• Uyuni

    November 5, 2025 in Argentina ⋅ ☀️ 8 °C

    Am 5.11. ging es morgens um 7:30 mit einem winzigen Bus für uns 15 Reiseteilnehmer & Pablo Canales, den super netten und kompetenten Reiseleiter weiter auf lange Tour zunächst ca. 3Std. Richtung bolivianische Grenze. Die unterschiedlichen Felsformationen sind atemberaubend, aber auch die unendliche Weite der kargen aber sanft geschwungene Berge, die immer wieder auch schroffe Felsen aufweisen. Diese befinden sich im Hintergrund, da wir auf dem flachen aber hochgelegenen Altiplano fahren. Es ist nicht so eng wie in den Alpen sondern unendlich weit mit einer Vielfalt an intensiven Farben in überwiegend trockener und grauer Vegetation.
    Einige PP wurden gemacht in etwas „größeren“ Ortschaften und wieder die Getränke im kaum wahrnehmbaren Marcado besorgt.
    An der Grenze mussten wir unser Gepäck vom vorausgefahrenen Pickup in Empfang nehmen und über die Grenze zu Fuß gehen.
    Autos dürfen oftmals nicht über die Grenze sondern die Waren werden von Arbeitern mit Karren zu einem Gefährt auf der anderen Seite im wahrsten Sinne des Wortes gekarrt. So eilig, wie die Arbeiter in einer Reihe hintereinander laufen, sieht es aus wie eine Ameisenstraße.
    In Bolivien tauschten wir ein wenig Geld in Bolivianos, kauften Kokablätter, in Argentinien verboten, sowie Tabletten gegen Höhenkrankheit, denn die nächsten Tage befinden wir uns auf über 3600 m Höhe, was Kopfschmerzen und Übelkeit hervorrufen kann.
    Dann stiegen wir in einen komfortablen Doppeldeckerbus mit Beinfreiheit und guter Sicht.
    Weitere 5 Stunden Fahrt durch die endlose hochgelegene Hügellandschaft lagen vor uns mit immer wieder fantastischen Fomationen. Der Bus schraubte sich laaangsam die leicht geschwungene Straße hinauf, wodurch immer neue Ausblicke geöffnet wurden.
    Kurze Mittagspause mit gemeinsamen Essen in einem typischen Restaurant, 20 Bolivianos preiswert.
    Wetter mal wieder schön, sehr warm mit gnadenlos brennender Sonne, so dass Sonnenhut und Sonnencreme mit höchstem Lichtfaktor dringend nötig ist.
    So, jetzt keine Zeit mehr, denn meist nur wenig Zeit, da enges Programm und sowie man ins Zimmer kommt erst Steckdosen suchen, funktionieren oft nicht, und wenige Minuten später bereits weiterer Programmpunkt, so dass kaum Zeit bleibt. Morgens gleich wieder Koffer packen, zum Bus schleppen, kurz frühstücken und weiter geht es. Auch mit Getränken muss man sich versorgen, denn in der Höhe muss man viel trinken.
    Aber ich wusste ja, worauf ich mich einlasse, aber ich hab auch null Bock, jede freie Minute an das Berichteschreiben zu denken.
    Read more