• Starki
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Mein Camino Portueges

Was erwartet mich auf dieser Reise?
Wie wird es mir ergehen dort?
Was möchte ich erleben?
Ich gehe ohne große Erwartungen meinen Camino.
Lass mich treiben. Ich habe viel zu verarbeiten...
Ich möchte mein Leben "neu" beginnen...
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  • Trip start
    April 22, 2026

    Oberkochen

    April 22 in Germany ⋅ ☀️ 4 °C

    Heute Nachmittag geht's mit dem Zug nach Memmingen zum Airport.
    Mir ist es etwas mulmig im Bauch - alleine in den Urlaub - ich war in Porto einmal mit Georgeta - wie wird es mir ergehen - die Emotionen überwältigen mich - die Trauer kommt zurück...
    Ich weiss (rational) aber auch, dass ich "raus" muss, neue Wege beschreiten, unter die Menschen zu gehen, weiterzumachen!
    Da ist es vielleicht eine gute Möglichkeit, diesen WEG, diesen CAMINO zu beschreiten. Gott ist mit mir!
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  • 23.04.

    April 23 in Portugal ⋅ ☁️ 12 °C

    Diesen Tag möchte ich meiner Georgeta widmen.
    Es wäre heute ihr Geburtstag gewesen.
    Es ist vielleicht kein Zufall dass ich heute meinen Camino starte. Geta wird mit mir unterwegs sein.
    Ich bin sehr dankbar dass wir die letzten Jahre Seite an Seite, Schulter an Schulter, Hand in Hand, gemeinsam durchs Leben gegangen sind!Read more

  • Labruge Herberge

    April 23 in Portugal ⋅ ☁️ 16 °C

    Jetzt habe ich doch die ersten 20km relativ entspannt geschafft.
    Das Wetter war prima. Es ging nach Porto immer an der Küste entlang auf Holzstegen durch das Naturschutzgebiet.
    Um 15h habe ich die öffentliche Herberge in Labruge erreicht und mir somit rechtzeitig ein Bett gesichert.
    Es gibt in dieser ehemaligen Schule 76 Betten in 5 Schnarch-Sälen... Ich bin gespannt!😁
    ...wenn ich morgen in ein Hotel einchecke wisst ihr warum....😉
    Es sind überraschend viele junge Menschen auf dem Camino unterwegs. Sehr internationales Publikum.

    Sonst geht's mir gut heute.
    Ich hatte viel Zeit für mich. Und habe viel an Geta gedacht - sie freut sich für mich, das weiß ich.
    Ich muss mich selbst "gernhaben" , mir selbst genügen. Und langsam in ein neues Leben ohne Ehefrau gehen. Ganz langsam. Es ist ein Prozess. Viele kleine Schritte. Genau wie auf dem Camino...
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  • Vila do Conde

    April 24 in Portugal ⋅ ☁️ 13 °C

    Auf dem Weg weiter nach Norden!
    Nachdem die ersten Pilger im Schlafsaal um 5h (!!!) aufgestanden sind habe ich mich auch um 6h entschieden mich rauszuquälen. Im Sanitärbereich der Herberge war um 6h bereits der Bär los!
    Um 7h war ich dann startklar und wir sind zu dritt (Nigel, 77J, english, Conny, 66J aus Kassel) 4km zum nächstbesten Café gelaufen für ein kleines Frühstück.
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  • Fão

    April 24 in Portugal ⋅ ☀️ 18 °C

    Habe ich es heute tatsächlich bis Fão geschafft. Genau 30km. Jetzt schmerzen die Waden und die Oberschenkel. Ich muss mich jetzt ausgiebig stretchen.
    Hostal do Alto. Ein Zimmer mit zwei bunk-beds... Luxus nur drei fremde Personen im Zimmer und "richtige Bettwäsche" ☺️

    Ich bin heute ab 9 h meist alleine gelaufen. Es sind viele Pilger unterwegs. Aber meist in Gruppen oder zu zweit. Es ist gut so.
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  • Tag 3

    April 25 in Portugal ⋅ ⛅ 12 °C

    Ich habe mich entschieden auf den Central CAMINO zu wechseln. Weg von der Küste.
    Es war mir fast zu eintönig immer auf den Boardwalks zu laufen, die hölzernen Brücken.
    Nie Nacht war angenehm ruhig im 4 Bett Zimmer.
    Es ist schön morgens früh los zulaufen der Sonne entgegen!

    Bin heute nur 20km gelaufen. Gönne mir einen halben Tag Pause in Barcelos. Fußpflege ist angesagt!
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  • Tag 4

    April 26 in Portugal ⋅ ☁️ 17 °C

    Heading North! Heute sind es doch wieder 24km geworden.
    Schöne kleine Dörfer, Weinberge, alte verträumte Wege mit Kopfsteinpflaster.
    Ich habe in einer Pilgerherberge ein Einzelzimmer bekommen. Das letzte! Super! Ich bin froh. Davor habe ich schon zwei Herbergen besucht aber alles vill. Das Bad teile ich mit anderen auf dem Flur. Kein Problem.
    Und: es gibt heute Abend ein Menü von Mama gekocht inkl. Suppe, Hauptgang und Wein für 13€!

    Mir geht's gut. Ich achte auf meinen Körper. Ich pflege meine Füsse regelmäßig. Massieren und eincremen.

    Es ist schon erstaunlich dass man "sein gesamtes Leben" in einem Rucksack mitführt und es nur 6kg sind. Mehr braucht man nicht.

    Man trifft interessante Menschen unterwegs.
    Gestern eine Dame aus Denver, Colorado - sie macht den Weg aus demselben Grund wie ich: Trauerarbeit... Ihr Mann ist letztes Jahr verstorben mit Mitte 40.

    Es gibt viele ähnliche Schicksale. Ich bin nicht alleine mit meinem.
    Ich bin auch nicht alleine auf dem Weg. Mein Gott ist mit mir!
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  • Tag 5: Zwangspause in Ponte de Lima

    April 27 in Portugal ⋅ ☀️ 17 °C

    Nachdem ich gut geschlafen habe in meinem Einzelzimmer ging es schon um 7h Ortszeit los.
    Leider habe ich schon nach wenigen Schritten gemerkt dass es sich auf der Fussunterseite links nicht gut anfühlt... Hier bildet sich eine Blase!

    Habe mich dann 14 km bis Ponte de Lima geschlagen, eine wunderbare alte Stadt mit der berühmten römischen Brücke über den Fluss Lima.

    Bei einem Café und einem Nata habe ich die Fussunterseite genauer untersucht - und sogleich beschlossen heute nicht weiter zu pilgern.

    In der Apotheke wurde mir Vaseline empfohlen und ich werde in den nächsten Tagen eine "Schuhumstellung" auf Trekking-Sandalen vornehmen und die Boots an den Rucksack hängen...

    Jetzt habe ich die Zwangspause gleich genutzt um mir neue Schuhe zu kaufen... Die alten waren eben schon richtige Trekkingstiefel, auch für Regen mit Goretex ausgestattet. Viel zu warm und zu schwer für diesen Camino! Ich sehe ja täglich mit was die anderen Pilger hier unterwegs sind - außerdem ist hier zu 95% Asphalt bzw. Kopfsteinpflaster.
    Die alten sende ich jetzt direkt nach Hause zurück!
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  • Tag 6

    April 28 in Portugal ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute morgen habe ich mir einen privaten Taxi (BOLT) organisiert um die "verlorene Etappe" von gestern einzuholen.
    Hab mich dann am Camino irgendwo absetzen lassen und bin jetzt 11 km gelaufen mit viel Vaseline in meinen neuen Schuhen.

    Die Druckverteilung in den neuen Schuhen ist komplett anders und es fühlt sich sehr gut und vor allem leicht an. Ich bin sehr dankbar dass es weitergeht. Ich habe verstanden wie wichtig es ist, regelmäßige Pausen einzulegen um die Füße und Socken auszulüften und zu trocken. Fußpfleg33 ist das A und O hier - die Füße sollen dich weit tragen auf diesem Weg - Du musst sie pflegen sonst wird das Nichts. Deswegen will ich noch nichts übertreiben und bleibe in der schönen Herberge:
    https://maps.app.goo.gl/BNqcHTaUfRRoZyNv6?g_st=ac

    Ich bin fasziniert von der Vegetation, von der üppigen Fülle an Pflanzen und Blumen die hier blühen!

    Der Weg tut mir gut. Er führt mich langsam weiter. Weiter in einen neuen Abschnitt. In ein neues Leben.
    Ich spüre wie ich Kraft bekomme weiterzugehen ( as you can read in the lyrics of Whitesnake's: Here I go again on my own...)
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  • Tag 7: España!

    April 29 in Portugal ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute bin ich um 6h Ortszeit los gelaufen.
    Es sind 25km geworden. Es war schön morgens in der Dämmerung loszulaufen in den neuen Tag hinein.
    Nach ca. 1h habe ich Valenca bzw. Tui erreicht.
    Bin allerdings gleich weiter ohne Stopp. Manchmal läuft es halt...
    Zwischen Valenca (Portugal) und Tui (Spanien) läuft der Grenzfluss Rio Miño, hier geht's über eine Eisenbrücke.

    Heute bin ich "geflogen" mit meinen neuen Trailrunners...
    Tatsächlich habe ich erst in O Porriño einen Stopp ein gelegt, um mit Uta (63) einen Kaffee zu trinken. Sie ist zufällig im selben Hostel untergebracht.
    (Alberge SoMos).

    Das Wetter war heute dicht bewölkt und nur ganz leichter Regen. Bislang habe ich das Regenponcho noch nicht benutzt.
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  • Tag 8

    April 29 in Spain ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute ging es gemütlich bei bewölkten Wetter nach Redondella, ca. 18km.
    War zusammen mit Ute (62) gestartet, ein Omelett in einem Café genossen. Anschließend haben sich unsere Wege wieder getrennt.
    Bin jetzt in einem Einzelzimmer untergekommen in einer Wohnung, in der sich noch zwei Zimmer befinden mit Bunk-beds. Es kostet mich nur 24€. Das Zimmer hat zwar kein Fenster ist aber sonst ganz akzeptabel...
    Mir geht es physisch gut. Heute fühle ich mich etwas einsam. Aber das gehört auch dazu.
    Die meisten Pilger sind tatsächlich zu zweit unterwegs hier.
    Das sei auf dem "Camino Frances" anders, haben mir erfahrene Pilger versichert - egal, ich mache das Beste draus und genieße die Zeit bestmöglich.
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  • Tag 9

    May 1 in Spain ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute bin ich eine Rekordmarke gelaufen: 30km von Redondella, durch Pontevedra ohne Stopp. War aber auch von 8h bis 17h unterwegs...
    Morgens sind es jetzt schon ganze Pilgerscharen die unterwegs sind.
    Ich hörte mir mal wieder 'Momo" als Hörbuch an als ich am Nachmittag alleine unterwegs war.

    Hatte netten Kontakt zu einem Hausbesitzer der hier zwei seiner Zimmer für Pilger hergibt und eine Spende erwartet.
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  • Tag 10

    May 1 in Spain ⋅ ☁️ 19 °C

    Ich hatte über Umwege ein besonderes Hostel gefunden. Hier hat der Host sein Privathaus für Pilger "zugeschnitten " - drei Schlafzimmer mit jeweils 4 Betten, eine Küche, ein Badezimmer, ein Wohnzimmer.
    Jorghe, der Besitzer, sagte er akzeptiert eine Donation von 10€ + 5€ für Essen....
    Wir haben zu siebt ein Thunfisch-Reis mit Ei gekocht am Abend (American, Equador, Tschechien, German) und später hat sich noch eine Gruppe Italiener Aglio/Oleo gemacht.
    Also speziell die Amerikaner die ich hier getroffen habe haben sich zuerst "entschuldigt" dass sie aus den States kamen ... war wirklich auffällig.
    Es gibt Hoffnung für Amerika!😉
    Es war ein netter Abend.

    Heute hatte ich nur 13km vor mir nach Caldas de Reis. Das war ein gemütlicher Spaziergang. Die Sonne kam auch raus.

    Es sind nur noch 50km nach Santiago...ich muss etwas "Bremsen" , schließlich geht mein Flug erst am Mittwoch.
    Nun ist der "Einmarsch nach Santiago" für Montag geplant.

    Möchte noch eine Auffälligkeit ergänzen: der Camino Portueges ist etwas für Frauen! 😉 Hier sind 75% Frauen unterwegs!
    Und es ist etwas für "junge Leute" ich würde sagen die meisten sind in ihren twenties hier unterwegs, oft befreundete Frauen.

    Falls ich so etwas nochmals machen würde: ganz klar den Camino Frances, den Klassiker!

    Heute habe ich mir ein Einzelzimmer in einem Hotel gegönnt. Möchte mal wieder meine Ruhe haben...
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  • Tag 11

    May 3 in Spain ⋅ 🌧 14 °C

    Bienvenido a Galicia!
    Bin ja schon ein paar Tage in Galizien unterwegs, aber nun hat mich das Wetter doch gezwungen meinen Poncho zu benutzen...

    Heute habe ich es "auf gut Glück" probiert, im Kloster Herbon einen Platz zu bekommen. Man kann hier nicht reservieren. Es hat geklappt!

    Das Convento de Santo Antonio de Herbón ist ein historisches Franziskanerkloster nahe Padrón. Es bietet Pilgern eine authentische Unterkunft (Albergue) mit ca. 30 Betten, gemeinschaftlichem Abendessen, Pilgermesse.

    Das Kloster wurde 1396 von Franziskanern gegründet. Es ist bekannt dafür, dass Franziskaner die berühmten Paprika von Herbón (Pimientos de Padrón) aus Südamerika mitbrachten.

    Es ist eine sehr ruhige, spirituelle Umgebung, ideal zur Einstimmung vor dem letzten Abschnitt nach Santiago morgen für mich.

    Die Messe ist erst um 20h, um 21h ist gemeinsames Abendessen mit den Franziskaner-Brüder. Es wohnen hier in übrigen nur 5 davon in diesem riesigen Kloster.

    Ich berichte später wie es war...
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  • Tag 12 - Finale

    May 4 in Spain ⋅ ⛅ 8 °C

    Nachtrag zu gestern Abend:
    Es war ein besonderes Erlebnis. Die Messe auch mit lokalen Besuchern, eben eine katholische Messe (ohne Musik🙃) wie man es erwartet.
    Aber am Schluss hat der Priester alle "Pellegrinos" nach vorne gebeten. Wir bekamen eine "Urkunde" zum Besuch der Messe überreicht mit einem Segen für unseren weiteren Camino!
    Den Segen haben wir selbst gesprochen in unseren jeweiligen Landessprachen.

    Anschließend gab es das lange ersehnte Abendessen. Wir saßen alle an einer langen Tafel, ca. 20 Pilger aus allen Ländern - schön war's.

    Um 6h Heute morgen ging es los. Nach einem knappen Frühstück bin ich schon um 6:30 h los gelaufen.
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  • Santiago de Compostela

    May 4 in Spain ⋅ ⛅ 13 °C

    Ich habe es geschafft! 250km in 12 Tagen!
    Was der Mensch doch alles erreichen kann in kleinen Schritten!

    Das bekannte Zitat lautet: „Die meisten Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können, und unterschätzen, was sie in zehn Jahren erreichen können“ (Bill Gates oder Herrmann Scherer)

    Es war sogar etwas emotional als ich auf dem Platz vor der Kathedrale mit dem Kopf auf meinem Rucksack lag, den Blick nach oben gerichtet.
    Alles was ich in den letzten 10 Jahren mit meiner geliebten Geta erleben durfte ist vor meinem geistigen Auge vorbeigezogen... Ich bin sehr dankbar für die schönen Momente - ich hatte bisher ein sehr erfülltes Leben!

    Dieser Camino ist eine Zäsur in meinem Leben. Mein Gott begleitet mich auch weiterhin! 🙏

    Soeben habe ich mein Domizil bezogen für 2 Nächte in Santiago: Das Seminario Menor de la Asuncion ist weit mehr als nur eine einfache Pilgerherberge. Es war das größte Priesterseminar Galiziens früher.
    Hier in diesem altehrwürdigen Gebäude habe ich ein Einzelzimmer gebucht.
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  • Touri Bus nach Finisterre

    May 5 in Spain ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute mache ich einen gemütlichen Tag und setze mich mit 50 anderen Touristen in eine Bus Richtung Finisterre (= Ende der Welt).

    Erster Stopp war Ponte Maceira.
    Es gilt völlig zurecht als eines der schönsten Dörfer Spaniens ("Los Pueblos Más Bonitos de España").
    Die große mittelalterliche Brücke über den Fluss Tambre (13. Jahrhundert, auf römischen Fundamenten) hat eine berühmte Jakobsweg-Legende:
    Als die Jünger des Apostels Jakobus mit seinem Leichnam auf der Flucht vor römischen Soldaten waren, überquerten sie diese Brücke.
    Kaum waren sie auf der anderen Seite, stürzte die Brücke wie durch ein Wunder ein und riss die Verfolger in den Fluss.

    Zweiter Stopp Muros (= Mauer)
    Eine altes Fischerdorf. Hier sieht man auch die Holzplattformen, an denen die "mariscos" (Meeresfrüchte) angebaut werden - an langen Tauen die ins Meer hineinragen wachsen daran die Muscheln.

    Nächster Stopp: Carnota
    Hier haben wir den größten "horredo" ( Getreidespeicher) von Galizien besucht. Diese Teile stehe hier überall herum. Jede Familie hatte einen eigenen horredo.

    Und schließlich das Highlight: Cabo Finisterre!
    Hier hört die Welt auf (zumindest dachten des die Menschen früher)
    Das Wetter macht inzwischen auch mit.
    Mittagspause am Hafen von Finisterre. Lecker Miesmuscheln gegessen.

    Und als Abschluss noch Muxia besucht. Wirklich imposant hier an der Küste!

    Es war ein schöner Tag! Und ein gebührender Abschluss meiner Reise! 🙏
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  • Resümee

    May 5 in Spain ⋅ ⛅ 14 °C

    Ich hatte gestern nochmals das Bedürfnis die Kathedrale zu besuchen und DANKE zu sagen:
    für die Bewahrung auf meinem Weg, für die Gesundheit an der ich mich erfreuen darf, für nette Bekanntschaften, für Momente der Trauer und Momente des Fröhlich-Seins!

    "Der CAMINO schenkt dir was du brauchst" - so lautet ein häufig benutztes Zitat.
    Was hat er mir gegeben?
    Er hat mir gezeigt dass ich im Leben ALLES schaffen kann. I am a survivor... even with 6 kilogrammes at my back.
    Ich hatte viel Zeit für mich, um zu trauern, um zurück ins Leben zu finden und langsam neue Pläne zu machen - I am blessed and grateful!

    Der Camino Portueges selbst hat mich ehrlich gesagt nicht so sehr "überzeugt".
    Es waren doch die allermeisten Etappen entlang asphaltierten Straßen und Wegen mit viel Kopfsteinpflaster.
    Ich hatte mir mehr "Natur" vorgestellt.

    Sollte ich nochmals einen "Pilgerweg" laufen wäre es hier sicher "das Original - der Camino Frances" oder die "via Transilvanica" in Rumänien!
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    Trip end
    May 6, 2026