN ( Evergrande) hab ich da meine persönlichen Zweifel.
    Weil es uns trotz schönem Strand nicht so recht gefallen hat, beschlossen wir dann für den nächsten Tag den Besuch von Phong Nha, einem Höhlen“paradies“..
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  • Ausflug in die Unterwelt

    March 29, 2024 in Vietnam ⋅ ⛅ 31 °C

    Laßt Bilder sprechen !
    War es bisher schon schwierig, manche Natureindrücke und Erlebnisse in Worte zu fassen, so ist es bei unserem Besuch der Höhlen in Phong Nha fast unmöglich. Schade, dass jedes Ereignis auf maximal 10 Fotos begrenzt ist.
    Es war phantastisch, 80% der Tour haben wir mit einem Boot gemacht , in den Höhlen wurde dann der Motor ausgestellt, man hörte nur das leise Plätschern des Paddels, die anderen 20% durften wir dann aus der Höhle herauslaufen.
    Unbedingt empfehlenswert, sollte auf keiner Vietnam Tour fehlen, aber mindestens 2 volle Tage einplanen, es gibt dort soooo viele Höhlen, vieles lokale Tourangebote, und alles erschwinglich: Wir haben für die 3h Bootstour zu zweit ca. 18 € bezahlt.
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  • Über den Wolkenpass nach Hoi An

    March 30, 2024 in Vietnam ⋅ ☁️ 31 °C

    Der 30.März sollte für uns eigentlich mit einem kleinen, schnellen Frühstück im Hotel beginnen : Nach den schlechten Erfahrungen des Vortags haben wir beide jeweils eine vietnam. Suppe ( Pho) bestellt, aber beim Kaffee dann wieder Drama, erst ein Mitarbeiter, der das Wort MILK nicht kannte, dann zwei, am Schluß drei, gebracht haben sie dann ein kleines Schälchen süßester Kondens/Vanillemilch ( oder so was ähnliches). Ich finde, für ein 5-Sterne Hotel, welches international wirbt ( Booking.com u.a.) , eine Schande. Aber wie schon gesagt : Ausstattung/Einrichtung : 5 Sterne, Service : max. 2 Sterne ( wenn man das Ergebnis bewertet, nicht die Breitschaft).
    Der restliche Tag war wieder ein Reisetag: 2. Teil der Zugfahrt, diesmal ca. 300 km in knapp 7h, über Hue, den Wolkenpass nach Da Nang. Bis Hue war alles normal, aber vor dem Wolkenpass schaltete der Lokführer zurück: Einspuriges Gleis, viele Kurven und Steigungen, zeitweise hatte der Zug Fahrradtempo. So echt spektakulär ist der Wolkenpass eigentlich nicht - die Gipfelhöhe des Zugs war so bei 150m, einige schöne und kurze Aussichten auf Meeresbuchten und Strände. Sehr viel grün, Wälder und Dickicht, bevor dann hinter dem Paß Da Nang in Sicht kam: eine inzwischen riesige Millionenstadt mit sehr westlichem Charakter, breiten Straßen, Hochhäusern, Hotels und Einkaufszentren. Man merkt , daß Da Nang in den 70er Jahren das Hauptquartier der USA im Vietnamkrieg war.

    Ach ja, einen Schockmoment im Zug hab ich ja fast vergessen:
    Nach ca, 1 h Fahrt, normales Tempo in der Ebene , so ca. 70 km/h, macht der Zug unvermittelt einen Satz zur Seite, vereinzelte Schreckensrufe im Waggon, einige Meter vor uns rutscht eine riesige Reisetasche aus der Gepäckablage und fällt auf die erschrockenen Passagiere herab. Der Zug ist entgleist - aber nein, fährt wieder geradeaus, ist nicht gekippt, wird aber heftig abgebremst und kommt nach paar Sekunden zum Stehen. Alle Passagiere sind erleichert, keiner weiß, was passiert ist.
    Dann stehen wir da, ohne Info , einige Minuten, und erkennen, dass wir wohl auf einem Ausweichgleis stehen. Anscheinend war eine Weiche falsch ( oder richtig? ) gestellt und der Zugführer ist mit Full speed auf diese aufgefahren. Und tatsächlich: Auf dem Hauptgleis ( neben uns ) fährt ein Personenzug in Gegenrichtung durch, das ist halt der Tribut eines 1 spurigen Gleises, aber besser so, als den Gegenzug auf dem gleichen Gleis zu treffen. Hat wohl unser Lokführer etwas geschlafen…
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  • Hoi An : Overflow

    Mar 30–Apr 2, 2024 in Vietnam ⋅ ☁️ 30 °C

    Jeder, aber auch jeder, den wir in Vietnam getroffen haben, war oder fährt noch nach Hoi An. Und so ging es dann auch in der Innenstadt zu : ca. 95% der Menschen dort gefühlt Touristen, ein Menschengewimmel, vor allem abends.
    Am ersten Abend haben wir nach Einchecken in einem , naja, anständigen Hotel , 3 km außerhalb von Hoi An, die Innenstadt ignoriert und sind auf die Empfehlung des Hotelmanagers zu Fuß zum Restaurant Hoi San gelaufen, ein wenig abenteuerlich, ohne Licht, ohne Gehsteig, viel Auto- und Mopedverkehr, waren aber nur ca. 500m. Dort dann sehr leckere Ente und Hühnchen, der Pancake zum Nachtisch war ein Traum. Wir waren die ersten, aber nach 60 Min. war das Lokal voll.
    Am nächsten Morgen - wie eigentlich jeder Tag: Sonne, heiß und schwül - konnten wir uns nicht aufraffen, schon wieder Programm, und sind deshalb erstmal im Hotel auf einen faulen Pool-Vormittag geblieben. Am Nachmittag zogs uns dann doch in die Attraktion, in die Innenstadt - auf einem gemieteten Roller ( 6€/Tag 😎). Es wurde immer voller, wir mußten den Roller 3x versetzen, bis wir endlich einen „zulässigen“ Abstellplatz gefunden hatten. Dann hinein in die Altstadt ( tatsächlich für Kfz und ZWEIRÄDER gesperrt, sehr gut). Das Angebot, die Vielfalt, die Menge an Händlern, Geschäften, Straßenverkäufern, in Verbindung mit der Hitze, hat uns aber dann etwas überfordert, wir sind dann in ein Faifo-Kaffee (wissen bis heute nicht , was das genau ist, war Empfehlung von Sebastian) geflohen und haben dort das Altstadttreiben aus dem Straßenbalkon im 1.Stock beobachtet - war sehr schön. Abends dann wieder vietnamesisch essen ( eine große „gemischte Platte“ mit einigen weniger schmackhaften Teilen, z.B. Reispudding😕), aber insgesamt doch ganz schön und recht authentisch.
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  • Hoi An Badetag

    March 31, 2024 in Vietnam ⋅ ⛅ 31 °C

    Am nächsten Tag wollten wir dann doch mal endlich das große lange Meer ausprobieren, bisher war nur ich einmal kurz in der Halong-Bucht im Meer schwimmen. Also mit dem Roller ca. 10 km nach Norden zurück Richtung Da Nang, wo wir dann einen schönen ( bewirtschafteten) Strandabschnitt mit Liegen und Sonnenschirm gefunden haben. Links und rechts davon nur Wasser und Sand , keine Menschen, und Sonne, ohne Schatten nur paar Minuten zu ertragen (für uns Langnasen). So haben wir es doch 4 Stunden ausgehalten, mit Getränken, kleinen Reisgerichten und Baumschatten. Das Meer selber war wie so viele Meere: einigermaßen klar und sauber ( aber kein Vergleich mit der türkischen Ägäis !), aber windig und wellig. Interessant war es, den Fischern zuzuschauen, wie sie tatsächlich bei ziemlichem Seewind und Wellen mit diesen runden Nußschalen in See gestochen sind ( tatsächlich mit nur einem Ruder), aber ich hab bei einer Schale doch eine kleine Schiffschraube gesehen.
    Zum entspannten Planschen sind wir nachmittag dann doch wieder in unseren Hotelpool gewechselt.
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  • Letzter Abend in Vietnam

    April 1, 2024 in Vietnam ⋅ ☀️ 34 °C

    Es war unser letzter Tag in Hoi An, also mußten wir uns natürlich abends nochmal die Altstadt geben. Keine Kultur, keine Museen, keine Tempel, Pagoden, Kirchen, die Hitze fordert einfach Ihren Tribut.
    Haben ein bißchen eingekauft, zu einem Maßschneider konnten wir uns nicht durchringen ( unsere Schränke sind voll ), und sind eine kleine, recht romantische Bootsrunde auf dem Fluß gefahren mit vielen vielen Laternen am Boot, an Land und auch auf dem Fluß.
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