• Ferney und Annecy

    September 29, 2025 ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach einer unruhigen Nacht voller Geräusche und einem aufdringlichen Mann, der sich an der Schranke zu schaffen machte, folgte ein aufregender Morgen. Gemütlich lag ich mit Kaffee und Buch im Bett, als es draußen plötzlich krachte. Neugierig öffnete ich die Luke – draußen schrien Menschen und riefen nach der Polizei.

    Also ging ich hinaus, um nachzusehen, ob auch unser Bus betroffen war, und hörte die ganze Geschichte: Camper, die im Bus leben, fahren manchmal ohne Erlaubnis auf den Platz, indem sie behaupten, ihre Codenummer vergessen zu haben. In dieser Nacht jedoch raste ein Engländer, der keinen Code hatte, durch die geschlossene Schranke und zerstörte sie dabei.

    Heute Morgen wurde er erkannt. In Panik wollte er fliehen, streifte dabei ein anderes Fahrzeug und versuchte davonzukommen. Doch aufmerksame Camper alarmierten den Platzwart, der ihm den Weg direkt vor unserem Bus versperrte. Kurz darauf traf die Polizei ein – und nun wird hoffentlich die Strafe auf dem Fuß folgen.

    Nun sollte die Stadt Voltairs unser nächstes Ziel sein.
    Er lebte von 1758 bis 1778 im sogenannten Château de Voltaire, das heute ein Museum ist. Dort empfing er Gelehrte, Künstler und Politiker aus ganz Europa.

    So fuhren wir nach Ferney Voilraire. Der Ort wurde zu einem Zentrum der Aufklärung, weil Voltaire hier seine Ideen von Toleranz, Religionsfreiheit und Menschenrechten vertrat. Wir genossen dort in seinem ehemaligen Haus ein pakistanisches Essen und besuchten sein Schloss.

    Anschließend fuhren wir nach Annecy. Eines der schönsten Fleckchen der Erde. Dort radelten wir am See entlang. Ich ging schwimmen, und wir genossen danach auf der Seepromenade im Abendlicht der Sonne eine geniale Fotoaustellung.
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